Meine Master-Arbeit habe ich mit Microsoft-Word geschrieben.
Richtig überzeugt hat Word dabei keinenfalls.
Wer hat da Erfahrung welches Tool in Bezug auf Disserationen zu empfehlen ist?
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Auch wenn ich keine Dissertationen schreibe, nutze ich Emacs mit Orgmode zum schreiben in der Schule sehr gerne, mit Latex kombiniert ist man flexibel und kommt schnell ans Ziel.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Da ich schon meine Diplomarbeit in LaTeX geschrieben habe, kann ich auch nur davon erzählen. Formeln, Grafiken (als Vektorgrafiken eingebunden) und Tabellen finde ich damit recht einfach zu erstellen. Gibt sicher aber auch Menschen, die es bei Word/LO/etc. einfacher finden und von der Optik her bekommt man es auch in LO schön hin, das hat eine Bachelorarbeit an unserem Lehrstuhl hier gezeigt.
Den Vorteil von LO/LaTeX sehe ich halt in der Einfachheit des Dateiformats und der Plattformunabhängigkeit, weiß natürlich nicht, wie wichtig dir das ist und mit welcher Software du sonst arbeitest. Bei mir hat sich LaTeX, Inkscape und Vim bewährt.
Meine Diss schreibe ich auch in LaTeX, ist halt Gewöhnungssache.
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Für eine Dissertation mit Sicherheit LaTex, ansonsten MS Office. Die paar Euros ist mir das Programm durchaus wert.
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LaTex ist mit das schlechteste, was es an Benutzerfreundlichkeit gibt. Wer braucht das heutzutage noch wenn es WYSIWYG Programme wie Libreoffice gibt?
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Kelteseth schrieb:
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> LaTex ist mit das schlechteste, was es an Benutzerfreundlichkeit gibt. Wer
> braucht das heutzutage noch wenn es WYSIWYG Programme wie Libreoffice gibt?
Layout, Literaturverwaltung und verfügbare Pakete sind auf jeden Fall im physikalischen Bereich allem was es in LO gibt deutlich überlegen. V.a. halte ich Aussagen "Braucht doch niemand" sehr gewagt, sag doch einfach dass du es nicht brauchst.
Und wieso sollte ich mit MS Office kaufen, was braucht man denn davon,w as andere Programme nicht bieten? Läuft ja auch gar nicht unter Linux ;)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.13 14:22 durch Benjamin_L.
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LaTex schließt WYSIWYG nicht aus, zu mal mit OrgMode deutlich schneller geht gerade wenn noch Sonderzeichen und Formeln dazu kommen.
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-- Georg Schramm
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Ich arbeite eigentlich schon fast von Anfang an mit OpenOffice. Dann bin ich gleich auf LibreOffic e umgestiegen. Also Bacheloorarbeit schreiben war eigentlich kein großes Ding. Das einzige Problem war, dass bei der Funktion "Änderungen aufzeichnen" das Programm oft abstürzte. Aber soweit ich mitbekommen hatte, war das vor Kurzem auch bei meinen Kollegen mit MSOffice ein Problem.
Andersrum kann ich mit MS Office (ob ältere oder neuere) nicht so viel anfangen. Ich habe damit schlichtweg einfach kaum gearbeitet.
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Mal davon abgesehen, dass ich es schlecht finde, sich Formatbedingt in eine MS-Abhängigkeit zu geben. Dann doch lieber LaTeX lernen und die freie Editorwahl haben.
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Wir sind im ganzen Unternehmen vor einigen Jahren auf OpenOffice umgestiegen, nach einigen Problemen mit alten MS Office-Dateien zu Anfang ist nun alles problemlos möglich. Aktuell testen wir gerade LibreOffice, um es zukünftig flächendeckend einzusetzen.
Insbesondere bei komplizierten Dateien wie Diplomarbeiten oder Handbüchern macht Microsoft Word immernoch extreme Probleme, oft verschieben sich selbst in der 2010er Version noch die Seiten wenn man ein Dokument auf einem anderen PC öffnet. Open/Libreoffice macht selbst beim Austausch zwischen Windows und Linux keine Probleme.
LaTeX soll gut sein. Da man für simple Sachen erst mal die Schreibweise lernen muss und die Dokumente nicht an Dritte ohne LaTeX-Kenntnisse weiterleiten kann, ist es für mich im professionellen Einsatz ungeeignet.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.13 14:51 durch Oldschooler.
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Benjamin_L schrieb:
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> Mal davon abgesehen, dass ich es schlecht finde, sich Formatbedingt in eine
> MS-Abhängigkeit zu geben. Dann doch lieber LaTeX lernen und die freie
> Editorwahl haben.
Sobald man Formeln oder Code hat (vollwertiges Studium vorausgesetzt) stellt sich die Frage Office Suite vs. LaTex gar nicht mehr. LaTex ist für umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten ausgelegt und bietet eine Qualität welche die Office-Suites nicht einmal ansatzweise erreichen.
Für mich war TeXMaker damals die beste Wahl. Das Vorschaufenster gab auch schnell Aufschluss über das Ergebnis und lenkte auch nicht mit der Formatierung oder einer Klickorgie ab, wie es bei WYSIWYG-Editoren immer der Fall ist.
Wer die erste Lernhürde bei LaTex genommen hat, wird schnell merken, dass sich LaTex auch für einfache Dokumente genauso eignet. Außerdem gibt es für jedes denkbare Problem bereits eine Lösung im Netz.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.13 14:56 durch elgooG.
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Wenn du eine Dissertation im technischen Bereich mit vielen Formeln schreiben willst, dann auf jeden Fall LaTex. Ansonsten würde ich dir auch dazu raten, aber nicht ganz so zwingend.
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elgooG schrieb:
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> Sobald man Formeln oder Code hat (vollwertiges Studium vorausgesetzt)
> stellt sich die Frage Office Suite vs. LaTex gar nicht mehr. LaTex ist für
> umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten ausgelegt und bietet eine Qualität
> welche die Office-Suites nicht einmal ansatzweise erreichen.
Klar, habe ich ja oben schon geschrieben. Sehe ich ganz genauso.
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Ich fand ja eigentlich immer OpenOffice bzw. LibreOffice für Naturwissenschaftliche Texte viel angenehmer, weil es mit dem an LaTex (entfernt) angelehnten Formel-Editor sehr viel schneller möglich war mathematische Formeln oder chemische Reaktionengleichungen darzustellen. Dagegen ist dieses Rumgeklicke bei MSWord einfach nur langatmig und Nervenaufreibend. Tabellen und Diagramme sind bei Word aber immer etwas bequemer zu handhaben, wobei LO seit OO schon echt viel aufgeholt hat.
Bei Anki, einem sehr empfehlenswertem Karteikarten-Lernprogramm, bin ich inzwischen bei "echtem" LaTex angekommen und finde es wirklich sehr komfortabel. Meine zukünftigen Texte würde ich daher gerne komplett in LaTex schreiben. Die Frage ist nur, wie handhabe ich dann in Zukunft die Tabelle und Diagramm? Wie machen die Damen und Herren hier das denn?
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HerrWolken schrieb:
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> Die Frage ist nur, wie handhabe ich dann in Zukunft die
> Tabelle und Diagramm? Wie machen die Damen und Herren hier das denn?
Tabularx und Booktabs reicht mir bei LaTeX völlig aus, Grafiken in TeX kannst du mit PGFplots, Tikz machen oder extern mit Inkscape, jenachdem wie schön dein Layout danach sein soll (gleiche Schriftart, ordentliche Positionierung geht vmtl. nur mit LaTeX-Paketen wirklich gut)
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Orgmode vereinfacht das erstellen von Tabellen sehr gut (wird hinterher alles in LaTex umgewandelt), wie es mit Diagrammen aussieht ka.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Für diese Entscheidung sind aus meiner Sicht einige Faktoren relevant.
Erstens stellt sich die Frage, wie die Diss am Schluss vorliegen muss. Je nach Form könnte bereits eine Entscheidung gefallen sein (gewisse Institute oder Unis verlangen Bücher, gedruckt bei dieser oder jenen Druckerei - dort erkundigt man sich am besten direkt bei der Druckerei betreffend Formate). Zudem sagen einige, dass LibreOffice nicht geeignet sei für Bücher (was ich so grundsätzlich nicht bestätigen würde. Schau dir am besten selbst die Möglichkeiten der jeweiligen Programme an.
Zweitens besteht die Frage, welche Objekte in der Arbeit vorkommen werden und wie diese eingebunden werden. Hierzu gehört auch, wie du die Literatur verwaltest (ich persönlich bevorzuge Mendeley, welches ein OpenOffice-Plugin (welches auch unter LibreOffice funktioniert) mitliefert. Ich verwende aber nicht das Plugin für die Zitate, sondern füge diese manuell ein.
Die dritte Frage ist wohl, was du kennst, wie sehr dir welche Arbeitsweise liegt, usw...! Bei LaTex wirst du eher dazu "gezwungen" sauber zu arbeiten, während bei LibreOffice und MS Office ein Gewurstel einfacher ist (was aber sowieso nicht zu empfehlen ist;)). Unsauberes arbeiten ist natürlich bei allen möglich - wobei sauberes arbeiten bei allen Programmen für eine Diss notwendig ist;).
Aufgrund dieser drei Fragen könntest du vielleicht deine Ursprungsfrage selber klären.
Gruss, whoever
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Grundsätzlich stimme ich diesem Tenor, der hier herrscht, zu - aber dabei geht vergessen, dass es sehr auf den Inhalt ankommt (somit auch um die Studienrichtung, in Arbeiten aus den Geisteswissenschaften sind andere Objekte relevant, als in chemischen Arbeiten...).
Zudem hängt es sehr von der Person ab. Wenn jemand LibreOffice (als Beispiel) schon sehr gut kennt, und damit sehr viel gearbeitet hat (bei einer Masterarbeit wohl der Fall) aber noch nie mit LaTex gearbeitet hat, dann kann nach wie vor LibreOffice die bessere Wahl sein. Manche Personen mögen die Arbeitsweise bei LaTex schlicht nicht - dann lohnt es sich auch nicht, dies trotzdem zu lernen (auch wenn man an einer Diss 4-6 Jahre arbeitet).
Wenn man aber z.B. die Logik in den LaTex Dokumenten schätzt und der Aufbau dieser Dokumente, dann kann LaTex die besser Wahl sein, usw...!
Gruss, whoever
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Bei LibreOffice kannst du die Formeln auch so eingeben ohne jedes Element anzuklicken.
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Wenn deine Dissertation nicht mehr als 10 Seiten umfasst und Formatierung bei Druck keine Rolle spielt, dann kann man MS Office durchaus verwenden. Aber ob es sich lohnt dafür dann Geld aus zu geben, wenn man mit OOo oder LO das gleiche bekommt und das Kostenlos? Eher nicht.
MS Office ist so ziemlich die schlechteste Entscheidung, wenn es um ernsthafte Text mit Buchumfang geht. Allerdings würde ich dafür auch kein OOo oder LO verwenden ;)
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