Ich finde LibreOffice super. Leider sehen das nicht alle so bei mir im Unternehmen. Wenn ich vorschlage, dass wir doch von MS- auf LibreOffice umstellen sollten, kommt immer das Argument, dass LibreOffice scheisse (sorry!) aussieht. Und sie haben ja damit recht.
Auch wenn die Usibility vielleicht dadurch besser ist bekomme ich immer wieder dieses Argument um die Ohren gehauen. Das sagen auch mehere Kollegen unabhängig voneinander.
Also bitte: Macht LibreOffice mal ein bisschen hübscher. Nur so könnt Ihr weiteren Boden auf MS-Office gut machen.
Klingt "Oberflächlich", aber tatsächlich ist eine ansprechende Oberfläche häufig eines der wichtigsten Kriterien, damit eine Software in der Breite angenommen wird und Libre Office sieht schon ein wenig altbacken aus.
Pickel schrieb:
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> ...
Naja die Oberfläche ist bei uns egal. Bei uns wird nicht umgestiegen weil die Dokumente je nach Programmversion/Programm unterschiedlich aussehen bzw. es sie es noch nicht hin bekommen haben sich bei Makros etc. zu einigen wie uns wo diese Gespeichert werden.
Das würde ich so nicht ganz unterschreiben. Es geht auch so schon. Bei uns im Unternehmen und bei so ziemlich allen Kunden läuft zumindest OpenOffice. Der Umstieg auf LibreOffice wird gerade besprochen. Es gibt schon einige Unternehmen und Behörden, die auf OpenOffice/LibreOffice setzen und MS hinter sich gelassen haben und es werden stetig mehr. Ich nutze MS Office privat auch schon seit 2002 nicht mehr und bin mehr als zufrieden.
noneofthem schrieb:
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> Ich nutze MS Office privat auch schon seit 2002 nicht mehr und bin mehr als zufrieden.
Naja Privat ist es meist auch kein großes Problem. Nur sobald man damit mal mehr macht fängt es an hier und da zu Drücken weswegen der Umstieg gescheut wird.
Vielleicht wäre von Firmen mal etwas mehr Feedback ganz gut.
maerchen schrieb:
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> Klingt "Oberflächlich", aber tatsächlich ist eine ansprechende Oberfläche
> häufig eines der wichtigsten Kriterien, damit eine Software in der Breite
> angenommen wird und Libre Office sieht schon ein wenig altbacken aus.
Das Problem ist, dass bei LO eigentlich nur Writer und Calc halbwegs was taugen. Den Rest kann man inne Tonne kloppen. Wer mal mit Impress ne Präsentation gemacht hat weiss was ich meine.
Impress ist sicher nicht die Stärke von LO oder OO, da gebe ich ihnen recht.
noneofthem schrieb:
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> Das würde ich so nicht ganz unterschreiben. Es geht auch so schon. Bei uns
> im Unternehmen und bei so ziemlich allen Kunden läuft zumindest OpenOffice.
> Der Umstieg auf LibreOffice wird gerade besprochen. Es gibt schon einige
> Unternehmen und Behörden, die auf OpenOffice/LibreOffice setzen und MS
> hinter sich gelassen haben und es werden stetig mehr. Ich nutze MS Office
> privat auch schon seit 2002 nicht mehr und bin mehr als zufrieden.
Ich kann genau das Gegenteil beobachten, dass die Mitarbeiter OpenOffice verfluchen und plötzlich doch die restlichen Arbeitsplätze mit MS-Office-Lizenzen ausgestattet werden.
> maerchen schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> > angenommen wird und Libre Office sieht schon ein wenig altbacken aus.
Eine Software muss also knallbunt sein und riesengroße Knöpfe haben, die auf Notebooks mit Breitbilddisplays den halben Bildschirm einnehmen, damit eine Software für Unternehmen attraktiv ist??
Rapmaster 3000 schrieb:
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> Das Problem ist, dass bei LO eigentlich nur Writer und Calc halbwegs was
> taugen. Den Rest kann man inne Tonne kloppen. Wer mal mit Impress ne
> Präsentation gemacht hat weiss was ich meine.
Ich weiß nicht, was du meinst
Ich kenne in meinem Umfeld ca. 50 Unternehmen, die von MS Office auf LibreOffice oder OpenOffice gewechselt haben. Dass ich privat lange schon kein MS Office mehr nutze, war ein Zusatz. Entscheidend ist, dass immer mehr Firmen auf die kostenlosen Varianten wechseln. Und um jetzt noch einen oben drauf zu setzen, könnte ich auch noch erwähnen, dass ich sogar Firmen kenne, die weder OSX noch Windows, sondern stattdessen nur noch Linux im Einsatz haben. Soetwas gibt es heute auch schon und es werden mit Sicherheit noch mehr in den nächsten Jahren, wenn man sich die Entwicklung anschaut. Ich beobachte den OS Markt seit etwa 12 Jahren ziemlich genau und seit ca. 7 Jahren auf täglicher Basis und es hat sich verdammt viel verändert. Wo Linux früher nur von absoluten Geeks genutzt wurde, ist heute eine klare Tendenz hin zum Mainstream erkennbar. Es ist immerhin schon so weit, dass immer mehr Leute zumindest zweigleisig unterwegs sind und ihre Rechner im Dualboot betreiben. Das war vor 10 Jahren noch undenkbar. Das entwickelte sich nicht zuletzt aufgrund von Ubuntu so, da Ubuntu die erste Distro war, die wirklich Dummy-freundlich ist und dem User das Leben einfach machen wollte. Viele nutzen dieses OS heute schon als Haupt-OS und booten Windows nur für Spiele. Die "richtigen" Geeks sind wiederum zu anderen Distros gewandert, da Ubuntu ihnen zu groß wurde oder weil einigen Unity nicht gefällt. So oder so muss man feststellen, dass sich da einiges getan hat und mit einem steigenden Anteil von Linux-Usern wird auch der Anteil derer wachsen, die LibreOffice oder OpenOffice nutzen, da diese nunmal die Standard-Officepakete für die meisten Linux-Distros darstellen. Microsoft macht nicht umsonst seit einigen Jahren Stunk gegen Linux. Vorher mussten sie nichts tun, weil Linux keine Gefahr stellte. Das hat sich geändert und das wird in Zukunft auch nicht viel anders werden. Bis Linux jedoch einen hohen Marktanteil erreichen wird, wird eine lange Zeit vergehen, da sich das nur ändern kann, wenn die OEMs sich von Microsoft lösen und anfangen Rechner ohne OS oder mit Linux anzubieten. Solange dies nicht so ist, wird jeder Fertig-PC mit Windows zur Microsoft-Statistik gezählt, auch wenn Windows dann gar nicht eingesetzt wird. Auch darf man nicht außer Acht lassen, dass es aktuell nicht möglich ist, eine klare Aussage über den Marktanteil von Linux zu treffen, da es naturgemäß keine Verkaufszahlen gibt. Downloadzahlen geben auch keinerlei Auskunft, da man jede ISO beliebig oft brennen und die CD auf beliebig vielen Rechnern installieren kann. So kann ein Download von Linux bedeuten, dass damit ein PC ausgestattet wurde oder vielleicht sogar 20! Eine verkaufte Windows-Lizenz dagegen bedeutet nur, dass Windows einmal oder gar nicht im Einsatz ist. Beides Werte, die einfach zu ungenau sind und somit nur für Herumgetrolle sorgen können. Ich selbst habe übrigens seit 7 Jahren nur noch Linux auf dem Rechner, werde mir nun aber nach langem und weil ich endlich wieder einen flotten PC besitze, Windows auf eine Partition packen, weil ich zwischendurch dann doch vielleicht mal zocken werde. Für alles weitere nutze ich weiterhin Linux.
50 Unternehmen? Naja wer's glaubt.
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http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
Gemessen mit Powerpoint, sogar mit LaTeX, ist Impress wahrlich eine Zumutung.
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http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
bstea schrieb:
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> Gemessen mit Powerpoint, sogar mit LaTeX, ist Impress wahrlich eine
> Zumutung.
Willst du damit etwa sagen, MS Powerpoint > Latex ?? Wtf!
Konkret werden, was man eigentlich kritisiert, ist auch nicht nötig, hauptsache bashen.
Viel umständlicher & häßlicher kann man mit Impress seine Vorträge nicht erstellen und später präsentieren.
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http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
bstea schrieb:
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> Viel umständlicher & häßlicher kann man mit Impress seine Vorträge nicht
> erstellen und später präsentieren.
Das war jetzt sehr konkret. Aber leider absolut unzutreffend.
<°))><
kmork schrieb:
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> bstea schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Viel umständlicher & häßlicher kann man mit Impress seine Vorträge nicht
> > erstellen und später präsentieren.
>
> Das war jetzt sehr konkret. Aber leider absolut unzutreffend.
>
> <°))><
Er hat aber absolut Recht und das Beispiel oben mit den 50 Firmen ist mit Sicherheit auch erlogen und erstunken. Linux ist auf dem Desktop tot und wird auch immer tot bleiben. Windows und OS X, mehr möchte der Privatanwender doch gar nicht.
Wunderlich schrieb:
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> Linux ist auf dem Desktop tot und wird auch immer tot bleiben.
Das schöne ist, dass das schlicht falsch ist. Linux wird noch sehr lange auf Desktops zur Anwendung kommen. Im Gegensatz zu Windows und OS X ist es bei Linux egal wie viele Nutzer und welchen Marktanteil eine Distribution hat, solange es genug Entwickler gibt um sie zu pflegen.
Tot war Linux auf dem Desktop noch nie, vom wiederholen wird es auch nicht richtiger.
> Windows und OS X, mehr möchte der Privatanwender doch gar nicht.
Was interessieren mich andere Privatanwender? Ich nutze das System was mir am besten für mich erscheint und unterstütze das Projekt so gut ich kann.
Um mal den Bogen zurück zum eigentlichen Thema zu schlagen, ich nutze eigentlich keine Office-Programme und speziell Impress kenne ich nicht. Writer und Calc reichen mir aber vollkommen für gelegentliches lesen und editieren (und das gilt auch für die Agentur in der ich arbeite, da haben nur diejenigen MS-Office, die viel mit dem Kram arbeiten - der Austausch zwischen beiden klappt ganz gut).
Da kann ich nicht zustimmen. Erst vor kurzem haben wieder ein paar Freunde gestaunt, als sie meinen Fedora-Desktop gesehen haben.
Einem hab ich es installiert, weil er es mal ausprobieren wollte und bis heute kam nur zurück, wie cool dies und das ist.
Ich glaube inzwischen wirklich, dass es sich die meisten Anwender bloß nicht trauen, weil Linux einfach einen schlechten Ruf hat (bezogen auf die Komplexität). Dass einem aber die heutigen grafischen Oberflächen so einige Arbeit erleichtern können und teilweise sogar die Desktops von Windows und Mac OS an Funktionen und Anpassbarkeit übertreffen weiß einfach keiner. Und wer einmal bei einem System war ist eh bloß schwer wieder davon wegzubekommen (Gewohnheit und so).
noneofthem schrieb:
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> Das würde ich so nicht ganz unterschreiben. Es geht auch so schon. Bei uns
> im Unternehmen und bei so ziemlich allen Kunden läuft zumindest OpenOffice.
Ja die gibt es, aber darum geht es nicht. Ein Unternehmen kann natürlich immer den Einsatz einer Software erzwingen, und die User werden sich auch immer mehr oder minder damit anfreunden (müssen). Aber der Punkt ist, dass User mit einer häßlichen Oberfläche einfach weniger glücklich sind bei ihrer täglichen Arbeit, und wenn der Firma die allgemeine Zufriedenheit wichtig ist (was zweifellos nicht immer der Fall ist) dann ist OOo eben keine Option... (Ob Zufriedenheit nun eine direkte Auswirkung auf die Produktivität hat oder nicht, ist auch wieder ein anderes Thema)
Die Anzahl von Unternehmen, die von Ms Office nach Open/LibreOffice gewechselt sind, sagt doch rein gar nichts über die Qualität des Programms aus.
Wenn man nur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation benötigt, ist OpenOffice sicherlich eine sehr gute Alternative, zumal der Preis unschlagbar ist. Das betrifft natürlich viele kleine Unternehmen und auch Privatpersonen.
Aber wenn man mehr benötigt, z.B. Access, Publisher, Outlook, gibt es in OpenOffice gar kein entsprechendes Programm oder eines, welches weitgehend unbrauchbar ist (z.B. OO Base). Selbst im Bereich von Textverarbeitung ist Word einfach einen Tick besser als OpenOffice - und für ein größeres Unternehmen sind die Lizenzgebühren einfach akzeptabel, wenn dadurch die Produktivität ein kleines bisschen erhöht wird.
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