1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Java: Petition soll Oracle von…

Java ist eh ein Auslaufmodel

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor dabbes 06.02.13 - 13:09

    da wird auch das Entfernen der Ask-Toolbar nichts dran ändern.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor renegade334 06.02.13 - 13:15

    Soll das ein Witz sein? immerhin ist Java kaum weniger performant, als .NET beispielsweise

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor iRofl 06.02.13 - 13:18

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da wird auch das Entfernen der Ask-Toolbar nichts dran ändern.

    Genau. Da habe ich mein .NET Rootkit lieber, da kommt kein Fremdzeug mit, nur das von MS entwickelte Spyware.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor teenriot 06.02.13 - 13:24

    Dann ist das Internet und die Wirtschaft im allgemeinen wohl auch ein Auslaufmodell.
    Was du hier bringst ist Stammtischgelaber, ein Allgemeinplatz, Trollerei an der Wirklichkeit vorbei.
    Java ist ein Industriestandard ohne Alternative. Die ganzen verfügbaren Bibliotheken machen Softwareentwicklung auf breiter Front erst möglich.
    Es gab eine Zeit vor Java. die bestand aus Runtime-Errors, Eigenbrödelei und nicht wartbarem Code. Java und die akademische Bindung haben Softwareentwicklung erst aus den Kinderschuhen geholt. Net z.B. beruht darauf Java im großen Stil kopiert zu haben.

    Sicherlich wäre ein Java 2.0 mit Aufgabe der Rückwärtskompatibilität und neuen Konzepten kein schlechter Schritt. Aber das ist was anderes als Java für tot zu erklären.
    Dir ist der Stellenwert von Java in der Wirtschaft abseits des Freizeit-Desktop wohl gänzlich unbewusst.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 13:42 durch teenriot.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Clown 06.02.13 - 13:32

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [.]Net z.B. beruht
    > darauf Java im großen Stil kopiert zu haben.
    >
    > Sicherlich wäre ein Java 2.0 mit Aufgabe der Rückwärtskompatibilität und
    > neuen Konzepten kein schlechter Schritt.

    Also könnte(!) man annehmen, dass .Net eine Art Java2.0 ist? ;) Würde ich grundsätzlich unterschreiben, sofern MS denn etwas mehr Power in die Plattformunabhängigkeit steckte..

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Lord Gamma 06.02.13 - 13:39

    Auslaufmodell? Nicht in den Bereichen E-Commerce, Finanzdienstleistungen, Android, usw.
    Bis auf Android wird es vielleicht hauptsächlich serverseitig für businesszentrierte Web-Anwendungen verwendet , aber das ist ja schon länger so.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor urkel 06.02.13 - 14:03

    teenriot schrieb:

    > Was du hier bringst ist Stammtischgelaber, ein Allgemeinplatz, Trollerei an
    > der Wirklichkeit vorbei.

    Nein, er hat im Prinzip schon Recht. Bei meinen Kunden sieht es so aus, dass ich aus Sicherheitsgründen jedem Anwender empfehle, Java zu deinstallieren, sofern es nicht dringend benötigt wird. Denn selbst die cleveren User, die das komische orange Icon unten rechts nicht monatelang ignorieren (was selten genug ist), sondern sofort ein evtl. verfügbares Update einspielen, sind inzwischen durch Exploits gefährdet. Java ist derzeit ein größeres Scheunentor als alle Offices, Adobe Readers und Flash Player zusammen.

    Über kurz oder lang bleibt das auch den Kunden im Gedächtnis. Wenn z.B. zwei Anbieter einer Zeiterfassung auf dem Markt sind und einer davon benötigt Java, der andere aber nicht, dann hat der Java-lose Kollege einen Wettbewerbsvorteil.
    Ich habe auf Lieferantenseite zwei Distributoren, der eine betriebt einen Online-Shop mit sauberem HTML, der andere benötigt eine Java-Runtime 6.x. Den ersten kann ich auch schnell mal von unterwegs (iPhone) oder von einem Kundenrechner aus nutzen, den anderen nur vom eigenen Laptop aus. Dadurch verpasst der Java-Betreiber Umsatz, so einfach ist das.

    Java ist in der derzeitigen Form ein Ärgernis, das man nicht auf Endanwender loslassen sollte. Ein vollautomatisches Patchsystem a la Chrome und dazu rasante Reaktion auf Sicherheitslücken, und die Welt sieht schon anders aus. Aber dazu scheint Oracle nicht in der Lage zu sein. Somit wird Java den Weg von Flash gehen: Natürlich nicht von heute auf morgen weg vom Fenster, aber die Marktrelevanz nimmt stetig ab.
    Nicht zu vergessen, dass der "plattformübergreifende" Traum schon längst ad absurdum geführt wurde, weil eine Reihe der gängigsten mobilen Geräte (Smartphones, Tablets) Java gar nicht unterstützen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Lord Gamma 06.02.13 - 14:08

    Aber Java auf dem Desktop oder im Browser wird doch schon seit eh und je von den meisten Endnutzern verabscheut. Als Backend auf einem Server oder auf mobilen Geräten sieht das schon anders aus.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor spambox 06.02.13 - 14:19

    Worauf beruht deine Annahme?
    Java ist eines der wichtigsten um am meisten verbreiteten Produkte in der Unternehmens-IT.

    Klar, das Automobil ist auch ein Auslaufmodell, wird aber auch in 50 Jahren noch Umsätze im Billiardenbereich (oder mehr) generieren.

    #sb

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor teenriot 06.02.13 - 14:22

    urkel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    >
    > > Was du hier bringst ist Stammtischgelaber, ein Allgemeinplatz, Trollerei
    > an
    > > der Wirklichkeit vorbei.
    >
    > Nein, er hat im Prinzip schon Recht. Bei meinen Kunden sieht es so aus,
    > dass ich aus Sicherheitsgründen jedem Anwender empfehle, Java zu
    > deinstallieren, sofern es nicht dringend benötigt wird. Denn selbst die
    > cleveren User, die das komische orange Icon unten rechts nicht monatelang
    > ignorieren (was selten genug ist), sondern sofort ein evtl. verfügbares
    > Update einspielen, sind inzwischen durch Exploits gefährdet.

    Man braucht kein installiertes Java für Java-Anwendungen.
    Meine Java-Anwendungen haben ihr eigenes Java im Dateisystem, allein um Versionsmässig auf der sicheren Seite zu sein..
    Wer da unbefugt rankommt hat eh schon andere Java-unabhängige Sicherheitslücken ausgenutzt.

    > Java ist
    > derzeit ein größeres Scheunentor als alle Offices, Adobe Readers und Flash
    > Player zusammen.

    Beispiele abseits des irrelevanten Browser-Plugins gefällig?

    > Über kurz oder lang bleibt das auch den Kunden im Gedächtnis. Wenn z.B.
    > zwei Anbieter einer Zeiterfassung auf dem Markt sind und einer davon
    > benötigt Java, der andere aber nicht, dann hat der Java-lose Kollege einen
    > Wettbewerbsvorteil.

    Warum denn genau? Wegen Spiegel-Bild-Artikeln und Apple-Fanboys die Stimmung machen, dabei die Fakten ignorieren, alles durcheinanderwerfen und alles, aber blos nicht konkret werden?

    > Ich habe auf Lieferantenseite zwei Distributoren, der eine betriebt einen
    > Online-Shop mit sauberem HTML, der andere benötigt eine Java-Runtime 6.x.
    > Den ersten kann ich auch schnell mal von unterwegs (iPhone) oder von einem
    > Kundenrechner aus nutzen, den anderen nur vom eigenen Laptop aus. Dadurch
    > verpasst der Java-Betreiber Umsatz, so einfach ist das.

    Ich würde mal sagen, falsche Anwendung bei der Anwendungsentwicklung.
    Wenn ich mit einem Porsche Trekker fahren will, sagt das was über Porsche aus?
    Keine Ahnung von was genau du da redest, aber JSP und CO, wie es sein sollte im Fall von Java, ist es nicht.

    > Java ist in der derzeitigen Form ein Ärgernis, das man nicht auf
    > Endanwender loslassen sollte

    Ich warte immer noch auf einen konkreten Grund.

    > Ein vollautomatisches Patchsystem a la Chrome
    > und dazu rasante Reaktion auf Sicherheitslücken, und die Welt sieht schon
    > anders aus. Aber dazu scheint Oracle nicht in der Lage zu sein. Somit wird
    > Java den Weg von Flash gehen:

    Du redest vom Browserplugin oder wovon eigentlich?

    > Natürlich nicht von heute auf morgen weg vom
    > Fenster, aber die Marktrelevanz nimmt stetig ab.
    > Nicht zu vergessen, dass der "plattformübergreifende" Traum schon längst ad
    > absurdum geführt wurde, weil eine Reihe der gängigsten mobilen Geräte
    > (Smartphones, Tablets) Java gar nicht unterstützen.

    Etwas was gar nicht erst einen Anspruch erhebt ist also besser als etwas was einen Anspruch erhebt diesen aber nicht wirklich 100% umsetzt?
    Inwiefern bedeutet "plattformübergreifende" denn "jede Plattform"?
    Wer zwingt einen mit Java plattformunabhängig zu entwickeln?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Hazamel 06.02.13 - 14:24

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, das Automobil ist auch ein Auslaufmodell, wird aber auch in 50 Jahren
    > noch Umsätze im Billiardenbereich (oder mehr) generieren.
    >
    > #sb

    Muss es ja ;) Immerhin arbeitet meines Wissens nach z.B. die Software für die Bremssteuerung bei manchen deutschen Autoherstellern auch auf Basis von Java.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Hazamel 06.02.13 - 14:26

    Um die Dienste eines Tomcat, JBoss oder WebSphere nutzen zu können musste ich auf der Client-Seite irgendwie noch nie eine JRE installieren. Und trotzdem sind es alles Application-Server auf denen relativ viel Java abläuft.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Nogger 06.02.13 - 16:04

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann ist das Internet und die Wirtschaft im allgemeinen wohl auch ein
    > Auslaufmodell.
    > Was du hier bringst ist Stammtischgelaber, ein Allgemeinplatz, Trollerei an
    > der Wirklichkeit vorbei.
    Hem er hat in Gewisser massen Recht, Java ist mittlerweiler ein Moloch geworden ( vom Sprachdessign) alles wurde irgendwie reingefrickelt mit eklatante Designfehler sieher Genrics erst ab 1.5 oder das Fehler von Closures/Delegates usw allles was andere OOP Sprachen schon können. Java ist an ende seiner Möglichkeiten vom Design angelangt. C# steht da erst am Anfang. Und Oracle scheint sich um Java einen Dreck zu kümmern.

    > Java ist ein Industriestandard ohne Alternative. Die ganzen verfügbaren
    > Bibliotheken machen Softwareentwicklung auf breiter Front erst möglich.
    > Es gab eine Zeit vor Java. die bestand aus Runtime-Errors, Eigenbrödelei
    > und nicht wartbarem Code. Java und die akademische Bindung haben
    > Softwareentwicklung erst aus den Kinderschuhen geholt. Net z.B. beruht
    > darauf Java im großen Stil kopiert zu haben.

    Java wird vorwiegend in Europa massiv eingesetzt. Alles was du bemängelst gabs schon vorher bei anderen OOP Sprachen wie Eiffel, Smalltalk und Strongtalk. Java hat sich da heftig bedient. Ist aber trotzdem noch nicht aus seinen Kinderschuhen heraus.

    Gerade für .Net Sprache gibs auch ne grosse Menge an Bibliotheken und die oft aus einem Guss. Was zudem leicht möglich ist du kannst Java-Byte code in die .Net Bytecode transformieren, klappt einwandfrei.

    > Sicherlich wäre ein Java 2.0 mit Aufgabe der Rückwärtskompatibilität und
    > neuen Konzepten kein schlechter Schritt. Aber das ist was anderes als Java
    > für tot zu erklären.

    mal Scala angesehen ;-) das könnte Java 2.0 werden. Nur halt nix für den Wald Wiesen Programmierer ;-)

    > Dir ist der Stellenwert von Java in der Wirtschaft abseits des
    > Freizeit-Desktop wohl gänzlich unbewusst.

    auch in der Wirtschaft ist Java nur eine Sprache von vielen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  14. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Th3Dan 06.02.13 - 16:10

    renegade334 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll das ein Witz sein? immerhin ist Java kaum weniger performant, als .NET
    > beispielsweise

    Java ist um einiges unperformanter als .NET.
    Hab schon mehr als 1x .NET Programme nach Java portiert und mich hat der Schlag getroffen als ich den Ressourcenverbrauch der Java-Version angeschaut habe.
    Ich bin auch nicht der einzige der das festgestellt hat, einige Informatiker haben meine Feststellung bestätigt.

    Java wird für Web-Applikationen genau so wie Flash immer unattraktiver, da man diesen ganzen Mist dank HTML5 nicht mehr braucht.
    Betonung liegt dabei auf Web-Applikationen - im normalen Anwendungsbereich wird Java nach wie vor relativ häufig eingesetzt.
    Genau diese Unterscheidung machen die meisten aber nicht und sagen daher pauschal, dass Java bald Geschichte ist. Das trifft aber wie gesagt nur auf den Web-Bereich zu.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  15. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor fratze123 06.02.13 - 16:15

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > urkel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > teenriot schrieb:
    > >
    > > > Was du hier bringst ist Stammtischgelaber, ein Allgemeinplatz,
    > Trollerei
    > > an
    > > > der Wirklichkeit vorbei.
    > >
    > > Nein, er hat im Prinzip schon Recht. Bei meinen Kunden sieht es so aus,
    > > dass ich aus Sicherheitsgründen jedem Anwender empfehle, Java zu
    > > deinstallieren, sofern es nicht dringend benötigt wird. Denn selbst die
    > > cleveren User, die das komische orange Icon unten rechts nicht
    > monatelang
    > > ignorieren (was selten genug ist), sondern sofort ein evtl. verfügbares
    > > Update einspielen, sind inzwischen durch Exploits gefährdet.
    >
    > Man braucht kein installiertes Java für Java-Anwendungen.
    > Meine Java-Anwendungen haben ihr eigenes Java im Dateisystem, allein um
    > Versionsmässig auf der sicheren Seite zu sein..
    > Wer da unbefugt rankommt hat eh schon andere Java-unabhängige
    > Sicherheitslücken ausgenutzt.
    >
    > > Java ist
    > > derzeit ein größeres Scheunentor als alle Offices, Adobe Readers und
    > Flash
    > > Player zusammen.
    >
    > Beispiele abseits des irrelevanten Browser-Plugins gefällig?
    >
    > > Über kurz oder lang bleibt das auch den Kunden im Gedächtnis. Wenn z.B.
    > > zwei Anbieter einer Zeiterfassung auf dem Markt sind und einer davon
    > > benötigt Java, der andere aber nicht, dann hat der Java-lose Kollege
    > einen
    > > Wettbewerbsvorteil.
    >
    > Warum denn genau? Wegen Spiegel-Bild-Artikeln und Apple-Fanboys die
    > Stimmung machen, dabei die Fakten ignorieren, alles durcheinanderwerfen und
    > alles, aber blos nicht konkret werden?
    >
    > > Ich habe auf Lieferantenseite zwei Distributoren, der eine betriebt
    > einen
    > > Online-Shop mit sauberem HTML, der andere benötigt eine Java-Runtime
    > 6.x.
    > > Den ersten kann ich auch schnell mal von unterwegs (iPhone) oder von
    > einem
    > > Kundenrechner aus nutzen, den anderen nur vom eigenen Laptop aus.
    > Dadurch
    > > verpasst der Java-Betreiber Umsatz, so einfach ist das.
    >
    > Ich würde mal sagen, falsche Anwendung bei der Anwendungsentwicklung.
    > Wenn ich mit einem Porsche Trekker fahren will, sagt das was über Porsche
    > aus?
    > Keine Ahnung von was genau du da redest, aber JSP und CO, wie es sein
    > sollte im Fall von Java, ist es nicht.
    >
    > > Java ist in der derzeitigen Form ein Ärgernis, das man nicht auf
    > > Endanwender loslassen sollte
    >
    > Ich warte immer noch auf einen konkreten Grund.
    >
    > > Ein vollautomatisches Patchsystem a la Chrome
    > > und dazu rasante Reaktion auf Sicherheitslücken, und die Welt sieht
    > schon
    > > anders aus. Aber dazu scheint Oracle nicht in der Lage zu sein. Somit
    > wird
    > > Java den Weg von Flash gehen:
    >
    > Du redest vom Browserplugin oder wovon eigentlich?
    >
    > > Natürlich nicht von heute auf morgen weg vom
    > > Fenster, aber die Marktrelevanz nimmt stetig ab.
    > > Nicht zu vergessen, dass der "plattformübergreifende" Traum schon längst
    > ad
    > > absurdum geführt wurde, weil eine Reihe der gängigsten mobilen Geräte
    > > (Smartphones, Tablets) Java gar nicht unterstützen.
    >
    > Etwas was gar nicht erst einen Anspruch erhebt ist also besser als etwas
    > was einen Anspruch erhebt diesen aber nicht wirklich 100% umsetzt?
    > Inwiefern bedeutet "plattformübergreifende" denn "jede Plattform"?
    > Wer zwingt einen mit Java plattformunabhängig zu entwickeln?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  16. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor Lord Gamma 06.02.13 - 16:16

    Also für die Art von "Web-Applikationen", nämlich clientseitige, wird .NET noch weniger verwendet. Und serverseitig ist Java weiterhin sehr häufig im Einsatz, ohne dass man sich als Endnutzer darum kümmern müsste, denn es läuft dort ja nur auf dem Application-Server oder einer schlanken Servlet-Engine.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 16:17 durch Lord Gamma.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  17. Eigentlich schöner Mist.

    Autor fratze123 06.02.13 - 16:31

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man braucht kein installiertes Java für Java-Anwendungen.
    > Meine Java-Anwendungen haben ihr eigenes Java im Dateisystem, allein um
    > Versionsmässig auf der sicheren Seite zu sein..

    Eigentlich sollte JAVA abwärtskompatibel sein. Dass die Realität anders aussieht, erscheint mir ziemlich armselig.

    > Inwiefern bedeutet "plattformübergreifende" denn "jede Plattform"?

    Die große Lüge ist, dass JAVA-Programme ja nichtmal auf 2 Plattformen laufen. Eine JAVA-Anwendung läuft AUSSCHLIESSLICH in einer JAVA-VM.

    > Wer zwingt einen mit Java plattformunabhängig zu entwickeln?

    Geht ja gar nicht. Ein JAVA-Programm läuft nur unter JAVA. Dass die VM auf mehreren Plattformen läuft, ist ja eine andere Geschichte. Wenn man das geltend machen will, läuft auch jedes Windowsprogramm auf Mac und Linux - dank Virtualisierung oder Emulation.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  18. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor teenriot 06.02.13 - 16:35

    Nogger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann ist das Internet und die Wirtschaft im allgemeinen wohl auch ein
    > > Auslaufmodell.
    > > Was du hier bringst ist Stammtischgelaber, ein Allgemeinplatz, Trollerei
    > an
    > > der Wirklichkeit vorbei.
    > Hem er hat in Gewisser massen Recht, Java ist mittlerweiler ein Moloch
    > geworden ( vom Sprachdessign) alles wurde irgendwie reingefrickelt mit
    > eklatante Designfehler sieher Genrics erst ab 1.5 oder das Fehler von
    > Closures/Delegates usw allles was andere OOP Sprachen schon können. Java
    > ist an ende seiner Möglichkeiten vom Design angelangt. C# steht da erst am
    > Anfang. Und Oracle scheint sich um Java einen Dreck zu kümmern.

    Designfehler gibt es so oder so. Es hat alles seinen Grund warum es so ist wie es ist.
    Nicht das ich behaupten würde das man immer die beste Lösung genommen hat oder das Java das Maß aller Dinge ist. Aber Java ist nicht tot oder am sterben.
    Was Java der Welt geschenkt hat ist auch weniger die Sprache sondern Standards und Design-Pattern die zum ersten Mal zusammen in der Breite mit akademischen Kopplung entwickelt und auch durchgesetzt wurden.
    Die "hippsten" Syntaxfeatures sind ziemlich irrelevant wenn es um wirtschaftliche Programmierung geht. Da ist weniger oft mehr, der Wartbeitkeit und des Standards wegen. Genau deswegen ist Scala murks für diesen Zweck, trotz seiner tollen Features. Man kann alles auf 20 verschiedene Arten machen und Konstrukte Bauen gegen die dir gröbsten C++-Verkürzungen geradezu einfach wirken und man 10 mal länger brauch um einen Code zu lesen/ zu überfliegen.
    Dein Vergleiche sind unfair. Es ist wesentlich einfacher eine neue Sprache zu bauen die Fehler vermeidet die sich in der Praxis einer anderen Sprache erst herausgestellt haben, als eine Sprache aufzubohren die bereits massiv im Einsatz ist. Außerdem ist es immer nicht so klar ob ein Feature nicht mehr Unheil anrichtet als es vermeidet.
    Natürlich ist die "Entmündigung" des Entwicklers Kritik wert, aber genauso muss man anerkennen das dies in der Vergangenheit zu einer Qualitätssteigerung geführt hat.

    Oracle macht Mist, da sind wir einer Meinung.

    > > Java ist ein Industriestandard ohne Alternative. Die ganzen verfügbaren
    > > Bibliotheken machen Softwareentwicklung auf breiter Front erst möglich.
    > > Es gab eine Zeit vor Java. die bestand aus Runtime-Errors, Eigenbrödelei
    > > und nicht wartbarem Code. Java und die akademische Bindung haben
    > > Softwareentwicklung erst aus den Kinderschuhen geholt. Net z.B. beruht
    > > darauf Java im großen Stil kopiert zu haben.
    >
    > Java wird vorwiegend in Europa massiv eingesetzt. Alles was du bemängelst
    > gabs schon vorher bei anderen OOP Sprachen wie Eiffel, Smalltalk und
    > Strongtalk. Java hat sich da heftig bedient. Ist aber trotzdem noch nicht
    > aus seinen Kinderschuhen heraus.

    Java hat aber erst in Zusammenarbeit mit den akademischen Schulen und Personal echte Standards geschaffen.

    > Gerade für .Net Sprache gibs auch ne grosse Menge an Bibliotheken und die
    > oft aus einem Guss. Was zudem leicht möglich ist du kannst Java-Byte code
    > in die .Net Bytecode transformieren, klappt einwandfrei.

    Ich habe keinen Schw***vergleich betrieben, sondern mich gegen die Behauptung gewehrt das Java am sterben ist. Von daher argumentierst du ins Leere.

    > > Sicherlich wäre ein Java 2.0 mit Aufgabe der Rückwärtskompatibilität und
    > > neuen Konzepten kein schlechter Schritt. Aber das ist was anderes als
    > Java
    > > für tot zu erklären.
    >
    > mal Scala angesehen ;-) das könnte Java 2.0 werden. Nur halt nix für den
    > Wald Wiesen Programmierer ;-)

    Mal den möglichen Wildwuchs gesehen?
    Kompliziert ist nicht besser!

    > > Dir ist der Stellenwert von Java in der Wirtschaft abseits des
    > > Freizeit-Desktop wohl gänzlich unbewusst.
    >
    > auch in der Wirtschaft ist Java nur eine Sprache von vielen.

    Das ist Blödsinn. Java ist am weitesten verbreitet und im Einsatz.
    http://www.tiobe.com/index.php/content/paperinfo/tpci/index.html
    Komm jetzt bitte nicht damit das C Nummer eins ist. C hat ein anderes Hardware nahes Einsatzgebiet.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  19. Re: Eigentlich schöner Mist.

    Autor teenriot 06.02.13 - 16:40

    Ist gerade im Angebot: http://tinyurl.com/ap5s39r

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  20. Re: Java ist eh ein Auslaufmodel

    Autor thobens 06.02.13 - 18:09

    Th3Dan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > renegade334 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Soll das ein Witz sein? immerhin ist Java kaum weniger performant, als
    > .NET
    > > beispielsweise
    >
    > Java ist um einiges unperformanter als .NET.
    > Hab schon mehr als 1x .NET Programme nach Java portiert und mich hat der
    > Schlag getroffen als ich den Ressourcenverbrauch der Java-Version
    > angeschaut habe.
    Diesen Vergleich kannste nicht bringen. Wenn du die Anwendung in Java schreibst ist sie vermutlich optimierter als irgendein generierter port. Und unter .NET ist der Code genau wie in der JVM managed, also in einer virtuellen Maschine. Es gibt nur wenige und sehr kleine Performanceunterschiede zwischen .NET und Java, das haben mir mehrere .NET entwickler bestätigt.

    > Ich bin auch nicht der einzige der das festgestellt hat, einige
    > Informatiker haben meine Feststellung bestätigt.
    Naja wenn sie die gleichen nichtsaussagenden Benchmarks machen glaub ich dir das.

    > Java wird für Web-Applikationen genau so wie Flash immer unattraktiver, da
    > man diesen ganzen Mist dank HTML5 nicht mehr braucht.
    Hörst du dir überhaupt zu? Was zur Hölle hat Java mit Flash oder HTML5 zu tun? Kannst du mit HTML5 einen Businessprozess starten? Wohl eher nicht. Und ich wünsche dem armen Typen viel Spass wenn er Busniesslogik mit Javascript clientseitig ausführen und sicher machen muss (den Quelltext kann jeder einsehen).
    Ich verstehe echt nicht, warum alle Java mit dem Web Plugin gleichsetzen. Von mir aus kann mir das gestohlen bleiben, ich frage mich ohnehin, wieso man das braucht (Mal echt, wer baut eine moderne Applikation mit Applets???).

    > Betonung liegt dabei auf Web-Applikationen - im normalen Anwendungsbereich
    > wird Java nach wie vor relativ häufig eingesetzt.
    > Genau diese Unterscheidung machen die meisten aber nicht und sagen daher
    > pauschal, dass Java bald Geschichte ist. Das trifft aber wie gesagt nur auf
    > den Web-Bereich zu.
    Zum Web Bereich gehört genauso das Backend auf dem Server. Wer für eine Webapplikation Java clientseitig (also als Applet einsetzt) der soll sich neu ausbilden lassen. Dafür ist eben HTML5 und Javascript da (Also im Zusammenspiel mit Java auf der Server Seite). Da muss der Endbenutzer auch kein Java installiert haben.

    Ich gebe einigen hier recht, dass einige Sprachfeatures wie Generics unnötig auf sich warten liessen. Aber man muss hier auch sehen, dass solche Features den JCP (Java Community Process) auch durchlaufen müssen (im gegensatz zu .NET wo Microsoft einfach machen kann wie es ihnen grad in den Kram passt).

    Gerade im Hinblick auf Closures gab es eine sehr lange Diskussion darüber, ob sie eingesetzt werden sollen oder nicht. Es spricht vieles dafür und dagegen. Gerade in Scala oder Groovy (wo dies bereits möglich ist) sehe ich dann eben abscheuliche Dinge, da ist das PHP gebrunz eines Lehrlings noch schöner. Candy ist halt eben nicht immer besser. Gerade in der heutigen Zeit, wo Firmen sich eben mal einen Consultant dazu holen, wenn sie ihn brauchen, ist es wichtig, dass der Code schnell verstanden werden kann, was mit irgendwelchen Einzeilern definitiv nicht erreicht wird.

    Hinzu kommt, dass JEE6 sehr schöne neue Features bringt, wie CDI (Context and Dependency Injection) oder JSF 2.0, die einem das Leben schon einiges einfacher machen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.02.13 18:17 durch thobens.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smartphone-Diebstahl: Sicher ist nur, wer schnell reagiert
Smartphone-Diebstahl
Sicher ist nur, wer schnell reagiert
  1. Google Zukunft des Projekts Android Silver ungewiss
  2. Sicherheitslücke bei Android AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein
  3. Android-Versionen Kitkat verbreitet sich langsamer als Jelly Bean

Mobile Encryption App angeschaut: Telekom verschlüsselt Telefonie
Mobile Encryption App angeschaut
Telekom verschlüsselt Telefonie
  1. Magenta Mobil Deutsche Telekom startet neues Tarif-Portfolio
  2. Telekom Störungen bei der IP-Telefonie
  3. Quartalsbericht Telekom macht weiter keine genauen Angaben zu FTTH

Galaxy Note Edge im Hands On: Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
Galaxy Note Edge im Hands On
Das erste Smartphone mit sinnvoll gebogenem Display
  1. Phicomm Passion im Hands On Anständiges Full-HD-Smartphone mit 64-Bit-Prozessor
  2. Interview mit John Carmack "Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
  3. Nokia Lumia 735 Das OLED-Weitwinkel-Selfie-Phone

  1. Nvidia-Grafikkarten: Energieeffiziente GTX 980 und 970 mit Auto-Downsampling
    Nvidia-Grafikkarten
    Energieeffiziente GTX 980 und 970 mit Auto-Downsampling

    Die ersten großen Maxwell-GPUs für Desktop-PCs sind da. Nvidia erreicht mit nur zwei 6-poligen Stromanschlüssen mehr Leistung als bei der GTX 780 Ti oder der Radeon R9 290X. Zudem gibt es neue Filterfunktionen und Downsampling per Knopfdruck.

  2. Oracle: Larry Ellison tritt als CEO zurück
    Oracle
    Larry Ellison tritt als CEO zurück

    Der Chef und Gründer von Oracle, Larry Ellison, wird als CEO der Firma zurücktreten. Mark Hurd und Safra Catz werden künftig den Datenbankhersteller leiten.

  3. Mitbewohner geärgert: Böser Streich mit Facebook-Werbung
    Mitbewohner geärgert
    Böser Streich mit Facebook-Werbung

    Facebook ist bekannt für seine zielgenauen Werbeanzeigen. Um seinem neuen Mitbewohner eins auszuwischen, hat ein Computer-Nerd so spezifische Banner kreiert, dass er das Streichopfer damit fast in die Paranoia getrieben hat.


  1. 04:30

  2. 23:15

  3. 19:03

  4. 18:40

  5. 16:33

  6. 16:12

  7. 15:34

  8. 15:29