Kann es sein, dass du einfach zu hohe Ansprüche an Filme stellst, die offiziell kostenlos zu erhalten sind?
Wow... dass es hier noch jemanden mit echter Sachkenntnis gibt, ist kaum zu glauben und ein echtes Novum.
Hallo alle,
es ist ja nicht so als häten wir uns nicht mit dem begriff OpenSource auseinandergesetzt:
Obwohl der Begriff Open Source im englischen Sprachraum schon länger auch in Verbindung mit Filmen gebraucht wird, treffen wir in Deutschland diesbezüglich gelegentlich auf Skeptiker - deshalb haben wir uns mit der Open Source Initiative (OSI, www.opensource.org) in Verbindung gesetzt. Mann teilte uns mit, dass wir das OSI Certified Open Source Software-Logo nicht verwenden können, da es sich um einen Film handelt. Die OSI corporation ist jedoch ausdrücklich damit einverstanden, dass wir im Zusammenhang mit dem Film den Begriff Open Source verwenden: "This is an excellent idea. Sorry to say, but we currently restrict ourselves to certifying only computer programs, not data. You can still use the Open Source name because you aren't applying it to computer programs. Go with our blessings! And good luck!"
MFG
Dennis Reiss
<- Route66-der-Film.de // PR & Support ->
Martin schrieb:
-------------------------------------------------------
> Christian Korff schrieb:
> > > > Der "Sourcecode" des Films, wenn
> man diesen> Begriff wirklich auf Filme
> übertragen wollte,> ist jedoch nicht dabei:
> bekanntlich komprimieren> alle gebräuchlichen
> Mediaformate nicht> verlustfrei, d.h. für eine
> Nachbearbeitung des> Filmes würde man
> wesentlich besseres> Ausgangsmaterial
> benötigen.> Ehm, du hast noch was
> vergessen:> Folgende schöne Sachen liest man in
> der Lizenz> - "Keine kommerzielle Nutzung.
> Dieser Inhalt> darf nicht für kommerzielle
> Zwecke verwendet> werden."> Dies
> wiederspricht der Definition von OpenSource.
>
> Irrtum. Freeware darf ja auch nicht kommerziell
> verwertet werden. Auch das steht in einer
> Freeware-Lizenz. Trotzdem ist das kein Widerspruch
> von Freeware.
>
> > - Keine Bearbeitung. Der Inhalt darf
> nicht> bearbeitet oder in anderer Weise
> verändert werden.> Das sagt klar und deutlich
> aus das es nicht> OpenSource ist.
>
> Stimmt. Ich finde es ohnehin seltsam, einen Film
> als "OpenSource" zu bezeichnen.
>
> > Eine Definition von OpenSource findet man
> unter>
>
> Oder Wikipedia. ;)
>
> > > Fazit: in gewissem Sinne reisserische
> (und> faktisch falsche) Berichterstattung.>
> Dem muss ich zustimmen, den OpenSource ist der>
> Film nicht. Den Begriff OpenSource zu erwähnen>
> ist falsch.
>
> Yep. Wieso sagt man nicht einfach "kostenlos"?
> Oder muss man sich schon schämen, deutsche
> Begriffe zu verwenden?
Golem.de schrieb:
-------------------------------------------------------
> Junge Leipziger Filmemacher haben einen
> "Open-Source-Film" veröffentlicht. Sie erzählen
> die Geschichte vom Versuch dreier naiver Jungen,
> auf der Suche nach den amerikanischen Klischees
> die USA in einem amerikanischen Straßenkreuzer zu
> durchqueren.
>
>
Tut mir leid, diese Jungs kopieren nur Ihre langweiligen Vorbilder, schade!!!
Schon mal bei hula-hula.de den Film:
Die cinemantischen Abenteuer vcon Robert und Sebastian, Teil 1 gezogen?
Dann aber ...
Pengy schrieb:
-------------------------------------------------------
> Rod schrieb:
> > > Da sieht man schon alles wenn man>
> berücksichtigt, daß deine DVD gepreßt wird und>
> ein VHS Band echt bespielt wird soweit ich
> weiß> in doppelter Geschwindigkeit! (d.h.
> mindestens> 45 min zur Fertigstellung!!!)
> Dagegen eine DVD> oder CD: "Vom Spritzguß bis
> zum Aushärten des> Schutzlacks dauert der
> Vorgang etwa 10 Sekunden."
>
> Totaler Unfug! Wenn dein Wissen sonst auch nur auf
> Vermutungen beruht, dann gute Nacht.
>
> Schon mal was von Longplay gehört? Durch
> Halbierung der Geschwindigkeit verdoppelt man die
> Spielzeit einer Kassette. Doppelte Geschwindigkeit
> würde dem zu Folge eine Halbierung der Spielzeit
> bewirken, wofür sollte das gut sein? Außerdem
> würde kein Heimgerät diese Kassetten abspielen
> können, da doppelte Geschwindigkeit nicht
> unterstüzt wird. Simples Highspeed-Dubbing
> funktioniert gut im Längsspurverfahren wie zuhause
> im Doppel-Tapedeck. Für Videotape mit seinem
> Schrägspurverfahren ist es völlig ungeeignet.
> Bandgeschwindigkeit, Spurwinkel, Spurbreite,
> Spurabstand, Kopftrommeldrehzahl, Azimuth und
> etliche weitere Parameter sind genau aufeinander
> abgestimmt. Man kann nicht einfach einen Parameter
> (z.B. Bandgeschwindigkeit) ändern ohne die anderen
> Parameter zu beeinflussen. Für Raubkopierer ist
> das ein echtes Ärgernis. Sie schließen hunderte
> von Recordern an ein Apspielgerät an um so in
> erkläglicher Zeit auf die benötigten Stückzahlen
> zu kommen. Für die industrielle Fertigung ist so
> ein Vorgehen denkbar ungeeignet. Ähnlich wie bei
> der Pressung von LPs oder CDs die Daten durch den
> direkten Kontakt mit der Matrize übertragen
> werden, geschieht dies auch beim Kopieren von
> Videotapes. Das Magnetband bekommt seine Daten
> "aufgestempelt" noch bevor es aufgespult in die
> Kassette eingelegt wird. Im direkten Kontakt mit
> dem Masterband (nicht zu verwechseln mit dem
> Studio-Master) werden bei hoher Temperatur die
> magnetischen Informationen innerhalb weniger
> Sekunden auf die Kopie übertragen. Von Bespielen
> bzw. Überspielen kann also garkeine Rede sein, es
> wird im wortwörtlichen Sinne kopiert.
>
> Die Herstellung einer DVD dauert mit Sicherheit
> länger als 10 Sekunden. Für jeden Layer alleine
> braucht es schon diese Zeit und dann müssen die
> Layer auch noch passgenau "zusammengebacken"
> werden. Die Materialkosten sind übrigens völlig
> nebensächlich, was alleine zählt sind die
> Herstellungskosten und die liegen ganz sicher
> NICHT bei wenigen Cent! Alleine die Matrizen mit
> ihrer geringen Standzeit von nur einigen hundert
> Pressungen kosten schon eine ganze Menge Geld. Von
> der Herstellungszeit auf die Herstellungskosten zu
> schließen ist der totale Blödsinn und zeugt von
> völliger Unkenntnis. Nach deiner Logik wäre ein
> Flug mit der Concorde auch nur halb so teuer
> gewesen weil man ja nur halb so lange in der Luft
> ist wie mit einem gewöhnlichen Subsonic-Jetliner.
>
> Willkommen in der wirklichen Welt
>
> Pengy
Toll da hast Du es mir aber gegeben...
...dann erklär mir mal wie es sein kann, daß "Billig Filme" die keiner kennt und keiner sehen will im Supermarkt für ca. 5€ angeboten werden? ...klar alles Menschenfreunde die das Zeugs bverschenken :D
und noch was .... nicht alles glauben was die erzählen die dran verdienen... ;)
PS: ...die arbeiten mit getürkten Zahlen...
...lies es oder glaub der Musik und Filmmafia
http://www.bootsektorblog.de/2005/03/
FreeFilmFan schrieb:
-------------------------------------------------------
> Golem.de schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Junge Leipziger Filmemacher haben einen
>
> "Open-Source-Film" veröffentlicht. Sie
> erzählen
> die Geschichte vom Versuch dreier
> naiver Jungen,
> auf der Suche nach den
> amerikanischen Klischees
> die USA in einem
> amerikanischen Straßenkreuzer zu
>
> durchqueren.
>
> Tut mir leid, diese Jungs kopieren nur Ihre
> langweiligen Vorbilder, schade!!!
>
> Schon mal bei hula-hula.de den Film:
>
> Die cinemantischen Abenteuer vcon Robert und
> Sebastian, Teil 1 gezogen?
>
> Dann aber ...
>
>
Danke für den klasse Tipp!
Endlich ein Lichblick, toll!
NewFilm
NewFilm schrieb:
-------------------------------------------------------
> Schon
> mal bei hula-hula.de den Film:
>
> Die
> cinemantischen Abenteuer vcon Robert und
>
> Sebastian, Teil 1 gezogen?
>
> Dann aber
> ...
>
Super!
Hab mir die Abenteuer gezogen, spitze, die Jungs!
Danke für den Hinweis,
Michael J.
FreeFilmFan schrieb:
-------------------------------------------------------
> Golem.de schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Junge Leipziger Filmemacher haben einen
>
> "Open-Source-Film" veröffentlicht. Sie
> erzählen
> die Geschichte vom Versuch dreier
> naiver Jungen,
> auf der Suche nach den
> amerikanischen Klischees
> die USA in einem
> amerikanischen Straßenkreuzer zu
>
> durchqueren.
>
> Tut mir leid, diese Jungs kopieren nur Ihre
> langweiligen Vorbilder, schade!!!
>
> Schon mal bei hula-hula.de den Film:
>
> Die cinemantischen Abenteuer vcon Robert und
> Sebastian, Teil 1 gezogen?
>
> Dann aber ...
>
>
Cool, hab mir auch die Outtakes von Teil 2 gezogen.
Danke fuer den Tipp.
e-rich
Cooler Tipp!
Endlich wird einem klar,
wozu das neue Medium fähig ist.
Mehr Robert + Sebastian!!!!!!
Schossi
Mehr von Ihnen gibt es unter der Seite:
http://www.hula-hula.de
Gruesse
watchit
Schossi schrieb:
-------------------------------------------------------
> Cooler Tipp!
>
> Endlich wird einem klar,
> wozu das neue Medium fähig ist.
>
> Mehr Robert + Sebastian!!!!!!
>
> Schossi
Da schliess mich einfach an!
Cool, die Jungs!!!!!!!!
Sponsor them!!!!!
Fil
Fil schrieb:
-------------------------------------------------------
> Schossi schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Cooler Tipp!
>
> Endlich wird einem
> klar,
> wozu das neue Medium fähig ist.
>
> Mehr Robert + Sebastian!!!!!!
>
> Schossi
>
> Da schliess mich einfach an!
>
> Cool, die Jungs!!!!!!!!
> Sponsor them!!!!!
>
> Fil
>
>
Dito!!!!
Sponsor them!!!
Mona
Christian Korff schrieb:
-------------------------------------------------------
> ja, aber der Film ist eben nicht frei. Eine
> kommerzielle Verwendung ist verboten. OpenSource
> erlaubt das definitiv. Außerdem ist es verboten
> den Film zu ändern. Das macht den Film unfrei auch
> wenn er kostenlos ist und frei verbeitet,
> verfielfältigt und aufgeführt werden darf.
Zwischen genereller Kommerzialisierung und Unkostendeckung, mindestens also Gestehungskosten-Revenue ist ja noch ein Unterschied. Gestehungskosten und Zeitaufwand (time is money, too) müssen beachtet werden, es muss also eine gewisse Bezahlung reinkommen.
Filme, die man wieder ändern kann, je nach Arbeit daran, obwohl sie schon (um)laufen, ist ja etwas Tolles. -
Hab da mal einen anderen Gedanken: Wie wäre es damit, ein Spiel - dessen Ausgang offen - zu beginnen, wo international versucht wird, eine Schnitzeljagd durchzuführen und das Gefundene, bzw. schon die Suche dahin, registriert wird, auch mit schönen Begebenheitsfotos, bzw. -videos. Und dabei sollte die internationale Sprache Esperanto sowohl ad hoc erlernt werden (das geht, weil sehr einfach), als auch gleich international zwischen den zusammenarbeitenden und den wetteifernden Gruppen genutzt werden wie auch von der Spielleitung, die Regie usw. Also ein Ding - stellt euch vor, ihr seid willkürlich durcheinander zusammengewürfelt mit einer oder mehreren zusammenhängenden Aufgabe(n) betraut worden, oder habt sie euch selbst gestellt, nach Abstimmung darüber, und wollt, ja müsst sie umsetzen, verwirklichen, weil davon, nehmen wir mal an - um die Sache zu dramatisieren, die Zukunft der Welt abhängt.
Es muss jedesmal zu Sprachfragen Auskunft eingeholt werden können, durch ein Komputerprogramm, das aber möglichst auch menschlich besetzt, ergänzt wird; die Verständigung hängt davon ab, es wird in diesem Spiel so getan, als ob es den Spielern nicht anders möglich wäre sich zu verständigen, nehmen wir mal an, sie sind in Afrika zwischen Stammessprachen oder in Ländern, deren Nationalsprachen, wie Chinesisch, Portugiesisch, Griechisch, Bulgarisch, Inuitsprache, Dänisch, Finnisch, Ungarisch, Mongolisch, Hindustani nicht zum "normalen" Bildungsnivoo der Teilnehmer gehören, die sie also
überhaupt nicht kennen. Und kennten sie sie doch zufälligerweise, dürfen sie sie nicht nutzen, um in diesem Spiel gleichrangig zu bleiben. Die Spielaufsicht müsste Verstöhsse als "krokodilado" ahnden, Punkteabzug oder gar Disqualifizierung.
Könnte man so ein Ende-offen-Spiel im Internetz zusammenarbeitend und zusammen "spielend" mit irgendeinem der heutigen Softvaro-Programme erstellen und in Gang setzen.
Das müsste alles noch gut ausgearbeitet werden. Ist mir klar. -
Warum das mit Esperanto als Spielsprache hier, oder dessen Weiterung, der Linguna, geht, kann hier aus den Regeln klar werden:
(In Linguna sind einige Regeln mehr, aber es hält sich in Grenzen).
Hauptwörter enden mit Apostrof oder mit Endung kurzes o (omikron) im Nennfall.
Eigenschaftswörter enden auf kurzes -a.
In der Mehrzahl wird, auf griechisch, aus -o ein -oi, aus -a ein ai.
Eigenschaftswort als Adverb genutzt, endet auf -e, das auch zugleich Lokativ ist (Ortsfall), gerichteter Ortsfall ist auf -en
(z.B. hejmen = nach Hause).
Den Zielfall/Objektkasus bilden wir in Esperanto mit -n an den Grundendungen von Hauptwort und eigenschaftswort, auch in der Mehrzahl (z.B. longain stratoin = lange Strahssen (auf die Frage wen oder was?, ili iris longain stratoin = sie gingen lange Strahssen (durch))
Wörter können zusammengesetzt werden, immer das letzte Wort ist dabei das sinnführende (z.B. grand-amase aus: granda, amaso und -e;
Bei der Zusammensetzung fallen oft, wenn trotzdem flüssig sprechbar, die Endungen weg, es dominiert nur die Endung ganz am Ende, hier -e
(Ortsfall oder Wiefall), also grandamase = in grohsser Masse))
Die Satzteile können frei angeordnet werden, noch freier als im Deutschen. Die Stellung der Eigenschaftswörter ist frei, meist nachgestellt; aber eher vorgestellt, wenn sinngemähs eine innige Verbindung mit dem Hauptwort gegeben oder gemeint ist. Furchtbar einfach, fast wie im Spanischen.
Auch die Stellung des Adverbs, welches das Verb (das Tätigkeitswort) unterstützt, oder das ein Eigenschaftswort unterstützt, ist frei.
(z.B.: organizi = organisieren;
la grupo tre bone organizas la vojagjon exterlanden = Die Gruppe organisiert die Reise ins Ausland sehr gut. Kann man aber auch so stellen:
Tre bone la grupo organizas la vojagjon exterlanden.
La vojagjon la grupo tre bone organizas exterlanden.
La grupo la vojagjon exterlanden tre bone organizas.
Organizas tre bone la grupo la vojagjon exterlanden.
Exterlanden vojagjon la grupo organizas tre bone.
Es ist nicht immer derselbe Sinn, wie man schon aus der Wortfolge spürt.
Fragen werden - bei Fehlen eines Fragefürwortes - nur mit "Czu" eingeleitet, oder "czu" (aus dem Polnischen czy) erscheint dann vor dem besonders in Frage gestellten Wort.-
Wie oben gesehen, das Prädikat, die Satzaussage, wird am Verb/Tätigkeitswort mit -as ausgedrückt, das ändert sich in den Zeitstufen: -as für Gegenwart, -is für Vergangenheit, -os für Zukunft.
Ein momentaner Zustand oer Übergang wird durch das Mittelwort/Partizip -anta ausgedrückt: kuranta = laufend
gjojanta = sich freuend, laboranta = arbeitend.
Auch das ist verschiebbar in den Zeitstrufen:
shi estas kuranta = sie ist am Laufen
shi estas kurinta = sie ist am Laufen gewesen = sie ist gelaufen
shi estas kuronta = sie wird am Laufen sein = sie soll laufen
(esti = sein)
Die Formen des Seins können auch in den Zeitstufen sich ändern.
shi estis kurinta = sie war gelaufen
shi estos kurinta = sie wird (dann und dann) gelaufen sein
shi estos kuronta = sie wird laufen sein sollen, sie wird zu laufen haben.
Mit der Endung -us wird das Bedingte, das Konditional ausgedrückt:
li respondus = er würde antworten.
li povus respondi = er könnte (gegebenenfalls) antworten.
(povi = können).
Die Leideform/das Passiv geht mit den Mittelwörtern -ata, -ita, -ota
ähnlich wie bei den Mittelwörtern der Tatform/des Aktivs oben.
Sind es mehrere Leute, die was am Tun sind, so steht die Mehrzahl, logisch.
Also: ni estas repondantai jam = wir sind schon dabei zu beantworten,
also mit Endung der Mehrzahl am Eigenschaftswort: -ai, respondantai.
(jam = schon)
Der Artikel wird sparsamer gesetzt als in vielen anderen Sprachen, nur zur Hervorhebung: la .
Unbestimmten Artikel gibt es nicht, unu heisst wirklich eins, also keine zwei. Flickwortartig kann man ggfs. un (un') verwenden, wenn man nicht ganz unbestimmt bleiben will, letzteres geht mit iu = irgendein, iuj = irgendwelche; unuj = sind einige, einige nicht genannt sein wollende.
Zahlen sind: unu, du, tri, qvar, qvin, ses, sep, ok, nau, dek,
dek-unu usw., cent, mil, miliono(i) .
Ordnungszahlen mit Eigenschaftsendung -a
Gruppierung: -op- z.B. dekope = zu zehnt, in Zehnergruppe
Malgenommen: -obl- z.B. miloble = tausendmal
Teil: -on- : triono = Drittel, sepono = Siebtel
Die Fragewörter sind neben czu? (ob) die folgenden:
kiu ? wer
kiuj ? welche (Mz.)
kiun ? wen
kiujn ? welchen (Akk.)
kia ? was für eine/r
kiai ? was für welche
kiain ? was für welchen (Mz.)
kiam ? wann
kiel ? wie
kiom ? wieviel (kiom da ? wieviel an, Teilungsverhältniswort ist: da)
kie ? wo
kien ? wohin
kial ? warum
kies ? wessen
Der Dativ (Wemfall, Gebefall) ist im Altesperanto nur durch Verhältniswort/Präposition:
al ausgedrückt. Al heisst auch: zu nach
Der Genitiv (Wesfall) geht mit Verhältniswort: de
heisst auch: von
Die Verhältniswörter sind:
en (in), sur (auf), sub (unter), kontrau (gegen), antau (vor),
al (nach), post (zeitl. nach), arier/malantau (hinter),
de (von), trans (jenseits, hinüber), preter (vorbei an),
lau (gemähss), laulonge de (entlang von), super (über),
infre de (unterhalb von), tra (durch), (ab oder:) for de (weg von),
pro (wegen, aus {Motiv}), el (aus), exter (ausserhalb),
inter (zwischen), neben (apud), cze (bei, an), por (für),
malgrau (trotz), spite de (schärfer entgegnend: trotz),
renkonte de = (entgegen kommend dem), czirkau (um, um herum)
Stehen mit Nominativ (Nennfall), ausser wenn bei einigen eine doppelte Möglichkeit gegeben ist, Ruhelage oder Richtung, und nun ausgewählt wird, dann der 4. Fall des Hauptwortes bei Richtung: (Akkusativ/Zielfall, siehe weiter oben)
zB. en la czambron = ins Zimmer (hinein),
sur la tablon = auf den Tisch
apud la fornon = neben den Ofen
cze la fenestron = an das Fenster
sub la liton = unter das Bett
super la pejzagjon = über die Landschaft hin
malantau la spegulon = hinter den Spiegel
antau la pordon = vor die Tür
inter la sedjoin = zwischen die Stühle
kontrau la vagonaron = gegen den Zug
czirkau la templon = um den Tempel herum
Die Regeln passen bequem auf ein/zwei Seiten
Die ersten 1000 Grundwörter ebenfalls,
Dann gibt es die czefecz-shlosiloi mit mehreren tausend Vokabeln.
Passen bequem in jeden Brief mit Substanz.
Und alles ist auch leicht und bequem auf Datei unterzubringen.
Dies ist nur ein Auszug aus den Regeln.
---
Na, was haltet ihr davon, und von dem oben angerissenen Schnitzeljagd-Spiel im Wettkampf mehrerer Gruppen, die gemeinsam Esperanto lernen und sich dabei auch helfen müssen, das gibt Pluspunkte, was ganz abenteuerlich gestaltet werden kann, mit ganz verschiedenartigen Umgebungen und Szenenentwicklungen usw.? -
---
Ditre schrieb:
-------------------------------------------------------
> Christian Korff schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > ja, aber der Film ist eben nicht frei.
> Eine
> kommerzielle Verwendung ist verboten.
> OpenSource
> erlaubt das definitiv. Außerdem
> ist es verboten
> den Film zu ändern. Das macht
> den Film unfrei auch
> wenn er kostenlos ist
> und frei verbeitet,
> verfielfältigt und
> aufgeführt werden darf.
>
> Zwischen genereller Kommerzialisierung und
> Unkostendeckung, mindestens also
> Gestehungskosten-Revenue ist ja noch ein
> Unterschied. Gestehungskosten und Zeitaufwand
> (time is money, too) müssen beachtet werden, es
> muss also eine gewisse Bezahlung reinkommen.
>
> Filme, die man wieder ändern kann, je nach Arbeit
> daran, obwohl sie schon (um)laufen, ist ja etwas
> Tolles. -
>
> Hab da mal einen anderen Gedanken: Wie wäre es
> damit, ein Spiel - dessen Ausgang offen - zu
> beginnen, wo international versucht wird, eine
> Schnitzeljagd durchzuführen und das Gefundene,
> bzw. schon die Suche dahin, registriert wird, auch
> mit schönen Begebenheitsfotos, bzw. -videos. Und
> dabei sollte die internationale Sprache Esperanto
> sowohl ad hoc erlernt werden (das geht, weil sehr
> einfach), als auch gleich international zwischen
> den zusammenarbeitenden und den wetteifernden
> Gruppen genutzt werden wie auch von der
> Spielleitung, die Regie usw. Also ein Ding -
> stellt euch vor, ihr seid willkürlich
> durcheinander zusammengewürfelt mit einer oder
> mehreren zusammenhängenden Aufgabe(n) betraut
> worden, oder habt sie euch selbst gestellt, nach
> Abstimmung darüber, und wollt, ja müsst sie
> umsetzen, verwirklichen, weil davon, nehmen wir
> mal an - um die Sache zu dramatisieren, die
> Zukunft der Welt abhängt.
>
> Es muss jedesmal zu Sprachfragen Auskunft
> eingeholt werden können, durch ein
> Komputerprogramm, das aber möglichst auch
> menschlich besetzt, ergänzt wird; die
> Verständigung hängt davon ab, es wird in diesem
> Spiel so getan, als ob es den Spielern nicht
> anders möglich wäre sich zu verständigen, nehmen
> wir mal an, sie sind in Afrika zwischen
> Stammessprachen oder in Ländern, deren
> Nationalsprachen, wie Chinesisch, Portugiesisch,
> Griechisch, Bulgarisch, Inuitsprache, Dänisch,
> Finnisch, Ungarisch, Mongolisch, Hindustani nicht
> zum "normalen" Bildungsnivoo der Teilnehmer
> gehören, die sie also
> überhaupt nicht kennen. Und kennten sie sie doch
> zufälligerweise, dürfen sie sie nicht nutzen, um
> in diesem Spiel gleichrangig zu bleiben. Die
> Spielaufsicht müsste Verstöhsse als "krokodilado"
> ahnden, Punkteabzug oder gar Disqualifizierung.
>
> Könnte man so ein Ende-offen-Spiel im Internetz
> zusammenarbeitend und zusammen "spielend" mit
> irgendeinem der heutigen Softvaro-Programme
> erstellen und in Gang setzen.
>
> Das müsste alles noch gut ausgearbeitet werden.
> Ist mir klar. -
>
> Warum das mit Esperanto als Spielsprache hier,
> oder dessen Weiterung, der Linguna, geht, kann
> hier aus den Regeln klar werden:
> (In Linguna sind einige Regeln mehr, aber es hält
> sich in Grenzen).
>
> Hauptwörter enden mit Apostrof oder mit Endung
> kurzes o (omikron) im Nennfall.
> Eigenschaftswörter enden auf kurzes -a.
> In der Mehrzahl wird, auf griechisch, aus -o ein
> -oi, aus -a ein ai.
> Eigenschaftswort als Adverb genutzt, endet auf -e,
> das auch zugleich Lokativ ist (Ortsfall),
> gerichteter Ortsfall ist auf -en
> (z.B. hejmen = nach Hause).
> Den Zielfall/Objektkasus bilden wir in Esperanto
> mit -n an den Grundendungen von Hauptwort und
> eigenschaftswort, auch in der Mehrzahl (z.B.
> longain stratoin = lange Strahssen (auf die Frage
> wen oder was?, ili iris longain stratoin = sie
> gingen lange Strahssen (durch))
> Wörter können zusammengesetzt werden, immer das
> letzte Wort ist dabei das sinnführende (z.B.
> grand-amase aus: granda, amaso und -e;
> Bei der Zusammensetzung fallen oft, wenn trotzdem
> flüssig sprechbar, die Endungen weg, es dominiert
> nur die Endung ganz am Ende, hier -e
> (Ortsfall oder Wiefall), also grandamase = in
> grohsser Masse))
>
> Die Satzteile können frei angeordnet werden, noch
> freier als im Deutschen. Die Stellung der
> Eigenschaftswörter ist frei, meist nachgestellt;
> aber eher vorgestellt, wenn sinngemähs eine innige
> Verbindung mit dem Hauptwort gegeben oder gemeint
> ist. Furchtbar einfach, fast wie im Spanischen.
> Auch die Stellung des Adverbs, welches das Verb
> (das Tätigkeitswort) unterstützt, oder das ein
> Eigenschaftswort unterstützt, ist frei.
> (z.B.: organizi = organisieren;
> la grupo tre bone organizas la vojagjon
> exterlanden = Die Gruppe organisiert die Reise ins
> Ausland sehr gut. Kann man aber auch so stellen:
> Tre bone la grupo organizas la vojagjon
> exterlanden.
> La vojagjon la grupo tre bone organizas
> exterlanden.
> La grupo la vojagjon exterlanden tre bone
> organizas.
> Organizas tre bone la grupo la vojagjon
> exterlanden.
> Exterlanden vojagjon la grupo organizas tre bone.
>
> Es ist nicht immer derselbe Sinn, wie man schon
> aus der Wortfolge spürt.
> Fragen werden - bei Fehlen eines Fragefürwortes -
> nur mit "Czu" eingeleitet, oder "czu" (aus dem
> Polnischen czy) erscheint dann vor dem besonders
> in Frage gestellten Wort.-
>
> Wie oben gesehen, das Prädikat, die Satzaussage,
> wird am Verb/Tätigkeitswort mit -as ausgedrückt,
> das ändert sich in den Zeitstufen: -as für
> Gegenwart, -is für Vergangenheit, -os für
> Zukunft.
> Ein momentaner Zustand oer Übergang wird durch das
> Mittelwort/Partizip -anta ausgedrückt: kuranta =
> laufend
> gjojanta = sich freuend, laboranta = arbeitend.
> Auch das ist verschiebbar in den Zeitstrufen:
> shi estas kuranta = sie ist am Laufen
> shi estas kurinta = sie ist am Laufen gewesen =
> sie ist gelaufen
> shi estas kuronta = sie wird am Laufen sein = sie
> soll laufen
> (esti = sein)
> Die Formen des Seins können auch in den Zeitstufen
> sich ändern.
> shi estis kurinta = sie war gelaufen
> shi estos kurinta = sie wird (dann und dann)
> gelaufen sein
> shi estos kuronta = sie wird laufen sein sollen,
> sie wird zu laufen haben.
> Mit der Endung -us wird das Bedingte, das
> Konditional ausgedrückt:
> li respondus = er würde antworten.
> li povus respondi = er könnte (gegebenenfalls)
> antworten.
> (povi = können).
>
> Die Leideform/das Passiv geht mit den
> Mittelwörtern -ata, -ita, -ota
> ähnlich wie bei den Mittelwörtern der Tatform/des
> Aktivs oben.
>
> Sind es mehrere Leute, die was am Tun sind, so
> steht die Mehrzahl, logisch.
> Also: ni estas repondantai jam = wir sind schon
> dabei zu beantworten,
> also mit Endung der Mehrzahl am Eigenschaftswort:
> -ai, respondantai.
> (jam = schon)
>
> Der Artikel wird sparsamer gesetzt als in vielen
> anderen Sprachen, nur zur Hervorhebung: la .
> Unbestimmten Artikel gibt es nicht, unu heisst
> wirklich eins, also keine zwei. Flickwortartig
> kann man ggfs. un (un') verwenden, wenn man nicht
> ganz unbestimmt bleiben will, letzteres geht mit
> iu = irgendein, iuj = irgendwelche; unuj = sind
> einige, einige nicht genannt sein wollende.
>
> Zahlen sind: unu, du, tri, qvar, qvin, ses, sep,
> ok, nau, dek,
> dek-unu usw., cent, mil, miliono(i) .
> Ordnungszahlen mit Eigenschaftsendung -a
> Gruppierung: -op- z.B. dekope = zu zehnt, in
> Zehnergruppe
> Malgenommen: -obl- z.B. miloble = tausendmal
> Teil: -on- : triono = Drittel, sepono = Siebtel
>
> Die Fragewörter sind neben czu? (ob) die
> folgenden:
> kiu ? wer
> kiuj ? welche (Mz.)
> kiun ? wen
> kiujn ? welchen (Akk.)
>
> kia ? was für eine/r
> kiai ? was für welche
> kiain ? was für welchen (Mz.)
>
> kiam ? wann
> kiel ? wie
> kiom ? wieviel (kiom da ? wieviel an,
> Teilungsverhältniswort ist: da)
> kie ? wo
> kien ? wohin
> kial ? warum
> kies ? wessen
>
> Der Dativ (Wemfall, Gebefall) ist im Altesperanto
> nur durch Verhältniswort/Präposition:
> al ausgedrückt. Al heisst auch: zu nach
>
> Der Genitiv (Wesfall) geht mit Verhältniswort: de
>
> heisst auch: von
>
> Die Verhältniswörter sind:
> en (in), sur (auf), sub (unter), kontrau (gegen),
> antau (vor),
> al (nach), post (zeitl. nach), arier/malantau
> (hinter),
> de (von), trans (jenseits, hinüber), preter
> (vorbei an),
> lau (gemähss), laulonge de (entlang von), super
> (über),
> infre de (unterhalb von), tra (durch), (ab oder:)
> for de (weg von),
> pro (wegen, aus {Motiv}), el (aus), exter
> (ausserhalb),
> inter (zwischen), neben (apud), cze (bei, an), por
> (für),
> malgrau (trotz), spite de (schärfer entgegnend:
> trotz),
> renkonte de = (entgegen kommend dem), czirkau (um,
> um herum)
>
> Stehen mit Nominativ (Nennfall), ausser wenn bei
> einigen eine doppelte Möglichkeit gegeben ist,
> Ruhelage oder Richtung, und nun ausgewählt wird,
> dann der 4. Fall des Hauptwortes bei Richtung:
> (Akkusativ/Zielfall, siehe weiter oben)
>
> zB. en la czambron = ins Zimmer (hinein),
> sur la tablon = auf den Tisch
> apud la fornon = neben den Ofen
> cze la fenestron = an das Fenster
> sub la liton = unter das Bett
> super la pejzagjon = über die Landschaft hin
> malantau la spegulon = hinter den Spiegel
> antau la pordon = vor die Tür
> inter la sedjoin = zwischen die Stühle
> kontrau la vagonaron = gegen den Zug
> czirkau la templon = um den Tempel herum
>
> Die Regeln passen bequem auf ein/zwei Seiten
> Die ersten 1000 Grundwörter ebenfalls,
> Dann gibt es die czefecz-shlosiloi mit mehreren
> tausend Vokabeln.
> Passen bequem in jeden Brief mit Substanz.
> Und alles ist auch leicht und bequem auf Datei
> unterzubringen.
>
> Dies ist nur ein Auszug aus den Regeln.
> ---
>
> Na, was haltet ihr davon, und von dem oben
> angerissenen Schnitzeljagd-Spiel im Wettkampf
> mehrerer Gruppen, die gemeinsam Esperanto lernen
> und sich dabei auch helfen müssen, das gibt
> Pluspunkte, was ganz abenteuerlich gestaltet
> werden kann, mit ganz verschiedenartigen
> Umgebungen und Szenenentwicklungen usw.? -
> ---
>
>
Aw.:
Es darf aber nicht vergessen gemacht werden, dahs der Interaktive Konkreativ-Spielfilm - auf den Christian Korff abhebt - vor allen Dingen wohl deswegen nicht frei auf den Markt kommen darf, weil er zu aggressivem Verhalten anleitet, nicht gegen Hirnrissige abgesichert ist, die in das Geschehen nur Mord und Totschlag einbringen.
Es wäre schon wichtig, dahs dagegen Absicherungen geschaffen werden.
Und mit einer anderen Zielsetzung des Ende-Offen-Films und Einladung an friedliche Menschen kann noch etwas daraus werden.
Auch aus der Idee - siehe oben - von Ditre.
Danke für den Tipp.
Runtergeladen und für gut befunden.
Free Films!
Hab mir auch die cinemantischen Abenteuer gezogen.
Cool. Danke. Weiter so.
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