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"die 90 Prozent, die die fortschrittlichsten Funktionen von Office nicht brauchen"

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  1. "die 90 Prozent, die die fortschrittlichsten Funktionen von Office nicht brauchen"

    Autor: mackes 27.12.12 - 10:58

    Um genau die geht es, deshalb ist es schon merkwürdig, wenn sich hier vor allem die Leute zu Wort melden, die diese oder jene Funktion benötigen die bei Google Docs (noch) nicht vorhanden ist. Ihr seid halt nicht die Zielgruppe, für euch gibt es MS oder LibreOffice!
    Ich für meinen Teil komme nur selten an die Grenzen des Funktionsumfangs und bisher gab es noch nichts, was ich dann nicht wenigstens mit Drive-Apps von Drittanbietern (ein riesiger Pluspunkt in meinen Augen) umsetzen konnte. Und wenn ich an die Privatanwender denke, die vielleicht mal einen Brief oder ein Protokoll schreiben oder mit Excel kleinere Tabellenkalkulationen machen ist MS-Office für diese Zielgruppe aber sowas von überdimensioniert. Nur genau diese Masse an Leuten bringt derzeit einen großen Teil des Umsatzes der Cash-Cow von MS und wenn das wegfällt, weil es kostenlose und für diese Anwender(!) gleichwertige Alternativen gibt wird MS sehr schnell große Probleme bekommen.

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  2. die 90 Prozent, die Office nicht brauchen

    Autor: cicero 27.12.12 - 20:31

    Viele von denen wären wohl mit LibreOffice besser bedient.
    Oder mit der Apple-Variante zum Briefe schreiben ("Pages").

    Viele von denen die privat Office nicht wirklich brauchen,
    brauchen Office jedoch beruflich.
    Und haben keine Bock ihrer wertvolle Privatzeit damit zu verbringen
    sich mit Google Docs auseinander zu setzen.

    Zeit ist zwar nicht immer Geld,
    aber es nervt halt neu herausfinden wie etwas (nicht) geht
    von etwas von dem man eigentlich weiß wie man zum Ziel kommt.

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  3. Re: die 90 Prozent, die Office nicht brauchen

    Autor: mackes 28.12.12 - 00:23

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele von denen wären wohl mit LibreOffice besser bedient.
    > Oder mit der Apple-Variante zum Briefe schreiben ("Pages").

    Page kenne ich nicht aber Google Docs ist mit Sicherheit einfacher zu bedienen als LibreOffice. Kein Ärger mit Dateiformaten, keine Probleme mit dem Speichern und wiederfinden von Dokumenten... Wie gesagt, ich gehe immer von den 90% aus die nur die Kernfunktionen nutzen.

    > Viele von denen die privat Office nicht wirklich brauchen,
    > brauchen Office jedoch beruflich.
    > Und haben keine Bock ihrer wertvolle Privatzeit damit zu verbringen
    > sich mit Google Docs auseinander zu setzen.

    Nur das Google Docs dem Office, wie es die meisten Leute gewohnt sind, von der Bedienung her ähnlicher ist als dieser Ribbon-Krams. Wenn ich heute vor Office 2007 oder 2010 sitze kann ich die benötigten Funktionen ewig suchen, während ich bei LibreOffice und Google Docs sehr ähnliche Abläufe habe.

    > Zeit ist zwar nicht immer Geld,
    > aber es nervt halt neu herausfinden wie etwas (nicht) geht
    > von etwas von dem man eigentlich weiß wie man zum Ziel kommt.

    Weshalb MS sich auch keinen Gefallen mit den Ribbons und Windows 8 getan hat. Da kann man die Anwender auch gleich auf bessere und/oder günstigere Alternativen umschulen, der Aufwand ist ähnlich hoch.

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  4. Re: die 90 Prozent, die Office nicht brauchen

    Autor: cicero 28.12.12 - 15:15

    Google Docs hat einiges was den Anwendern gefällt,
    sonst gäbe es das Produkt ja nicht.
    Also macht Google etwas (bzw. vieles) richtig.

    Und langfristig ist Google Docs eine Gefahr für Microsoft Office.

    Für mich ist die vorliegende Version von Google Docs
    höchstens ein Notbehelf bei bestimmten Anwendungen.
    Ansonsten ist es für mich untauglich.

    Ich habe auch versucht via Google Docs ein Spreadsheet mit neuen Zahlen upzudaten.
    Auf einem iPad2. Habe ich wieder aufgegeben, die Nerven dazu habe ich nicht.
    Mit einem normalen PC ist das ja noch handhabbar, mit einem iPad ist es für mich jedoch nur eine elende Umstandskrämerei.

    Ich würde mir wünschen:
    Dass das, was diverse Office-Pakete und ähnliche Lösungen ausmacht,
    grundsätzlich neu gedacht wird
    und es einen vollkommen neuen Ansatz gibt.
    So in der Art wie die Entwickler des iPhones das Feature-Phone neu gedacht haben.

    Das Gelbe vom Ei ist auch Microsoft Office nicht.
    Es ist nur eine Fortschreibung und Anpassung des Bestehenden.
    Es ist zwar ganz ok, gut ist es aber noch lange nicht.
    Und der ganze Rest hinkt selbst dem noch hinterher.

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