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Anwendungsgebiet?

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  1. Anwendungsgebiet?

    Autor fork 23.09.09 - 12:59

    Da frage ich mich wirklich wozu das gut ist. Auch wenn's ein bisschen geekig cool ist. Da wird total Bandbreite verschwendet und wirklich schnell ist das jetzt auch nicht.

    Na die Leute die eine sehr breitbandige Anbindung haben, kann das ja mal eine Notlösung sein, für die anderen ist es eher eine NOT-Lösung.

    fork()

  2. Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor Siga9876 23.09.09 - 13:19

    Um Distros anzutesten ist es ganz ok.
    speziell weil man nur einen alten rechner an den router hängen muss.
    da fällt noch ein grund ein: man testet z.b. vaters neuen laptop mit dem linux und schaut mal, ob die hardware erkannt wird.
    ständig auf cds/dvds brennen ist doof. usbsticks gehen aber das ist noch nicht so einfach wie einfach ein iso brennen (wieso eigentlich nicht ?) und jede blöde distro braucht einen eigenen stick. na super. "danke linux-distromaker". mit syslinux gingen auch viele distros auf einem stick.

    Halb-OT: Bei Distrowatch kann man bei jeder(?) Distro irgendwo draufklicken und sieht, welche pakete vorhanden sind.
    evtl gibts das auch umgekehrt ("welche distros haben amarok in welcher version").

  3. Re: Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor superidee 23.09.09 - 13:53

    dann kann man die emule und torrent server aus dem netz booten, kommt die polizei und hängt den rechner ab, ist alles wirklich futsch

  4. Distro einfach auf Stick Kopieren...

    Autor Carl Weathers 23.09.09 - 16:21

    ... wäre schön.

    > aber das ist noch nicht so einfach wie einfach ein iso brennen
    > (wieso eigentlich nicht ?)

    Ich denke, hier liegt der Hund begraben. Leider ist die Einrichtung einer Live-USB-Distro aufwändiger als das Brennen einer ISO auf CD. Da muss gepatcht und getweaked und gelesen werden. Kein Problem für den versierten Live-Linuxxer. Einen Laien, der dieses Lienuchs (oder was auch immer) mal antesten will, wird dies abschrecken.

    Hier müsste eine Lösung her. Und der Idee hänge ich mich, mangels Fachkenntnis weit aus dem Fenster:

    - Ein Bios müsste in der Lage sein, "USB-ISO's" (USO) oder einfach ISO's zu booten, egal auf welchem Wechseldatenträger sie liegen; ohne besondere Boot-Sektoren bzw. -Flags auf dem Datenträger.

    - Man lade die USO der gewünschten Distro herunter, kopiere sie auf den Stick.

    - Stick in den PC. Booten. Fertig. Von mir aus auch mit Prompt, ob das Live-Dingens oder das System auf der Plattefest geladen werden soll.

  5. Re: Distro einfach auf Stick Kopieren...

    Autor robinx 23.09.09 - 18:50

    > - Ein Bios müsste in der Lage sein, "USB-ISO's" (USO) oder einfach ISO's zu

    eigentlich nicht nötig, da am bios etwas zu ändern. Es gibt da schon eine brauchbare lösung. Nur ist sie noch zu neu und man muß zuviel hand angelegen. Es ist eigentlich einiges mit der loopback option von Grub2 machbar. Es fehlt eigentlich nur ne anständige GUI um solche USB sticks automatisiert zu erstellen

    http://michael-prokop.at/blog/2009/05/25/boot-an-iso-via-grub2/
    http://www.panticz.de/MultiBootUSB

  6. Re: Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor thenktor 23.09.09 - 20:14

    Siga9876 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > usbsticks gehen aber das ist noch
    > nicht so einfach wie einfach ein iso brennen (wieso eigentlich nicht ?)

    Unetbootin... 3 Klicks... fertig ist der Stick.

  7. Re: Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor robinx 23.09.09 - 21:16

    >
    > Unetbootin... 3 Klicks... fertig ist der Stick.
    Nicht ganz so bekannt und mit ein paar distris gibt es ja auch probleme (wobei eine möglichkeit für mehrere distris auf einem stick natürlich auch noch wünschenswert währe)

    http://sourceforge.net/apps/trac/unetbootin/wiki/supported-distributions

    Unsuccessful Try via Diskimage ¶

    * Mandriva
    o mandriva-linux-one-2009.1-GNOME-europe-americas-cdrom-i586, on 2GB USB stick
    * OpenSolaris
    o osol-0811.iso onto 2GB stick
    * openSUSE
    o openSUSE-KDE4-LiveCD-Build0067-i686.iso, on 2GB USB stick
    * SymphonyOne
    o 2008.1_i686.iso
    * VectorLinux Light
    o VL6.0-Light-Final.iso, on 2GB USB stick
    * Yoper
    o latest-e17.iso, on a 2GB stick
    o latest-live.iso, on a 2GB stick
    * Zenwalk
    o Zenwalk 6.0 Standard Edition, on 2GB USB stick
    * Linpus Lite
    o Linpus Lite, on 4GB USB Stick

  8. Re: Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor Der Kaiser! 24.09.09 - 00:23

    > Unetbootin... 3 Klicks... fertig ist der Stick.
    Das funktioniert mit meinem Stick nicht (mehr). Hat irgendjemand eine Idee warum nicht?

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  9. Re: Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor Der Kaiser! 24.09.09 - 00:27

    > jede blöde distro braucht einen eigenen stick.

    > mit syslinux gingen auch viele distros auf einem stick.
    Wie macht man sowas?

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  10. Re: Anwendungsgebiet?

    Autor fastix 24.09.09 - 00:30

    Ganz einfach: Das booten ganzer Betriebssysteme innerhalb eines Firmennetzes. Die Internet-Version ist eine hübsche Demo. Wirtschaftlich interessant ist es da wo Bandbreite vorhanden ist und die Pflege vieler Desktopsysteme für die Adminstratoren zu teuer: eine alte Geschichte...

    Denn, da ist er ja wieder: der gute alte NetPC ohne Festplatten: Ein billiger USB-Stick auf einer internen Schnittstelle reicht, das zu bootende Image kann selbst gestrickt werden und automatisch Netzfreigaben aller Art ins Dateisystem mounten, es könne auch je nach Arbeitsaufgabe verschiedene Images sein.

    Dann wären noch Serverfarmen zu nennen. Insbesondere da, wo es weniger um Datenhaltung als um pure Rechenleistung geht.

  11. Re: Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor fsafas 24.09.09 - 00:55

    Siga9876 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > jede blöde distro braucht einen eigenen stick. na super. "danke
    > linux-distromaker". mit syslinux gingen auch viele distros auf einem
    > stick.

    mal ne blöde frage: wieso soll das nicht mehr gehen und wieso NUR mit syslinux? und was ist das problem ein stick mit syslinux zu erstellen und deine vielen distris zu booten? also ich habe keine probleme mit mehreren distros auf einen stick, ausser das die sticks ständig zu klein sind. dabei reicht es sogar oft den kernel, initrd und (meist squashfs)-image aus der iso auf den stick zu kopieren. oder hat sich was geändert was an mir vorbeigegangen ist?
    Sorry, aber ich kenne ausschliesslich meine lieblingsdistro, und da geht das nunmal so und ohne probleme.

    stephan

  12. man muß zuviel hand angelegen

    Autor Carl Weathers 24.09.09 - 02:21

    > man muß zuviel hand angelegen

    Ja, eben. Einfach "USB-ISO" kopieren und gut ist. So müsste es laufen.

  13. Re: Distros Testen Re: Anwendungsgebiet?

    Autor Siga9876 24.09.09 - 09:54

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > jede blöde distro braucht einen eigenen stick.
    >
    > > mit syslinux gingen auch viele distros auf einem stick.
    > Wie macht man sowas?

    Du machst pro Distro einen Ordner und packst alles dort rein.
    Ist nur disziplin. Anständige Distros wären dann multi-distro-Fähig.
    Stattdessen "MUSS" fast jede Distro ihr eigenes vmlinux oder linux-kernel im root-verzeichnis halten.

    Dann muss man aus den verschiedenen iirc syslinux.cfg die zeilen zusammen-cat'ten und die defaults löschen und die ordnernamen ggf. umbenennen.
    Wenns einen standard gäbe, wäre das besser.
    Dann liegen die sachen alle unter Knoppix6_0_1 oder Geexbox1_2_3 usw.
    Am besten auch syslinux.cfg pro distro in diesen unterordnern und syslinux sucht die dann raus. dann selektiert man welche distro man will und kriegt dann das klassische syslinux angezeigt mit z.b. F2/F3 für Hilfe-Texte. Sonst müsste man bei multidistros darauf verzichten oder die alle umbenennen und hat eine heiden-arbeit.


    An fsafas: Gemeint war konjunktiv. Nicht vergangenheitsform:
    Mit syslinux ginge es.
    NICHT mit syslinux ging es (mal).
    Also: Mit syslinux würde es gehen.
    Wieder mal der Beweis wieso ich konsequent würde statt richtigen Konjunktiv nehmen sollte. Starke Verben nutze ich ja schon nicht mehr also nutze ich anrufte(anrief) weil spacken das nicht geistic packen.
    Das ist auch der Beweis, Postings KONSTRUKTIV zu interpretieren. Wer überall nur feinde sucht ist nicht besser als ein Hooligan. Eurer DVB-Receiver hat vorwärtskorrektur. Gewöhnt euch das mal an.
    mit dem auto haltet ihr ja auch nicht an, nur weil mal ein baum auf der straße liegt. Da fahrt ihr drum herum.
    Mit tippfehlern/unklaren formulierungen in postings/... solltet ihr ähnlich umgehen.
    Sonst müsstet ihr nämlich alle fehler aus den News-Artikeln massiv bashen. Aber das traut ihr euch dann wieder nicht. So wie hooligans die nur kleinere angreifen.

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