Genau das habe ich gemacht.
- RAM Drive unter Windows erstellt
- Quellcode dort abgelegt
- Ein paar PortableApps für den Alltag.
Die RAM-Disk wurde regelmäßig automatisch auf die Platte geschrieben. Also im Falle eines Bluescreens (sehr sehr selten) hatte ich nur minimalen Datenverlust. Aber der Performance-Gewinn war es echt wert, teilweise Faktor 10 und beim Kompilieren immerhin 30sec. statt 2min.
Ich hatte diese Software hier verwendet: http://www.mmncs.com/2011/08/speed-up-your-windows-applications-with-dataram-ramdisk-for-free-best-performance-freeware-up-to-4gb/
Letztendlich habe ich dann eine SSD eingebaut und die Notwendigkeit war nicht mehr da.
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Womit entwickelst du unter Windows denn? Ich hatte selbst Experimente mit RAMDisks durchgeführt, allerdings führte dies zu keiner Verbesserung der Kompilierzeit unter Visual Studio 2012 mit einer SSD. Die Caching Mechanismen von VS sind zu ausgereift als das eine RAMDisk hier noch weiter helfen würde.
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Selbst Schuld wer mit VS entwickelt.
Scnr ;-)
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.ldap schrieb:
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> Selbst Schuld wer mit VS entwickelt.
>
> Scnr ;-)
Hast du eine Alternative die von der Geschwindigkeit und vor allem dem Funktionsumfang mithalten kann?
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Insgesamt ist der Ansatz nur in Grenzen sinnvoll, sobald man ein Gesamtsystem hat, wo eben nicht mehr alles in den RAM passt, muss eh wieder gehaushaltet werden. Und, welch ein Wunder, das macht eigentlich jedes Betriebssystem mit virtuellem Speicher.
-> statt sich zu rühmen bei heutigen GB-RAM Maschinen das BS und 2-3 leichtgewichtige Web-Apps in den RAM zu bekommen wäre es meiner Meinung nach eine viel größere Leistung mal eine Cache-Implementierung für Linux oder Windows hinzubekommen welche diesen Fall einfach automatisch mit abdeckt.
Ich meine beide Betriebssysteme haben ja einen Cache-Layer, viele Festplattenanfragen werden auch direkt aus diesem heraus beantwortet. Bei mir ist er aktuell 3,5 GB groß und trotzdem geht einiges noch direkt auf die Platte durch. Insbesondere wo noch weitere 3,6 GB frei sind, was für ne Verschwendung...
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TheUltimateStar schrieb:
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> Ich meine beide Betriebssysteme haben ja einen Cache-Layer, viele
> Festplattenanfragen werden auch direkt aus diesem heraus beantwortet. Bei
> mir ist er aktuell 3,5 GB groß und trotzdem geht einiges noch direkt auf
> die Platte durch. Insbesondere wo noch weitere 3,6 GB frei sind, was für ne
> Verschwendung...
Aber dann würden alle doch wieder jammern das Windows den Arbeitsspeicher verschwendet und vollmüllt... ;-)
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Süß, so hatte ich um (19)93 schon mein Windows 3.1 gestartet.
RAM-Disk PC-Start initialisiert, Windows reinkopiert und da gestartet.
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Aktuell Visual Studio 2010.
Der Unterschied RAMDisk <-> SSD war minimal (beides 30s), aber wie schon erwähnt war der Unterschied HDD <-> SSD 120s zu 30s, allein das öffnen einer Solution im VS war um den gleichen Faktor (15s statt 70s) schneller.
Bei solchen Sachen ist aber immer die Frage, was ist das Nadelöhr?
In meinem Fall IO da VS nur sehr wenig parallel ausführen kann
(Projekt A hängt ab von B, hängt ab von C, etc.) und viele Dateien gelesen werden müssen.
Wenn das Nadelöhr die CPU ist, hilft eine SSD nur wenig.
Ohne Werbung machen zu wollen, das Tool ".NET Demon" ist in der Lage den Build-Prozess erheblich zu beschleunigen.
http://www.red-gate.com/products/dotnet-development/dotnet-demon/
So habe ich z.T. Build-Zeiten von 2 Sekunden und das ist sehr ordentlich.
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kayozz schrieb:
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> Ohne Werbung machen zu wollen, das Tool ".NET Demon" ist in der Lage den
> Build-Prozess erheblich zu beschleunigen.
>
> www.red-gate.com
>
> So habe ich z.T. Build-Zeiten von 2 Sekunden und das ist sehr ordentlich.
Hatte ich ausprobiert, das hat mein System glatt zerschossen und der Build Prozess dauerte Minuten. :) Aber das war eine relativ frühe Version, vielleicht sollte ich es mir mal wieder anschauen.
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IT-Geschichte wiederholt sich halt ständig ;-)
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volkerswelt schrieb:
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> Süß, so hatte ich um (19)93 schon mein Windows 3.1 gestartet.
> RAM-Disk PC-Start initialisiert, Windows reinkopiert und da gestartet.
nur dass der kollege der in dem artikel beschrieben wird, damit wohl reich geworden ist.
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TheUltimateStar schrieb:
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> Insgesamt ist der Ansatz nur in Grenzen sinnvoll, sobald man ein
> Gesamtsystem hat, wo eben nicht mehr alles in den RAM passt, muss eh wieder
> gehaushaltet werden. Und, welch ein Wunder, das macht eigentlich jedes
> Betriebssystem mit virtuellem Speicher.
>
> -> statt sich zu rühmen bei heutigen GB-RAM Maschinen das BS und 2-3
> leichtgewichtige Web-Apps in den RAM zu bekommen wäre es meiner Meinung
> nach eine viel größere Leistung mal eine Cache-Implementierung für Linux
> oder Windows hinzubekommen welche diesen Fall einfach automatisch mit
> abdeckt.
Geht heute schon nennt sich unter Linux preload
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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luckyiam schrieb:
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> volkerswelt schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Süß, so hatte ich um (19)93 schon mein Windows 3.1 gestartet.
> > RAM-Disk PC-Start initialisiert, Windows reinkopiert und da gestartet.
>
> nur dass der kollege der in dem artikel beschrieben wird, damit wohl reich
> geworden ist.
Geschichte wiederholt sich eben ;) Es wird nicht der mit Loorbeeren gerühmt der die besseren Ideen haz, es ist derjenige welcher Sie auch verkaufen kann.
Wäre das anders würden im github bzw. Den Xda-devs schon.so einige MIllionäre sitzen - das schlimmste finde ich nur immer das diese an sich guten Ideen dann so zupatentiert werden das sie der Gemeinschaft, für die es eigentlich gedacht war wenig nützt.
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Damit hat man vor allem nicht so'n Dreck wie Intellisense an der Backe.
Creator nehm ich inzwischen selbst für Projekte ohne Qt.
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Oder der gute alte Emacs :p
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Kann man damit 'n Debugger nutzen?
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Sicher, gdb zb.
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-- Georg Schramm
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fratze123 schrieb:
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> Damit hat man vor allem nicht so'n Dreck wie Intellisense an der Backe.
> Creator nehm ich inzwischen selbst für Projekte ohne Qt.
Thaodan schrieb:
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> Oder der gute alte Emacs :p
Weder Qt Creator noch Emacs ist ein angemessener Ersatz für Visual Studio. Ich hatte das Stichwort Funktionsumfang genutzt. Qt Creator und Emacs können es beide nicht damit aufnehmen. Emacs vielleicht wenn man es mit ganz viel gewurschtel erweitert.
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Ich bezweifle das Emacs jemals zu wenig Funktionsumfang hatte. Du könntest deine Aussage auch mal begründen. BTW: Beachte mal die Baumansicht.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Thaodan schrieb:
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> Ich bezweifle das Emacs jemals zu wenig Funktionsumfang hatte. Du könntest
> deine Aussage auch mal begründen. BTW: Beachte mal die Baumansicht.
Bei Emacs muss ich viel anpassen und ergänzen damit der Funktionsumfang gegeben ist. Komfortabel ist er dann immernoch nicht, aber das ist zugegeben sehr subjektiv.
Und warum sollte ich die Baumansicht nutzen? Ich nutze die Ansicht die Golem mir präsentiert. Baumstrukturen in Diskussionen sind eh bescheuert und kontraproduktiv. Will ich mich auf zwei Antworten beziehen, muss ich zwei Antworten schreiben damit es in einer Baumstruktur bleibt. Und diese Äste führen zu vielen Splitterdiskussionen - das eigentliche Thema geht verloren.
Nutze du lieber die Default Ansicht.
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