... man sich bei Mac OSX zuvor überlegen muss, ob man lieber in einem Duplikat weiterarbeiten möchte oder nicht. Durch Autosave wird das Original nunmal permanent gesichert.
Bei Windows kann man das jeder Zeit entscheiden. Da das Original nur dann angetastet wird, wenn der Nutzer es manuell speichert.
Mac OSX:
Wenn man nicht möchte, dass im Original Änderungen vorgenommen werden, dann sollte man auch nicht im Original arbeiten. Autosave speichert laufend. Also: Direkt ein Duplikat erstellen!
Windows:
Wenn man nicht möchte, dass im Original Änderungen vorgenommen werden, so darf man das Original nicht speichern, kann aber trotzdem in diesem weiterarbeiten. Also: Man muss nicht erst ein Duplikat erstellen, um zu bewerkstelligen, dass das Original unangetastet bleibt.
Oder man kann es auch noch einfacher sagen:
Möchte man bei Mac OSX verhindern, dass das Original unangetastet bleibt, sollte man ein Duplikat erstellen.
Möchte man bei Windows, dass ein Original unangetastet bleibt, verzichtet man schlicht auf das Speichern.
Nachteil Windows:
Autosave existiert nicht ohne Grund: Änderungen können durch die "Nicht-Speichern" Methode verloren gehen.
Vorteil Mac OSX:
Es geht aus Prinzip nie etwas verloren. Man muss sich nur die "Mühe" machen Versions zu nutzen.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.12 12:27 durch digitalnative.
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hast du richtig erkannt.
das problem ist auch nicht, dass änderungen vortlaufend gespeichert werden und damit quasi ein "speichern unter..." so gar nicht mehr möglich ist. sondern dass es nun eine funktion gibt die so heißt, aber aber sich wie ein "sichern und dann duplizieren unter" verhält.
es wäre ja völlig legitim (so wie es bereits getan wurde) diese funktion zu striechen. aber nun eine andere funktion mit dem gleichen namen wiedereinzuführen ist entweder aus dämlich oder aber ein bug, als dass beabsicht war sie so funktionieren zu lassen, wie eben "speichern unter...".
also ist es nun? dämlichkeit bei der bennenung oder ein bug?
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Eigentlich ist die Bezeichnung doch korrekt.
"Sichern unter..." heißt, ich will das aktuelle Dokument irgendwo speichern. Genau das tut es doch auch. Genauso will ich aber auch, dass das Original dabei nicht verloren geht. Auch das tut es.
Also weder Bug noch falsche Benennung.
Wenn man ganz knallhart ist und sich nur die Bezeichnung "Sichern unter..." anschaut, so sollte man meinen das Dokument wird gespeichert, aber dieses mal unter einem anderen Speicherort als ursprünglich. Die Datei würde schlicht verschoben werden. Kein Duplikat, kein Original das zurück bleibt.
Also quasi ein "Wechsel" des Speicherorts.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.12 12:37 durch digitalnative.
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digitalnative schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Eigentlich ist die Bezeichnung doch korrekt.
>
> "Sichern unter..." heißt, ich will das aktuelle Dokument irgendwo
> speichern.
NEIN!
Es heißt ich will die aktuelle ansicht im editor wo anders speichern! Das was ich gerade auf dem bildschirm sehe und das ist NICHT das gleiche wie das dokument gerade auf der platte, wenn ich im editor bereits änderungen durchgeführt habe!
wenn bei osx (das weiß ich nicht, ich vermute nur aus den kommentaren) es so ist, dass beim eintippen automatisch bereits gespeichert wird (mehr oder weniger), dann ist ein "speichern-unter" so gar nicht mehr möglich, da zu dem zeitpunkt an dem ich diese funktion wähle die ansicht im editor bereits der des dokuments auf der platte entspricht.
hier wäre aber sinnvoller weise eine andere bezeichnung zu wählen, damit es keine verwchslungsgefahr gibt.
es gibt so etwas wie ein editor-konzept. es ist apple natürlich freigestellt dieses abzuwandeln. aber es sollte funktionen mit daraus folgender anderer semantik nicht so bennen wie bereits weitläufig bekannte und genutzte. das ist schlichtweg dämlich und kontraproduktiv. und das es ein problem darstellt sieht man doch am recht langläufigen feedback.
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digitalnative schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>
> Wenn man ganz knallhart ist und sich nur die Bezeichnung "Sichern unter..."
> anschaut, so sollte man meinen das Dokument wird gespeichert, aber dieses
> mal unter einem anderen Speicherort als ursprünglich. Die Datei würde
> schlicht verschoben werden. Kein Duplikat, kein Original das zurück
> bleibt.
> Also quasi ein "Wechsel" des Speicherorts.
nochmal falsch: du hast im editor nicht die datei! du hast eine (veränderbare) ansicht offen und du sicherst DIESE und nicht die datei. du kannst diese ansicht in die original datei sichern oder mit speichern unter wo anders hin!
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Was soll dein Post jetzt?
Das was ich geschrieben habe und du zitierst ist eine Annahme von mir, wie es sein könnte, wenn man sich nur die Wörter "Sichern" und "unter..." anschaut.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.12 13:08 durch digitalnative.
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a user schrieb:
> NEIN!
> Es heißt ich will die aktuelle ansicht im editor wo anders speichern! Das
> was ich gerade auf dem bildschirm sehe und das ist NICHT das gleiche wie
> das dokument gerade auf der platte, wenn ich im editor bereits änderungen
> durchgeführt habe!
JA! So ist es bei Windows! Aber bei Mac OSX eben nicht, dank Autosave. Das was ich bei Mac OSX vor mir sehe ist auch so auf der Platte. Genau das ist der Unterschied, den du begreifen musst.
Man darf halt eben nicht von Windows auf Mac schließen.
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digitalnative schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nachteil Windows:
> Autosave existiert nicht ohne Grund: Änderungen können durch die
> "Nicht-Speichern" Methode verloren gehen.
> Vorteil Mac OSX:
> Es geht aus Prinzip nie etwas verloren. Man muss sich nur die "Mühe" machen
> Versions zu nutzen.
Ich nenne mal meinen Word-Anwendungsfall. Der ieht so aus, ich öffne ein Dokument, welches ich eigentlich nur lesen möchte. Die Bilder sind aber etwas klein, also ziehe ich sie mir im Word größer... um Details zu erekennen. Es wäre fatal, wenn das Dokument jetzt so gespeichert wird. Das will ich gar nicht. Werde ich beim Schliessen dann wenigstens gefragt, ob ich die Änderungen speichern will?
Word beherrscht übrigens auch AutoSave, nur funktioniert es eben etwas anders. Nicht zerstörersich auf das Ausgangsdokument.
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Zitat:
"Die Funktion "Automatisch sichern" in Mac OS X Lion sichert Ihre Arbeit während der Bearbeitung alle 5 Minuten und auch, wenn Sie eine Pause einlegen. Die Sicherung erfolgt im Hintergrund, sodass Sie weiterarbeiten können, ohne laufend an das Sichern denken zu müssen oder von Statusbalken unterbrochen zu werden."
Beim Schließen des Dokuments gefragt zu werden kann in den Systemeinstellungen konfiguriert werden.
In deinem Fall würde das Vergrößern der Bilder gespeichert werden. Wenn man nur ein Dokument lesen möchte, dann nimmt man daran doch auch keine Änderungen vor. ;) Du könntest aber ohne Probleme und mit nur wenigen Klicks per "Versions" alle Änderungen rückgängig machen, also quasi in der Zeit reisen.
Zitat:
"Die Funktion "Versionen" zeichnet automatisch einen Verlauf des Dokuments auf, während Sie es erstellen und Änderungen daran vornehmen. Mac OS X Lion erstellt bei jedem Öffnen des Dokuments und während der Bearbeitung stündlich automatisch eine neue Version des Dokuments. Bei Bedarf können Sie jederzeit Schnappschüsse eines Dokuments erstellen. "Versionen" zeigt Ihnen in einer ähnlichen Oberfläche wie der von Time Machine das aktuelle Dokument neben einer Reihe früherer Versionen an, sodass Sie das Arbeitsdokument mit früheren Versionen nebeneinanderlegen und vergleichen können. Sie können frühere Versionen vollständig wiederherstellen oder Elemente aus früheren Versionen, wie z. B. Bilder oder Text, in das Arbeitsdokument übertragen."
Oder noch besser und in deinem Fall sinnvoll:
Wenn ein Dokument nicht wieder automatisch gesichert werden soll, so kannst du die Datei mit nur zwei Klicks "schützen". Dann bleibt sie wie sie ist und nichts kann geändert werden, bevor du den Schutz wieder aufgehoben hast. Auch Autosave greift so nicht.
Wenn ein Dokument zwei Wochen oder mehr nicht mehr geöffnet und geändert wurde, wird dieser Schutz automatisch angewendet. Die Zeitspanne kann eingestellt werden.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.12 13:32 durch digitalnative.
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digitalnative schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Zitat:
> "Die Funktion "Automatisch sichern" in Mac OS X Lion sichert Ihre Arbeit
> während der Bearbeitung alle 5 Minuten und auch, wenn Sie eine Pause
> einlegen. Die Sicherung erfolgt im Hintergrund, sodass Sie weiterarbeiten
> können, ohne laufend an das Sichern denken zu müssen oder von Statusbalken
> unterbrochen zu werden."
>
> Beim Schließen des Dokuments gefragt zu werden kann in den
> Systemeinstellungen konfiguriert werden.
>
> In deinem Fall würde das Vergrößern der Bilder gespeichert werden. Wenn man
> nur ein Dokument lesen möchte, dann nimmt man daran doch auch keine
> Änderungen vor. ;) Du könntest aber ohne Probleme und mit nur wenigen
> Klicks per "Versions" alle Änderungen rückgängig machen, also quasi in der
> Zeit reisen.
>
> Zitat:
> "Die Funktion "Versionen" zeichnet automatisch einen Verlauf des Dokuments
> auf, während Sie es erstellen und Änderungen daran vornehmen. Mac OS X Lion
> erstellt bei jedem Öffnen des Dokuments und während der Bearbeitung
> stündlich automatisch eine neue Version des Dokuments. Bei Bedarf können
> Sie jederzeit Schnappschüsse eines Dokuments erstellen. "Versionen" zeigt
> Ihnen in einer ähnlichen Oberfläche wie der von Time Machine das aktuelle
> Dokument neben einer Reihe früherer Versionen an, sodass Sie das
> Arbeitsdokument mit früheren Versionen nebeneinanderlegen und vergleichen
> können. Sie können frühere Versionen vollständig wiederherstellen oder
> Elemente aus früheren Versionen, wie z. B. Bilder oder Text, in das
> Arbeitsdokument übertragen."
>
autsch. dann ist es ja doch nicht so wie ich es verstanden habe: es wird nicht ein journaling erstellt sondern ein versioniertes autosave jede stunde. d.h. wenn ich es gerade bearbeite, dann könnte ich sehr wohl auf das speichern verzichten und ein speichern unter nutzen.
> Oder noch besser und in deinem Fall sinnvoll:
> Wenn ein Dokument nicht wieder automatisch gesichert werden soll, so kannst
> du die Datei mit nur zwei Klicks "schützen". Dann bleibt sie wie sie ist
> und nichts kann geändert werden, bevor du den Schutz wieder aufgehoben
> hast. Auch Autosave greift so nicht.
> Wenn ein Dokument zwei Wochen oder mehr nicht mehr geöffnet und geändert
> wurde, wird dieser Schutz automatisch angewendet. Die Zeitspanne kann
> eingestellt werden.
das ist im geschilderten fall überhaupt nicht sinnvoll. man verdreht doch die sachen nicht immer so, dass sie euch passen. es ist doch völlig legitim, dass nicht alle szenarien abgedeckt werden. da muss man nichts schön reden.
aber die szenarien in denen ein system umständlicher ist sollte man nicht leugnen oder gar verdrehen.
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Das ist auch bei Apple so. Wenn es in einem Programm anders sein sollte, dann hat der Programmierer Mist gebaut. Man darf eben nicht zwei unterschiedliche Befehle zusammen ausführen lassen und dem User das Gefühl geben, er habe nur einem Befehl gegeben.
Was die automatische Speicherung angeht, die läuft nur bei dem, der auch TimeMachine aktiviert hat. Dazu braucht man eine externe Festplatte, die stündlich ein Backup vom ganzen Rechner macht. Genauer gesagt, es werden die Differenzen zu "vorher" festgehalten.
Diese ganze Diskussion: Das Betriebssystem macht jetzt etwas ganz anderes..." ist ein Sturm im Wasserglas.
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Du irrst.
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Jetzt geht es aber ganz tief ins Eingeweide eines Rechner... ;-)
Ein Programm öffnet eine Datei, das bedeutet, es wird im RAM eine Kopie erstellt, das ist eben der "Arbeite-"Speicher in dem gearbeitet wird. Das Programm wird bei einem langen Text natürlich nur einen Ausschnitt aus dem RAM in den Bildspeicher kopieren.
Aber nur mal als Beispiel: Ich habe ein elektronisches Lexikon geschrieben mit 100.000 Seiten und 100.000 Bildern, Tondokumenten und Videos. Das Original soll 8 Gbyte groß sein. Wenn dein Arbeitsspeicher aber nur 4 Gbyte hat, dann hängt es vom Betriebssystem ab: Das dumme System sagt: Es geht nicht, fertig. Das intelligentere kopiert einen Ausschnitt und beim Scrollen wird von der Festplatte nachgeladen, unter Verlust des vorherigen Teils. Scrollst du zurück, geschieht das umgekehrt. Bei kleinen Dokumenten, also einem Buch von 100 Seiten wird das ganze Dokument ins RAM kopiert.
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Das war ein schönes und brauchbares Beispiel.
Ergänzend dazu: TimeMachine speichert nur geschlossene Dateien.
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Raumzeitkrümmer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Was die automatische Speicherung angeht, die läuft nur bei dem, der auch
> TimeMachine aktiviert hat. Dazu braucht man eine externe Festplatte, die
> stündlich ein Backup vom ganzen Rechner macht. Genauer gesagt, es werden
> die Differenzen zu "vorher" festgehalten.
Es gibt seit 10.7 auch die intern genannten "MobileBackups". Quasi ein TimeMachine ohne TimeMachine. Des Kindes Namen: Versions.
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Raumzeitkrümmer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Du irrst.
Inwiefern irrt er in diesem Punkt?
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a user schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> digitalnative schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> >
> > Wenn man ganz knallhart ist und sich nur die Bezeichnung "Sichern
> unter..."
> > anschaut, so sollte man meinen das Dokument wird gespeichert, aber
> dieses
> > mal unter einem anderen Speicherort als ursprünglich. Die Datei würde
> > schlicht verschoben werden. Kein Duplikat, kein Original das zurück
> > bleibt.
> > Also quasi ein "Wechsel" des Speicherorts.
>
> nochmal falsch: du hast im editor nicht die datei! du hast eine
> (veränderbare) ansicht offen und du sicherst DIESE und nicht die datei. du
> kannst diese ansicht in die original datei sichern oder mit speichern unter
> wo anders hin!
Ganz ernsthaft: Das ist zwar technisch mehr oder weniger richtig, aber im Endeffekt sowohl für Apples "Document Model" und dem einfachen Anwender aber mal sowas von egal und irrelevant...
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