Habe mir das ganze Thema mal genau angeschaut und mich schlau gemacht wie Speichern unter den neuen OS X-Versionen funktioniert. Dabei wird eigentlich schnell klar, dass das hier als Problem beschriebene Verhalten durchaus so gewünscht ist. Apple versucht ja gern sein System zu vereinfachen indem sie Beispiele oder Verhalten aus der "realen Welt" (weiß nicht wie man das besser beschreiben soll) auf den Computer bringt. So sieht z.B. die Notizen-App aus wie ein Notizblock und das Adressbuch sieht aus wie ein "reales" Adressbuch. Es gibt sicher noch viele weitere Beispiele aber diese zwei sind optisch am ehesten für jeden zu erkennen.
Übernimmt man dieses "reale Welt"-Prinzip jetzt für ein Speichersystem folgt daraus, dass jede Änderung die man vornimmt auch direkt da ist ohne das man diese "speichern" muss, wie das Schreiben auf einem Blatt Papier. Daraus ergibt sich natürlich auch, dass man seinen "Workflow" daran ausrichten sollte, genu wie man es vorher an dem "Speichern unter"-Prinzip getan hat. Möchte man Änderungen vornehmen und das Oiginal behalten, muss man die Datei also erst dublizieren (das Stück Papier auf den Kopierer legen) und dann an der Kopie die Änderungen anwenden. Da man auf die Vorteile der Digitalität natürlich nicht verzichten will, gibt es Versions um zu quasi jedem beliebigen Editierpunkt des Dokumentes zu springen.
Genau genommen ist diese Version des speicherns also viel natürlicher als die alte Variante. Es ist nur zunächst ungewohnt, weil man Jahrelang das PC-Speichern-Prinzip gelernt hat.
Kompliziert wird es, wenn 3rd Party Software noch das alte System benutzt aber dies ist logischerweise nicht zu verhindern.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Bei alles Liebe: Ja, ich bin mit "duplizieren" auch sofort klar gekommen, aber dass sie jetzt "Speichern unter..." wieder eingeführt haben und DANN nicht das Verhalten repliziert haben, dass die User darunter kannten, ist einfach nur dämlich.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Langsam komme ich nicht mehr mit...
Das Betriebssystem hat gar nichts eingeführt, oder jemals weggelassen. "Schließen", "Speichern unter", "Speichern" sind und waren immer Anwendungen innerhalb eines Programms.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Raumzeitkrümmer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Langsam komme ich nicht mehr mit...
>
> Das Betriebssystem hat gar nichts eingeführt, oder jemals weggelassen.
> "Schließen", "Speichern unter", "Speichern" sind und waren immer
> Anwendungen innerhalb eines Programms.
Ach nee. Artikel gelesen?? Mit dem Betriebssystem liefert Apple schon Programme mit von denen zwei im Artikel namentlich genannt werden....
Zu dem wird Apple schon wünschen, dass auch Dritt-Programme das so verwenden.. sonst werden die Leute ja verwirrt....
-------------------------------------------------
Für offene Standards
-------------------------------------------------
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.12 23:11 durch samy.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Raumzeitkrümmer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Langsam komme ich nicht mehr mit...
>
> Das Betriebssystem hat gar nichts eingeführt, oder jemals weggelassen.
> "Schließen", "Speichern unter", "Speichern" sind und waren immer
> Anwendungen innerhalb eines Programms.
Alles klar, Du verstehst es wirklich nicht. Sorry, dass ich Dich für einen Troll gehalten hab... Lies mal meinen Post hier, vielleicht verstehst Du es dann:
http://forum.golem.de/kommentare/applikationen/mac-os-x-10.8-speichern-unter-ist-keine-gute-idee/jetzt-erkenne-ich-auch-den-sinn-der-apple-werbespots.../65631,3069531,3069916,read.html#msg-3069916
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Nein, was du sagen willst, hat nichts mit einer neuen "Struktur" im Betriebssystem zu tun, nur weil ein Programm etwas neues anbietet.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Raumzeitkrümmer schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Nein, was du sagen willst, hat nichts mit einer neuen "Struktur" im
> Betriebssystem zu tun, nur weil ein Programm etwas neues anbietet.
nein, DAS OS bietet das an. und ein programm kann diese Funktion in der gui dem user "weiterleiten". "Speichern unter..." ist ein im OS-Framework den Anwendungen zur Verfügung stehende Funktion.
Es ist so ähnlich wie der Standarddialog für das Speichern unter Windows. Den programmiert nämlich keine Anwednung selbst. Manche haben eine eigene Implementierung, aber andere benutzen den, der im Systemframework bereits vorhanden ist.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
linuxuser1 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Habe mir das ganze Thema mal genau angeschaut und mich schlau gemacht wie
> Speichern unter den neuen OS X-Versionen funktioniert. Dabei wird
> eigentlich schnell klar, dass das hier als Problem beschriebene Verhalten
> durchaus so gewünscht ist. Apple versucht ja gern sein System zu
> vereinfachen indem sie Beispiele oder Verhalten aus der "realen Welt" (weiß
> nicht wie man das besser beschreiben soll) auf den Computer bringt. So
> sieht z.B. die Notizen-App aus wie ein Notizblock und das Adressbuch sieht
> aus wie ein "reales" Adressbuch. Es gibt sicher noch viele weitere
> Beispiele aber diese zwei sind optisch am ehesten für jeden zu erkennen.
> Übernimmt man dieses "reale Welt"-Prinzip jetzt für ein Speichersystem
> folgt daraus, dass jede Änderung die man vornimmt auch direkt da ist ohne
> das man diese "speichern" muss, wie das Schreiben auf einem Blatt Papier.
> Daraus ergibt sich natürlich auch, dass man seinen "Workflow" daran
> ausrichten sollte, genu wie man es vorher an dem "Speichern unter"-Prinzip
> getan hat. Möchte man Änderungen vornehmen und das Oiginal behalten, muss
> man die Datei also erst dublizieren (das Stück Papier auf den Kopierer
> legen) und dann an der Kopie die Änderungen anwenden. Da man auf die
> Vorteile der Digitalität natürlich nicht verzichten will, gibt es Versions
> um zu quasi jedem beliebigen Editierpunkt des Dokumentes zu springen.
> Genau genommen ist diese Version des speicherns also viel natürlicher als
> die alte Variante. Es ist nur zunächst ungewohnt, weil man Jahrelang das
> PC-Speichern-Prinzip gelernt hat.
> Kompliziert wird es, wenn 3rd Party Software noch das alte System benutzt
> aber dies ist logischerweise nicht zu verhindern.
Das problem ist nicht das dieses verhalten vieleicht so gewollt ist, das problem ist in diesem fall die gewählte bezeichnung dafür. sie ist 1. unpassend und 2. verwirrend angesichts des weit verbreiteten verständnisses.
darüber hinaus ist es auch inkonsitent mit apples eigenen bezeichnung wie mir scheint.
das apple sich auf grund des von dir oben geschilderten konzepts des direkten editierens dazu entscheiden kann und ggf. sogar muss so etwas fallen zu lassen ist ja schön und gut. das hatten sie ja sogar schon.
offenbar haben sie es aber aufgrund von beschwerden wieder einführen wollen. so ließt sich die news zu mindest. in dem fall ist das aber nicht was "gewollt" wurde. falls sie aber genau das wollten, dann ist es eine min. unglückliche bezeichnung die, wie man ja deutlich sieht, jede menge verwirrung stifftet.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 545 | letzter Beitrag 00:57 Uhr
Kommentare: 522 | letzter Beitrag 07:17 Uhr
Kommentare: 249 | letzter Beitrag 06:35 Uhr
Kommentare: 212 | letzter Beitrag 22.05. 15:01
Kommentare: 169 | letzter Beitrag 22.05. 23:51
E-Mail an news@golem.de

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

Über 3.000 Telefonzellen stattet Ruckus Wireless als kostenlose WLAN-Hotspots aus. Das maximale tägliche Datenübertragungsvolumen liegt pro Nutzer bei 1 GByte.

Internetsperren, die in der Schweiz gegen Kindesmissbrauch eingerichtet wurden, sollen auf Urheberechtsverletzungen ausgeweitet werden.

Linuxtag 2013 Die Telekom hat Lizenzratgeber für den Einsatz von Open-Source-Software erstellt. Oslic sammelt die Bedingungen freier Lizenzen, Oscad fasst das ausführliche Regelwerk kompakt zusammen.

In einem offenen Brief an Innenminister Friedrich wird kritisiert, dass Deutschland sich in der EU dafür einsetzt, das heutige Datenschutzniveau weiter abzusenken.