Laut Wikiartiekl über Cassandra ist es in Java geschrieben. Ich bin nicht so sehr in der Materie drin, aber ist MySQL wirklich so schlecht, dass es von einem Java-Programm performancemäßig überholt wird? Bitte um Aufklärung ;)
Die Performance einer DB dürfte in erster Linie eine Frage der Architektur und cleverer Algorithmen sein. Die Performance der Sprache ist da eher sekundär, aber dennoch: Java 1.6 ist schnell, es reicht immerhin um auf Basis von Websphere, Weblogic oder JBoss Serveranwendungen mit tausenden bis zu hunderttausenden paralleler User zu versorgen.
Mag sein, dass C++/C in vielen Bereichen ein paar Prozent schneller ist, aber dafür brauchst Du dich bei Java oder auch .NET halt nicht mit viel Kleinscheiß herumquälen (und hast dadurch schnellere und stabilere Ergebnisse)
javawtf schrieb:
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> Laut Wikiartiekl über Cassandra ist es in Java geschrieben. Ich bin nicht
> so sehr in der Materie drin, aber ist MySQL wirklich so schlecht, dass es
> von einem Java-Programm performancemäßig überholt wird? Bitte um Aufklärung
> ;)
Wow, das ist ja billig getrollt.
Aber als Antwort: das ist irrelevant. SQL-Datenbanken funktionieren einfach komplett anders. Da ist Auslesen von Daten konzept-Bedingt sehr teuer.
Hier ist ein ganz klarer Fall von Unfähigkeit zu sehen.
1) C/C++ ist exponentiell schneller als das Java gefrickel. Nicht nur ein paar Prozent.
2) Java ist für Wirtschaftsinformatiker und ähnliche unfähige Hobbyprogrammierer entwickelt worden damit man sie doch noch zum programmieren einstellen kann. Genau aus diesem Grund werden sie auch in solchen Großprojekten eingesetzt. Weil man damit viel dummes Personal für weniger Geld bekommen kann und alle möglichen Probleme von der JVM abgefangen werden. Jede Firma spart sich heutzutage fast zu tode.
3) Gerade dieser Kleinscheiss entscheidet zwischen einem fähigen und einem unfähigen Programmierer.
Setzt man von anfang an konsequent eine ordentliche Programmiersprache und ordentliche Programmierer ein und nicht irgendwelche 5.-€/Stunde Hobbytüfler, die auf irgendwelcher Privat FH Wirtschaftsinformatik gelernt haben, dann hat man im Endeffekt ein Produkt das mit den Anforderungen exponentiell schneller ist.
darkfate schrieb:
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> 3) Gerade dieser Kleinscheiss entscheidet zwischen einem fähigen und einem
> unfähigen Programmierer.
Nein, der entscheidet zwischen Coding-Monkey und Programmierer. Ein fähiger Programmierer kann ein Problem als Abfolge kleinerer Teilprobleme verstehen und das ganze _SAUBER_ aufschreiben. Der Kleinscheiß wie Zeigerarithmetik und wann wieviele * und & zu schreiben sind, bzw. das Basteln von GUIs im Quelltext, ist das, was am nervigsten ist und am meisten Zeit kostet, aber am wenigsten mit dem eigentlich zu lösenden Problem zu tun hat. Das kann jeder Coding-Monkey lernen.
genau!
zwar braucht man am ende dreimal soviel zeit für die entwicklung aber das vorliegende endprodukt ist dafür drölfzillionen mal schneller. aus diesem grund etablieren sich c und c++ wieder als programmiersprachen im enterprise bereich ...
Ich weiß ja nicht, was für Wirtschaftsinformatiker kennst. Aber ich kenne ein paar und nicht einer von denen nutzt Java zur Softwareentwicklung. Dafür kenne ich einige "echte" Informatiker, die tierisch auf Java stehen...
Klingt sehr nach einem gefühlt unterbezahlten Möchtegernstarbitschieber...
Aber genau wegen solcher Geistesvorstellungen setzt man nicht auf Schlaubären in der Programmierung, die das Gesamtkonzept nicht erkennen und außerdem noch albern verbissen sind ;)
> Nein, der entscheidet zwischen Coding-Monkey und Programmierer. Ein fähiger
> Programmierer kann ein Problem als Abfolge kleinerer Teilprobleme verstehen
> und das ganze _SAUBER_ aufschreiben. Der Kleinscheiß wie Zeigerarithmetik
> und wann wieviele * und & zu schreiben sind, bzw. das Basteln von GUIs im
> Quelltext, ist das, was am nervigsten ist und am meisten Zeit kostet, aber
> am wenigsten mit dem eigentlich zu lösenden Problem zu tun hat. Das kann
> jeder Coding-Monkey lernen.
Wenn man versteht wie es funktioniert kostet es eben keine Zeit. Aber anscheinend tust du das nicht.
Seit wann ist enterprise etwas maßgebliches für qualität. Es geht dabei nur darum die blöde Masse zu bedienen. Man erhält so verbuggte software die Monat für Monat mit teuren Service Packs entbuggt werden muss.
Da spricht wohl der Neid aus jemanden, der zu spät gemerkt hat, dass sein Studiengang am Ende zu nichts führt. Sich selbst einzureden man hätte damit seine Nerd-Ehre gerettet ist wohl ein scheinbarer Ausweg ;)
@darkfate
Ein guter Programmierer schreibt gute Programme, ein schlechter Programmierer schreibt schlechte Programme, vollkommen unabhängig von der Programmiersprache.
Für einige Aufgaben eignet sich diese Programmiersprache besser, für ander aufgaben jene Programmiersprache.
Bei einem Programm kommt es nicht nur auf die Performance an, sondern auch auf Wartbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Sicherheit, usw... halt je nach Einsatzgebiet.
Dein Postig zeugt daher nicht wirklich von Kompetenz, wenn du C/C++ über alle anderen Sprachen stellt, das stimmt so nicht. Und Ahnung von Java scheinst du schonmal garnicht zu haben.
Falls du nicht doch ein Troll bist, dann tust du mir leid.
darkfate schrieb:
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> > Nein, der entscheidet zwischen Coding-Monkey und Programmierer. Ein
> fähiger
> > Programmierer kann ein Problem als Abfolge kleinerer Teilprobleme
> verstehen
> > und das ganze _SAUBER_ aufschreiben. Der Kleinscheiß wie
> Zeigerarithmetik
> > und wann wieviele * und & zu schreiben sind, bzw. das Basteln von GUIs
> im
> > Quelltext, ist das, was am nervigsten ist und am meisten Zeit kostet,
> aber
> > am wenigsten mit dem eigentlich zu lösenden Problem zu tun hat. Das kann
> > jeder Coding-Monkey lernen.
>
> Wenn man versteht wie es funktioniert kostet es eben keine Zeit. Aber
> anscheinend tust du das nicht.
Aber insbesondere dieses ekelhafte Zeigerumherschießen in C/C++ bedarf konsequenter stetiger Übung, da kommt man schnell durcheinander.
Außerdem ändert das nichts an meiner Aussage: Sowas kann jeder Coding-Monkey lernen. Die Essenz beim programmieren ist aber eher das saubere Formulieren eines Algorithmus.
Lass mich raten: Am liebsten hättest du, wenn heute noch alles in Assembler programmiert würde und ziehst das wilde vermischen von Logik und View-Code einer sauberen Trennung vor, weil der Spaghetticode schneller ist und von Leuten, "die das verstehen" sowieso lesbar ist.
darkfate schrieb:
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> Seit wann ist enterprise etwas maßgebliches für qualität. Es geht dabei nur
> darum die blöde Masse zu bedienen. Man erhält so verbuggte software die
> Monat für Monat mit teuren Service Packs entbuggt werden muss.
Das ist aber eher ein Resultat unsauberer Programmierung von sog. "Fähigen Programmierern", die jeden Zeiger mit Vornamen kennen. Eine gut strukturierte (aber dadurch auch geschwätzigere) Programmiersprache und ein sauberer Quellcodestil hilft es, die meisten Bugs im Keim zu ersticken.
Also: Schön objektorientiert programmieren, schön viel abstrahieren, nicht zu lange Zeilen, sprechende Namen für Objekte und Variablen, logisch aufgebaute Klassenhierarchie...
DAS macht einen guten Programmierer heute aus.
> Für einige Aufgaben eignet sich diese Programmiersprache besser, für ander
> aufgaben jene Programmiersprache.
Vergiss nicht. Hier geht es nicht um irgendwelche Programmiersprachen sondern nur um den Vergleich zwischen C/C++
> Bei einem Programm kommt es nicht nur auf die Performance an, sondern auch
> auf Wartbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Sicherheit, usw... halt je nach
> Einsatzgebiet.
Dieser Teil ist Unabhängig von einer Programmiersprache.
> Dein Postig zeugt daher nicht wirklich von Kompetenz, wenn du C/C++ über
> alle anderen Sprachen stellt, das stimmt so nicht.
Lies da weiter oben und überleg was du hier schon wieder falsch interpretiert hast.
> Aber insbesondere dieses ekelhafte Zeigerumherschießen in C/C++ bedarf
> konsequenter stetiger Übung, da kommt man schnell durcheinander.
Mit "man" meinst du wohl eher dich.
> Außerdem ändert das nichts an meiner Aussage: Sowas kann jeder
> Coding-Monkey lernen.
Du anscheinend nicht.
> Die Essenz beim programmieren ist aber eher das saubere Formulieren eines > Algorithmus.
Das hängt wiederrum vom Programmierer ab.
> Lass mich raten: Am liebsten hättest du, wenn heute noch alles in Assembler
> programmiert würde und ziehst das wilde vermischen von Logik und View-Code
> einer sauberen Trennung vor, weil der Spaghetticode schneller ist und von
> Leuten, "die das verstehen" sowieso lesbar ist.
Hör auf zu raten... wie man es sieht geht es immer schief.
Manche Leute haben schon nach dem X-ten Hinweis noch nicht begriffen worum es in diesem Post geht... naja.
@darkfate
A)Wenn du deine eigenen Postings auch mal lesen würdest dann wüsstest du dass es um den Vergleich zwischen C/C++ und Java ging.
B)
>> Bei einem Programm kommt es nicht nur auf die Performance an, >>sondern auch
>> auf Wartbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Sicherheit, usw... halt >>je nach
>> Einsatzgebiet.
>Dieser Teil ist Unabhängig von einer Programmiersprache.
Ist er nicht, Assembler wird wohl weniger wartbar sein als z.B. Java mit Javadoc Dokumentation. Des weiteren sind die schönen C/C++ Zeiger nicht gerade das was man als sicher bezeichnen kann, aber das müsste dir ja bekannt sein. Wiederverwendbarkeit ergibt sich oft aus Objektorientierung, nicht - objektorientierte Sprachen eignen sich in diesem Punkt weniger gut... du siehst, das hängt sehr wohl von der Sprache ab.
darkfate schrieb:
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> Hier ist ein ganz klarer Fall von Unfähigkeit zu sehen.
>
> 1) C/C++ ist exponentiell schneller als das Java gefrickel. Nicht nur ein
> paar Prozent.
>
Selten so etwas dummes gelesen, sorry, aber da könnte ich gerade ... Falls du überhaupt etwas mit Softwareentwicklung zu tun hast, dann bist du vor Jahren stehen geblieben.
Wir entwickeln hier je nach bereich in C, C++ und Java.
die möglichkeit mit ein paar Zeilen eine Berechnung in mehrere Threads aufzuteilen, gleichzeitig die Gui zu initialisieren, während ein anderer Thread abhängige Sql Tabellen herausliest
abhängig vom zwischenergebnis der ersten Threads ist absolut Phantastisch.
Die Perfomance sobald der Prozessor mehr als 1 Kern besitzt ist wahnsinn! Die selbe Aufgabenstellung prozedural in C ist auf dem Entwicklungsrechner mit 4 Kernen fast um den Faktor 5 langsamer!
Das geht auch in C, aber in welcher entwicklungszeit? und richtig dolle sieht der Code dann auch nicht aus.
Grüße
Und ausserdem, Programmieren ist nur Handwerk, das kann jeder Idiot lernen.
Wie schon gesagt wurde, der Entwurf, die Abstraktion des Problems, das Entwerfen von Algorithmen usw. ist der anspruchsvolle Part.
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