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Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

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  1. Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Didatus 08.02.13 - 13:34

    Ich nutze jetzt schon mehrere Anwendungen, die über die iCloud zwischen Mac, iPhone und iPad synchronisiert werden und bisher gab es da noch keine Nennenswerten Probleme. Aber wenn die Entwickler von Outbank, die ihrer ersten Software Version noch alle TAN Listen unverschlüsselt verarbeiteten, das sagen, muss es natürlich stimmen.

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  2. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: webbi87 08.02.13 - 13:56

    Tja, nur gibt es da auch andere Entwickler die sich beschweren...
    Jumsoft Money schonmal ausprobiert? Eigentlich eine gute, durchdachte App, mit der man seine täglichen Ausgaben super "loggen" kann, um den Überblick zu bewahren.

    Bisherige Lösung: Sync über WLAN. i* + Macbook/Mac im gleichen WLAN bzw. per USB anschließen, im Programm auf Sync und gut ist. Funktioniert perfekt

    Wunsch: Warum nicht auf iCloud umsetzen? -> Entwickler bringen neue Version raus.

    Und ab da ging's los:

    1.) Syncprobleme, manchmal tuts, manchmal nicht.
    2.) Datenverlust (!). Manche berichten von völligem Datenverlust.
    3.) Bei mir war es nach einigen Syncs nicht mehr möglich auf die Daten vom MBP zuzugreifen, warum auch immer...

    Reaktion der Entwickler: Neue Version, ohne iCloud mit bisherigem WLAN Sync. Ja, sie haben zugegeben, dass ihre Datenstruktur das Problem ist, da iCloud nicht damit umgehen kann. Allerdings wird iCloud genau so beworben, wie die Entwickler es "eingebaut" haben. Don't think about it - just use it. Und genau das funktioniert eben nicht!

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  3. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Roadrunner1981 08.02.13 - 14:00

    webbi87 hat es schon geschrieben...

    es gibt einige Softwarehersteller, die eine eigene Synclösung gemacht haben.
    Weil eben die iCloud zu unverlässlich ist.

    Verspätete Syncs, teilweise kommt gar nix an. Das lässt den Programmierer teilweise verzweifeln, erst Recht dann den Kunden.

    Ein großes Problem ist, das Apple zur Zeit keine Erweiterungen an dem Dienst vornimmt :(

    LG

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  4. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Peter Brülls 08.02.13 - 14:01

    webbi87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Reaktion der Entwickler: Neue Version, ohne iCloud mit bisherigem WLAN
    > Sync. Ja, sie haben zugegeben, dass ihre Datenstruktur das Problem ist, da
    > iCloud nicht damit umgehen kann. Allerdings wird iCloud genau so beworben,
    > wie die Entwickler es "eingebaut" haben. Don't think about it - just use
    > it. Und genau das funktioniert eben nicht!


    Ja, der Entwickler soll und muss denken, damit es der Anwender NICHT muss. Und wenn er eben das Datenmodell ändert oder, wie etwa wie Leute von Cultured Code, was eigenes baut.

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  5. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 14:14

    Roadrunner1981 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > webbi87 hat es schon geschrieben...
    >
    > es gibt einige Softwarehersteller, die eine eigene Synclösung gemacht
    > haben.
    > Weil eben die iCloud zu unverlässlich ist.
    >
    > Verspätete Syncs, teilweise kommt gar nix an. Das lässt den Programmierer
    > teilweise verzweifeln, erst Recht dann den Kunden.
    >
    > Ein großes Problem ist, das Apple zur Zeit keine Erweiterungen an dem
    > Dienst vornimmt :(
    >
    > LG

    Wen das einem Relaunch dient, ist es kein Problem. ;-)

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  6. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 14:16

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > webbi87 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Reaktion der Entwickler: Neue Version, ohne iCloud mit bisherigem WLAN
    > > Sync. Ja, sie haben zugegeben, dass ihre Datenstruktur das Problem ist,
    > da
    > > iCloud nicht damit umgehen kann. Allerdings wird iCloud genau so
    > beworben,
    > > wie die Entwickler es "eingebaut" haben. Don't think about it - just use
    > > it. Und genau das funktioniert eben nicht!
    >
    > Ja, der Entwickler soll und muss denken, damit es der Anwender NICHT muss.
    > Und wenn er eben das Datenmodell ändert oder, wie etwa wie Leute von
    > Cultured Code, was eigenes baut.

    Bevor wir uns in Allgemeinplätzen verlaufen: Wo im "Datenmodell" liegen denn die Schwierigkeiten und wie kann man das ändern.

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  7. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Peter Brülls 08.02.13 - 14:42

    Amin Negm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:

    > Bevor wir uns in Allgemeinplätzen verlaufen: Wo im "Datenmodell" liegen
    > denn die Schwierigkeiten und wie kann man das ändern.

    Ich kenne euer Datenmodell nicht und auch nicht, wie CoreData transaktionsbasiert synchronisiert.

    Insofern kann ich auch keine Lösung anbieten.

    Aber muss ich auch nicht: Ich bin der Kunde. Und wenn ich sehe, dass andere funktionierende Syncs hinkriegen, interessiert mich das *wie* erst mal herzlich wenig.

    Wenn es aufgrund technischer Unzulänglichkeiten seitens Apple nicht geht, dann kann man das eben nicht nehmen.

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  8. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 15:05

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amin Negm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Peter Brülls schrieb:
    >
    > > Bevor wir uns in Allgemeinplätzen verlaufen: Wo im "Datenmodell" liegen
    > > denn die Schwierigkeiten und wie kann man das ändern.
    >
    > Ich kenne euer Datenmodell nicht und auch nicht, wie CoreData
    > transaktionsbasiert synchronisiert.
    >
    > Insofern kann ich auch keine Lösung anbieten.
    >
    > Aber muss ich auch nicht: Ich bin der Kunde. Und wenn ich sehe, dass
    > andere funktionierende Syncs hinkriegen, interessiert mich das *wie* erst
    > mal herzlich wenig.
    >
    > Wenn es aufgrund technischer Unzulänglichkeiten seitens Apple nicht geht,
    > dann kann man das eben nicht nehmen.

    Wie bereits gesagt: Bei den meisten Kunden funktioniert es. Im Betatest funktionierte es.

    Und mir ist keiner bekannt, der funktionierende transaktionsbasiertes Synching hinbekommt. Ebenfalls wie bereits gesagt.

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  9. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Peter Brülls 08.02.13 - 15:12

    Amin Negm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Wenn es aufgrund technischer Unzulänglichkeiten seitens Apple nicht
    > > geht,
    > > dann kann man das eben nicht nehmen.
    >
    > Wie bereits gesagt: Bei den meisten Kunden funktioniert es.

    Dafür gibt es aber verdammt viel Aufregung auf Twitter. Da lese ich ich mehr genervte Tweets als wenn Apple mal wieder das verbockt und will schon was heißen.

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  10. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 15:19

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amin Negm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Peter Brülls schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > Wenn es aufgrund technischer Unzulänglichkeiten seitens Apple nicht
    > > > geht,
    > > > dann kann man das eben nicht nehmen.
    > >
    > > Wie bereits gesagt: Bei den meisten Kunden funktioniert es.
    >
    > Dafür gibt es aber verdammt viel Aufregung auf Twitter. Da lese ich ich
    > mehr genervte Tweets als wenn Apple mal wieder das verbockt und will schon
    > was heißen.

    Es gibt auch verdammt viele Kunden. outbank ist schließlich Marktführer.

    Man kann das freilich immer nur schätzen. Aber es gibt natürlich Erfahrungswerte über die Jahre, wie viele Leute sich über einen Bug beschweren. Und wenn man das herunter rechnet, kann man das abschätzen. Natürlich in Größenordnungen und nicht in 17,2537 %.

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  11. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Peter Brülls 08.02.13 - 15:37

    Amin Negm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Dafür gibt es aber verdammt viel Aufregung auf Twitter. Da lese ich ich
    > > mehr genervte Tweets als wenn Apple mal wieder das verbockt und will
    > > schon was heißen.
    >
    > Es gibt auch verdammt viele Kunden. outbank ist schließlich Marktführer.
    >
    > Man kann das freilich immer nur schätzen. Aber es gibt natürlich
    > Erfahrungswerte über die Jahre, wie viele Leute sich über einen Bug
    > beschweren. Und wenn man das herunter rechnet, kann man das abschätzen.
    > Natürlich in Größenordnungen und nicht in 17,2537 %.

    Und es gibt immer eine Gruppe, die nur meckert. Aber die Rezensionen im Store sprechen eine deutliche Sprache, dass hier kein kleines Problem vorliegt.

    Verbunden damit, dass der erste gemeldete Bug ein „Passwort wird im Klartext exponiert“ war und auch schon da die Schuld auf Apple abgewälzt wurde, sollte es wenig überraschen, dass ein „Apple ist Schuld“ nur bedingt goutiert wird.

    Wobei ich durchaus dankbar für Deine Erläuterungen bin, die mich vorsichtig optimistisch stimmen, dass statt ansonsten eher schlechter Kommunikation die Probleme nicht ignoriert werden und vielleicht unter Kontrolle gekriegt werden.

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  12. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 15:50

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amin Negm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > > Dafür gibt es aber verdammt viel Aufregung auf Twitter. Da lese ich
    > ich
    > > > mehr genervte Tweets als wenn Apple mal wieder das verbockt und will
    > > > schon was heißen.
    > >
    > > Es gibt auch verdammt viele Kunden. outbank ist schließlich Marktführer.
    > >
    > > Man kann das freilich immer nur schätzen. Aber es gibt natürlich
    > > Erfahrungswerte über die Jahre, wie viele Leute sich über einen Bug
    > > beschweren. Und wenn man das herunter rechnet, kann man das abschätzen.
    > > Natürlich in Größenordnungen und nicht in 17,2537 %.
    >
    > Und es gibt immer eine Gruppe, die nur meckert. Aber die Rezensionen im
    > Store sprechen eine deutliche Sprache, dass hier kein kleines Problem
    > vorliegt.
    Soweit ich das verfolge, sind die Beschwerden über Clouding seit 2.0.1 dramatisch zurückgegangen. Und darum geht es hier ja.

    Zu allem anderen kann ich ohnehin nichts nur nichts Wertvolles, sondern überhaupt nichts sagen.

    > Verbunden damit, dass der erste gemeldete Bug ein „Passwort wird im
    > Klartext exponiert“ war und auch schon da die Schuld auf Apple
    > abgewälzt wurde, sollte es wenig überraschen, dass ein „Apple ist
    > Schuld“ nur bedingt goutiert wird.
    Bei diesem Bug wurde von Anfang an klar kommuniziert, dass es ein eigener Fehler war. stoeger kann man da meines Erachtens nichts vorwerfen: Dort, wo sie selbst Fehler machten, haben sie eindeutig den Kopf hingehalten.
    Dort, wo es nicht eigenen Fehler sind, machen sie es nicht. Das ist auch absolut okay und muss nicht zu irgendwelchen Theorien Anlass bieten.

    > Wobei ich durchaus dankbar für Deine Erläuterungen bin, die mich vorsichtig
    > optimistisch stimmen, dass statt ansonsten eher schlechter Kommunikation
    > die Probleme nicht ignoriert werden und vielleicht unter Kontrolle gekriegt
    > werden.
    Die Qualität der Kommunikation hängt ja auch vom Empfänger ab. ;-) Gerade bei deinem obigen Vorwurf erhaschen mich Zweifel, ob du nicht voreingenommen bist.

    Noch einmal: Eigene Fehler wurden eingestanden.
    Fremde Fehler wurden als solche kommuniziert und zwar nicht en passant, sondern mit ausführlicher Begründung.

    Ich finde das absolut okay und hätte es nicht anders gemacht.

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  13. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: webbi87 08.02.13 - 16:05

    Um hier ein paar technische Details reinzubringen, zitiere ich jetzt mal das Blogposting der Entwickler von Money [1]:

    "...All of you surely know many document-based apps that use iCloud and seem to be doing absolutely fine. That’s why it must seem odd that Jumsoft is utterly incapable of developing a proper iCloud sync feature. However, the big difference between Money and those iCloud-friendly apps is that Money uses a relational database created with Core Data to handle its highly complex data models. And although iCloud is, without a doubt, a great tool for straightforward file saving, it has serious problems with Core Data, as attested by many a blog post, such as this one on Macworld."

    Der Link den sie dann gepostet haben, findet sich hier:
    http://www.macworld.com/article/1167742/developers_dish_on_iclouds_challenges.html

    Ich finde die Reaktion der Entwickler absolut in Ordnung und nachvollziehbar! Begründet warum sie diesen Schritt gehen, Verständnis für Leute die das vermutlich nicht so toll finden - aber letztendlich nachvollziehbar!
    Und offensichtlich sind sie alles andere als alleine...







    -----------
    [1] http://www.jumsoft.com/2013/01/response-to-sync-issues/

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  14. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Peter Brülls 08.02.13 - 16:15

    Amin Negm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:

    > > Und es gibt immer eine Gruppe, die nur meckert. Aber die Rezensionen
    > > im Store sprechen eine deutliche Sprache, dass hier kein kleines Problem
    > > vorliegt.

    > Soweit ich das verfolge, sind die Beschwerden über Clouding seit 2.0.1
    > dramatisch zurückgegangen.

    Das ist schön. Aber die aktuelle Version kommt immer noch extrem schlecht weg.

    >
    > > Verbunden damit, dass der erste gemeldete Bug ein „Passwort wird
    > im
    > > Klartext exponiert“ war und auch schon da die Schuld auf Apple
    > > abgewälzt wurde, sollte es wenig überraschen, dass ein „Apple ist
    > > Schuld“ nur bedingt goutiert wird.

    > Bei diesem Bug wurde von Anfang an klar kommuniziert, dass es ein eigener
    > Fehler war.

    Naja. „Durch einen Fehler bei der Erstellung der finalen Programmversion – welche wir leider aus technischen Gründen als Entwickler nicht mehr starten können bzw. dürfen – gelang dieses Update somit in den Mac App Store.“

    Das liest sich sehr nach „Wir hätten das getestet, aber das ging nicht mehr wegen Apple“. Der Hinweis auf die technische Einschränkung ist hier völlig überflüssig. Es ist allein Aufgabe der Entwickler sicherzustellen, dass die Version, die für das Release kompiliert und signiert wird, die härtesten NO_DEBUG-Flag überhaupt hat. Dass das Passwort überhaupt an NSLog übergeben wurde ist schon kritisch, aber ich gebe zu, dass so etwas schnell vorkommt.

    > Noch einmal: Eigene Fehler wurden eingestanden.

    Nun ja, schon beim verzögerten Launch wurde der Eindruck erweckt, dass die Verzögerung an Apple läge.

    Wobei das eine Petitesse ist - ich war hatte mir zwar auch das Launchdatum notiert, weil ich gleich anschließend bestimmte Arbeiten vornehmen wollte, aber nur mit den Augen gerollt, als einige daraus den Weltuntergang konstruierten. Dennoch war das eher eine schlechte Kommunikationspolitik.

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  15. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Peter Brülls 08.02.13 - 16:25

    webbi87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um hier ein paar technische Details reinzubringen, zitiere ich jetzt mal
    > das Blogposting der Entwickler von Money [1]:
    >
    > Ich finde die Reaktion der Entwickler absolut in Ordnung und
    > nachvollziehbar! Begründet warum sie diesen Schritt gehen, Verständnis für
    > Leute die das vermutlich nicht so toll finden - aber letztendlich
    > nachvollziehbar!
    > Und offensichtlich sind sie alles andere als alleine...

    Das ist aber auch Teil des Problems. Dass iCloud-Sync für diese komplexen Dinge schwierig oder kaum zu realisieren ist, ist ja nun länger bekannt. Dass einfache, filebasierte Clouddienst wie iCloud „Basic“ und Dropbox dafür nicht ausreichen, darüber hat Cultured Code Ende 2010/Anfang 2011 eine Menge geschrieben.

    Im Vorfeld zum 2.0 Launch hat Stöger IT aber den Eindruck erweckt, man habe das Problem geknackt, ja sogar soviel entwickelt, dass man das Frameworks an andere Firmen verkaufen werde.

    Dann sind die Erwartungen natürlich entsprechend hoch und ein „Huch, war doch schwierige als gedacht“ , nun ja, sportlich. :-)

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  16. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: webbi87 08.02.13 - 19:44

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Im Vorfeld zum 2.0 Launch hat Stöger IT aber den Eindruck erweckt, man habe
    > das Problem geknackt, ja sogar soviel entwickelt, dass man das Frameworks
    > an andere Firmen verkaufen werde.

    Gut, das steht natürlich auf einer ganz anderen Seite.
    >
    > Dann sind die Erwartungen natürlich entsprechend hoch und ein „Huch,
    > war doch schwierige als gedacht“ , nun ja, sportlich. :-)

    Schwach trifft es dann wohl eher. Die Money-Entwickler haben damals mehr oder weniger klar formuliert "wir probieren das mal..." und sind entsprechend gescheitert und eines besseren belehrt worden. Toll ist das nicht, aber passiert eben.

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  17. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 20:53

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > webbi87 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Um hier ein paar technische Details reinzubringen, zitiere ich jetzt mal
    > > das Blogposting der Entwickler von Money [1]:
    > >
    > > Ich finde die Reaktion der Entwickler absolut in Ordnung und
    > > nachvollziehbar! Begründet warum sie diesen Schritt gehen, Verständnis
    > für
    > > Leute die das vermutlich nicht so toll finden - aber letztendlich
    > > nachvollziehbar!
    > > Und offensichtlich sind sie alles andere als alleine...
    >
    > Das ist aber auch Teil des Problems. Dass iCloud-Sync für diese komplexen
    > Dinge schwierig oder kaum zu realisieren ist, ist ja nun länger bekannt.
    > Dass einfache, filebasierte Clouddienst wie iCloud „Basic“ und
    > Dropbox dafür nicht ausreichen, darüber hat Cultured Code Ende 2010/Anfang
    > 2011 eine Menge geschrieben.
    >
    > Im Vorfeld zum 2.0 Launch hat Stöger IT aber den Eindruck erweckt, man habe
    > das Problem geknackt, ja sogar soviel entwickelt, dass man das Frameworks
    > an andere Firmen verkaufen werde.
    Du verwechselst hier einiges.

    Das Framework ist zum Verkauf angeboten, nämlich der SIS. Du kannst es dir jederzeit herunterladen. Der SCS, also mit Cloud-Integration ist ebenfalls zum Verkauf angeboten, allerdings noch nicht auf dem freien Markt. Es gibt auch bereits größere Interessenten, die es übernehmen wollen.

    Darüber hinaus ist das Problem des trankaktionsbasierten Clouding von uns geknackt. Obwohl ich es eigentlich ausführlich erwähnte hatte und zwar gerade die gegenüber, scheint da ein Missverständnis vorzuliegen.

    Die von Apple angebotene Lösung war von /keinem/ Entwickler hierzu implementierbar. Die von uns angebotene Lösung ist es. Die verbleibenden Problem liegen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im ubd und alleine im ubd.

    Wir können innerhalb des Frameworks mit laufendem ubd trotz intensiver manueller wie maschineller Tests /keine/ Fehler mehr erzeugen. Es gelingt uns nicht.

    Wenn wir das seltene Glück haben, mal ein Gerät zu finden, dessen ubd abschmiert, wir hüten die wie unsere Augäpfel, weil das auch in unseren Tests sehr selten ist, so finden wir auch keine Fehler im engeren Sinne. Das äußert sich einfach so, dass das Gerät dann extrem langsam synchronisiert. Im Prinzip verhält es sich wie ein Gerät, dass keinen Synch mehr hat. (Es hat dann auch eine ganze Weile keinen Synch mehr, weil das Laden jeder von MDQ gemeldeten neuen Datei mit einem Error endet. Das Problem liegt also gar nicht im Clouding an sich, sondern darin, dass die Cloud wegen des hängenden Dämons die angekündigte Datei nicht liefert.) Die hierzu noch wenigen gemeldeten Probleme dürften daran liegen dass durch die Mitteilung, es läge eine Transaktion vor, was richtig ist, das Cloud-Symbol eingeschaltet wird, sich die Datei dann aber dann dennoch nicht laden lässt, so dass für den Nutzer das aussieht, als ob der Synch abgestürzt sei. Das ist er nicht. Selbstverständlich werden nach einem wie auch immer gearteten Restart des ubd sämtliche Transaktionen synchronisiert.

    Also in der Vergangenheit auftretenden Probleme mit doppelten Umsätzen/Konten betrafen gar nicht das Framework. Sie sind aber ohnehin nach meinem Wissen komplett behoben. Ist aber wie gesagt nicht meine Baustelle.

    > Dann sind die Erwartungen natürlich entsprechend hoch und ein „Huch,
    > war doch schwierige als gedacht“ , nun ja, sportlich. :-)
    Es ist nicht schwieriger als gedacht, sondern so schwierig wie gedacht. Und ein abschmierender Dämon ist keine Schwierigkeit, die es zu überwinden gilt, sondern schlicht eine von Dritten gelieferte Komponente, die nicht sicher funktioniert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 20:56 durch Amin Negm.

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  18. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 21:28

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Amin Negm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Peter Brülls schrieb:
    >
    > > > Und es gibt immer eine Gruppe, die nur meckert. Aber die Rezensionen
    > > > im Store sprechen eine deutliche Sprache, dass hier kein kleines
    > Problem
    > > > vorliegt.
    >
    > > Soweit ich das verfolge, sind die Beschwerden über Clouding seit 2.0.1
    > > dramatisch zurückgegangen.
    >
    > Das ist schön. Aber die aktuelle Version kommt immer noch extrem schlecht
    > weg.
    Das weiß ich nicht. Das Thema ist Clouding.

    Das scheint dich aber nur immer wieder mal zu interessieren. Wenn es uninteressant wirst, wechselst du es einfach mal.

    Noch einmal zur Erinnerung, worum es hierbei ging:
    > > Man kann das freilich immer nur schätzen. Aber es gibt natürlich
    > > Erfahrungswerte über die Jahre, wie viele Leute sich über einen Bug
    > > beschweren. Und wenn man das herunter rechnet, kann man das abschätzen.
    > > Natürlich in Größenordnungen und nicht in 17,2537 %.

    >
    > > > Verbunden damit, dass der erste gemeldete Bug ein „Passwort wird
    > > im
    > > > Klartext exponiert“ war und auch schon da die Schuld auf Apple
    > > > abgewälzt wurde, sollte es wenig überraschen, dass ein „Apple
    > ist
    > > > Schuld“ nur bedingt goutiert wird.
    >
    > > Bei diesem Bug wurde von Anfang an klar kommuniziert, dass es ein
    > eigener
    > > Fehler war.
    >
    > Naja. „Durch einen Fehler bei der Erstellung der finalen
    > Programmversion – welche wir leider aus technischen Gründen als
    > Entwickler nicht mehr starten können bzw. dürfen – gelang dieses
    > Update somit in den Mac App Store.“

    > Das liest sich sehr nach „Wir hätten das getestet, aber das ging
    > nicht mehr wegen Apple“. Der Hinweis auf die technische
    > Einschränkung ist hier völlig überflüssig. Es ist allein Aufgabe der
    > Entwickler sicherzustellen, dass die Version, die für das Release
    > kompiliert und signiert wird, die härtesten NO_DEBUG-Flag überhaupt hat.
    > Dass das Passwort überhaupt an NSLog übergeben wurde ist schon kritisch,
    > aber ich gebe zu, dass so etwas schnell vorkommt.
    Es ist nicht kritisch, sondern war meines Wissens richtigerweise Bestandteil bis zu den letzten Tests. Denn selbstverständlich ist das Gesamtsystem auch daraufhin zu testen, wie es sich verhält, wenn ein fehlerhaftes Passwort eingegeben wird. Um das in den Logs nachvollziehen zu können, wurde das eingegebene Passwort geloggt.

    Dass so ein dämlicher, weil vermeidbarer Fehler unterläuft ist natürlich wirklich so etwas von ärgerlich. Aber daraus hat stoeger keinen Hehl gemacht. Ich sehe bei der Aussage daher kein Problem. stoeger beschreibt das ganz genau so, wie es war. Und selbstverständlich wäre es aufgefallen, wenn der Release noch einmal hätte getestet werden können.

    Übrigens: Dem der Fehler unterlaufen ist, halte ich für einen der fähigsten Objective-C-Entwickler überhaupt. Ich habe viele gesehen, wie du mutmaßlich mittlerweile gegooglest hast. In kleinen Firmen, in großen Firmen, Einsteiger, Fortgeschrittene. Aber solch Talentierte sind mir seltenst über den Weg gelaufen.

    > > Noch einmal: Eigene Fehler wurden eingestanden.
    >
    > Nun ja, schon beim verzögerten Launch wurde der Eindruck erweckt, dass die
    > Verzögerung an Apple läge.
    Du wechselst wirklich zuweilen eilig das Thema.

    > Wobei das eine Petitesse ist - ich war hatte mir zwar auch das Launchdatum
    > notiert, weil ich gleich anschließend bestimmte Arbeiten vornehmen wollte,
    > aber nur mit den Augen gerollt, als einige daraus den Weltuntergang
    > konstruierten. Dennoch war das eher eine schlechte Kommunikationspolitik.
    Man hätte es gar nicht so fix machen sollen. Die Aufregung habe ich aber auch nicht verstanden.

    Wann kommt eigentlich Hurd? ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 21:32 durch Amin Negm.

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  19. Re: Komisch, dass sich darüber sonst keiner beschwert?!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 21:29

    webbi87 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Brülls schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Im Vorfeld zum 2.0 Launch hat Stöger IT aber den Eindruck erweckt, man
    > habe
    > > das Problem geknackt, ja sogar soviel entwickelt, dass man das
    > Frameworks
    > > an andere Firmen verkaufen werde.
    >
    > Gut, das steht natürlich auf einer ganz anderen Seite.
    Richtig, das Framework steht auf einer anderen Seite. Zum download, wie versprochen.

    > >
    > > Dann sind die Erwartungen natürlich entsprechend hoch und ein
    > „Huch,
    > > war doch schwierige als gedacht“ , nun ja, sportlich. :-)
    >
    > Schwach trifft es dann wohl eher. Die Money-Entwickler haben damals mehr
    > oder weniger klar formuliert "wir probieren das mal..." und sind
    > entsprechend gescheitert und eines besseren belehrt worden. Toll ist das
    > nicht, aber passiert eben.
    Schwach war da eher die Darstellung von Peter.

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