Ich dachte, Mac OS X wäre ein unixoides Betriebssystem. Warum sollte man das defragmentieren?
Linux "basiert" doch auch auf Unix und auch hier heißt es NICHT NÖTIG.
Liegt das am unterschiedlichen Dateisystem oder ist die Software tatsächlich so unnütz wie sie mir gerade erscheint?
Ich bin kein Mac User, aber interessieren würde mich das jetzt schon mal. Nutze selbst nur Win 7 und Linux (sidux).
Wie schon hinreichend im Forum geklärt, wird's wohl die reine Kundenverarsche sein, ist also nicht nötig, um das System am Laufen zu halten, wie zB unter Windows.
Sascha Klemm schrieb:
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> Ich dachte, Mac OS X wäre ein unixoides Betriebssystem. Warum
> sollte man> das defragmentieren?
Kein Zusammenhang. Fragmentierung ist, wenn überhaupt, ein Filesystem Problem, kein OS Problem.
> Linux "basiert" doch auch auf Unix und auch hier heißt es NICHT NÖTIG.
>
> Liegt das am unterschiedlichen Dateisystem oder ist die Software
> tatsächlich so unnütz wie sie mir gerade erscheint?
Im Grunde ist sie schon länger nicht mehr so sinnvoll. Mit SCSI war es schon üblich das Zugriffe so umsortiert wurden das der Schreib-/Lesekopf nicht unnötig über die Platte(n) gejagt wurde.
> Ich bin kein Mac User, aber interessieren würde mich das jetzt
> schon mal. Nutze selbst nur Win 7 und Linux (sidux).
Nutze es und behalte im Hinterkopf das ...
* Defragmentierung die Platte(n) belastet.
* Partitionierung sinnvoll ist.
* Grosse Blockgrössen auf Partitionen mit grossen Dateien sinnvoll sind.
* Du evtl. 30 Sekunden/Monat gewinnst aber 30 Minuten/Monat durch die Zeit für die Defragmentierung verlierst.
...
Auch unter Unices war es aber früher schon mal üblich zu defragmentieren wenn es sich um Partitionen/Platten handelte auf denen sehr viel 'gewütet' wurde. Man machte dazu einfach einen dump auf ein Band, löschte und spielte halt alles wieder zurück. Lange lange her, aber die meissten Unix Büchsen liefen einfach so vor sich hin. Auch schon mal von Stromausfall zu Stromausfall 8-)
Falls hübsch animiert mag' eine Defragmentierung zur Ablenkung oder Meditationshilfe aber seinen Charm haben.
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Wie schon hinreichend im Forum geklärt, wird's wohl die reine
> Kundenverarsche sein, ist also nicht nötig, um das System am
> Laufen zu halten, wie zB unter Windows.
Ach, man braucht das unter Windows?
So so ... hmmm ... nun ja, der nächste bitte.
"Falls hübsch animiert mag' eine Defragmentierung zur Ablenkung oder Meditationshilfe aber seinen Charm haben."
Zu geil.
Dann lass mal dieses Tool auf deinem Mac laufen:
http://www.macupdate.com/info.php/id/18451
und du wirst sehen - auch deine Festplatte ist fragmentiert. Wie stark sich das in der Praxis auswirkt ist eine andere Frage. Ich hab weder meinen MacMini noch meinen Windows PC in den letzten 3 Jahren defragmentiert und von der Performance her sind beide nicht so viel langsamer geworden, dass ich das auf die Fragmentierung zurückführen würde. Es läuft halt einfach mehr Software drauf - das ist der Grund.
Aber zu behaupten OSX fragmentiert überhaupt nicht ist schlicht falsch.
Ja die Erfahrung habe ich zumindest mit XP gemacht, dass es hin und wieder nicht schaden kann. Mein Windows 7 ist noch nicht alt genug, als dass ich das beurteilen könnte, wird sich zeigen. Vielleicht war "am Laufen zu halten" ein wenig überspitzt, aber sinnvoll ist es ab und an schon.
Hab leider keinen Mac, tut mir leid.
mit dem langsamen aussterben der festplatte wird/ist defragmentieren so oder so obsolet - egal welches OS
ps schrieb:
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> mit dem langsamen aussterben der festplatte wird/ist
> defragmentieren so oder so obsolet - egal welches OS
http://www.golem.de/0810/62811.html -- Ätsche Bätsche 8)
Halte das Thema aber auch für zumindest überbewertet, aber ist halt eines von denen über die sich ewig fröhlich 'streiten' lässt mit der Garantie das man sowieso nie zu Dem Einem Ergebnis kommt womit die nächste Runde schon garantiert ist. Ist wie Kaffeeklatsch.
Sascha Klemm schrieb:
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> Ich dachte, Mac OS X wäre ein unixoides Betriebssystem. Warum sollte man
> das defragmentieren?
>
Weil auch unter Unix bei Dateisystemen nur mit Wasser gekocht wird. Oder meinst du, das zugrundeliegende Problem wurde in Unix gelöst, und Microsoft hat diese Lösung aus Spaß nicht in NTFS integriert?
> Ich bin kein Mac User, aber interessieren würde mich das jetzt schon mal.
> Nutze selbst nur Win 7 und Linux (sidux).
Als langjähriger und nun ehemaliger Mac-Nutzer kann ich dir sagen: Macs fragmentieren ca. genauso stark wie PCs mit NTFS, wenn der Speicher knapp wird (>80% voll); nur fehlt eben zusätzlich ein mitgeliefertes Tool zum Defragmentieren.
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