... das nutze ich wegen pdf recht gerne.
Die meisten Leute kaufen sich aber einen Computer, um damit zu arbeiten oder um zu spielen. Ist nix Verwerfliches, nur Bastler machen es anders. Und DreamWorks.
Ich (also absoluter Dau, der ja nur in der Welt der "Profis" existiert) gehe also in ein Geschäft und lasse mich beraten, was ich für einen Computer brauche. Und der Verkäufer wird mir Modell xx empfehlen, möglichst teuer, ist ja klar.
"Was kann ich damit machen?" "Alles was sie wollen."
"Ich habe aber von Linux gehört, da wäre alles kostenlos." "Können sie auch machen. Sie müssen dann nur Windows deinstallieren und Linux installieren."
"Kann ich dann Briefe schreiben? Und Mails?" "Ja, können Sie. Sie können alles damit machen."
"Haben Sie Linux kostenlos für mich?" "Nein, das müssen Sie sich downloaden"
"Wie kann ich das downloaden?" "Sie starten unter Windows den IE und kopieren den Download dann auf eine CD. Dann Festplatte formatieren und Linus installieren. Sie können unter drölf Textverarbeitungen auswählen und die passend für sich installieren."
"Aha. Und mit Windows kann ich keine Briefe schreiben?" "Nein, aber das Programm zum Schreiben ist schon installiert."
"Und das ohne jegliche Arbeit?" "Ja."
Danke für die ausführliche Beratung.
Also ich finde OpenOffice genial! An dieser Stelle mal ein Dankeschön an die Coder. Man sollte deren Arbeit mal loben und auszeichnen! Top-Programm, kostenlos und Open-Source. Hut ab.
Milber schrieb:
---------------------------------------------------------------
> Ich (also absoluter Dau, der ja nur in der Welt der "Profis" existiert)
> gehe also in ein Geschäft und lasse mich beraten, was ich für einen
> Computer brauche. Und der Verkäufer wird mir Modell xx empfehlen, möglichst
> teuer, ist ja klar.
...
> Danke für die ausführliche Beratung.
Das ist der Alltag, wie er sich Tag für Tag abermalig wiederholt.
Und der Fehler beginnt mit - womit eigentlich?
Genau - die 100.000e Selbstaendige, Handwerker, Kleinunternehmer gehen zu 'bin doch nicht blöd', 'geiz ist geil' oder - ganz hart - 'guck mal was se da für tolle Sachen bei Aldi...'.
Das Gute dabei: Spaetestens 60 Tage nach Kauf darf der kompetente IT-Dienstleister (wenn man denn einen kennt, bereits hat oder nachforscht) beim Kaeufer vorstellig werden - "Testvesion abgelaufen")
Die dann investierten Stundensaetze in dem Fall dem MediaMarkt-PC(s) noch ontop berechnet - dann werden viele staunen: das haette ich von meinem Dienstleister des Vertrauens doch auch haben können.
Fertig konfiguriert.
Optimiert.
Mit nützlichen Tools.
Mit alternativen OS, oder gar mit einem anderem OS - je nach Kompetenz des Dienstleisters.
Mit Backup.
Aber solange jeder entweder genug weiss, um ORDENTLICH beschissen zu werden (s. den 08/15-MS-Office Kaeufer, der nicht in einem 100-Mann-Büro arbeitet), oder jeder 'Schlaue' GLAUBT, vom IT - Dienstleister beschissen zu werden und den Weg dorthin deswegen meidet, wird sich nichts aendern.
V_Transistor schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Milber schrieb:
> ---------------------------------------------------------------
> > Ich (also absoluter Dau, der ja nur in der Welt der "Profis" existiert)
> > gehe also in ein Geschäft und lasse mich beraten, was ich für einen
> > Computer brauche. Und der Verkäufer wird mir Modell xx empfehlen,
> möglichst
> > teuer, ist ja klar.
> ...
> > Danke für die ausführliche Beratung.
>
... --- ...
> Aber solange jeder entweder genug weiss, um ORDENTLICH beschissen zu werden
> (s. den 08/15-MS-Office Kaeufer, der nicht in einem 100-Mann-Büro
> arbeitet), oder jeder 'Schlaue' GLAUBT, vom IT - Dienstleister beschissen
> zu werden und den Weg dorthin deswegen meidet, wird sich nichts aendern.
Erst Mal ein paar ???
Das hat doch nicht mit Freiberuflern oder sonst was zu tun. Wenn ich einen Brief schreiben will/muss bin ich mit den Sachen gut beraten, die von der Stange angeboten werden. Das war's.
Wenn ich mir ein Fahrrad kaufe, um zur Arbeit zu fahren dann brauche ich keine große Beratung, dann kaufe ich eins bei REWE, beim örtlichen Händler oder online bei Neckermann. Ich hab es dann irgend wann zuhause, steige auf und fahre los.
Wenn ich mir Gerätschaften für den Gelderwerb anschaffen muss, dann lasse ich mich beraten; und das hat jetzt nichts mit einem Elektro-Discounter zu tun. Wenn ich weiß was ich will, dann gehe ich dort hin, wo ich das bekomme - auch ohne Beratung.
Nur wenn ich keine Ahnung habe, was ich bruche/will, dann brauche ich jemanden, der mir zur Hand geht. So weit sind wir uns also einig.
Und das hat jetzt sehr wohl mir unterschiedlichen Produkten zu tun. Wenn ich elektronisch welche auch immer gearteten Dokumente austausche, dann sollte ich Software wählen, die im allgemeinen Anwendung finden. Ob die jetzt gut sind oder nicht, ist erst mal völlig nebensächlich. Ich will ja im Berufsleben keine (in meinem Fall) Software anpreisen, sondern das Ergebnis der Software zu meinem Vorteil nutzen.
Und der Verkäufer im Supermarkt sagt mir halt nicht, dass manche Leute sich besser auskennen und ich lieber zu denen gehen soll, die verkaufen mir halt das möglichst beste Zeux, das sie auf Lager haben. Da mag gute Beratung durchaus vorhanden sein.
Will ich aber ohne Kenntnisse ein Firmennetzwerk aufbauen - oha, da überschätze ich mich aber dann. Denn dann ist es egal, wo ich hingehe: jeder erzählt mir was, das ich nicht überprüfen kann.
Was soll das also: ich muss mich auf Empfehlungen verlassen und hoffen, dass die empfohlene Person das hinbringt. Mit Beratung hat das nichts zu tun, Beratung kann ich nur mit einem gewissen Stand an Grundkenntnissen beurteilen. Als Laie bleibt nur die Beurteilung des Preises.
Ich habe keine spezifischen Anforderungen an Hardware, ich kann also überall (wenn möglich am Ort) meine Sachen kaufen, an Software brauche ich Textverarbeitung, Tabelle, (wird vom Marktführer gestellt) und vorhandenes für Datenbanken und Webseiten.
So, das habe ich alles. Warum soll ich den PC formatieren, um in einigen Stunden etwas zu haben, das teilweise nicht kompatibel ist?
OOo schafft es zum Beispiel immer noch nicht, popelige Vorlagen aus Word2000 korrekt zu benutzen. Warum also Word deinstallieren (ja, ich benutze das 2000er immer noch) und auf OOo unter womöglich Linux umsteigen?
Mensch, ich mach das jetzt auch schon seit Beginn C64 und ich kann mich als fortgeschrittener Benutzer von Software bezeichnen, aber nicht mal als Windows-Frickler will ich mir mehr Arbeit machen, als unbedingt nötig ist.
Mein nächste Fahhrad soll wieder ohne Probleme fahren; es soll nicht schneller sein als andere Fahrräder, ich bin ja auch eher langsamer als andere Radfahrer.
So long, ich will im Kühlschrank eine neue, stromsparende Lampe einbauen. Dauert noch bis morgen früh.
Sind die üblichen Ausführungen & Entschuldigungen.
Ich dachte, mein Hinweis bzgl. Kauf v. kompetenter Stelle (Dienstleister,Systemhaus,Integrator,IT-Admin) haette gereicht?
Wohl nicht. Dann weiter so.
QED.
Kommentare: 245 | letzter Beitrag 22.05. 16:10
Kommentare: 204 | letzter Beitrag 05:17 Uhr
Kommentare: 116 | letzter Beitrag 22.05. 16:17
Kommentare: 105 | letzter Beitrag 02:38 Uhr
Kommentare: 90 | letzter Beitrag 22.05. 21:36
E-Mail an news@golem.de

Microsofts Kartendienst Bing Maps bietet in Deutschland keine Streetside-Fotos mehr an. Offizielle Infos dazu gibt es noch nicht.

Tinkerforge bietet kleine Bausteine aus Open-Source-Hardware an, die sich leicht programmieren lassen. Mit der Mischung aus Lego Mindstorm und Arduino lassen sich beliebige Geräte bauen und erweitern, vom Roboter bis zur Heimautomation. Golem.de hat mit Tinkerforge gespielt.

Es klingt paradox, ist aber sinnvoll: Wenn sich ein Chip verrechnen darf, kann er effizienter gebaut werden. Wissenschaftler der texanischen Rice-Universität haben das Konzept schon fast bis zur Serienreife gebracht.

Die Bing-Maps-Funktion Streetside wurde in Deutschland wegen Kundenbeschwerden deaktiviert. Obwohl es nur um wenige Beschwerdesteller geht, will Microsoft die Fälle genau prüfen und Lösungen erarbeiten.

Via hat mit dem "APC" ein Konzept für einen Android-PC auf Basis eines sehr kleinen Mainboards vorgestellt. Dieses Board mit vorinstalliertem Android 2.3 sowie Treibern für Maus und Tastatur soll nur 49 US-Dollar kosten.

Familienministerin Kristina Schröder hat die Schirmherrschaft für die Medienkompetenzinitiative "Smart" übernommen. Damit sollen Jugendliche und Erwachsene fit für soziale Netzwerke gemacht werden.