Da sind wir doch mal wieder beim gleichen Problem angelangt das die Linux-Leute mit ZFS haben: Die Lizenz!
ZFS wäre schon längst unter Linux am Laufen, wenn diese irrsinnigen Lizenz-Widrigkeiten nicht wären!
Wenn SUN nicht bald mal kapiert, dass sie damit eins der besten Dateisysteme gen /dev/null senden, dann setzt sich mal wieder etwas durch, was nicht unbedingt das bessere ist.
Es wäre einfach nur Schade drum!
Unter FreeBSD läuft ZFS ja bereits...
Vielleicht sollte man den Linux-Kernel unter eine weniger radikale Lizens setzen.
Die GPL kann man eh in die Tonne stecken. Es sei denn, man heist RMS, lebt in seiner eigenen Schwarz-weis-Welt und will auf Teufel-komm-raus der Welt seine Ideologie aufzwingen.
Weniger Radikal? rofl. Theoretisch verstößt ZFS auch gegen FreeBSD, die haben es nur aufgenommen weils technologisch so cool ist.
natürlich, das ist doch das Dilemma!
Man hört doch seit Jahren nichts anderes mehr: GPL hier GPL 2.0 da und was weiß ich noch alles. Man sollte sich wieder zurück auf die alten Tugenden besinnen und stabile & vernünftige Software produzieren, statt sich Gedanken über sinnfreie Lizenzen zu machen!
Wo wäre manchen Betriebssystem ohne die nicht-restriktive BSD-Lizenz heute?
Ich dachte unter BSD Lizens könnte man alle Software eingliedern.
bsdler schrieb:
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> Weniger Radikal? rofl. Theoretisch verstößt ZFS auch gegen FreeBSD, die
> haben es nur aufgenommen weils technologisch so cool ist.
Weiterverbreitung und Verwendung in nichtkompilierter oder kompilierter Form, mit oder ohne Veränderung, sind unter den folgenden Bedingungen zulässig:
1. Weiterverbreitete nichtkompilierte Exemplare müssen das obige Copyright, diese Liste der Bedingungen und den folgenden Haftungsausschluss im Quelltext enthalten.
2. Weiterverbreitete kompilierte Exemplare müssen das obige Copyright, diese Liste der Bedingungen und den folgenden Haftungsausschluss in der Dokumentation und/oder anderen Materialien, die mit dem Exemplar verbreitet werden, enthalten.
Wie soll da ZFS gegen die Lizenz verstoßen? Wenn es gegen eine BSD-Lizenz verstoßen sollte, dann ist es unabhängig davon, ob es in FreeBSD drin ist oder nicht.
werschon schrieb:
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> Da sind wir doch mal wieder beim gleichen Problem angelangt das die
> Linux-Leute mit ZFS haben: Die Lizenz!
Nein, die proprietäre Lizenz, die SUN für ZFS an Apple erteilt hätte, hat nichts mit dem GPL-Fanatismus der Linux-Dudes zu tun. MacOS ist nämlich kein Open-Source-Betriebssystem, falls Dir das noch nicht aufgefallen ist.
Apple hat weltfremde Vorstellungen von Lizenzen: Sie verlangen eine Haftungsfreistellung des Lizenznehmers. Alle Open-Source-Lizenzen (BSDL, CDDL, GPL) enthalten sogar noch etwas viel weitergehendes: nämlich einen Haftungsauschluß des _Lizenzgebers_.
> Unter FreeBSD läuft ZFS ja bereits...
Und es läuft dort wegen der Lizenz.
> ZFS wäre schon längst unter Linux am Laufen, wenn diese irrsinnigen
> Lizenz-Widrigkeiten nicht wären!
Es wäre dann bei Linux im Kernel, aber sonst nirgendwo. Ziemlich schlecht für ein FS, das als plattformübergreifend angepeilt ist.
jtsn schrieb:
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> Es wäre dann bei Linux im Kernel, aber sonst nirgendwo. Ziemlich schlecht
> für ein FS, das als plattformübergreifend angepeilt ist.
Was kann SUN für den Fanatismus der Linuxer?
Außerdem ist ZFS OSS. Die Linux müssten halt ein, zu ZFS kompatibles Dateisystem entwickeln. Ist zwar etwas Arebeit, aber rumheulen ist ja soooo viel einfacher.
"Theoretisch verstößt ZFS auch gegen FreeBSD..."
spielt aber nicht die bohne da bsd den mach und nicht linux als kernel hat...
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