Tja, da hat sich Microsoft aber auch ein Ei gelegt mit dieser Missgeburt von Browser.
Groundhog Day schrieb:
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> Tja, da hat sich Microsoft aber auch ein Ei gelegt mit dieser Missgeburt
> von Browser.
Der Spruch lag mir auch grad' auf der Zunge... Am schönsten ist aber, das Microsoft sich so teilweise upgrades selber blockiert, weil firmen-intranet-pages teilweise nur auf XP/IE6 korrekt funktionieren, und Direktionen keinen Grund sehen, gleich doppelt Geld (neue Windows Lizensen und neues Intranet) in ein nicht-problem zu investieren...
jayrworthington schrieb:
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> Am schönsten ist aber, das
> Microsoft sich so teilweise upgrades selber blockiert, weil
> firmen-intranet-pages teilweise nur auf XP/IE6 korrekt funktionieren
Was kann MS dafür dass die Firmen ihre Intranetseiten so programmiert haben, dass sie nur im IE6 funktionieren?
Microsoft hat den IE6 so programmiert, dass normales HTML, das in allen anderen Browsern perfekt funktioniert, dies dort nicht tut. Bis heute basteln Millionen Web-Entwickler teure Extrawürste, weil der IE6 nichts kann. Und bei Intranets hat man halt gedacht: entwickeln wir nur für einen Browser, das spart Kosten. Und dämlich wie man war, hat man den IE genommen. Wer daraus nichts gelernt hat, ist selber schuld: verlass dich auf MS und du bist verlassen ...
OpenSource Software ab jetzt zum Industrie-Standard zu machen
-> NACHHALTIGKEIT (den PIRATEN werden jetzt die Freuden-Tränen in den Augen kommen)
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Signatur:
28. Mai 2011, ab 20:00 Uhr: Open Music Night im Trains Pub Germersheim (OSM-Karte)
surfenohneende schrieb:
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> OpenSource Software ab jetzt zum Industrie-Standard zu machen
>
> -> NACHHALTIGKEIT (den PIRATEN werden jetzt die Freuden-Tränen in den Augen
> kommen)
Lol gerade das OpenOffice-Desaster hat ja gezeigt dass gerade bei OpenSource von Nachhaltigkeit nicht immer was zu erwarten ist...
Gerade haben Firmen auf OOo umgestellt, schon machen Programmierer denen was nicht passt ihr eigenes Projekt und alles steht wieder auf wackligen Beinen, weil keiner weiss ob und wie sich das Programm weiterentwickelt.
wobei hier aber Oracle schuld an der Abspaltung war. Das muss man fairerweise erwähnen.
und was die abtrünnigen Programmierer angeht: Es hängt immer davon ab wie gross ein Projekt ist. Selbst wenn bei einem grossen Projekt ein paar Programmierer das Boot verlassen ist das nicht arg gravierend. Und, ist ja nicht so, dass neue Programmierer nicht ständig "nachwachsen" würden :-)
>> Muss man noch weitere Gründe suchen um Opensource Software ab jetzt zum Industrie Standard zu machen?
> Gerade das OpenOffice-Desaster hat ja gezeigt dass gerade bei Opensource von Nachhaltigkeit nicht immer was zu erwarten ist...
OpenOffice gibt es nach wie vor. In der Reinkarnation "LibreOffice".
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
>> Gerade das OpenOffice-Desaster hat ja gezeigt dass gerade bei Opensource von Nachhaltigkeit nicht immer was zu erwarten ist...
>> Gerade haben Firmen auf OpenOffice umgestellt, schon machen Programmierer denen was nicht passt ihr eigenes Projekt und alles steht wieder auf wackligen Beinen
> was die abtrünnigen Programmierer angeht: Es hängt immer davon ab wie gross ein Projekt ist. Selbst wenn bei einem grossen Projekt ein paar Programmierer das Boot verlassen ist das nicht arg gravierend.
> Und, ist ja nicht so, dass neue Programmierer nicht ständig "nachwachsen" würden. :-)
Tun sie nicht.
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
azeu schrieb:
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> wobei hier aber Oracle schuld an der Abspaltung war. Das muss man
> fairerweise erwähnen.
>
Sondern wieder einmal Juristen, welche über für und wieder einer Übernahme entscheiden/entschieden haben - Kartellamt!
Diese Bürokraten sind ohnehin die größte Gefahr für Demokratie und Freiheit. Das sollte eigentlich schon die Geschichte gezeigt haben. Es gibt zwar auch hier Ausnahmen, aber deshalb nennt bezeichnet man diese ja auch als "Ausnahmen".
Der größte Teil übt diese Tätigkeit nur aus Profitgier aus - siehe Abmahner, Inkasso, 1-Euro-Jobs (einfach mal ins Impressum schauen) usw.
Dieser Berufsstand hat bisher unter jedem Regime/System immer treuste Dienste geleistet. Verantwortung/Selbsteinsicht eher Fehlanzeige, würde es da nicht ein paar Ausnahmen geben.
Es ist allerdings schon leicht verwunderlich wie Opel/GeneralMotors mit Steuergeldern durch eine Krise gebracht werden und andere Konzerne, die auch freie Entwicklungen unterstützen, selbst zu sehen müssen wie sie da durchkommen.
>
> und was die abtrünnigen Programmierer angeht: Es hängt immer davon ab wie
> gross ein Projekt ist. Selbst wenn bei einem grossen Projekt ein paar
> Programmierer das Boot verlassen ist das nicht arg gravierend. Und, ist ja
> nicht so, dass neue Programmierer nicht ständig "nachwachsen" würden :-)
>
Entwickler entwickeln dass was denen gesagt wird. Zumindest in Unternehmen so gängig. Das ist wie mit den Journalisten die nur das berichten was sie berichten dürfen. Wirkliche Freiheit gibt es genau genommen ohnehin nicht. Das ist schon im vorherrschenden System verankert und wer von etwas anderem ausgeht ist sich mehr als Naiv oder ebenso ein großes egoistisches A.
Es kommt auch nicht darauf an ob man sich unterordnen muss, sondern nur auf das Maß der Unterordnung! Solange ein EntwicklerIN mitreden kann und seine Ideen nicht gleich zum Ausschluss oder gar Mobbing - das gibt es auch - führen ist die Welt in Ordnung. Das gilt für die OS-Szene genau so. Normal spricht man dann ja vom Teamwork (immer eine Basis für eine wirkliche Gemeinschaft). Etwas was das gerade große Konzerne sich gerne auf die Fahnen schreiben obwohl es gerade genau dort häufig auf Diktat hinausläuft.
Der Weggang von Oracle dürfte genau darauf basiert haben und von der Annahme/Erfahrung wie ein solcher Konzern vorgehen wird. Die ersten Unterschiede werden jetzt gerade zu OOo (kommerzielle Nutzer/Freie Nutzer) vollzogen. Dieses Prinzip basiert dann schon eher auf Freeware für Looser/arme Schweine, hat aber nichts wirklich mehr mit OpenSource zu tun, außer vielleicht dass solche Konzerne aus wirklich freien Standards auch noch profitieren (die Kopie alá Guttenberg lässt grüßen).
Für die Linux-Gemeinde gilt doch schon jetzt dass OOo eingestampft wird und OL kommen wird. Die ersten Alpha- und Beta-Versionen der Distributoren zeigt dies deutlich. Auch diese sind zwar abhängig. Allerdings nicht von irgendwelchen Vorständen von reinen Kapitalunternehmen. Es ist das Maß der Abhängigkeit das über eine Freiheit im heutigen Sinne entscheidet. Das gilt für alles im Leben und die Entscheidung trifft letztlich jeder für sich selbst.
azeu schrieb:
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> wobei hier aber Oracle schuld an der Abspaltung war. Das muss man
> fairerweise erwähnen.
Den Kunden interessierts aber nicht, wer an irgendwas schuld ist. Und wenn Ebbe und Flut daran schuld wären, das macht seine Situation nicht besser. ;)
Der Kaiser! schrieb:
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> OpenOffice gibt es nach wie vor. In der Reinkarnation "LibreOffice".
Ja eben, jahrelang haben die "IT-Profis" gesagt "nimm OpenOffice, das ist 1000x besser und OpenSource". Dann haben die Firmen endlich auf OpenOffice umgestellt und nun heissts "nein nein, OpenOffice ist böse, nimm LibreOffice!" Und wer weiss wie lange sich LO halten wird, bis nicht wieder ein neuer Fork entsteht, der viel toller, cooler und elitärer ist.
Und irgendwann hat der nicht-IT-Chef keinen Bock mehr auf so ein Gehampel und lässt wieder MSO installieren.
>> wobei hier aber Oracle schuld an der Abspaltung war. Das muss man fairerweise erwähnen.
> wieder einmal Juristen, welche über für und wieder einer Übernahme entscheiden/entschieden haben - Kartellamt!
> Diese Bürokraten sind ohnehin die größte Gefahr für Demokratie und Freiheit. Das sollte eigentlich schon die Geschichte gezeigt haben.
> Der größte Teil übt diese Tätigkeit nur aus Profitgier aus - siehe Abmahner, Inkasso, 1-Euro-Jobs (einfach mal ins Impressum schauen) usw.
> Dieser Berufsstand hat bisher unter jedem Regime/System immer treuste Dienste geleistet. Verantwortung/Selbsteinsicht eher Fehlanzeige, würde es da nicht ein paar Ausnahmen geben.
Das ist in diesem Berufsstand auch gar nicht so vorgesehen. Da geht es um gehorsam nach oben/unten.
Verantwortung ist die heisse Kartoffel, die niemand in der Hand halten will.
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Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
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