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Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

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  1. Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: *Blacklight 08.02.13 - 11:40

    Sorry, aber ich nehme Stoeger das so nicht ganz ab! Ich zweifle ernsthaft an der Kompetenz der Entwickler. AgileBits zum Beispiel hat in einem kompletten Rewrite ihrer App 1Password einen parallelen Doppel-Sync über Dropbox UND iCloud hinbekommen. Funktioniert einwandfrei. Das war in kürzerer Zeit wohl bemerkt.

    Noch dazu habe ich den Eindruck dass die vorhandene Kompetenz ausschließlich auf iCloud konzentriert war. Neue Features, z.B. dringend benötigte wie Sammelüberweisungen? Fehlanzeige! Stattdessen ein fehlerhafter Sync, der noch dazu auch nach Jahren repariert und unter Umständen ergänzt werden muss.

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  2. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: Versuchsperson 08.02.13 - 11:49

    Wenn es stimmt das sich der sync-Dienst beendet haben die aber keine Chance!

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  3. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: *Blacklight 08.02.13 - 11:54

    Versuchsperson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es stimmt das sich der sync-Dienst beendet haben die aber keine
    > Chance!

    Das stimmt natürlich, ich bezog mich hauptsächlich auf den Rückschritt in der flüssigen Bedienung, Geschwindigkeit, doppelte Einträge, und natürlich fehlende Standardfeatures die dem Sync hätten vorgezogen werden müssen (Sammelüberweisungen!).

    Bezüglich des Dienstes: die 1Password-Version für den Mac ist noch nicht erschienen, nur für iOS. Ich will also nicht ausschließen dass es auf dem Mac tatsächlich noch arge Probleme gibt für die Stoeger nichts kann.

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  4. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: rincewind25 08.02.13 - 11:55

    wenn das wirklich so wäre, dann hätten alle Apps die einen iCloud Sync nutzen ein Problem. Davon hat man aber noch nichts gehört....

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  5. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: *Blacklight 08.02.13 - 12:04

    rincewind25 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn das wirklich so wäre, dann hätten alle Apps die einen iCloud Sync
    > nutzen ein Problem. Davon hat man aber noch nichts gehört....

    Das würde ich so nicht stehen lassen.. ich habe regelmäßig Probleme zum Beispiel mit iMessage. Mal kommen sie am Mac an, mal nicht, mal früher als auf den iOS Geräten, mal 5 Minuten später. So geht das nicht, Apple hat hier (bei aller Kritik an Stöger, die ich auch so stehen lasse!) zumindest eine Teilschuld. "Cloud" war noch nie Apples Stärke, siehe MobileMe.

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  6. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: hreinard 08.02.13 - 12:13

    Wer die iCloud außerhalb der Apple Apps nutzt und ausreichend im Internet gräbt, der weiß, dass die iCloud derzeit noch eine extrem luftige und daher unsichere Angelegenheit ist. Eine Handvoll Entwickler beklagen sich schwer über den Zustand der iCloud. Nicht nur die Stoegers...

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  7. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: JarJarThomas 08.02.13 - 12:38

    Ich bin entwickler, ich beklage mich nicht.
    Ich oder einer meiner Kunden hatte noch NIE ein iCloud Synch Problem mit meiner App

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  8. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: MasterBlupper 08.02.13 - 12:43

    @all:
    Nunja, ohne jetzt eine Wertung abgeben zu wollen (eine Homebanking-Software zu schreiben ist alles andere als einfach und gerade die Sicherheit ist da besonders heikel) - immerhin hab ich selber schon erlebt, wie schnell sich ein Fehler in eine App einschleichen kann. OutBank war halt jetzt doch schon gelegentlich in der Presse im Zusammenhang mit dem unsicheren handhaben von Daten. Sei es z.B. Anfang 2011 als bekannt wurde, dass nach dem Start kritische Daten unverschlüsselt im Dateisystem gespeichert wurden (iOS) oder eben vor kurzem erst, als Passwörter im Klartext in einem Logfile landeten.

    Die Begründung mit den 100 Geräten halte ich auch für etwas weit hergeholt. Ich gehe schwer davon aus, dass es kein Problem wäre die 80 Eur/Jahr für ein zweiten Account (und damit zusätzliche 100 Beta-Tester) zu investieren. Ganz zu schweigen vom Enterprise-Programm, welches mit Sicherheit auch im finanziellen Rahmen sein sollten für das Unternehmen und in diesem Fall gibt es mittlerweile überhaupt keine Beschränkung mehr für Testgeräte.

    @hreinert:
    Es handelt sich aber wirklich nur um eine Hand voll Entwickler und gesehen an der Anzahl von iOS-Entwickler ist die Anzahl relativ gering. Die iCloud-Unterstützung in Verbindung mit CoreData erfordert halt doch etwas mehr Wissen um die Daten synchron zu halten.

    @Blacklight:
    iMessage hat mit dem iCloud-Speicher was von Apps verwendet werden nur relativ wenig zu tun. Das sind komplett unterschiedliche Systeme und Techniken die dafür ablaufen. Selbst für Apps gibt es vereinfacht ausgedrückt 2 verschiedene iCloud-"Typen". Einmal der Key-/Value-Speicher in dem einfache Daten gespeichert werden können wie z.B. Programmeinstellungen, die letzten Eingaben oder ähnliches. Dann gibt es noch den quasi Datei-Speicher, in dem zum Beispiel Datenbanken, Dokumente etc. hinterlegt werden. Beide iCloud-Typen werden unterschiedlich gehandhabt. Während zum Beispiel bei Dokumenten die Synchronisation relativ schnell stattfindet hat der Key-/Value-Speicher einen etwas langsameren Update-Rhythmus (wird auch deutlich in der Entwickler-Dokumentation darauf eingegangen). Die beiden iCloud-Typen zum speichern von Daten allerdings haben wiederum nichts zu tun mit den Push-Nachrichten, auch wenn die themenmäßig auch in die Kategorie "iCloud" fallen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 12:45 durch MasterBlupper.

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  9. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: *Blacklight 08.02.13 - 13:06

    @MasterBlupper
    Es geht hier aber nicht nur um die "Typen" bzw. Speicherart, sondern um iCloud Systemdienste allgemein, auch wenn es verschiedene mit unterschiedlichen Sync-Zeiten sind. Auch iMessage zählt zu einem iCloud-Feature, bzw. wird über einen Dienst für Mac OS 10.8 realisiert. Wenn dieser für iMessage oft nicht korrekt funktioniert, liegt es nahe dass auch andere iCloud-Features betroffen sein können.

    Und generell: ich bin ebenfalls selbst Entwickler (wenn auch momentan nicht für Mac OS/iOS), das heißt ich weiß zumindest ein wenig wovon ich rede. Und ich sehe einfach dass hier eine Menge schief lief/läuft. Ich persönlich würde lieber erstmal die wesentlichen und noch fehlenden Features implementieren, anstatt einen fehlerhaften Sync zu entwickeln für den offensichtlich die Zeit nicht reichte, bzw. die Kompetenz nicht vorhanden ist.
    Die Beschränkung der Beta-Tester ist, wie hier schon angemerkt wurde, auch kein echtes Argument. Da gibt es Mittel und Wege, die sich eine Firma locker leisten kann. Ich war für AgileBits zum Beispiel Beta-Tester über HockeyApp, eine von vielen Möglichkeiten für Beta-Distribution.

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  10. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: tingelchen 08.02.13 - 13:10

    Nun, ich weis nicht wie gut du dich mit Softwareentwicklung auskennst. Da es viele gibt, die zwar ein Programm schreiben können, aber keinen Schimmer davon haben, was im Hintergrund abläuft.

    Es ist, je nach Fehler, durchaus möglich das deine Anwendung keinen Crash des Sync Dienstes verursacht. Ursachen sind vielfältig. Angefangen von Parametern die nicht geprüft werden und zu einem Crash führen können, bis hin zu einem versteckten Speicherproblem ist alles möglich.

    iCloud wäre nicht die erste Software mit einem fiesen Fehler, der nur unter bestimmten Bedingungen überhaupt zum tragen kommt.

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  11. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 13:20

    Hallo,

    ich bin einer der Entwickler der untersten Schicht der Datenbankanbindung (Secure Incremental Store zur Ansprache einer verschlüsselten SQLite-DB und Secure Cloud Store zur verschlüsselten Übertragung in die iCloud und von der iCloud).

    @Blacklight
    In deinem ersten Beitrag bezweifelst du die Kompetenz der Entwickler, weil jemand anderes das in kürzerer Zeit hinbekommen habe, musst dann allerdings schon im nächsten Beitrag davon sprechen, dass die App noch gar nicht erschienen ist. Das ist bemerkenswert widersprüchlich.

    In dem zweiten Absatz deines ersten Beitrages sprichst du von "nach Jahren reparieren", obwohl das von dir wohl gemeinte OutBank 2 noch nicht einmal seit einem Monat erschienen ist.

    Ich möchte mir nach alledem insgesamt die Beurteilung von Kompetenzen ersparen.

    Zu deinem dritten Beitrag:
    Genau das ist ein Teil des Problemes: Nutzer erwarten etwas von der iCloud, wozu sie nicht da ist.
    Es ist /keine/ Funktionalität der iCloud, gleichermaßen gleichzeitig an mehreren Geräten zu arbeiten. Hierzu bitte unten die technische Anmerkung beachten.

    @rincewind25
    Du solltest mal Apps von Apple benutzen, die sich über iCloud synchronisieren. Die schaffen das teilweise nicht einmal korrekt auf /einem/ System, etwa wenn man in Calendar schnell Termine einfügt und wieder löscht. Die tauchen wieder auf.

    Aber ansonsten die technische Anmerkung weiter unten.

    @JarJarThomas:
    Du hast wirklich eine App implementiert, die transaktionsbasierten Synch verschlüsselter Dateien vornimmt? Bitte melde dich!

    Allerdings glaube ich eher, dass du einfach die vorgefertigten Dokumentklassen von Apple verwendest.

    Zum Thema:
    Es gibt verschiedene Probleme.

    Der erste ist die Nutzererwartung, die von Apple allerdings außerordentlich befördert wird: iCloud ist kein Dienst zum /simultanen/ Arbeiten. Es nicht nicht so gedacht, dass ich an Gerät 1 etwas mache, schnell auf Gerät 2 wechsele, da etwas mache, dann wieder schnell zu Gerät 1 usw. iCloud ist /keine/ Synchronisation, wie man sie etwa in einem LAN erwartet. Der Gedanke von iCloud ist vielmehr, dass ich an einem Gerät 1 arbeite, dieses schließe, irgendwann mal Gerät 2 auspacke und dort dann weiterarbeite. Die Zyklen sind also extrem langsam.

    Das geht auch gar nicht anders, weil das Synching über eine Verbindung läuft, die unsicher ist. Man kann daher nicht eine Funktionalität erwarten wie etwa bei einer Applikation, die in einem Netzwerk arbeitet. Diese würde bei verlorener Verbindung sofort ihren Dienst einstellen und nach einem Admin schreien.

    Demgegenüber erlaubt die iCloud die Weiterarbeit ohne Synch. Das führt natürlich zu Problemen, weil Konflikte auftreten können, die – dazu später mehr – erst nach einer beliebig langen Zeit auftauchen und nachdem eine beliebige Anzahl von weiteren, Konflikte verursachenden Operationen, vorgenommen wurden.

    Der typische Nutzer erwartet aber, wie gesagt von Apple befördert, dass immer alles sofort da ist. Das führt dazu, dass er denkt, es sei etwas kaputt und irgendwie versucht zu helfen. Das führt aber zu einer Verschlimmbesserung, weil immer mehr asynchrone Operationen erzeugt werden, was …

    Zweitens: Mir ist in der Tat keine einzige Applikation bekannt, die transaktionsbasiertes Clouding betreibt, wenngleich das mit Core Data und iCloud eigentlich von Apple angeboten wird. Leute, die es probiert haben, sind entweder gescheitert oder haben das Clouding wieder entfernt. Und wohlgemerkt: Die nutzen die von Apple angebotenen Standardklassen und müssen nicht wie wir zusätzlich in eigenen Klassen verschlüsseln.

    Wo liegt das Problem? Bei einem dokumentenbasierten Clouding werden ganze Dokumente, die in sich abgeschlossen sind, transferiert. Das ist völlig harmlos, weil man auf das Dokument gar nicht zugreifen kann, wenn es nicht gesyncht ist. Wenn es schon vorhanden ist, aber "veraltet" ist das nie dramatisch, weil es in seiner Gesamtheit veraltet ist. Dem Nutzer wird das auch im Zweifel schnell auffallen.

    Beim transaktionsbasierten Clouding geht man anders vor, weil man nicht das gesamte "Dokument" versenden möchte oder kann. Hier werden die Änderungen synchronisiert. Also, wird etwa ein neuer Eintrag in irgendeine Liste eingefügt, so wird nicht die gesamte Datenbasis von Outbank übertragen, sondern nur dieser Vorgang. Gleiches gilt für Löschungen oder (inhaltliche) Änderungen.

    Es liegt auf der Hand, dass in diesen Änderungen Konflikte auftreten können. Etwa: Auf Gerät 1 wird ein Eintrag gelöscht, der dann auf Gerät 2 geändert wird, bevor dieses von der Löschung erfährt und auf Gerät drei, welches die Löschung kennt, wird der Eintrag wieder eingefügt. Jetzt sieht das Gerät 1 alles wieder und denkt sich im Wesentlichen: "WTF?"

    Gut, dass bekommen wir hin. Und wir bekommen das sogar besser hin als Calendar, weil keine gelöschten Einträge wieder aus dem Nichts auftauchen. Ein weiteres Problem tritt allerdings auf:

    Drittens ist nicht nur die iCloud asynchron (was sie sein muss), sondern auch die Kommunikation mit der iCloud. Man kann also nicht sicher sagen: "Ich kenne die Transaktionen, die gemacht wurden", man kann nicht einmal sagen: "Ich lese die Transaktionen in der richtigen Reihenfolge." Also kurz: Jede beliebige Transaktion kann zu jedem beliebigen anderen Zeitpunkt ankommen und dabei können mehrere beliebige Transaktionen in beliebiger Reihenfolge mit beliebigen Unterbrechungen gemeldet werden. Das müsste nicht sein. Zumindest ein "Replay" in der Art, dass die Transaktionen bei mir so reinkommen, wie sie der Nutzer auf einem (gesynchten) Gerät gemacht hat, wäre erfreulich.

    Viertens: Es ist tatsächlich so, dass zuweilen der Daemon den Dienst einstellt. Wir wissen nicht warum, die Fehlermeldung ist eine Standardfehlermeldung die inhaltlich falsch ist, aber auch bei ganz anderen Problemen auftaucht. Im Prinzip bekommen wir zurück: "Zu viele Dateien offen" was Quatsch ist.

    Womit wir bei Fünftens wären: Es gibt keine anständige Debugmöglichkeit. In letzter Zeit neigt Apple dazu (übrigens auch bei der Doku zu Incremental-Stores), ganz wenig zu dokumentieren, keine wirklichen internen Funktionsweisen einfach zum Verständnis des Entwicklers mitzuteilen usw. Man hat zunehmend den Eindruck, dass die erst einmal schnell schießen und dann später das versuchen zu reparieren. Dabei ist es natürlich hinderlich, wenn man sich vorher festgelegt hat, weshalb es unterbleibt. Dinge wie ältere Versionen zu unterstützen werden dann zum Grauen und Schrecken.

    Ich hoffe, ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben

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  12. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 13:26

    *Blacklight schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @MasterBlupper
    > Es geht hier aber nicht nur um die "Typen" bzw. Speicherart, sondern um
    > iCloud Systemdienste allgemein, auch wenn es verschiedene mit
    > unterschiedlichen Sync-Zeiten sind. Auch iMessage zählt zu einem
    > iCloud-Feature, bzw. wird über einen Dienst für Mac OS 10.8 realisiert.
    > Wenn dieser für iMessage oft nicht korrekt funktioniert, liegt es nahe dass
    > auch andere iCloud-Features betroffen sein können.
    >
    > Und generell: ich bin ebenfalls selbst Entwickler (wenn auch momentan nicht
    > für Mac OS/iOS), das heißt ich weiß zumindest ein wenig wovon ich rede. Und
    > ich sehe einfach dass hier eine Menge schief lief/läuft. Ich persönlich
    > würde lieber erstmal die wesentlichen und noch fehlenden Features
    > implementieren, anstatt einen fehlerhaften Sync zu entwickeln für den
    > offensichtlich die Zeit nicht reichte, bzw. die Kompetenz nicht vorhanden
    > ist.
    > Die Beschränkung der Beta-Tester ist, wie hier schon angemerkt wurde, auch
    > kein echtes Argument. Da gibt es Mittel und Wege, die sich eine Firma
    > locker leisten kann. Ich war für AgileBits zum Beispiel Beta-Tester über
    > HockeyApp, eine von vielen Möglichkeiten für Beta-Distribution.


    Entschuldigung, dass ich das so sage, aber du weißt nicht, wovon du redest.

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  13. Verschlüsselte Übertragung

    Autor: Eurit 08.02.13 - 13:37

    Ihr solltet halt mal die Mitteilung der Firma lesen.

    Es geht um die verschlüsselte Übertragung, oder wollt ihr Eure Bankdaten unverschlüsselt übertragen?

    Die iCloud überträgt aber nur unverschlüsselt - dahinter steckt das Problem.

    Der Logik verpflichtet :)

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  14. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: Reinard 08.02.13 - 13:41

    @Amin Negm:

    Das schafft erheblich Klarheit, obwohl das meiste selbstverständlich und nicht direkt neu und iCloud-spezifisch ist. »Entwicklern« hätte das klar sein müssen und hätte damit erheblich Kommentar-hin-und-her gespart, oder?

    Ich denke, man sollte keine Apps auf der Basis anbieten, wenn man weiss oder befürchten muss, dass es nicht einwandfrei funktionieren wird, was man da anbietet. Dass Apple zusehends Software/Schnittstellen anbietet, die nicht ausgereift oder gar geschlampt sind, weiss man seit Jahren – nicht nur als Entwickler. Ist leider so, trotz des schönen Scheins (den ich mag…).

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  15. Re: Verschlüsselte Übertragung

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 13:43

    Eurit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ihr solltet halt mal die Mitteilung der Firma lesen.
    >
    > Es geht um die verschlüsselte Übertragung, oder wollt ihr Eure Bankdaten
    > unverschlüsselt übertragen?
    >
    > Die iCloud überträgt aber nur unverschlüsselt - dahinter steckt das
    > Problem.
    Ich muss etwas korrigieren:

    Die Übertragung von/zu Apple erfolgt verschlüsselt, die Ablage der Daten bei Apple erfolgt unverschlüsselt.

    Nachdem wir die lokale Verschlüsselung implementiert hatten, die an sich einwandfrei läuft, kam dieses Thema auf und da stoeger (ich bin kein AN von stoeger) nicht wollte, dass $irgendwer die Daten unverschlüsselt hat – wie es etwa die Konkurrenz macht, bei der sich deshalb keiner aufregt ;-) – wurde das Clouding auch implementiert.

    Und da, in diesem Wesentlichen Punkt hast du ganz Recht, wird eben das Thema Verschlüsselung und Clouding kombiniert: Damit das geht, muss die "Bedienung" der iCloud auch von uns übernommen werden. Ansonsten hätte man das von Apple angebotene Standardverfahren verwenden können. Ach, nein, hätte man nicht, da es bisher /keine einzige/ App gibt, die transaktionsbasiert größere Datenmengen durch die Cloud jagt. Calendar versucht das wohl und das ist recht überschaubar als Graph und funktioniert nicht einmal.

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  16. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: KleinerWolf 08.02.13 - 13:46

    Ganz ehrlich, mal so von Entwickler zu Entwickler, wenn ihr das wisst und das Dinge dafür gar nicht zu gebrauchen ist, warum habt ihr darauf aufgesetzt?
    Ich denke es ist klar worauf ich hinaus will und mir vermutlich auch klar warum ihr es nicht anders gelöst habt.

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  17. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 13:52

    Reinard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Amin Negm:
    >
    > Das schafft erheblich Klarheit, obwohl das meiste selbstverständlich und
    > nicht direkt neu und iCloud-spezifisch ist. »Entwicklern« hätte das klar
    > sein müssen und hätte damit erheblich Kommentar-hin-und-her gespart,
    > oder?
    >
    > Ich denke, man sollte keine Apps auf der Basis anbieten, wenn man weiss
    > oder befürchten muss, dass es nicht einwandfrei funktionieren wird, was man
    > da anbietet. Dass Apple zusehends Software/Schnittstellen anbietet, die
    > nicht ausgereift oder gar geschlampt sind, weiss man seit Jahren –
    > nicht nur als Entwickler. Ist leider so, trotz des schönen Scheins (den ich
    > mag…).

    Es ist ja nicht so, dass das nicht funktioniert. Um das klarzustellen: Bei den meisten (genaue Zahlen kennen wir natürlich nicht) funktioniert das Clouding einwandfrei.

    Es gibt wohl noch zwei Baustellen:
    a) Der sich zuweilen verabschiedende Dämon. Du kannst mir glauben, dass alle Beteiligten daran arbeiten.

    b) Ein zu "hektisches" (meine ich gar nicht pejorativ) Verhalten von Nutzern im Vergleich zur Geschwindigkeit der Verbindung des Nutzers. Wenn etwas noch nicht gesyncht ist, sollte man vielleicht einfach mal warten, bis es gesyncht ist. Ich finde es – als meine ganz persönliche Meinung – hier übrigens im Nachhinein unglücklich, dass das Synching bereits mit dem Start angezeigt wird. Wenn es dann sehr langsam ist, verwirrt das wohl eher die meisten, die dann glauben, es sei etwas kaputt. (Es ist einfach nur langsam.)
    Aber nachher ist man immer schlauer. ;-)

    Insgesamt wollen wir also die Cloud ans Laufen bekommen. Wir geben noch lange nicht auf. Wem das zu gefährlich ist, kann es ja ausschalten.

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  18. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: Peter Brülls 08.02.13 - 13:53

    Amin Negm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >

    > @rincewind25
    > Du solltest mal Apps von Apple benutzen, die sich über iCloud
    > synchronisieren. Die schaffen das teilweise nicht einmal korrekt auf
    > /einem/ System, etwa wenn man in Calendar schnell Termine einfügt und
    > wieder löscht. Die tauchen wieder auf.

    Außer bei den Mobile.Me Startproblemen habe ich das nicht mehr beobachtet. Und ich bin Mobile.Me Nutzer der ersten Stunde und ich benutze MMe und nun iCloud ständig, um Termine und Adresse verteilt einzugeben und zu edieren. Die selbe Verläßlichkeit habe ich auf PhotoStream, das bei mir täglich mehrere Bilder durchpumpt (von denen ich dann wieder einige lösche).

    > @JarJarThomas:
    > Du hast wirklich eine App implementiert, die transaktionsbasierten Synch
    > verschlüsselter Dateien vornimmt? Bitte melde dich!

    Mir ist unklar, wieso die Verschlüsselung hier das Problem ist.


    > Der erste ist die Nutzererwartung, die von Apple allerdings außerordentlich
    > befördert wird: iCloud ist kein Dienst zum /simultanen/ Arbeiten. Es nicht
    > nicht so gedacht, dass ich an Gerät 1 etwas mache, schnell auf Gerät 2
    > wechsele, da etwas mache, dann wieder schnell zu Gerät 1 usw. iCloud ist
    > /keine/ Synchronisation, wie man sie etwa in einem LAN erwartet. Der
    > Gedanke von iCloud ist vielmehr, dass ich an einem Gerät 1 arbeite, dieses
    > schließe, irgendwann mal Gerät 2 auspacke und dort dann weiterarbeite. Die
    > Zyklen sind also extrem langsam.

    Genau das ist aber das, was für iOutbank eigentlich reicht.

    >
    > Demgegenüber erlaubt die iCloud die Weiterarbeit ohne Synch. Das führt
    > natürlich zu Problemen, weil Konflikte auftreten können, die – dazu
    > später mehr – erst nach einer beliebig langen Zeit auftauchen und
    > nachdem eine beliebige Anzahl von weiteren, Konflikte verursachenden
    > Operationen, vorgenommen wurden.

    Den Teil verstehe ich nicht. Jeder Kontoeintrag im System ist doch im Prinzip eindeutig identifizierbar über Summe und ein paar andere Indikatoren. Und alles was die Benutzer wollen, ist den jüngsten Stand auf allen Systemen zu haben. Timestamp dran und gut ist.

    Ich bezweifle, dass Transaktionsbasiertes Clouding hier der geschickte Weg war.

    > Der typische Nutzer erwartet aber, wie gesagt von Apple befördert, dass
    > immer alles sofort da ist. Das führt dazu, dass er denkt, es sei etwas
    > kaputt und irgendwie versucht zu helfen. Das führt aber zu einer
    > Verschlimmbesserung, weil immer mehr asynchrone Operationen erzeugt werden,
    > was …

    „Denkt“ es sei etwas kaputt? Ich hatte nach dem Update alles brav nach Anleitung gemacht und ganze Kassenbücher verschwanden, Konten waren doppelt und dreifach da, Einträge auch. Saldierung funktioniert immer noch nicht richtig, er zeigt mir in der Übersicht sowohl für Netbank als auch Amazon VISA falsche Kontostände an, während in der Detailansicht die korrekten sind. Oder auch nicht, wenn die jüngsten mal wieder verschwunden sind.

    > Beim transaktionsbasierten Clouding geht man anders vor, weil man nicht das
    > gesamte "Dokument" versenden möchte oder kann. Hier werden die Änderungen
    > synchronisiert. Also, wird etwa ein neuer Eintrag in irgendeine Liste
    > eingefügt, so wird nicht die gesamte Datenbasis von Outbank übertragen,
    > sondern nur dieser Vorgang. Gleiches gilt für Löschungen oder (inhaltliche)
    > Änderungen.


    > Es liegt auf der Hand, dass in diesen Änderungen Konflikte auftreten
    > können.

    Das gibt es beim dokumentbasierten Ansatz auch.

    Wie gesagt, in den letztenJahren nicht mehr gehabt. Während eigentlich kein Tag ohne Kopfkratzen bei outbank vergeht.


    > Ich hoffe, ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben

    Der Hinweis darauf, dass Cloudsync kein Kinderspiel ist und dass es auch bei Apple Verbesserungsbedarf gibt, ist berechtigt.

    Aber Outbank kam mit so vielen anderen Problemen einher, dass da jetzt einiges an Updatearbeit notwendig wird, um das verlorene Vertrauen wiederzugewinnen.

    Daran gemessen ist die Kommunukation extrem schlecht und verägert. Das beginnt bei verbockten Start („Oh, wir haben es Samstag eingereicht und wundern uns, wieso Apple es Sonntag nicht freischaltet" - und ja, genau das wurde transportiert) und endet nicht mit der Freigabe der Version 2.0.2 für iOS ohne wirklich klaren Hinweis, dass sie nicht kompatibel zu 2.0.1 für Mac ist und daher nicht geladen werden sollte.

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  19. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: *Blacklight 08.02.13 - 13:53

    Amin Negm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > ich bin einer der Entwickler der untersten Schicht der Datenbankanbindung

    Erst mal danke für die persönliche Antwort und Erklärung!

    > @Blacklight
    > In deinem ersten Beitrag bezweifelst du die Kompetenz der Entwickler, weil
    > jemand anderes das in kürzerer Zeit hinbekommen habe, musst dann allerdings
    > schon im nächsten Beitrag davon sprechen, dass die App noch gar nicht
    > erschienen ist. Das ist bemerkenswert widersprüchlich.

    Nicht so widersprüchlich wie es scheint. Der iCloud Sync an sich ist ja funktionstüchtig, allerdings vorerst nur zwischen den iOS Geräten. iCloud Services auf dem Mac werden allerdings in der Tat noch nicht benutzt. Wie ich aber auch betont habe, bezog sich meine Kritik bei weitem nicht nur auf den iCloud Sync! Dass der auf dem Mac nicht zufriedenstellend funktioniert, habe ich in meinen weiteren Beiträgen selbst in Erwägung gezogen.

    > In dem zweiten Absatz deines ersten Beitrages sprichst du von "nach Jahren
    > reparieren", obwohl das von dir wohl gemeinte OutBank 2 noch nicht einmal
    > seit einem Monat erschienen ist.

    Das nehme ich zurück. Im offenen Brief stand dass nicht nur "schnell mal" eine App entwickelt wurde um zu verdienen, das habe ich vermixt mit den "vier Jahren" kostenloser Updates. Ich kann keine Aussage zur Entwicklungszeit treffen, Entschuldigung dafür.

    > Zu deinem dritten Beitrag:
    > Genau das ist ein Teil des Problemes: Nutzer erwarten etwas von der iCloud,
    > wozu sie nicht da ist.
    > Es ist /keine/ Funktionalität der iCloud, gleichermaßen gleichzeitig an
    > mehreren Geräten zu arbeiten. Hierzu bitte unten die technische Anmerkung
    > beachten.

    Ganz ehrlich: das hat auch keiner verlangt, das ist nicht Kern der Kritik (zumindest nicht meiner). Was ich schon erwarte (und was bei anderen Apps nach meinen Tests auch funktioniert), ist dass der aktuelle Stand bei Verlassen einer App beim Öffnen einer anderen App synchronisiert wird. Unabhängig davon ob die Zeitspanne dazwischen 10 Sekunden oder 10 Stunden ist. Wenn iCloud dies nicht leistet, und ihr dies wisst, warum setzt ihr dann überhaupt auf iCloud? Wieso nicht, wie von mir vorgeschlagen, auf eigene Sync-Dienste oder z.B. Dropbox? Und wieso wird eine Diskrepanz zwischen dem was iCloud leistet und dem was die Kunden erwarten nicht ausreichend kommuniziert? Das ist nicht Aufgabe der Entwickler, schon klar, aber die des Managements.

    Und noch mal generell: meine Kritik bezog sich auch nur zum Teil auf den Sync, wie ich schon klargestellt habe. Dementsprechend streng genommen auch nicht nur (oder nur zum kleinsten Teil?) gegen die Entwickler, sondern insbesondere auch gegen das Management. Ich überlege mir genau ob ich zukünftig noch eine App benutzen möchte, die an einem Sync bastelt, der nach derzeitigem Kenntnisstand die Erwartungen der Kunden gar nicht erfüllen kann, anstatt erst mal essentielle Funktionen (ich wiederhole mich: Sammelüberweisungen!) zu implementieren.

    > Ich hoffe, ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben

    Durchaus, danke.

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  20. Re: Kompetenz der Entwickler zweifelhaft!

    Autor: Amin Negm 08.02.13 - 13:54

    KleinerWolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, mal so von Entwickler zu Entwickler, wenn ihr das wisst und
    > das Dinge dafür gar nicht zu gebrauchen ist, warum habt ihr darauf
    > aufgesetzt?
    > Ich denke es ist klar worauf ich hinaus will und mir vermutlich auch klar
    > warum ihr es nicht anders gelöst habt.
    Siehe meine Antwort zur Parallelfrage.

    Übrigens hat es im Betatest natürlich funktioniert.

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  1. CIA-Dokumente: Wie man als Spion durch Flughafenkontrollen kommt
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    Zwei PDFs, die dem US-Geheimdienst CIA zugeordnet werden, beschreiben die Tricks getarnter Agenten bei Flugreisen. Einiges ist offensichtlich, der Hinweis auf verräterische Apple-Geräte eher nicht. Die Unterlagen sind von Wikileaks veröffentlicht worden.

  2. Game Over: Kein Game One mehr auf MTV
    Game Over
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    Nach über 300 Folgen strahlt MTV die Spielesendung Game One nicht mehr aus. Deren Macher wollen stattdessen einen Livestreaming-Kanal über Twitch.tv starten.

  3. Z1: Samsung veröffentlicht endlich sein Tizen-Smartphone
    Z1
    Samsung veröffentlicht endlich sein Tizen-Smartphone

    Nach zahlreichen Aufschüben hat Samsung in Indien das Z1 vorgestellt - das erste Tizen-Smartphone für Endkunden. Es hat eine Ausstattung der untersten Einsteigerklasse. Hier dürfte der Preis über die Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.


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