Woher kommt eigentlich der Anspruch, mit dem READER Formulare bearbeiten zu wollen?
Man kann den Spieß doch ganz leicht rumdrehen und sagen, jeder, der das Formular speichern möchte, kaufe sich die Vollversion von Adobe Acrobat und ist glücklich!
Es sind doch nicht die Behörden an der Produktgestaltung von Adobe schuld. Nur weil die Funktionen im READER von Adobe kastriert werden und nur teuer wieder aktiviert werden können, heißt das doch nicht, dass die Behörden zur Zahlung verpflichtet sind.
IMHO: Die beklagenden Acrobat Reader Nutzer von Online-Formularen und deren zwangs-beschränkte Fähigkeiten sollten 30 Tage testweise einmal Acrobat 9 Standard installieren und staunen. Der Anschaffungspreis für Acrobat 9 Standard liegt je nach Händler zwischen 230 Euro und 400 Euro, wenn es denn die Software von Adobe sein soll.
gz, du hast nichts verstanden.
Gehe zurück auf Start und kassiere kein Weihnachtsgeld.
Dann erklär es mir doch bitte!
Es ist auch mit dem normalen Adobe Reader möglich Dokumente zu bearbeiten. Dieses muss jedoch "freigegeben" sein auf dem PDF Dokument.
Wenn due Behörden es aber nicht "freigeben" kann man es auch nicht bearbeiten.
Und ich will hoffen, dass das nun kein Politiker liest, sonst bekommt noch bald jeder Harz4 Bürger vom Staat ne Adobe Vollversion für 250€ auf Staatskosten damit er iwas bearbeiten kann^^
Aber dieses "Freigeben" von dem Du sprichst ist kein einfacher Klick, sondern kostet richtig Geld! Die Funktion in Acrobat Pro mag zwar schnell angeklickt sein, aber die Lizenz dafür fehlt den Behörden trotzdem.
Die Lizenz müssen die Behörden _neben_ der Acrobat Version _zusätzlich_ käuflich erwerben. Dieser Punkt geht in der Diskussion ständig unter!
Lizenz schrieb:
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> Woher kommt eigentlich der Anspruch, mit dem READER Formulare bearbeiten zu
> wollen?
>
Nicht bearbeiten sondern ausfüllen. Genau dafür ist das Teil da, du liest PDF-Dokumente und nutzt Formularfelder, die mit dem kostenpflichtigen Produkt vorgefertigt wurden.
Du kannst mit dem Reader sogar digital signieren, wenn ein Signaturfeld mit dem Adobe akrobat erstellt wurde. UUiiii, stell dir das mal vor.
Du raffst es einfach nicht, oder du willst es nicht raffen!
Natürlich ist mir sehr wohl bewusst, was mit dem Reader möglich ist. Aber Dir scheint nicht bewusst zu sein, wer diese Funktionen einschränkt! Es ist eben nicht der trottelige Bürokrat, der vergessen hat, das PDF freizuschalten. Es ist Adobe mit seiner Preis- und Produktpolitik!
Man, ist das denn so schwer zu begreifen??
Diskussion sinnlos. Der versteht nicht, dass eben doch nur ein Click ist und nichts mit Kosten zu tun hat.
Es geht nicht um das graphische bearbeiten von Formularen sondern das Ausfüllen.
Das man dann Speichern oder die Ergebnisse weitergeben will (Steuerberater, PC von Ehefrau die ihre Teile ausfüllen soll), ist eine berechtigte Forderung. Key/Value-Felder und zu welchem Formularfeld die gehören, ist ja keine ultrakomplexe Datenstruktur. Evtl sogar das man die "nur" im PDF ausfüllt und dann nur die FormularFeld-Werte als xml weitergibt. Sowas (in binär) macht PDF ja vermutlich dann auch selber.
Hier macht wirklich kaum jemand Steuererklärung :-(
Lizenz schrieb:
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> Du raffst es einfach nicht, oder du willst es nicht raffen!
>
> Natürlich ist mir sehr wohl bewusst, was mit dem Reader möglich ist. Aber
> Dir scheint nicht bewusst zu sein, wer diese Funktionen einschränkt! Es ist
> eben nicht der trottelige Bürokrat, der vergessen hat, das PDF
> freizuschalten. Es ist Adobe mit seiner Preis- und Produktpolitik!
>
> Man, ist das denn so schwer zu begreifen??
Ja, weil es falsch ist. Die Versionen des Acrobat, die PDFs erzeugen koennen sind alle kostenpflichtig. Und diese kostenpflichtige Version* koennen korrekte Formulare zum ausfuellen erzeugen. Sofern die Behoerden also ihre Dateien mit dem Acrobat erzeugen, haben sie schon die korrekte Lizenz.
Nun kann es sein, dass andere Werkzeuge eingesetzt werden. Um ehrlich zu sein, halte ich DAS fuer den Hauptgrund. E.g. die Muechener Verwaltung setzt auf Linux und da kommt der Acrobat ja nicht in Frage. Allerdings gibt es auch im Open Source Bereich viel Software die dies beherrscht, z.B. Open Office (http://danilop.wordpress.com/2008/07/02/how-to-create-pdf-forms-with-openoffice/) oder Scribus. Allerdings werde da halt nicht immer ALLE Features unterstuetzt.
Ausreden gibt es fuer die Behoerden, also keine, ausser Faulheit und mangelnder Ausbildung.
DAS erscheint mir sehr logisch und nachvollziehbar, Develin.
Nein, es ist nicht logisch!
Sorry, aber es kann technisch _KEINE_ Open Source Software geben, die im Acrobat Reader speicherbare PDF-Formulare erzeugt. Punkt! Das "Feature" in den PDFs kann _nur_ mit Adobe Software freigeschaltet werden.
Es ist doch so einfach:
- Adober verteilt den Reader kostenlos, jeder hat ihn und nutzt ihn.
- Adobe streicht ein paar wichtige Funktionen, die sich nur mit von Adobe-Software digital signierten PDFs(nichts anderes ist das Freishalten) wieder nutzen lassen.
- Adobe verdient Geld mit dieser Software.
Fazit: Wenn eine Behörde im Acrobat Reader speicherbare PDFs erzeugen möchte, verdient Adobe daran Geld.
Es geht nicht ohne Adobe Geld in den Rachen zu werfen!
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