Beide Anbieter wollen mich mit ihren ach-so-tollen Angeboten in die Cloud locken. Mit dem Ergebnis, dass ich mich zu ihrer Geisel mache - was heute noch kostenlos ist, wird morgen kostenpflichtig und wenn ich nicht zahle, dann wird alles, was ich bislang in ihrer Cloud gespeichert habe, unwiderruflich gelöscht.
Derzeit arbeite ich mit Microsoft Office 2000 und es reicht mir, es läuft lokal, auch mal ganz ohne Internet-Anbindung, wenn der Provider zickt (was in Deutschland auf dem flachen Land gar nicht so selten ist). Und ich habe die Hoheit darüber, wer Zugriff auf meine Dateien hat und wer nicht.
Vielleicht wechsle ich auf Open Office... aber meine Daten und deren Bearbeitbarkeit trete ich nicht an irgendwelche Leute ab, die mich morgen in bester Mafia-Manier zu erpressen versuchen.... indem sie mir ein Angebot machen, das ich nicht ablehnen kann.
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Naja, der große Unterschied ist, ob Du jetzt Deine Daten in einem nicht praktikabel zu verarbeitenden Format (Office) oder in der Cloud (Google) haben willst. Das ist beides Mist, aber da Du Dich schon für den einen Mist entschieden hast, hofft Google, dass Du noch den anderen Mist mit nimmst.
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Nur das man bei MS nicht nur das sehr unpraktische Format hast, sondern zzgl. auch die Cloud ;) Denn bei MS will man, verständlicherweise, das man ihr Format nutzt und natürlich auch die Cloud. Siehe dazu einfach das neue Office 365.
Die Anbindungen sollen einen nicht direkt erpressen. Auch wenn man sich, mit der Inanspruchnahme, erpressbar macht. Es geht eher um die langfristige Kundenbindung. Ob einem das zu weit geht oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Alternativen gibt es ja genug.
Etwas online zu bearbeiten ist jetzt auch nicht so wichtig. Denn eines ist sicher. Ein Office Dokument (besonders Tabellenkalkulationen) mit einem SmartPhone zu bearbeiten ist alles andere als bequem.
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