Der kann einfach alles. Und ganz easy (wenne erstmal die struktur kapiert) direkt über conf Dateien.
Ich bin auch notgedrungen beim SciTE:
+ Identisch auf Linux und Windows
+ Funktionierendes Syntax-Highlighting für Perl (anders als Emacs).
+ Man ist nicht auf die komische Pixel-Schrift angewiesen.
+ Strg+C funktioniert ;-)
Emacs ist zweifelsfrei mächtiger. Alleine schon, dass man in SciTE keine zwei Buffer parallel öffnen, oder das Fenster teilen kann, ist ein echter Nachteil beim Programmieren. Fehlende Unterstützung für CTAGS und konsorten gar nicht erst zu erwähnen.
Grüße
Sascha
ID51248 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich bin auch notgedrungen beim SciTE:
> + Identisch auf Linux und Windows
> + Funktionierendes Syntax-Highlighting für Perl
> (anders als Emacs).
> + Man ist nicht auf die komische Pixel-Schrift
> angewiesen.
> + Strg+C funktioniert ;-)
Wow, da hat jemand bei einem OSS Projekt auf die Benutzerwünsche gehört!
TrueType-Schriften funktionieren bei mir sofort!
Das Standard-Syntax-Highlighting für Perl scheinen sie auch repariert zu haben.
Und den Umschalter für Strg+C haben sie direkt auf der ersten Ebene unter den Options eingebaut. Wahnsinn!
Da denkt jemand mit. Das könnte etwas werden.
Grüße
Sascha
Und noch ein Nachtrag:
cperl-mode erkennt keine Perl Variablen wie "$Variable", d.h. es gibt zumindest kein Highlighting dafür.
perl-mode erkennt keine Druck-Blöcke wie
print<<EOT
Erste Zeile
Zweiter Zeile
Dritte Zeile
EOT
;
Was das Syntax-Highlighting für das gesamte restliche Dokument unbrauchbar macht.
Also kann Emacs noch immer kein Perl Syntax Highlighting und ist erstmal für mich gestorben.
Lustig auch, was man beim Suchen nach Lösungen für Antworten bekommt:
"Lies den Quellcode, da steht vieles drin, was in der Doku nicht enthalten ist."
Und mehrfach: "Patch den Quellcode."
Der Quellcode scheint bei GNU-Anwendungen als Teil der Konfigurationsdatei betrachtet zu werden.
In den letzten Jahren scheint den Entwicklern ja aufgefallen zu sein, dass ein GUI auch vorzüge hat. Dann warte ich eben auf Version 24.1 .
Grüße
Sascha
ID51248 schrieb:
-------------------------------------------------------
> Und noch ein Nachtrag:
> cperl-mode erkennt keine Perl Variablen wie
> "$Variable", d.h. es gibt zumindest kein
> Highlighting dafür.
Laesst sich beheben mit
(setq cperl-highlight-variables-indiscriminately t)
Ab in die .emacs damit und neu gestartet. Gefunden via M-x customize-group RET cperl RET. Ich schreibe selbst kein Perl, deshalb weiss ich nicht, was der Grund dafuer ist, das nicht per default anzuschalten.
> perl-mode erkennt keine Druck-Blöcke wie
> print<<EOT
> Erste Zeile
> Zweiter Zeile
> Dritte Zeile
> EOT
> ;
>
> Was das Syntax-Highlighting für das gesamte
> restliche Dokument unbrauchbar macht.
perl-mode sollte man wohl auch nicht benutzen.
> Also kann Emacs noch immer kein Perl Syntax
> Highlighting und ist erstmal für mich gestorben.
Emacs ist extrem flexibel, und wenn man genaue Vorstellungen hat, wie sich der Editor verhalten soll, kann man ihn dementsprechend anpassen. Das verlangt aber auch ein wenig Einsatz.
> Lustig auch, was man beim Suchen nach Lösungen für
> Antworten bekommt:
> "Lies den Quellcode, da steht vieles drin, was in
> der Doku nicht enthalten ist."
> Und mehrfach: "Patch den Quellcode."
Das scheint sich offensichtlich auf perl-mode oder eine alte Version vom cperl-mode zu beziehen. Da haettest Du lieber im IRC-Channel oder auf der Newsgroup/Mailinglist gnu.emacs.help fragen sollen.
> Der Quellcode scheint bei GNU-Anwendungen als Teil
> der Konfigurationsdatei betrachtet zu werden.
Ja, ja! Du hast ja so recht, und hast es doch nicht verstanden! Deine .emacs ist emacs-lisp, wie der Grossteil von Emacs, und damit Teil des Quellcodes. Es gibt kaum etwas, was sich nicht mit ein paar Zeilen Elisp-Code in der .emacs nicht anpassen liesse. Ich finde, dass man bei keinem anderen Programm den Geist freier Software so deutlich spueren kann.
> In den letzten Jahren scheint den Entwicklern ja
> aufgefallen zu sein, dass ein GUI auch vorzüge
> hat. Dann warte ich eben auf Version 24.1 .
Ehrlich gesagt glaube ich, dass Emacs nichts fuer Dich ist. Du bist zu ungeduldig, und willst einen Editor, der in der Standardeinstellung gute Ergebnisse liefert. Emacs hingegen ist etwas fuer "Frickler".
Mnemonikk schrieb:
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> ID51248 schrieb:
> --------------------------------------------------
>
> Laesst sich beheben mit
>
> (setq cperl-highlight-variables-indiscriminately
> t)
OK, funktioniert. Danke.
Ich habe offenbar noch nicht die richtigen Google-Stichworte für emacs drauf.
> Ab in die .emacs damit und neu gestartet. Gefunden
> via M-x customize-group RET cperl RET. Ich
> schreibe selbst kein Perl, deshalb weiss ich
> nicht, was der Grund dafuer ist, das nicht per
> default anzuschalten.
Ich vermute, Tradition.
> perl-mode sollte man wohl auch nicht benutzen.
Ist aber default. Wieder so eine Traditions-Sache.
> Emacs ist extrem flexibel, und wenn man genaue
> Vorstellungen hat, wie sich der Editor verhalten
> soll, kann man ihn dementsprechend anpassen. Das
> verlangt aber auch ein wenig Einsatz.
Das weiß ich doch. Sonst hätte ich sicher nicht zum x-ten mal versucht, meinen Standard-Editor SciTE durch Emacs zu ersetzen.
Aber nach jeweils ca. 4 Stunden Einlernzeit sollten die Grundfunktionen laufen. Stattdessen kämpft man mit unsinnigen Voreinstellungen.
Bei SciTE war das in 5 Minuten erledigt. Das Perl-Format wurde erkannt, Syntax Highlighting war automatisch an. F5 startet das Skript, Doppelklick auf die Fehlermeldung springt zur Zeile im Quellcode.
Komplizierte Sachen dürfen auch kompliziert zu bedienen sein. Aber einfache Sachen müssen deswegen nicht komplizierter werden.
> Da haettest Du lieber im IRC-Channel oder auf der
> Newsgroup/Mailinglist gnu.emacs.help fragen
> sollen.
Ich frage nicht mehr selbst. Jede Frage zu Emacs wurde schon mal gestellt. Und die Einsteigerunfreundlichkeit der Software spiegelt sich meist auch in einer pseudo-elitären Usergroup wieder.
Fragen werden meist auch erst beantwortet, wenn man sich 80% in das Programm eingearbeitet hat (bei Emacs ~ 1 Woche) . Ich will mich aber erst voll in ein Programm einarbeiten, wenn ich die Hoffnung habe, dass ich es auch für meine Zwecke benutzen kann.
> > Der Quellcode scheint bei GNU-Anwendungen als
> Teil der Konfigurationsdatei betrachtet zu werden.
>
> Ja, ja! Du hast ja so recht, und hast es doch
> nicht verstanden! Deine .emacs ist emacs-lisp, wie
> der Grossteil von Emacs, und damit Teil des
> Quellcodes.
Es geht sich nicht um die .emacs, sondern um die C-Quellen (in der .emacs ist ja auch nicht viel dokumentiert.)
Das jede zweite OSS eine andere lustige Scriptsprache hat, um konfiguriert zu werden, ist wieder eine andere Sache. Damit hatte ich mich schon abgefunden.
> > In den letzten Jahren scheint den Entwicklern
> ja aufgefallen zu sein, dass ein GUI auch
> vorzüge hat. Dann warte ich eben auf Version
> 24.1 .
>
> Ehrlich gesagt glaube ich, dass Emacs nichts fuer
> Dich ist. Du bist zu ungeduldig, und willst einen
> Editor, der in der Standardeinstellung gute
> Ergebnisse liefert. Emacs hingegen ist etwas fuer
> "Frickler".
Jep. Ich bin eher der "Batteries included"-Typ. Vor allem wenn ich schon eine funktionierende Lösung habe (SciTE) sollte die Alternative besser sein.
Ich bin auch bereit, mit einen halben Tag in einen Editor einzuarbeiten, aber wenn das nicht genügt, haben die Programmierer etwas falsch gemacht (sage ich als Programmierer). Wenn man bedenkt, dass ich die meisten Windows-Programme in unter 30 Minuten bewerten kann, ist das schon ein enormes Zugeständnis an die Freien Frickler.
Aus User-Sicht verstehe ich nicht, warum man die Grundeinstellungen den Benutzern überlässt. Als ob man erwartet, dass die Benutzer sich mit dem Programm besser auskennen als die Programmierer.
Aus Programmierer-Sicht verstehe ich das. Es ist bequemer für mich.
Aber danke nochmal für den Hinweis mit dem Highlighting. Ich werde dann mal weiterfrickeln.
Grüße
Sascha
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