lacht na sowas hat keine Zukunft
Ich wette man wird keinen alternativen Kernel damit gebacken bekommen.
Ich denke es ist primär ein FUSE Treiber, wie NTFS-3g auch.
Wofür man exFAT braucht ist mir aber immer noch nicht ganz klar.
Ich hab bisher keinen USB Stick oder SD-HC Karte gefunden die damit formatiert wäre. Wenn ich keine 4 GB Dateigrößenbegrenzung haben möchte benutze ich ext4. Ich finde Microsoft und Apple sollten sich in Sachen Dateisystem und Interoperabilität in Richtung offener Dateisystemstandard einigen. Es gibt ja eine riesen Auswahl wo sie sich was auswählen können.
FAT32 wird nicht ewig halten , NTFS scheint ungeeignet für Flash Medien (und ist ja auch schon sehr alt) und Apple dümpelt mit HFS und HFS+ auch im Sumpf von alternen Dateisystemen herum.
Wollten die nicht mal ZFS nutzen ? (war wohl letzen Endes zu aufwendig das vernünftig zu integrieren oder wie ?)
> Wofür man exFAT braucht ist mir aber immer noch nicht ganz klar.
Es geht einfach darum, ein Dateisystem zu haben, das vergleichsweise einfach aufgebaut ist und sich somit für Embedded-Systeme eignet, dennoch Dateien über 4 GiB speichern kann. (... und das man mit Windows-Bordmitteln über 32 GiB formatieren kann ;)
> Ich hab bisher keinen USB Stick oder SD-HC Karte gefunden die damit
> formatiert wäre.
Das liegt daran, dass exFAT weder für USB-Sticks noch für SDHC-Karten gedacht ist, sondern bisher ausschließlich für SDXC-Karten.
> Wenn ich keine 4 GB Dateigrößenbegrenzung haben möchte
> benutze ich ext4.
Nobel. Nur eignet sich das kaum für den Datenaustausch mit anderen (non-Linux) Betriebssystemen -- und erst recht nicht für Digitalkamera, Camcorder und Handy.
> Ich finde Microsoft und Apple sollten sich in Sachen
> Dateisystem und Interoperabilität in Richtung offener Dateisystemstandard
> einigen.
FULLACK dazu.
> Es gibt ja eine riesen Auswahl wo sie sich was auswählen können.
Echt? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Es gibt meines Wissens kein Dateisystem, das sich wirklich gut eignen würde. UDF ist ein netter Ansatz, aber angeblich nicht frei von Problemen (selbst hab ich's noch nicht ausprobiert).
> Wollten die nicht mal ZFS nutzen ? (war wohl letzen Endes zu aufwendig das
> vernünftig zu integrieren oder wie ?)
ZFS verhält sich zu Flash-Medien wie Gulaschkanonen zu Spatzen. ZFS ist dermaßen komplex, dass selbst Apple den Plan, es zum Standard-Dateisystem zu machen, wieder aufgegeben hat. Auch die Linux-Gemeinde tut sich damit schwer (wobei das zu einem großen Teil an Lizenzfragen liegt, weniger an technischen Problemen). Solch ein Dateisystem willst du auf $100-Digicams packen? Wohl kaum.
> Es geht einfach darum, ein Dateisystem zu haben, das vergleichsweise einfach aufgebaut ist und sich somit für Embedded-Systeme eignet, dennoch Dateien über 4 GiB speichern kann. (... und das man mit Windows-Bordmitteln über 32 GiB formatieren kann ;)
Unter Linux soll man wohl auch Partition mit FAT anlegen können, die grösser als 4GB sind..
> Nobel. Nur eignet sich das kaum für den Datenaustausch mit anderen (non-Linux) Betriebssystemen -- und erst recht nicht für Digitalkamera, Camcorder und Handy.
Warum?
> Echt? Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Es gibt meines Wissens kein Dateisystem, das sich wirklich gut eignen würde. UDF ist ein netter Ansatz, aber angeblich nicht frei von Problemen (selbst hab ich's noch nicht ausprobiert).
Ich hatte mal die Idee die Boot-Partition mit UDF zu formatieren. Hab das dann aber doch gelassen..
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Das exFat-Dateisystem ist zwar kein offener Standard, aber grundsätzlich nicht schlecht, da dadurch endlich Speicherkarten mit einer Kapazität über 32GB möglich sind und Apple nicht mehr im Vorteil ist mit seinen integrierten Speichern (ich kenne Compact Flash mit der 128GB-Grenze, ist aber keine Alternative aufgrund der mangelnden Unterstützung - oder irre ich mich da?).
Da es ja schon exFat-Unterstützung für fast alle Plattformen gibt, muss nur noch die Verbreitung gefördert werden.
Da aber hat Micrsoft Nachholbedarf:
Windows XP unterstützt mit dem neuesten SP noch immer nicht exFat!
(obwohl es einen "Patch" gibt)
> Unter Linux soll man wohl auch Partition mit FAT anlegen können, die
> grösser als 4GB sind..
Natürlich, das geht mit jedem Betriebssystem. Was allerdings kein OS kann, ist Dateien > 4 GiB auf FAT(32) zu speichern. Außerdem kann man keine durch eine künstliche Einschränkung unter Windows (und nur da) Partitionen > 32 GiB nicht mit FAT32 formatieren.
> > Nobel. Nur eignet sich das kaum für den Datenaustausch mit anderen
> (non-Linux) Betriebssystemen -- und erst recht nicht für Digitalkamera,
> Camcorder und Handy.
>
> Warum?
Ganz einfach, weil Linux derzeit das einzige Betriebssystem ist, das mit ext4 etwas anfangen kann. ext4 kann man derzeit nicht einmal unter Windows und OS X lesen, obwohl diese Betriebssysteme mit ext3 dank externen Treibern wenigstens noch einigermaßen klarkamen. Selbst linuxbasierte Heimelektronik-Geräte werden derzeit wohl noch keine ext4-Treiber mitbringen (wobei das in einem Jahr schon wieder anders aussehen könnte).
Es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass die beiden verbreitetsten Desktop-OS irgendwann nativen Support für igendeine Revision von extfs erhalten :)
> Ich hatte mal die Idee die Boot-Partition mit UDF zu formatieren. Hab das
> dann aber doch gelassen..
Würde mich auch wundern, wenn das funktionieren würde. Soweit ich weiß, brauchen die meisten unix-artigen OS zumindest beim Booten ein paar Besonderheiten von Unix-Dateisystemen (Permissions, Symlinks, Device-Nodes, FIFOs/Sockets), die nicht von UDF unterstützt werden. Und Windows und OS X wollen ohnehin nur von ihren eigenen Dateisystemen (FAT/NTFS bzw. HFS+) booten.
> Das exFat-Dateisystem ist zwar kein offener Standard, aber grundsätzlich
> nicht schlecht, da dadurch endlich Speicherkarten mit einer Kapazität über
> 32GB möglich sind
Und wieder einer, der reingefallen ist :) Auch ohne exFAT sind Kapazitäten weit über 32 GiB auf SD-Karten möglich. Der Grund, oberhalb der 32-GiB-Marke exFAT zu erzwingen, ist einfach der, dass man Angst hat, dass unbedarfte Nutzer auf ihren Windows-Kisten die Karten formatieren und dadurch unbrauchbar machen -- denn Windows bietet bekanntermaßen ab 32 GiB nur noch NTFS an, und das wiederum versteht keine Kamera, kein MP3-Player und kaum ein Handy.
> und Apple nicht mehr im Vorteil ist mit seinen
> integrierten Speichern
Was hat das mit Apple zu tun?
> Da es ja schon exFat-Unterstützung für fast alle Plattformen gibt, muss nur
> noch die Verbreitung gefördert werden.
Moment! exFAT gibt es derzeit für, na sagen wir mal, anderthalb Plattformen: Für Windows und für Linux, letzteres aber nur für zahlende OEMs, weswegen ich das nur halb gelten lasse. OS X? Fehlanzeige (wobei der Tuxera-Treiber aber möglicherweise MacFuse-kompatibel ist). Normales Wald-und-Wiesen-Linux, wie man es sich üblicherweise auf den PC installiert? Auch keine Chance. "Fast alle Plattformen" ist da doch etwas übertrieben.
> Da aber hat Micrsoft Nachholbedarf:
> Windows XP unterstützt mit dem neuesten SP noch immer nicht exFat!
Und? Was erwartest du -- dass Microsoft noch ein SP4 nachschiebt, für ein OS, das eigentlich schon am Ende der Supportzeit angekommen ist und nur zähneknirschend noch ein paar Jahre lang ein paar Sicherheitsupdates erhält?
> Natürlich, das geht mit jedem Betriebssystem. Was allerdings kein OS kann, ist Dateien > 4 GiB auf FAT(32) zu speichern. Außerdem kann man keine durch eine künstliche Einschränkung unter Windows (und nur da) Partitionen > 32 GiB nicht mit FAT32 formatieren.
Stimmt. Hatte ich vergessen.
> Ganz einfach, weil Linux derzeit das einzige Betriebssystem ist, das mit ext4 etwas anfangen kann. ext4 kann man derzeit nicht einmal unter Windows und OS X lesen, obwohl diese Betriebssysteme mit ext3 dank externen Treibern wenigstens noch einigermaßen klarkamen.
Kann man den Code nicht benutzen um Treiber für Windows und OS X zu schreiben?
> Würde mich auch wundern, wenn das funktionieren würde. Soweit ich weiß, brauchen die meisten unix-artigen OS zumindest beim Booten ein paar Besonderheiten von Unix-Dateisystemen (Permissions, Symlinks, Device-Nodes, FIFOs/Sockets), die nicht von UDF unterstützt werden.
Hmm..
> Und Windows und OS X wollen ohnehin nur von ihren eigenen Dateisystemen (FAT/NTFS bzw. HFS+) booten.
Bei denen kann man solche Spielereien eh nicht machen.. :P
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Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Kann man den Code nicht benutzen um Treiber für Windows und OS X zu
> schreiben?
Legal nicht. Legal ist nur Reverse Engineering des *Verhaltens* eines compilierten(!) Treibers.
Aus Nutzersicht spricht natürlich nichts dagegen, den Treiber zu benutzen, auch wenn man ihn offiziell gar nicht erwerben kann, aber psssst :)
> Und wieder einer, der reingefallen ist :) Auch ohne exFAT sind Kapazitäten
> weit über 32 GiB auf SD-Karten möglich.
Aber exFat wurde als Standard festgelegt und ist somit das einzige FS, das von kompatiblen Geräten unterstützt werden MUSS.
> Der Grund, oberhalb der
> 32-GiB-Marke exFAT zu erzwingen, ist einfach der, dass man Angst hat, dass
> unbedarfte Nutzer auf ihren Windows-Kisten die Karten formatieren und
> dadurch unbrauchbar machen -- denn Windows bietet bekanntermaßen ab 32 GiB
> nur noch NTFS an, und das wiederum versteht keine Kamera, kein MP3-Player
> und kaum ein Handy.
Genau!
> Was hat das mit Apple zu tun?
Na gut. Das ist Geschmackssache.
Ich persönlich finde, dass der Großteil der Daten auf einer Speicherkarte gespeichert werden können soll, um den Datenaustausch mit Computern zu vereinfachen.
> Moment! exFAT gibt es derzeit für, na sagen wir mal, anderthalb
> Plattformen: Für Windows und für Linux, letzteres aber nur für zahlende
> OEMs, weswegen ich das nur halb gelten lasse. OS X? Fehlanzeige (wobei der
> Tuxera-Treiber aber möglicherweise MacFuse-kompatibel ist). Normales
> Wald-und-Wiesen-Linux, wie man es sich üblicherweise auf den PC
> installiert? Auch keine Chance. "Fast alle Plattformen" ist da doch etwas
> übertrieben.
Mit etwas Glück gibt es schon bald eine Open-Source-Version ;)
Bei NTFS war es ja auch so.
> Und? Was erwartest du -- dass Microsoft noch ein SP4 nachschiebt, für ein
> OS, das eigentlich schon am Ende der Supportzeit angekommen ist und nur
> zähneknirschend noch ein paar Jahre lang ein paar Sicherheitsupdates
> erhält?
Nein, aber es wäre schon nett gewesen, die Unterstützung gleich mit SP3 mitzuliefern.
> Legal nicht. Legal ist nur Reverse Engineering des *Verhaltens* eines compilierten(!) Treibers.
Sprechen wir beide von einem Ext4-Treiber für Windows und OS X?
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
Wahrheitssager schrieb:
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> Wofür man exFAT braucht ist mir aber immer noch nicht ganz klar.
> Ich hab bisher keinen USB Stick oder SD-HC Karte gefunden die damit
Dies ist das vom Microsoft/Sandisk Kartell auserkorene Dateisystem für die Nachfolgegeneration der SDHC Karten.
> formatiert wäre. Wenn ich keine 4 GB Dateigrößenbegrenzung haben möchte
> benutze ich ext4. Ich finde Microsoft und Apple sollten sich in Sachen
> Dateisystem und Interoperabilität in Richtung offener Dateisystemstandard
Apple hat hier quasi kein Gewicht, Apples iPhone hat ja nichtmals einen Kartenslot.
Google könnte aufgrund der starken Verbreitung von Android diesen Microsoftschen Wahnsinn ein Ende bereiten.
> einigen. Es gibt ja eine riesen Auswahl wo sie sich was auswählen können.
> FAT32 wird nicht ewig halten , NTFS scheint ungeeignet für Flash Medien
> (und ist ja auch schon sehr alt) und Apple dümpelt mit HFS und HFS+ auch im
> Sumpf von alternen Dateisystemen herum.
Stimmt, ausserdem gibt es mit ext3 oder ext4 ein perfektes kostenloses Dateisystem für jedermann.
> Wollten die nicht mal ZFS nutzen ? (war wohl letzen Endes zu aufwendig das
> vernünftig zu integrieren oder wie ?)
Das ist für so eine SD-Karte unnötig.
cu
Che
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