cmake, gcc, grub, ja sogar die sourcen als tar.bz2...
Was hat das damit zu tun? Sei doch froh, dass bisherige OS-Software darauf läuft.
der windows-kernel ist in dieser hinsicht sicher in einer sackgasse.
ich schätze, dass ein unixartiger-kernel hier sicher besser zu entwickeln war
Du schließt vom Compiler, den Buildtools und dem Bootloader auf die Architektur des Betriebssystem. Kann irgendwie nicht klappen, oder?
Wie kommst du auf diese Aussage ? Erläutere mal bitte.
...auf golem.de geht das natürlich schon!
Cheffä schrieb:
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> Du schließt vom Compiler, den Buildtools und dem Bootloader auf die
> Architektur des Betriebssystem. Kann irgendwie nicht klappen, oder?
na dann wird wohl windows software darauf laufen - weils von microsoft ist und weil du es so willst
das sind eher systemprogramme die auf dem OS laufen, das hat nicht mit dem OS an sich zu tun.
Linux ist ein monolytisches system - eine riesen kernel
das hat mit diesem multi-kernel system herzlich wenig zu tun.
lies mal "operating systems" von Silberschatz oder (moderne) betriebsysteme von Tannenbaum, dann kannst du mitreden
das ist ein kernel mit ein paar treibern für netzwerk, sound, usw... einer libc und einigen beispiel oder testprogrammen. kannste gucken...
Cheffä schrieb:
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> Du schließt vom Compiler, den Buildtools und dem Bootloader auf die
> Architektur des Betriebssystem. Kann irgendwie nicht klappen, oder?
Lass ihn doch, da steht "Microsoft" und "Betriebssystem" im Text, also kann das für ihn ja nix werden.
Gewisse Ähnlichkeiten zur Mikrokernarchitektur besteht bei Barrelfish. Dort kommunizieren alle Prozesse ebenfalls über Nachrichten.
Aber so wirklich aussagekräftig ist die News nicht!
Es wird von 64bit-fähigen x86 Prozessoren gesprochen, in der Grafik finden sich aber auch eine GPU und eine ARM CPU wieder.
Der Autor scheint sich nicht sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben.
War da nicht was von Microsofts Seite, dass deren neues Betriebssystem (kA welches der mittlerweile 3(?) Stück sie meinen^^) unter anderem typische Buffer Overflows der Vergangenheit angehören sollen? Kann mich daran erinnern, es irgendwo aufgeschnappt zu haben... (Natürlich in einem Kontext, in dem das Betriebssystem mal eben wieder den Charme einer Kommandozeile versprüht und auch sonst jedwege Software, die wir heute kennen, darauf _nicht_ laufen würde).
Ist ein ziemlicher Quatsch, die benutzten Tools haben nichts mit dem Kernel an sich zu tun. Man braucht nunmal irgendeine Toolchain, wobei sich das Benutzen von gcc bei geplanter Nutzung verschiedener Prozessorarchitekturen anbietet. Ebenso braucht man irgendeinen Bootloader um ein OS zu starten, wobei sich Grub anbietet.
Abgesehen davon gibt es keinen "unixartigen Kernel". Mit Unix hat das ganze erst etwas zu tun, wenn der Kernel gewisse Schnittstellen und andere Standards (Posix) anbietet, wodurch es möglich ist, die üblichen Unix-Tools (ls, wc etc.) laufen zu lassen.
Ansonsten haben die Kernel der unixoiden Betriebssysteme (z.B. Linux, BSD, Hurd usw.) intern recht wenig miteinander zu tun.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin
Hallo,
ihr sollt nicht vergessen, dass dies frühes Prototyp-Stadium ist, also pre-pre-pre-Alpha.
Es wird eine weile dauern, bis daraus ein echter Kernel mit echtem Betriebssystem-Umfeld entstanden ist.
In wie weit um diesen neuen Multi-Kernel das Windows-Betriebssystem (bzw. deren Umfeld) einverleibt werden kann, kann man noch nicht sagen bzw. ist noch nicht abzuschätzen.
Aber, MS bleibt keine Wahl.
Bei der CPU geht es in Richtung Multi-Core (>>4), bei der GPU ist man schon längst dort usw.
Ich bin mal gespannt was Unix/Linux macht.
fsafas schrieb:
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> Cheffä schrieb:
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> > Du schließt vom Compiler, den Buildtools und dem Bootloader auf die
> > Architektur des Betriebssystem. Kann irgendwie nicht klappen, oder?
>
> na dann wird wohl windows software darauf laufen - weils von microsoft ist
> und weil du es so willst
Es ist egal, was er will. Es wird Barrelfish-Software drauf laufen, und sonst nix.
Nur weil diverse Tools aus der GNU-Toolchain (was bedeutet GNU noch mal? ;-) und ein Komprimierungsverfahren bei unxoiden Umgebungen oft eingesetzt werden, bedeutet es nicht, dass ein Unix-Kernel verwendet wird. Vor allem, weil der einzig wirklich Unix-Kernel der Kernel des Ur-Unix von Anno Dunnemals ist.
Der Linux-Kernel ist kein Unix-Kernel, der Solaris-Kernel auch nicht, der BSD-Kernel schon eher, der Hurd-Kernel schon mal gar nicht. Rein technisch basieren diese Kernel auf völlig unterschiedlichen Konzepten, eine gewisse Kompatibilität, die eine Portierung über Neukompilierung von C-Code ermöglicht, entsteht dadurch, dass es zu diesen Kernels Bibliotheken gibt, die sich, was ihre Schnittstellen nach außen angeht, an Standards halten (ANSI).
Zusätzlich gibt es Tools, deren Schnittstellen dem POSIX-Standard entsprechen. So kann man als Anwender durchaus das Gefühl haben, man benutzt sehr ähnliche Systeme, aber er sieht (Achtung, Autovergleich!) nur das Armaturenbrett.
Deine Aussage ist vergleichbar mit: Bei dem neuen Audi habe ich Bremse, Gaspedal und Lenkrad gesehen, mein Opel hat das auch, also muss der Audi einen Opel-Motor haben.
Bis die Tage,
KK
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Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
(Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
Na, Du "wissender", so wirklich scheinst Du nicht der Weisheit zu fröhnen.
Zum einen hört die von Dir erwähnte Konnifere nicht auf den Namen "Tannenbaum" (ja, ich weiß, Weihnachten naht...), sondern auf den Namen "Tanenbaum" (Andrew S. Tanenbaum, Professor in Amsterdam).
Zum anderen geht es NICHT um Größe, auch wenn es sich "Monolith-Kernel" bzw. "Microkernel" nennt. Die Größe ist hier nicht entscheidend sondern die Architektur.
Der Linux-Kernel zb. ist bei mir knapp 1MB groß und ein Monolith. Der Windows-Kernel ist ein Mix aus beiden Architekturen(Hybrid-Kernel) und bringt es auf 20-30MB, je nach Windows-Version.
"Multi-Kernel" bedeutet einfach nur, dass es mehrere Kernel hat. Nicht, von welcher Art sie sind. Könnten 200 Microkernel sein. Oder 200 monolithische. Oder 200 Hybridkernel. Über diesen liegt einfach eine Art Layer, der den Zugriff abstrahiert. Das laufende Programm will einen Dienst starten, schickt die entsprechende Message an den Layer und der delegiert diese Aufgabe an einen gerade freien Kernel weiter. Der Layer selbst kann durchaus ebenfalls ein Kernel sein, der den anderen übergeordnet wird. Dezentral ginge es auch, allerdings müssten einige Dinge immer zentralisiert werden (Scheduler, EventDispatcher usw.).
Der Ansatz erinnert entfernt an die Cell-Architektur. Ursprünglich sollte sowas mit erscheinen der Cell-CPU kommen. Es war angedacht, dass zb. ein Cell-Chip im momentan ungenutzten Drucker zusätzlich genutzt wird, um zb. eine Formel zu berechnen.
Was daraus nun geworden ist, weiß ich leider nicht. Das Konzept klang gut, aber die beteiligten Firmen hatten schon arge Schwierigkeiten bei der Compilerentwicklung, zumindest hatte ich mal davon gelesen.
Holla, "Konifere" natürlich... soviele "n" verwirren...
> Bei der CPU geht es in Richtung Multi-Core (>>4), bei der GPU ist man schon längst dort usw.
> Ich bin mal gespannt was Unix/Linux macht.
Wirds nicht gerade für Multi-Core optimiert?
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Lass ihn doch, da steht "Microsoft" und "Betriebssystem" im Text, also kann das für ihn ja _Unix_ werden.
Hab da mal den Fehler korrigiert..
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> War da nicht was von Microsofts Seite, dass deren neues Betriebssystem unter anderem typische Buffer Overflows der Vergangenheit angehören sollen?
> Kann mich daran erinnern, es irgendwo aufgeschnappt zu haben...
Ich glaub das was du meinst hiess "Midori". Mit nem Mini-Kernel und Programmen in .NET.
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