Mal ehrlich:
Wie gut sind diese Dinger mittlerweile. Ist Jahre her, dass ich sowas mal genutzt habe. Damals war das eher die Kategorie "Partygag". Aber seitdem sind einige JAhre und 5 Versionen vergangen.
Ist das wirklich im Produktiveinsatz nutzbar?
Ist man am Ende wirklich schneller als mit der Tastatur?
Nervt es den Büronachbarn?
Muss man immer noch vor ernsthafter Benutzung eine Stunde lang vorlesen, damit er sich an einen gewöhnt?
Oder ist das vorwiegend für den gelegentlichen Privateinsatz gedacht.
drachen natürlich sprechen schrieb:
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> Mal ehrlich:
>
> Wie gut sind diese Dinger mittlerweile. Ist Jahre her, dass ich sowas mal
> genutzt habe. Damals war das eher die Kategorie "Partygag". Aber seitdem
> sind einige JAhre und 5 Versionen vergangen.
Ich habe vor Jahren (ca. 2003) mit dem KOnkurrenzprodukt ViaVoice gearbeitet und da hat mir die Erkennungrate nicht genügt.
Aktuell hatte mir mein Softwarehändler die alte Version 10 von Dragon NaturallySpeaking sehr günstig angeboten und ich habe sie interessehalber gekauft. Ich war überrascht, denn die ERkennungsrate ist merklich besser als die von ViaVoice im Jahre 2003, auch ist kaum mehr Trainig notwendig, sondern es funktioniert quasi sofort.
> Ist das wirklich im Produktiveinsatz nutzbar?
Davon bin ich überzeugt, mein Problem ist das ich mir irgendwie komisch vorkomme hier SElbstgespräche zu führen und dann wird man nervös und spricht anders und dire Erkennungsleistung sinkt merklich. Nach meiner Erfahrung ist es für eine gute Erkennungsleistung das Allerwesentlichste ganz normal zu sprechen, wenn man z.B. aus Verärgerung weil ein Wort nicht erkannt wurdde dieses ins Mikro schreit oder unnatürlich überbetont hilft das garnichts.
> Muss man immer noch vor ernsthafter Benutzung eine Stunde lang vorlesen,
> damit er sich an einen gewöhnt?
definitiv nein, jedenfalls nicht in der vorgängerversion (also Dragon NaturallySpeaking 10), ich habe dort vielleicht 5 minuten vorgesprochen und das war alles.
mal als Nachtrag etwas Werbung:
von mir bereits angesprochene 10er version ist derzeitig für 24,95 Euro hier erhältlich:
http://www.edv-buchversand.de/nuance/
solange Vorrat reicht
wie gut das ist?
Also hier auf arbeit haben wir es im Einsatz.
Anfangs gabs zweifel, aber wir waren schnell überzeugt.
Ein wirklich gutes Produkt.
Hier setzen es u.a. Gewerbeärzte ein um Befunde zhu diktieren. Jeder der mal einem Arzt zugesehen hat, wie er einen Befund diktiert sollte jetzt wissen wie gut die Softwarem funkitioniert.
und das ist nur die 10er Version.
Nachtrag
Ist das wirklich im Produktiveinsatz nutzbar?
Ist es.
Nicht nur das. Da das Programm auf Stimme lizentziert ist, können duie anwender das Programm auch privat nutzen, bzw man kann es auf sovielen Rechnern installieren wie man möchte.
Ist man am Ende wirklich schneller als mit der Tastatur?
Bei solchen Sachen brauchst du natürlich etwas einarbeitung und die letztendliche Formatierung muss man natürlich auch selbst vornehmen. Aber unter diesen Vorraussetzungen: ja
Nervt es den Büronachbarn?
das kommt wohl auf den Nachbarn an. Manche Büronachbarn nervt es schon wenn der andere die Tastatur benutzt. Alles relativ.
Muss man immer noch vor ernsthafter Benutzung eine Stunde lang vorlesen, damit er sich an einen gewöhnt?
Das erste Einlesen dauert mittels vorgegebenem Text etwa 5-10 Minuten.
Wenn man dann mal eine ct seite diktiert hat und ihm etwas korrekturfutter zugeworfen hat klappt es schon wirklich erstaunlich gut.
Das ist aber von Stimme zu stimme unterschiedlich. Bei manchen macht das PRogramm von anfang an kaum mfehler.
NAchNachtrag
Leuten die viel text schreiben ist es fast uneingeschränkt zu empfehlen.
Läuft sogar auf Windows 2003 Terminalserver. mittlerweile auch ohne dedizierte Soundkarte. Das war in 9 leider noch nciht so.
10er Verison schrieb:
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> NAchNachtrag
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> Leuten die viel text schreiben ist es fast uneingeschränkt zu empfehlen.
>
> Läuft sogar auf Windows 2003 Terminalserver. mittlerweile auch ohne
> dedizierte Soundkarte. Das war in 9 leider noch nciht so.
Nichts für ungut, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass hier im Golem-Forum (auch andere Threads!) DNS-Angestellte ihre "Meinung" kund tun. :)
BaBeQu schrieb:
>
> Nichts für ungut, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass hier im
> Golem-Forum (auch andere Threads!) DNS-Angestellte ihre "Meinung" kund tun.
> :)
Das scheint mir auch so. ^^
mag sein aber die software ist inzwischen wirklich gut und auch einsetzbar ;) wenn ich längere texte als hausaufgabe schreibe lehn ich mich auch gerne mal zurück und diktiere und das funktioniert soweit ganz gut in englisch und deutsch. gibt sogar inzwischen ein paar weniger ämter die DNS einsetzen^^
> Nichts für ungut, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass hier im
> Golem-Forum (auch andere Threads!) DNS-Angestellte ihre "Meinung" kund tun.
Hältst Du Anwender wirklich für so blöde nicht selbst erkennen zu können wie gut die Spracherkennung funktioniert? Oder glaubst Du die würden sich beschwatzen lassen sich mit einem schlechten Produkt rumzuquälen?
Ich selber bin Nutzer von DNS seit der 8er Version. Damals hatte es schon länger gedauert, bis die Software so gut arbeitete, dass es besser war, als über eine Tastatur. Die 9er Version war dann etwas besser, obwohl man leider nicht die trainierten Profile aus der Vorgängerversion nutzen konnte. Die letzte Version ist absolut Klasse, damit habe ich meine Bachelorarbeit (mit durch Training vorbereitetes Profil) geschrieben, bei meiner Masterarbeit werde ich das genauso machen, das steht jetzt schon fest.
Wenn man viel schreibt, insbesondere, wenn man viel zitieren muss (wissenschaftliche Arbeiten setzen das ja vorraus), ist es eine super Erleichterung, diese Zitate einfach aus dem Buch vorzulesen, anstatt sie zu tippen. Auch kann man viel länger arbeiten, da das Sprechen nicht so anstrengend ist, wie das tippen. Ein eingearbeitetes Profil liegt bei mir bei einer Erkennungsrate von 95%, also sind 5 Worte von 100 falsch.
Meine Tastaturfähigkeiten liegen bei weitaus mehr Fehlern.
Meine Meinung dazu kurz: Wer viel schreibt und die Möglichkeit hat, zu sprechen, sollte auf jeden Fall diese Software probieren. Denn es macht auch Spaß, damit zu arbeiten.
PS: Kriege kein Geld von DNS, bin einfach nur überzeugter Nutzer der Software, und das schon lange.
Ich arbeite nicht bei Dragon aber ja, DNS funktioniert mit regelmäßigen Arbeiten und ab und zu einer Korrektur, dass ging sogar schon in Version 9 in der 10er ist es wirklich noch besser geworden. Versionen kleiner 6 sind einfach Bullshit. Ab der Version 8 sollte es so einigermaßen funktioniert haben aber ich hab das nie mit der 8er selbst probiert. Ich finde es nur lustig dass die Software jedes Mal 20% besser werden soll. Na gut, Sie funktioniert jetzt schon ganz gut aber das mit den neuerlichen 20% glaub ich nicht...
Unter 64 Bit läuft Dragon übrigens wesentlich besser als unter 32 Bit, hätte ich auch nicht gedacht, ist wesentlich schneller als selber tippen... wollte ich nur noch loswerden. Solche Texte in Foren tippt man aber besser, man kann DNS aber auch sowas beibringen - wers braucht.
drachen natürlich sprechen schrieb:
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> Mal ehrlich:
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> Wie gut sind diese Dinger mittlerweile. Ist Jahre her, dass ich sowas mal
> genutzt habe. Damals war das eher die Kategorie "Partygag". Aber seitdem
> sind einige JAhre und 5 Versionen vergangen.
>
> Ist das wirklich im Produktiveinsatz nutzbar?
> Ist man am Ende wirklich schneller als mit der Tastatur?
> Nervt es den Büronachbarn?
> Muss man immer noch vor ernsthafter Benutzung eine Stunde lang vorlesen,
> damit er sich an einen gewöhnt?
>
> Oder ist das vorwiegend für den gelegentlichen Privateinsatz gedacht.
Habe diese App runtergeladen und kurz getestet.
Stolz habe ich es gleich mit meiner Freundin (Deutschlehrerin) ausprobiert.
Wir haben uns köstlich amüsiert. Jeder dreijähige Knirps könnte es besser verstehen und nachsprechen.
Also um deine Fragen zu beantworten: "Party-Gag".
Wenigstens waren die Wörter deutsch, somit kann man sich über die Wortkombinationen richtig gut amüsieren.
Es erinnert mich an ein Spiel, das wir als Kinder gespielt hatten. Der Beginner spricht dem Nächsten einen Satz leise ins Ohr, das so reihum über mehrere Teilnehmer weitergegeben wird. Der letzte soll den Satz dann laut sprechen. Das Resultat ist das selbe wie bei der DNS-App.
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