Ich werde den Verdacht nicht los, dass ein Großteil hier Flash als Technologie zur Anzeige bunter, animierter Werbeeinblendungen auf Webseiten (ver-)kennt.
Ich entwickle selber viel in Flash und kenne kein anderes Werkzeug mit dem man so einfach komplexe Interaktion gestalten kann. Die Ergebnisse passen meist in eine winzige, auf (bisher) allen relevanten Plattformen identisch(!) abspielbare Datei, mit eingebetteten Schriften, mit geglättet dargestellten, skalierbaren Grafiken, einer mächtigen und schnellen Skriptsprache in Form von AS3. Ich arbeite gerade an einem Projekt mit Echtzeit Videoauswertung zur Interaktion (ähnlich Sony's EyeToy), soll mal in Messen und Ausstellungen zum Einsatz kommen. Klar gibt es für einzelne Fälle besser geeignete Programmier-Werkzeuge. Ich kenne aber keines, dass so viele Möglichkeiten so einfach und flexibel vereint. Für Tipps diesbezüglich bin ich sehr offen...
Apple und andere Hersteller haben schon recht, Flash auf Webseiten nicht zu nutzen, da schlecht programmierte Inhalte (wie viele Werbeeinblender) ungewollt und unnötig Prozessorlast erzeugen und und die Nutzer dann jammern, dass der Akku so schnell leer ist.
Wie wäre es denn, wenn Flash prinzipiell zwar implementiert wäre aber auf Webseiten extra vom Nutzer gestartet werden muss (z.B. durch doppelt drauf tippen). So bleibt der Kram außen vor, den ich nicht nutze, kann aber im Bedarfsfall dennoch darauf zugreifen.
Ich hätte es mir sehr gewünscht (Das iPad wäre genial für Prototypen-Design, als Medium in Museen, etc)...
...meine Vermutung ist eher, dass bei funktionierendem Flash weniger Apps geschrieben werden. Da kämen ja Leute auf die Idee, web basierte interaktive Rich-Media-Anwendungen zu erstellen an denen Apple nicht mit verdienen kann oder zumindest die Kontrolle darüber hat. Schade.
100% Zustimmung!
Sorry, aber selbst die allermeisten Flashseiten sind einfach nur übel. 0 Übersicht, weil irgendein Möchtegerndesigner sich unbedingt austoben musste und das Menü zwar grafisch hochanspruchsvoll aber gleichzeitig beschissen zu bedienen designte. Es gibt zwar einige wenige Ausnahmen, aber dafür lohnt es nicht, hinter Flash herzurennen. Ich verstehe Apple da in jeder Hinsicht. Vielleicht überlegt sich Adobe dann auch einmal, dass ihr bisheriger Kurs einfach beschissen ist.
Hi,
für Apple ist Flash nur eine mögliche Konkurrenz, die man mit fadenscheinigen Argumenten aus dem Weg schafft. Es sollte schon dem Anwender überlassen werden, welche Inhalte er sehen will und welche nicht, es gäbe sicher die Möglichkeit das mit einzubauen, also ob Flash im Browser erlaubt ist oder nicht.
Aber das ist nunmal die typische gewinnbringende Praxis, welche hinter dem ganzen Konzept steckt der mobilen Apple Geräte, sonst hätte man auch Zugriff auf das Dateisystem und zumindest einen USB Port integriert. Der USB Anschluss an der Dockingstation lässt sich mit ziemlicher Sicherheit auch nur zum syncen mit iTunes nutzen.
Also ich sehe mir sowas schon gerne mal an:
http://www.derbauer.de/index2.html
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit soetwas ohne Flash zu realisieren ?
supergrobi1 schrieb:
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>
> Also ich sehe mir sowas schon gerne mal an:
>
> www.derbauer.de
>
Schon schick. Leider kommen z.B. die Mouse-Over-Sounds über den Knöpfen auf der Seite mit einer etwa 1-sekündigen Verzögerung. Das ist nicht schön, und das liegt offenbar daran, dass der Prozessor zu 100% ausgelastet ist, nur mit dem Flash auf der Webseite. Davon, dass die Darstellung der Webseite hin und wieder etwas flackert, man sich immer durch die ganze Seite klicken muss, um zu 'nem bestimmten Inhalt zu kommen (keine Deeplinks) und der Text nicht kopierbar, weil alles nur in Flash eingebunden ist, mal ganz zu schweigen...
> Gibt es überhaupt eine Möglichkeit soetwas ohne Flash zu realisieren ?
Teilweise ja. Die animierten Knöpfe und Mouse-Over-Sounds gehen mit Javascript, so auch das austauschen der Inhalte bestimmter Bereiche nach einer bestimmten Aktion, z.B. Drücken eines Buttons. Problem dabei ist, dass zumindest der Sound (sowohl Background, als auch Mouse-Over) wohl kaum auf jeder möglichen Plattform / in jedem Browser laufen wird. Der sprechende Kopf, der alle paar Minuten über'm Bild erscheint, ist da schon schwieriger.
Ich persönlich fände es vom Programmierer der Webseite schöner, hätte er nur für die wirklich nötigen Elemente der Seite Flash benutzt, und nicht alles in dieses blöde Prozessorfresser-Format reingeschweißt. Aber das sind ja nur mein 20 Pfennig. :-)
Absolutely, you are 100% correct.
Es gibt Webseiten, bei denen kommt es vor allem auf das Design an und es gibt andere, bei denen kommt es vor allem auf Funktionalität an. Beides hat 100% Berechtigung. Und solange keine Alternativen existieren, die sich 100% auf das Design konzentrieren, und damit alles nur erdenkliche ermöglichen sollte man offen gegenüber den einzigen Möglichkeiten, also Flash, sein!
Ich selber bin großer Apple Fan, aber das einzige Argument, das ich teilweise verstehen kann, sind die Sicherheitslücken durch die große Offenheit von Flash.
Apple hat Macht und spielt damit... hoffentlich nicht zu viel.
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