Ja nee, ist klar, nichts eignet sich so gut zur Bestimmung des Menschlichkeitsfaktors von Bots wie ein Deathmatch mit schweren Waffen. Das breite Spektrum von möglichen sozialen Interaktionsformen in Ego-Shootern erlaubt dem Bot die freie Entscheidung, ob er den Gegner im Nahkampf mit dem Messer schlachtet oder ihn lieber aus einiger Entfernung mit dem Maschinengewehr oder dem Plasmastrahler vernichtet. Die stark vermenschlichten Feingeister unter den Bots greifen gern auch zur Snipergun und bringen den Kopf des Gegners mit einem gut gezielten Headshot aus dem Hinterhalt zur Explosion, so dass das Blut nur so spritzt. Die Wahl zwischen einem offen aggressiven oder einem hinterhältig defensiven Auftreten stürzt den Bot regelmäßig in einen tiefen Gewissenkonflikt, der erst nach einer langen Denkpause von mehreren Mikrosekunden zugunsten der erfolgversprechendsten Strategie entschieden werden kann. Das lässt tief blicken und zeigt überdeutlich, wie ähnlich uns die künstlich intelligenten Geschöpfe inzwischen geworden sind! Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis sie unsere Nachfolge antreten werden!1!! :)
Have a nice day
daydreamer42
Hinweis für Humor-Allergiker ohne Nüsse: Dieser Beitrag könnte Spuren von Ironie enthalten!
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daydreamer42 schrieb:
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> Ja nee, ist klar, nichts eignet sich so gut zur Bestimmung des
> Menschlichkeitsfaktors von Bots wie ein Deathmatch mit schweren Waffen. Das
> breite Spektrum von möglichen sozialen Interaktionsformen in Ego-Shootern
> erlaubt dem Bot die freie Entscheidung, ob er den Gegner im Nahkampf mit
> dem Messer schlachtet oder ihn lieber aus einiger Entfernung mit dem
> Maschinengewehr oder dem Plasmastrahler vernichtet. Die stark
> vermenschlichten Feingeister unter den Bots greifen gern auch zur Snipergun
> und bringen den Kopf des Gegners mit einem gut gezielten Headshot aus dem
> Hinterhalt zur Explosion, so dass das Blut nur so spritzt. Die Wahl
> zwischen einem offen aggressiven oder einem hinterhältig defensiven
> Auftreten stürzt den Bot regelmäßig in einen tiefen Gewissenkonflikt, der
> erst nach einer langen Denkpause von mehreren Mikrosekunden zugunsten der
> erfolgversprechendsten Strategie entschieden werden kann. Das lässt tief
> blicken und zeigt überdeutlich, wie ähnlich uns die künstlich intelligenten
> Geschöpfe inzwischen geworden sind! Es wird wohl nicht mehr lange dauern,
> bis sie unsere Nachfolge antreten werden!1!! :)
>
> Have a nice day
> daydreamer42
>
> Hinweis für Humor-Allergiker ohne Nüsse: Dieser Beitrag könnte Spuren von
> Ironie enthalten!
http://en.wikipedia.org/wiki/Turing_test
bitte lesen!
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ethel schrieb:
...
> > Hinweis für Humor-Allergiker ohne Nüsse: Dieser Beitrag könnte Spuren
> von
> > Ironie enthalten!
>
> en.wikipedia.org
>
> bitte lesen!
Syntax Error! :)
Have a nice day
daydreamer42
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Töten ist schlussendlich sehr menschlich. Wenn ich mich nicht irre sind wir und Schimpansen die einzige Tierarten die Mord begegnen.
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ethel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> en.wikipedia.org
>
> bitte lesen!
Wir haben einen Gewinner für den "Humor-Allergiker ohne Nüsse" Award!
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du irrst...zb töten auch braun- oder eisbärenmännchen jedes junge, daß sie erwischen können...genau so ergeht es löwenjungen, wenn ein neues männchen das rudel übernimmt...
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borto schrieb:
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> Töten ist schlussendlich sehr menschlich. Wenn ich mich nicht irre sind wir
> und Schimpansen die einzige Tierarten die Mord begegnen.
Sicher, "begegnen" ist in diesem Fall genauso richtig wie "begehen". Wir alle werden mit Gewalt konfrontiert und üben auch selbst Gewalt aus, ob wir das nun wollen oder nicht. Trotzdem wird "Humanität" üblicherweise darüber definiert, inwieweit wir vor (realer) Gewalt zurückschrecken. Es nicht inhuman, unvermeidliche Gewalt zu üben (z.B. zur Selbstverteidigung). Aber es ist der Abgrund der Inhumanität, Gewalt als systematisches Mittel der Politik einzusetzen (z.B. in der Form des Genozids).
Eigentlich wollte ich hier keine philosophische oder politische Diskussion starten, aber Du hast angefangen! :)
Have a nice day
daydreamer42
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Rulf schrieb:
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> du irrst...zb töten auch braun- oder eisbärenmännchen jedes junge, daß sie
> erwischen können...genau so ergeht es löwenjungen, wenn ein neues männchen
> das rudel übernimmt...
Hier geht es um willentlichen (!) Mord an Subjekten durch Subjekte. Nicht um instinktgetriebenes Verhalten, welches bei JEDEM männlichen neuen Rudelführer der Fall ist.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.09.12 19:32 durch Muhaha.
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> Hier geht es um willentlichen (!) Mord an Subjekten durch Subjekte.
Da der Mensch sowieso das einzige Lebenwesen auf dem Planeten ist, auf den das zutreffen könnte... Wenn ich mord unter Tieren nicht als mord bezeichne, dann gibt es natürlich keinen mord im Tierreich.
Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt?
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Eheran schrieb:
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> > Hier geht es um willentlichen (!) Mord an Subjekten durch Subjekte.
> Da der Mensch sowieso das einzige Lebenwesen auf dem Planeten ist, auf den
> das zutreffen könnte... Wenn ich mord unter Tieren nicht als mord
> bezeichne, dann gibt es natürlich keinen mord im Tierreich.
> Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt?
Aber was ist instinktiv und was nicht? Soldaten die den Befehl bekommen zu töten, ohne dass sie vieleicht sogar den Grund dafür kennen, kann man doch nun wirklich kein instinktives Verhalten nachsagen.
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Ameisenhügel bekämpfen sich teilweise auch untereinander, dort ist es dann aber kein Krieg um Resourcen, Lebensraum etc. sondern Instinkt?
Der Mensch macht genau das Gleiche, aber hier ist es dann kein instinkt mehr sondern Krieg/Mord?
Jedenfalls töten Tiere, genau wie Menschen, sich und andere nicht nur zum überleben.
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Eheran schrieb:
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> Ameisenhügel bekämpfen sich teilweise auch untereinander, dort ist es dann
> aber kein Krieg um Resourcen, Lebensraum etc. sondern Instinkt?
> Der Mensch macht genau das Gleiche, aber hier ist es dann kein instinkt
> mehr sondern Krieg/Mord?
>
> Jedenfalls töten Tiere, genau wie Menschen, sich und andere nicht nur zum
> überleben.
Im Grunde schon, denn manchmal heißt überleben einfach nur besser da zu stehen als der andere.
Ich weiß nicht wer es gesagt hat, finde ich aber in dem Zusammenhang passend:
Wenn eine Gruppe von einem Bären angegriffen wird, muss man beim fliehen nicht schneller sein als der Bär, sondern nur schneller als der langsamste Flüchtling.
Bei deinem Beispiel mit den Ameisen. Wenn man den gegnerischen Hügel nicht zerstört, wäre es möglich das dieser so stark anwächst dass die eigenen Resourcen knapp werden. Also überlebt, evolutionär bedingt, die Rasse, welche sich diese Resourcen sichert, um jeden Preis.
Genau so ist es beim Menschen wie auch in der Tierwelt. Jeder hat eine gewisse Absicht die er verfolgt, mag sie auch noch so unverständlich sein, die ihn zu schlimmen, aber auch guten, Taten antreibt.
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Mmmm...stimmt schon.
Immerhin könnte man dem Menschen die Fähigkeit zuschreiben, vorsätzlich zu handeln. Menschen sind in der Lage einen Mord zu planen, also zu initiieren.
Sämtliche anderen Tiere reagieren allerdings auf bestimmte Umstände, zB. territoriale. Immerhin kann man nur dann ein Volk von der Sinnhaftigkeit eines Krieges überzeugen, wenn man ihnen klarmacht, dass es sich um eine (zumindest indirekte) defensive Aktion handelt.
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Es wurde hier bereits erwähnt, auch bestimmte (Menschen)affen, im speziellen Schimpansen, zeigen ein ähnliches Verhalten wie wir. Empathie, Eifersucht, Selbstreflexion, usw., all dies ist nicht nur uns vorbehalten und lässt auf eine sehr ausgeprägte Psyche schließen. Nicht umsonst sprechen viele Wissenschaftler von Mord, Vergewaltigung und Krieg bei Schimpansen.
Unsere Rechtsprechung unterscheidet auch zwischen Tötung und Mord, Mord aus niederen Beweggründen und verwerflichen etc.
Man macht sich die Welt nicht wie sie ist, sondern man beobachtet und lernt. Das letzte was man tun sollte, ist sich (resp. die Menschheit) als zu wichtig einzustufen.
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> Man macht sich die Welt nicht wie sie ist, sondern man beobachtet und lernt.
Du machst weder das Eine, noch das Andere.
Du definierst dir einfach selbst, ab wann irgendetwas eine Eigenschaft hat.
Wo zieht man denn die Grenzen?
Diese schwammartigen Begriffe wie "vorsätzlich" oder etwas "planen" sind in ihrer Anwendung 100% willkür.
Daher "Man macht sich die Welt, wie sie einem gefällt."
Ein Beispiel?
Die Ameisen greifen ebenfalls vorsätzlich den anderen Hügel an.
Ohne zu Planen würde nur ab und zu mal eine Ameise sich dort hin verirren, statt gezielt eine beträchtliche Anzahl auf einen Schlag.
Wenn Ihr mit diesen Begriffen etwas wie Mord von Töten unterscheiden wollt, seid ihr zum Scheitern verurteilt.
Tiere töten, genau wie Menschen, sich und andere nicht nur zum überleben.
Das ist eine beobachtete, korrekte* und "unschwammige" Aussage/Feststellung/Überlegung.
*Wogegen man natürlich gerne Argumentieren darf - aber das wird wohl keiner?
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Eheran schrieb:
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> > Man macht sich die Welt nicht wie sie ist, sondern man beobachtet und
> lernt.
> Du machst weder das Eine, noch das Andere.
Ich glaube nicht, dass du das beurteilen kannst.
> Du definierst dir einfach selbst, ab wann irgendetwas eine Eigenschaft
> hat.
Natürlich mache ich mir ein eigenes Bild von der Welt, wenn man so will "definiere" ich sie mir, allerdings nur der Einfachheit halber und nicht für alle Zeit gültig. Es würde die Sache ziemlich verkomplizieren, wenn man das Leben eines Einzellers für gleichwertig wie das eines höheren Säugetieres erachtet, nur weil sich die Eigenschaft "wertvoll" nicht eindeutig definieren lässt.
Ich versuche Eigenschaften allerdings immer wohl bedacht zu vergeben.
> Wo zieht man denn die Grenzen?
Selbst nach viel Nachdenken und Forschen kommt man manchmal nicht umher, Willkür walten zu lassen. Diese sollte sich aber auf ein Minimum reduzieren.
> Diese schwammartigen Begriffe wie "vorsätzlich" oder etwas "planen" sind in
> ihrer Anwendung 100% willkür.
Nein. Es besteht ein Unterschied ob man ohne Auseinandersetzung mit einem Thema und dessen Hintergründe eine Entscheidung trifft, z.B. das Festlegen eines Strafmaßes, oder ob man die Folgen, Ursachen und Details analysiert, vergleicht und bewertet.
> Daher "Man macht sich die Welt, wie sie einem gefällt."
> Ein Beispiel?
> Die Ameisen greifen ebenfalls vorsätzlich den anderen Hügel an.
> Ohne zu Planen würde nur ab und zu mal eine Ameise sich dort hin verirren,
> statt gezielt eine beträchtliche Anzahl auf einen Schlag.
Ich bin kein Biologe aber eine Ameise dürfte wohl zu sehr großen Teilen instinktiv handeln. Vielleicht werden in unterschiedlichen Situationen automatisch bestimmte Duftstoffe abgesondert die bei Artgenossen automatisch einen Effekt auslösen, im Zusammenspiel so etwas wie eine Schwarmintelligenz vermuten lassen. Wie gesagt nicht mein Thema, nur reine Spekulation.
> Wenn Ihr mit diesen Begriffen etwas wie Mord von Töten unterscheiden wollt,
> seid ihr zum Scheitern verurteilt.
Wie würdest du dann an die Sache herangehen?
> Tiere töten, genau wie Menschen, sich und andere nicht nur zum überleben.
> Das ist eine beobachtete, korrekte* und "unschwammige"
> Aussage/Feststellung/Überlegung.
Die man noch wesentlich weiter präzisieren kann. Es besteht ein Unterschied ob ein Einzeller tötet, oder ob ich ein Fliege töte. Es besteht ein Unterschied ob jemand unbeabsichtigt den Tod eines Menschen verursacht oder ob dies nach intensiver Planung erfolgte.
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borto schrieb:
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> Töten ist schlussendlich sehr menschlich. Wenn ich mich nicht irre sind wir
> und Schimpansen die einzige Tierarten die Mord begegnen.
Mhm, und vollgefressene Hauskatzen, die sich am Vogelhäuschen/Gartenteich oder wwi auf die Lauer legen und alles aus Jux & Dollerei fangen, was ihnen über den weg läuft, morden nicht wahllos kleinere Tiere?
Sei es aus Spieltrieb oder warum auch immer, Revier- oder Überlebenskämpfe mit Mäusen sind das wohl eher nicht...
Und Instinkt? Was für ein Instinkt denn? Fressen gibt´s zuhause, ergo: töten um des Tötens Willen.
Ich mag Katzen. :)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.10.12 00:47 durch unnicknamed.
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Katzen fehlt aber zum Beispiel die Fähigkeit der Empathie in dem Maße, dass sie merken, dass jemand anderes durch ihre Taten Schaden und schmerzen nimmt - jedenfalls so weit ich informiert bin.
Das Spielen mit einer Maus unterscheidet sich also aus Sicht der Katze wahrscheinlich nicht großartig vom dem mit einem Plüschtier, Artgenossen und einem Menschen. Eine Instinkthandlung trifft es denke ich schon ganz gut.
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ich sehe da keinen unterschied...getötet wird stets zum eigenen vorteil...der mensch ist auch nur ein instinktgetriebenes säugetier...nur auf etwas höherem niveau...
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Gorillas töten gerne Menschen die mit sehr negativen Absichten ihre Nähe suchen. Das ist dann natürlich Notwehr aber es ist erstmal eine ermordung. IdR haben es Wilderer ja auf die Babys abgesehen um das fleisch zuverkaufen. Das ganze geht sogar so weit das wenn es gelingt ein baby zu wildern mit verfolgung gerechnet werden muss. Sie wollen schlicht den Leichnam betrauern. Tagelang. Es gibt sogar laut Greenpeace einen Fall in dem ein im Congo gelegenes Wilderer Lager quasi bei Nacht überrant wurde. Einige Gp aktivisten waren auch auf der Spur von genau dieser Gruppe Wilderen und kamen nur wenige Stunden später am "Tatort" an und mussten mit erstaunen feststellen das unter den zutode gekommen Gorillas, drei oder vier, ausschließlich Silberrücken waren. laut eigenen Angaben von Gp konnte man auch mit fast 100 prozentiger sicherheit sagen das sie aus unterschiedlichen Gruppen stammten.
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