Der Herr Gräßlin könnte auch einfach die OpenGL Es2 Implementierung des fglrx nutzen...
PS: Der fglrx beherrscht OpenGL 3.3/4 aber im wenn es um direct rendering geht. Beim indirect rendering sieht es dann düster aus und da soll wohl das Problem liegen.
Das erstaunt mich jetzt. Wie kann man den sowas so veraltet lassen?
Kann es sein, das das Indirekte Rendern die Komponente ist, welche spezial CAD Grafikkarten und ihre Treiber den normalen voraus haben?
KWin kann meines Wissens nach bereits mit OpenGL ES2 als Backend laufen, wenn Herr Gräßlin trotzdem meint, dass fgrlx Probleme bereitet, scheint es da ja ein Problem mit der Implementierung in fgrlx zu geben.
Wenn ich raten müsste, würde ich sagen dass die Implementierung von OpenGL ES2 in fgrlx (wenn es sie denn wirklich gibt, ich glaube nille02 einfach mal) ist zu instabil. Zumindest lässt sich das, was ich mit KDE und einer HD5770 erlebt habe, ziemlich treffend als instabil bezeichnen.
teleborian schrieb:
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> Das erstaunt mich jetzt. Wie kann man den sowas so veraltet lassen?
> Kann es sein, das das Indirekte Rendern die Komponente ist, welche spezial
> CAD Grafikkarten und ihre Treiber den normalen voraus haben?
Es wird seit Jahren eher weniger benutzt weil es einfach langsam ist. Dafür gibt es ja das direct rendering.
Gigadoc 2 schrieb:
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> KWin kann meines Wissens nach bereits mit OpenGL ES2 als Backend laufen,
> wenn Herr Gräßlin trotzdem meint, dass fgrlx Probleme bereitet, scheint es
> da ja ein Problem mit der Implementierung in fgrlx zu geben.
Ich bezweifle das er es je versucht hat. Zumindest habe ich nie etwas darüber in seinen Blogs oder auf der ML gesehen.
> Wenn ich raten müsste, würde ich sagen dass die Implementierung von OpenGL
> ES2 in fgrlx (wenn es sie denn wirklich gibt, ich glaube nille02 einfach
> mal) ist zu instabil. Zumindest lässt sich das, was ich mit KDE und einer
> HD5770 erlebt habe, ziemlich treffend als instabil bezeichnen.
Kommt immer drauf an wie was gehandhabt wird. Das AMDs indirect Rendering unzureichend ist, ist inzwischen klar. Bleibt nur die Frage warum er es nicht hin bekommt das alles per direct rendering (Ogl2 und höher ) zu erledigen oder zumindest OpenGL Es2 zu nutzen. Für letzteres gibt es von der Khronos Gruppe Tests die jede Implementierung bestehen muss um den Wildwuchs aus OGl zu verhindern.
Ok, ich wusste gar nicht dass es da solche Unterschiede gibt.
Ich hab jetzt mal ganz grundlegend die Unterschiede zwischen direktem und indirektem rendern angesehen. Direktes Rendern wird direkt von der Grafikhardware übernommen, während beim indirekten Rendern noch X dazwischensteht. Dabei ist direktes Rendern effizienter, kann aber zu Problemen führen, wenn der Speicher ausgeht. Indirektes Rendern hingegen klappt auch noch bei vollem Grafikspeicher, weil X dann eingreift. So verstehe ich das ganze soweit.
Wenn meine Informationen so stimmen, dann scheint es aber doch Sinn zu machen, für den Desktop indirektes Rendering zu nutzen. Bei einem schwachbrüstigen Onboard-Chip, und vielen offenen Fenstern kann der Speicher doch ganz schnell voll sein, oder nicht?
Das ganze ist kein Speicher Problem. Und das indirekte ist eher schlecht weil der X Server dazwischen hängt und an der Geschwindigkeit zieht.
Gerade mal das OpenGL ES 2.0-Backend unter fglrx auf einer Radeon HD 4290 ausprobiert. Fglrx deckt seit 2010 offiziell OpenGL ES 2.0 voll ab. Ergebnis dennoch: Keine Effekte, kein Compositing. Ideen? System ist Arch.
Wo und wie hast du es ausprobiert? Denn KDE kann sie nicht nutzen ohne Anpassung.
Ich ging anhand dieser Anleitung vor: https://wiki.archlinux.org/index.php/KDE#Configure_KWin_to_use_OpenGL_ES
Habe aber eine Erklärung gefunden: fglrx unterstützt wohl auch OpenGL ES 2 nur indirekt, Kwin will es aber direkt. Das ist verdammt schlecht. Der radeon-Treiber kommt für mich nicht in Frage: Einige Watt mehr Leistungsaufnahme im Idle als fglrx, keine HD-Videobeschleunigung, und überhaupt sehr träge bei Kwin, Compiz, Wine-Spielen, zudem sind Texturen pixeliger. Jetzt scheint es an AMD zu sein, fglrx voranzutreiben, schnell!
regiedie1. schrieb:
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> Ich ging anhand dieser Anleitung vor:
> wiki.archlinux.org#Configure_KWin_to_use_OpenGL_ES
> Habe aber eine Erklärung gefunden: fglrx unterstützt wohl auch OpenGL ES 2
> nur indirekt, Kwin will es aber direkt.
Naja man muss ich aus der Normalen OpenGL Lib des fglrx die ES Implementation holen. Wie gesagt KDE müsste dafür angepasst werden. Martin Gräßlin hat leider auf meine frage wegen des fglrx und GLES noch nicht brauchbar geantwortet.
Herausgefunden: Mit diesem Aufruf nutzt man Kwin OpenGL ES 2 Direct Rendering in fglrx:
KWIN_DIRECT_GL=1 kwin --replace
Ist aber träge und verbuggt. Jetzt will AMD den Treiber ja verbessern.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.12 10:26 durch regiedie1..
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