Da ja scheinbar noch immer daran glauben, dass solche Software benötigt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/HFS_plus#Fragmentierung
HFS und HFS+ sind so ausgelegt, dass sie den größten freien Speicherblock auf der Festplatte suchen, in dem eine Datei gespeichert werden soll. Erst wenn eine Datei nicht in den größten freien Speicherblock passt, wird die Datei aufgeteilt (fragmentiert), und der noch nicht geschriebene Teil wird in einem weiteren Block gespeichert.
Solange die Festplatte also nicht rappelvoll ist werden Dateien nicht fragmentiert.
Ein weiteres Verfahren, das ab Mac OS X 10.3 zum Einsatz kommt, ist die selbstanpassende Gruppierung „heißer Dateien“ (adaptive hot file clustering): Durch kontinuierliches Führen einer Statistik über die Häufigkeit der Lesezugriffe auf jede Datei identifiziert Mac OS X die „heißesten“, d.h. am intensivsten genutzten Dateien und verschiebt diese in einen Bereich des Dateisystems, der sich direkt hinter den zentralen Metadaten befindet.
Die wichtigsten Daten werden so geordnet, dass deren Zugriffszeit minimiert wird.
propaganda ... es stimmt zwar das es zu weniger fragmentierung kommt... aber es kommt zu fragmentierung ;)
http://dl.dropbox.com/u/282184/Screen%20shot%202010-03-31%20at%2009.22.43.png
dafire schrieb:
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> propaganda ... es stimmt zwar das es zu weniger fragmentierung kommt...
> aber es kommt zu fragmentierung ;)
>
> dl.dropbox.com
Genau - und beim arbeiten mit grossen Videodateien und häufigem Muxen/Demuxen etc. fragmentiert das ganz erheblich, einfach deshalb, weil kein so grosses, freies Stück mehr zur Verfügung steht.
Nein, es kommt zu KEINER Fragmentierung. Dazu muss die Festplatte so komplett voll sein, dass die Datei nicht mehr in zusammenhängenden Blocks gespeichert werden kann.
Lars154 schrieb:
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> Nein, es kommt zu KEINER Fragmentierung. Dazu muss die Festplatte so
> komplett voll sein, dass die Datei nicht mehr in zusammenhängenden Blocks
> gespeichert werden kann.
Es kommt zur fragmentierung. Das merkt man auch wenn die Platte gerade 50% voll ist.
Die Bootgeschwindigkeit liegt bei mir mittlerweile bei über einer Minute, Programmstarts dauern ewig. (Gleiche Software wie vor einem Jahr, nur mit dem Rechner wurde eben intensiv gearbeitet)
Lade mal die kostenlose Demo runter und schau dir an, wie sehr deine Festplatte fragmentiert ist.
Hast du Äpfel auf den Augen ? ;)
Ich hab nen Screenshot gepostet wo die Fragmentierung meiner Platte angezeigt wird ;)
es kommt zu fragmentierung wenn auch nicht so drastisch wie damals unter windows.
aber mal was anderes, ich wollte mal meine bootcamp partition vergrössern aber der assistent reklamierte das er gewisse dateien nicht verschieben könne um einen bereich zu reservieren (obschon mehr als das doppelte des verlangten frei war).
also hab ich, in der hoffnung es würde was helfen, mal die festplatte defragmentiert - das 1. mal auf der kiste. es dauerte mehrere stunden und dann sah es sauber aus auf der grafik. die daten waren alle schön auf der rechten seite zusammen.
doch der bootcamp assistent meinte weiterhin, dass sich bestimmte dateien nicht verschieben lassen würden und das ich daher keine grössere partition mehr anlegen könne :-(
tja, somit bringt die defragmentierung nichtmal was in diesem fall.
würde mich bei meinem System auch interessieren
Das Generelle Problem bei Video und Audio ist folgendes:
Die Dateien fangen ja meist klein an und wachsen mit der Zeit. Das kann die eingebaute defragmentierung aber nur bis zu einem bestimmten Grad (20M) berücksichtigen (Stichwort: Defragmentierung im Vorübergehen, on-the-fly defragmenting). Anwachsende Dateien sind zunächst auch nicht fragmentiert, aber irgendwann ist der für sie ehemals ausreichende freie Speicherblock auch voll und sie wird aufgeteilt. Das trifft aber nur auf Dateien zu, die sich nachträglich vergrößern (und evtl. vorher schon über dem Größenlimit lagen).
Nun das "On-the-fly defragmenting", also das , beim Speichern, erneute Ablegen der Datei an einem anderen physikalischen Ort, einzusetzen würde ab einer bestimmten größe einfach zu lange dauern. Das gleiche Problem ergibt sich auch mit mitwachsenden Festplattenabbildern von virtuellen Maschinen. Das FileVault-Bundle ist auch so ein Problemkind.
Aber nicht mit so einem Programm. Der Fehler trat bei mir auch auf. Die Festplatte mit SuperClone (oder so) oder Carbon Copy Cloner auf eine externe Platte klonen und dann von einem externen System (z.b. auch auf der Platte) booten und dort mit Carbon Copy Cloner wieder zurück klonen (vorher die interne Platte formatieren etc.).
Mit WinClone geht das sogar mit einer Bootcam Patition (noch nicht ausprobiert).
F4yt schrieb:
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> Das Generelle Problem bei Video und Audio ist folgendes:
> Die Dateien fangen ja meist klein an und wachsen mit der Zeit.
Das betrifft nicht nur Videos. Auch ISO-Images oder PSD/InDesign können wachsen. Auch Downloads werden nicht zwangsläufig mit der endgültigen Größe alloziert, spätestens dann, wenn der Server die Gesamtgröße nicht mitteilt. Wobei ich ehrlich gesagt schon bezweifle das etwa Firefox die Datei komplett alloziert und dann "auffüllt".
Im Endeffekt läuft es wohl darauf hinaus, dass nur das Kopieren Dateioperationen die Fragmentierung wirklich niedrig halten kann.
Bei einer großen Anzahl an sonstigen Anwendungen wird das alles eben nicht viel helfen (höchstens die Microoptimierung von <20MB-Dateien)
@Lars154:
Bist du eigentlich einer dieser von Golem bezahlten Trollen oder warum postest du diesen Propagandamüll?
Da niemand dumm genug ist sich dazu herunter zu lassen und es dir zu erklären mach ich das mal. Ich bin ohnehin für jeden Scheiss zu haben.
Man nehme das supertolle iPad mit 16GB HD wovon wahrscheinlich 12GB nutzbar sind. Nun kopiere man zuerst eine 4GB Datei dann eine 1GB Datei und nochmal eine 4GB Datei darauf. Folgendes Abbild sollte dann entstehen(pro ziffer ein GB): 1111-2-3333-FFF. Jetzt möchte ich aber noch eine andere 4GB Datei darauf haben. Also lösche ich die 1GB Datei und kopiere eine 4. 4GB Datei darauf. Dann sollte das Abbild wie folgt aussehen: 1111-4-3333-444.
Also eine wunderbare Fragmentierung nachdem nur 4 Dateien kopiert wurden. Und jetzt überleg mal wie sowas aussieht nachdem otto-normaluser seine mp3- und dvd-sammlung hin- und herkopiert hat nach einem Jahr Nutzung. Da müsste selbst das tollste Dateisystem schon während des Kopiervorgangs oder Löschvorgangs defragmentieren um soetwas zu verhindern. Aber ich würde jetzt nicht ausschließen das es sowas gibt. ;)
Gruß
das ganze ist also kein problem des betriebssystems sondern der anwendung! würde sie das video neu speichern statt zu überschreiben wäre alles in butter!
case schrieb:
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> das ganze ist also kein problem des betriebssystems sondern der anwendung!
> würde sie das video neu speichern statt zu überschreiben wäre alles in
> butter!
Äääääüh.... Für jede Änderung das komplette File neu schreiben lassen? oO
Der User freut sich dann tierisch über die Performance.
Gruß
Tantalus
Gruppierung von Dateien abhängig von der Block-Anzahl (echte 4k-Blöcke oder virtuelle 4K-blöcke oder 512-Byte-Blöcke) d.h. Schubladen und dort sind praktisch nur 1k-Dateien drin.
Wer auf 2k wächst, muss dann bei nächter Gelegenheit in eine Schublade für 2k-Blocks umziehen.
Und bei größeren Files definiert man eine max-block-Menge. D.h. man weiss, das es ein .avi ist oder eine dvb-t-Aufnahme. Wenn sie z.b. 16 MB groß ist, muss der Block nicht größer werden und man beginnt einen neuen 16 MB-Block. Das können auch 64 MB oder was auch immer sein. Aber die bleiben normalerweise dann halt dort liegen. Nur der letzte Block der kleiner ist, wird irgendwo hin geschoben.
Wenn man einen Film abspielt, ist das ok, wenn man nur 16MB oder 64-MB-Blöcke hat. Wenn man den Film kopiert, ist Realtime nicht notwendig. Wenn man ihn kopiert, legt man dann "natürlich" einen zusammenhängenden Bereich möglichst passender Länge an.
robocopy und windows-explorer machen das beim kopieren ja.
gnu-cp vermutlich leider nicht.
Die maximale Block-Größe kann von der Art der Daten abhängen. 16k-Filme (quadXquad-HD) mit 128 Bit Farbtiefe haben natürlich eine höhere Bitrate. Also müssten die Blöcke größer sein.
Interessanter wäre aber vielleicht, die MaxBlockGröße von der Größe des Lese-Caches der Festplatte abhängig zu machen. Das wäre vielleicht sogar am performantesten. Aber in USA kann man sich sowas sicher patentieren lassen...
Tantalus schrieb:
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> Äääääüh.... Für jede Änderung das komplette File neu schreiben lassen? oO
> Der User freut sich dann tierisch über die Performance.
das stimmt schon, aber warum muss die anwendung denn zum bearbeiten alles in einer datei verwalten? würden es nicht auch viele kleine schnippsel tun, die am ende exportiert werden? eine app unter mac os x besteht ja auch aus einem verzeichnis mit vielen schnippseln...
Lars154 schrieb:
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> Nein, es kommt zu KEINER Fragmentierung. Dazu muss die Festplatte so
> komplett voll sein, dass die Datei nicht mehr in zusammenhängenden Blocks
> gespeichert werden kann.
Nö, einfaches Theoretisches gegenbeispiel - in der Praxis passiert oft ähnliches.
Festplatte vollschreiben mit 64kb dateien. Dann jede zweite löschen. Du hast 50% freien Platz, das größte freie Stück ist jedoch 64kb. QED
diese ewige mär das unix dateisysteme nicht defragmentiert werden müssen...
amateurgeschwätz.
z.B. es wird eine datei angelegt, ok, sie soll 500mb gross sein. dann wird ein 500mb grosser block gesucht. und wenn die datei weiter wächst, sagen wir um 200mb? und hinter dem 500mb file liegt schon eine andere datei oder es gibt dahinter nicht 200mb platz? dann wird ein neuer block auf der platte allokiert und schon haste deine fragmentierung.
z.b. schön zu beobachten bei filesharingdownloads, oder datenbanken mit autoextend auf ihre datenfiles usw.
gruß
hobel
case schrieb:
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> das stimmt schon, aber warum muss die anwendung denn zum bearbeiten alles
> in einer datei verwalten? würden es nicht auch viele kleine schnippsel tun,
> die am ende exportiert werden? eine app unter mac os x besteht ja auch aus
> einem verzeichnis mit vielen schnippseln...
OMG das kann jetzt nicht Dein Ernst sein? oO
Genau, wir schreiben z.B. ein Video in 10.000 Minidateien, dazu noch eine Metadatei, die die einzelnen Minidateien zusammenfasst. Jede dieser Minidateien hat natürlich einen eigenen Dateihaeder und wird als eine eigener I/O-Vorgang geöffnet... *facepalm*
Gruß
Tantalus
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