Wenn ich hier so mitlese, wie sich Mac-Besitzer über Vor- und Nachteile der 2-3 verfügbaren Videoschnittprogramme unterhalten, kann ich mir ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen.
Ist bisschen wie bei im Sandkasten spielenden Kindern, denen gar nicht auffällt, dass die Welt hinter'm Sandkastenrand noch weiter geht. :)
ÜBerschaubar = Übersicht.
Wenn 2 bis 3 Tools das können, dass zig Tools in Windows können - wo genau ist denn dann der Nachteil bei 2 bis 3 Tools?
Für Privatanwender ist iLife schon ein sehr nützliches (und auch preiswertes) Paket um die eigenen Medien zu verwalten und bearbeiten.
Welches vergleichbare Paket gibt es in eigentlich im Win-Bereich und was kostet das dann?
@BugReporter
Ich glaube du hast keine Ahnung von Videoschnitt... so gut wie jede Filmproduktion dieser Welt arbeitet mit "Final Cut Studio". Ich bin an sich kein großer Mac-Freund aber zumindest da ist Apple dem Rest voraus...
Keins von denen kann das, was die Konkurrenz unter Windows für kleine Geld kann.
Wenn ich FCP oder Premiere auf einem MacPro brauche um 1080p-AVCHD Filme flüssig schneiden zu können läuft was schief.
Apple hinkt dem Markt hinterher.
1. ist iLife idR. kostenlos, da es jedem Mac beiliegt.
2. Gibt es auch andere Videoschnittprogramme
3. Kannst Du auch Final Cut Express nehmen, wenn Dir iMovie nicht reicht, das mit AVCHD-Daten ebenfalls umgehen kann. FCE kostet 199 Euro.
4. Die 20 Videoschnitt-Programme für Windows sind in der Mehrzahl Grütze. Auch für Windows gibt es nur eine gute Hand voll ordentlicher Programme in dem Segment.
Quantität ist nicht Qualität. Dass so ein Toastie von PC-Freak das idR. aber nicht mitbekommt, ist nachvollziehbar :D ...
1. iLife ist nicht kostenlos.
2. es gibt in meinem Preissegment nichts vernünftiges ausser FC, selbst das ist wesentlich teuerer als die Konkurrenz und hat einen gewöhningsbedürftigen Workflow
3. s.o.
4. Es gibt sehr gute Schnittprogramme für Windows unter 200 Euro. Ja, es gibt auch schlechte.
Du solltest Dich vielleicht selbst mal klatschen, vielleicht merkst Du es ja dann.
Wenn dein Sandkasten auf einer schönen grünen Wiese steht und die Kinder da nur rausgehen um mal ein paar Blümchen zu pflücken oder auf dem Rasen etwas herumtollen wollen, dann reichen eine Handvoll Spielzeuge, weil die Umgebung allein schon glücklich macht.
Steht dein Sandkasten aber an einer Landstraße durch die Wüste, und wenn die Kinder zur einen Seite raus gehen werden sie überfahren, gehen sie zur anderen Seite raus werden sie von Skorpionen, Ratten, Hyänen und etlichem weiterem Viechzeug angefallen, und ausserdem ist der Sandkasten voller Löcher, das die Hälfte des Krabbelzeugs ohnehin schon sich im Sand versteckt, dann sieht die Sache ganz anders aus.
Dann kommt man natürlich nicht ohne Samytec Rattenfalle (mit rostigem Scharnier), Winzichweich Buddelschippe mit Asselnskala, McSchimpanse Antilaus aus.
Krille
Was habt ihr den für merkwürdige Sandkästen im Teletubbi-Apple-Land?
Quantität != Qualität
Allerdings ist es mit der Software in Sachen Videoschnitt beim Mac wirklich nicht gut bestellt...
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Nicht nur in Sachen Videoschnitt.
3D?
Für Windows gibts: Cinema4D, LightWave, Carrara, 3D Studio, Maya, um mal die "großen" Fünf zu nennen.
Bei Apple gibts schon das Problem, dass ich einen MacPro für 10.000€ kaufen kann, in dem nur eine gammelige Consumergrafikkarte steckt. Nvidia Quatro oder ATi Fire gibts für Apple nicht. Zumindest bietet Apple da nichts an. Am Ende hat man dann eine quasi-Workstation, die für 3D nicht reicht, weil es die nur mit 150€-Grafikkarten gibt. Völlig schwachsinnig.
Ähnlich problematisch sieht es bei Musik aus. Wer professionelle Musik macht, nutzt meistens eine extrem aufgebohrte Soundkarte (Lynx, Turtle Beach, M-Audio). Unter Windows laufen die alle, auf einem Mac allerdings eher nicht. Bei einem MacPro kann man sie einbauen, klar. Aber jemand mit iMac steht dumm da.
Dann kommt das Thema Grafikbearbeitung. Gilt als die Mac-Hochburg schlechthin. Nur stellt sich die Frage, warum das so ist. Die Apple-Displays taugen nicht für Offsetdruck oder Druckvorstufe. Dafür ist ihr Farbraum viel zu schlecht. Einzig die ganz großen iMacs oder CinemaDisplays taugen zumindest ansatzweise für Bildbearbeitung, sind für die gebotene Leistung allerdings viel zu teuer. Von Lacie oder Eizo gibts für weniger Geld bessere Displays.
Könnte man jetzt beliebig fortsetzen.
Octane2 schrieb:
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> Dann kommt das Thema Grafikbearbeitung. Gilt als die Mac-Hochburg
> schlechthin.
"Gilt" = "Galt", dann stimmts. Apple hat da die Marktführerschaft eindeutig verloren.
Die konzentrieren sich jetzt auf Handies, Musikverkauf und allerlei Nerd-Gadgets, damit macht man mehr Geld in kürzerer Zeit mit weniger Aufwand.
Wozu sich da noch mit Computern abplagen.
Replay schrieb:
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> Quantität != Qualität
>
> Allerdings ist es mit der Software in Sachen Videoschnitt beim Mac wirklich
> nicht gut bestellt...
So ein Unsinn. Schon mal mit Final Cut Pro gearbeitet. Bei Premiere warte ich - obwohl's im Vergleich zu Studio Pro 3 unbezahlbar ist - permanent bis das Rendering fertig ist.
Dann schau dir mal die Performance von Studio Pro 3 an, dir werden die Augen rausfallen...
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