Golem hat zu EPUB darauf hingewiesen, das es SubStandards gibt, die nicht jeder "EPUB-'fähige'" Reader kann.
Wer mal zum Testen das perry-rhodan-pdf gekauft hat, hat gemerkt, das er Adobe for Digital Editions oder sowas brauchte, weil er halt PDF wo aber in "Wirklichkeit" DRM-Flash drin steckte gekauft hatte.
"Mogel-PDF" ? Nein. Denn PDF erlaubt das sicher offiziell.
Damit rechnet aber keiner. Aber dann ist man wie immer angeblich selber schuld.
Bei PDF muss man also jetzt damit rechne, CrapDF/MogelPDF/FlashTrashPDF/PDFlashTrash überteuert zu kaufen.
Gehen die in Foxit ? Oder in xpdf ? oder kpdf ? Oder FireFox ? Oder anderen freien/schnellen/netten Anzeigern ?
Eine Frage ist jetzt, wie viele "Standards" dieser unseligen "Sorte" es gibt, und welche davon der Kindle anzeigen kann.
Dann gibts noch Spezialiäten wie iirc "tagged" PDF wo man Texte fliessen und die Schriftgröße ändern kann. Sowas wäre echt nett.
Für Webseiten gibts verschiedene Display-Typen wie print/mobile/desktop/.... Für PDF wäre das heutzutage auch nett: A4-Papier, 4:3, 16:10,..., Farbe bzw. Graustufen oder S/W usw.
Javascript in PDF und interaktive PDF-Lernmodule würden schon lange gehen. Ich weiss allerdings nicht, wie weit sowas verbreitet ist.
Evtl kann PDF ja seine Herkunft als Seiten-Beschreibungs-Sprache "loswerden" und allgemeiner Dokumente transportieren für verschiedene Display-Sorten (Auflösungen, Geometrie, Farb-Anzahl,...) und Interfaces (Maus+Tastatur, 0..9#*, 5 Tasten einer EReaders, Fernsteuerung, ...).
dann sollte evtl. adobe sowas wie ein zertifikat für pdf reader einführen xD
kann man doch sicher kohle mit scheffeln? )
Der aktuelle "Standard" ist IMHO die jeweils aktuelle Version des Adobe Acrobat Readers (wegen des Verbreitungsgrades). Wenn es auch mit anderen Readern noch aussieht, wie gewollt, umso besser.
Theoretisch könnte PDF dies alles schon. Es ist allerdings fraglich ob sich Gerätehersteller jemals auf ein unterstütztes Featureset einigen können.
Mittlerweile können in PDFs Flashfilme, Video und 3D Daten untergebracht werden. Weiterhin kann PDF ebenso als Container für weitere PDF Dokumente dienen. Von außen kann man also nie sagen was in einer PDF Datei drinsteckt.
In einem PDF Dokument könnte man heute schon verschiedene Versionen für unterschiedliche Wiedergabegeräte transportieren und dank Flash und Javascript auch unterschiedliche Interfaces ermöglichen. Das hieße aber wohl das jede PDF eine eigene Bedienoberfläche mitbringen müsste. Aber sowas könnte sich durchaus durchsetzen wenn Adobe GUI Vorlagen in Acrobat bereitstellt, wie sie es z.b. für Videoplayer in Flash auch gemacht haben.
Allerdings hätte so ein Verfahren zur Folge das die PDF Dateien größer würden und Funktionen des Readers in die Dokumente verlagert würden. Nicht sonderlich erstrebenswert, ISO Standards für die Multimedia Funktionen von PDF wären sinnvoller.
Wiki:
.."PDF war lange Zeit ein kommerzielles (proprietäres), aber offengelegtes Dateiformat, das im PDF Reference Manual von Adobe dokumentiert ist. Anfang 2007 hatte Adobe es in den Standardisierungsprozess der ISO eingebracht, und mit der Veröffentlichung am 1. Juli 2008 ist PDF in Version 1.7 als ISO 32000-1:2008 ein Offener Standard."
Wenn sich daran gehalten wird und nicht jedes Gefrickel das Adobe in ihren hoffnungslos überladenen, trägen Reader implementiert ausgereizt wird, sollte es keine Probleme geben.
A propos 1.7, wieso unterstützt eigentlich nur Adobes Software das SCHREIBEN von 1.7-PDFs?
OpenOffice nur 1.4, pdftex auch nur 1.4, ...
Perry Rhodan PDF mit Flash? Kann es sein, dass du davon rein gar keine Ahnung hast?
EPub und PDF können mit DRM geschützt sein. Das ist aber allgemein bekannt und steht dann auch in jedem EBook-Shop mit dabei. Wer also lesen kann, kauft so was nur, wenn er ein passendes Endgerät dafür hat – das sind so ziemlich alle EBook-Reader mit Ausnahme des Kindle.
Mit Flash hat das rein gar nichts zu tun, auch wenn das vielleicht wirklich in PDF möglich wäre. Es gibt mittlerweile 'zig Standards für das PDF und in PDFs können auch alle möglichen Inhalte eingebettet werden. Dass ein EBook-Reader (noch) keine Videos abspielen kann oder mit interaktiven JavaScript nichts anfangen kann, sollte aber auch so klar sein.
perry rhodan hefte gibt es als epub OHNE drm bei beam ebooks.
Sag das Siga0815 und nicht mir.
Thorbinator schrieb:
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> Theoretisch könnte PDF dies alles schon. Es ist allerdings fraglich ob sich
> Gerätehersteller jemals auf ein unterstütztes Featureset einigen können.
> In einem PDF Dokument könnte man heute schon verschiedene Versionen für
> unterschiedliche Wiedergabegeräte transportieren und dank Flash und
> Javascript auch unterschiedliche Interfaces ermöglichen. Das hieße aber
> wohl das jede PDF eine eigene Bedienoberfläche mitbringen müsste. Aber
Das muss ja gar nicht viel größer werden. Ein HTML-File wird ja nicht größer, weil Du auf dem Netbook ein 40"-TFT-Anschliesst und von 1400x600 auf 4096x**** die Auflösung wechselst.
Die PDFs müssen intern anders organisiert werden. "Fliesstext" wenn das geht und halt von aussen gesagt kriegen, welche Auflösung das Gerät kann und dann hat man (ein paar Bytes/kilobytes) große Beschreibungsdateien.
Wenn man einen Newton quer legt oder ein Netbook hat (breit aber nicht hoch), kriegt man die Bilder rechts angezeigt und links scrollt der Text. Bei anderen Auflösungen werden Elemente anders verteilt
Der Nutzer wird auch die Schrift vergrößern wollen.
Vielleicht bietet PDF das schon, und es hat bisher mangels Notwendigkeit ("Dann drucken wir das US-papierformat-Manual halt auf DIN-A4 aus und schneiden das meiste ab" "Dann drucken wir das US-Legal auf A4 und schrumpfen es vorher etwas, damit die untere Zeite nicht abgeschnitten wird...) nicht genutzt worden.
Und wegen ISO: ECMA-Standards kann man (oft/teilweise) frei Downloaden. Die werden aber nicht nennenswert geprüft und können wohl "einfach so" eingereicht werden.
ISO hingegen FINANZIERT sich durch den Verkauf der Standards. Das dürfte vielleicht ähnlich hochnotpeinlich sein wie an der Uni wenn man DIN-Normen lesen will und unterschreiben muss usw.
Kurzum: ISO-Standards kann man nicht einfach so kostenlos downloaden. Sowas ist blöd. Evtl gibts Ausnahmen wenn der Proponent (hier Adobe) darauf bestehen würde.
Von Adobe gibts z.b. ein PDF/Archive-Standard wo ALLE Fonts mit im Dokument enthalten sind, damit man es in 10000 Jahren noch anzeigen kann obwohl alle LucidaTimesArial-Archive und Windows-Font-CDs vernichtet wurden. Auch ist in PDF/Archive wohl weniger "SchnickSchnack" drin. Die Videos hatte ich ganz vergessen.
Javascript für interaktive Lern-Bücher wäre halt nett. Dann lernt man die Transistor oder Dioden-Formel tausend mal schneller, wenn man sieht, welche Parameter den Strom wie (linear, quadratisch, logarithmisch,...) beeinflussen.
Und wegen Perry Rhodan: Ein Bekannter hatte es gekauft, weil es vor einer Weile gehyped wurde. Der normale Adobe Reader ging nicht sondern man brauchte ein Update ("Digital Editions" oder sowas). Mag ja sein, das ich es falscherweise mit Flash in Verbindung gebracht habe. Schade das keine Insider hier diskutieren, die wissen, was für DRMifizierung üblicherweise genutzt wird.
NOCHMAL: Das was eine in aller Presse (Spiegel, Welt, was bürgerliche Normalos sonst so lesen) gehypte Sonder-Ausgabe für iirc "geringen" Preis. Evtl nur gering gegen ein $30-Kindle-Buch.
Gibts kein ofdb für Ebooks wo man sowas nachgucken kann ? Da sind die Filmgucker ja viel besser organisiert obwohl Buchhändler/Bibliotkeken eigentlich einen Vorsprung haben müssten. Die haben die ISBN erfunden als es noch kein Amazon gab. Die haben Kategorisierungen genutzt usw. Von denen kann man Grundideen lernen, Informationen strukturiert zu organisieren. Danach hat man natürlich Ideen für Computerunterstützte noch bessere Systeme. SCNR.
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