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Sogenannte Schwarzkopie ist ein Teil der Erfolgsstrategie von M$

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  1. Sogenannte Schwarzkopie ist ein Teil der Erfolgsstrategie von M$

    Autor: satriani 21.11.12 - 14:37

    “It’s easier for our software to compete with Linux when there’s piracy than when there’s not.”
    –Bill Gates

    So banal und schmutzig es auch klingeln mag, aber es ist nicht in M$'s Interesse Schwarzkopien zu unterbinden, denn zu verlockend ist die kostenlose Alternative.
    Ich bin mir sogar ziemlich sicher, M$ selbst trägt dazu bei den Schwarzkopierer dies zu ermöglichen.

    ╔═══════════════════════════════════════════╗
      Was hat FreeBSD mit einem massiven Sonnensturm gemeinsam?
      Das Aus für Hacker !
    ╚═══════════════════════════════════════════╝

    Apple doors open for launch

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  2. Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: fratze123 21.11.12 - 14:43

    Adobe profitiert genauso. Hab schon genug Warezkiddies erlebt, die auf Arbeit für einfachste "Malerei" nach 'ner Photoshop-Lizenz verlangten. Nach 2-3 Wochen waren die fit mit Gimp und haben die Maulerei eingestellt. :)

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  3. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: Muhaha 21.11.12 - 14:56

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Adobe profitiert genauso. Hab schon genug Warezkiddies erlebt, die auf
    > Arbeit für einfachste "Malerei" nach 'ner Photoshop-Lizenz verlangten. Nach
    > 2-3 Wochen waren die fit mit Gimp und haben die Maulerei eingestellt. :)

    Ich kenne das vom entgegengesetzten Ende:

    Tochter von Nachbarn möchte Graphikdesignerin werden. Anfragen für eine Praktikanntenstelle zum Einstieg oder Bewerbungen auf Lehrstellen werden abgelehnt. Grund: Nicht vorhandene Photoshop-Kenntnisse. Vater kommt zu mir und bittet mich für die Tochter Photoshop zu besorgen. Besorgt, kopiert, gecracked, alles paletti. Tochter eignet sich Grundkentnisse an, bekommt einen Ausbildungsplatz.

    Sprich, viele (vor allem kleinere) Agenturen setzen darauf, dass die Interessenten schon vorab Grundkenntnisse von Programmen haben, die man nicht mal so eben kauft. Man möchte den Lehrling, den Praktikannten so schnell es nur geht in den Produktionsprozess einbinden, weil man sich lange Einarbeitungszeiten nicht leisten kann oder nicht leisten möchte.

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  4. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: BenediktRau 21.11.12 - 15:08

    Natürlich ist es doch so, zumindest bei Betriebssystemen, Microsoft ist es doch viel lieber dass sich jemand als ersten PC z.B. einen Rechner mit raubkopierter Windows-Lizenz baut, als einen mit Linux oder OSX, so fängt er an Windows zu lernen, seine Anwendungen basieren und laufen nur auf Windows und die Wahrscheinlichkeit ist hoch das er bei der nächsten Rechner-Migration bei Windows bleiben wird und diesmal eine Lizenz erwirbt (Oder auch mit einem Komplett-PC eine mitgelieferte Lizenz verwendet).

    Eine Möglichkeit das diese Person Microsoft Office erwirbt wäre auch gleich 0 wenn er Linux verwenden würde.

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  5. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: AdmiralAckbar 21.11.12 - 15:11

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fratze123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Adobe profitiert genauso. Hab schon genug Warezkiddies erlebt, die auf
    > > Arbeit für einfachste "Malerei" nach 'ner Photoshop-Lizenz verlangten.
    > Nach
    > > 2-3 Wochen waren die fit mit Gimp und haben die Maulerei eingestellt. :)
    >
    > Ich kenne das vom entgegengesetzten Ende:
    >
    > Tochter von Nachbarn möchte Graphikdesignerin werden. Anfragen für eine
    > Praktikanntenstelle zum Einstieg oder Bewerbungen auf Lehrstellen werden
    > abgelehnt. Grund: Nicht vorhandene Photoshop-Kenntnisse. Vater kommt zu mir
    > und bittet mich für die Tochter Photoshop zu besorgen. Besorgt, kopiert,
    > gecracked, alles paletti. Tochter eignet sich Grundkentnisse an, bekommt
    > einen Ausbildungsplatz.
    >
    > Sprich, viele (vor allem kleinere) Agenturen setzen darauf, dass die
    > Interessenten schon vorab Grundkenntnisse von Programmen haben, die man
    > nicht mal so eben kauft. Man möchte den Lehrling, den Praktikannten so
    > schnell es nur geht in den Produktionsprozess einbinden, weil man sich
    > lange Einarbeitungszeiten nicht leisten kann oder nicht leisten möchte.

    Das dahinter aber viel Unsinn steckt brauch ich aber keinen zu erzählen
    (bitte Ausbildungsstelle für Leute mit 5 Jahren Berufserfahrung...)

    Inzwischen ist es ja bei einigen Unternehmen Standard- Fachkräfte einzustellen die nicht älter als 30 sind, ein Hochschulreife besitzen und mindestens 15 Jahre Berufserfahrung haben.
    Es wird dann für 1.500 Netto gearbeitet...

    MFG Mit freundlichen Grüßen

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  6. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: Muhaha 21.11.12 - 15:15

    AdmiralAckbar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das dahinter aber viel Unsinn steckt brauch ich aber keinen zu erzählen

    Ich bitte zu unterscheiden zwischen Marketingagentur am Rande der Stadt und seriöser Ausbildungsbetrieb :)

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  7. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: oldathen 21.11.12 - 16:41

    a) ist es nicht gerade klug das öffentlich in ein forum zu schreiben

    und

    b) gibt es die creative cloud mittlerweile die gerade mal 50 euro im monat kostet. und die müsste eigentlich jeder der sich dafür interessiert locker über haben! Handy Vertrag für 80 Euro aber kein Geld für legale Software ... Super! Und es gibt keinen Grund für Adobe die Software günstiger zu machen da die einfach top ist! Und die Angestellten und auch ein Teil der Aktionäre möchte gerne davon leben...

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  8. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: Muhaha 21.11.12 - 16:55

    oldathen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a) ist es nicht gerade klug das öffentlich in ein forum zu schreiben

    Ich kommentier das jetzt lieber mal nicht :)

    > b) gibt es die creative cloud mittlerweile die gerade mal 50 euro im monat
    > kostet. und die müsste eigentlich jeder der sich dafür interessiert locker
    > über haben!

    Zwischem dem, was Anbieter gerne haben wollen und dem, was Kunden bereit sind für einen ganz spezifischen Zweck zu zahlen, besteht oftmals ein großer, ganz großer Unterschied.

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  9. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: Chevarez 21.11.12 - 18:39

    oldathen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > b) gibt es die creative cloud mittlerweile die gerade mal 50 euro im monat
    > kostet. und die müsste eigentlich jeder der sich dafür interessiert locker
    > über haben! Handy Vertrag für 80 Euro aber kein Geld für legale Software

    In welcher Welt lebst du? Mein Taschengeld berechnete sich damals anhand der Formel: Alter * 2 Euro. Von den max. 32 Euro willst du also monatlich 50 Euro für eine Software ausgeben, die du noch nicht mal zum direkten Geldverdienen nutzt, sondern um dich mit der Software vertraut machen zu können, um bei einem Ausbildungsbetrieb anfangen zu können?

    Und 80 Euro Handy-Vertrag? Ok, sowas soll es im gewerblichen Bereich durchaus geben. Aber ich bin 33 und zahle fix 35 Euro. Warum sollte mein Kind also mehr als das Doppelte zahlen sollen.

    Sorry, aber es bekommt hier in Deutschland nicht jeder das Gehalt eines Unternehmensberaters von 5000k+ im Monat. Bei solchen Beträgen jucken dann 50 Euro im Monat wirklich nicht. Da würde ich mir sogar im Privatbereich die aktuelle Master Edition der CS kaufen.

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  10. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: Moe479 22.11.12 - 02:36

    Kommt auf die Firma an, wo personaler mit 0 Erfahrung im Detail regieren wächst sowieso nur lizensgeschütztes Gras ... das hat sich M$ und Adobe über Jahrzehnte mit den Abnehmern aufgebaut ... das ist ihr Geschäftsmodell, war schon immer konkurenzlsos, soll so bleiben ... auf teufel komm raus.

    es gibt aber auch das Gegenteil ...

    Chef:
    "Können Sie mir ein Plakat, Flyer und Webseite zum Projekt entwerfen? [...] Wir haben Phoptoshop CS2[...]".

    Arbeitnehmer:
    "Klar, für das Plakat, also grosßformatige plakative Grafik und Textsetzung und Flyer währe aber eine Vektorgrafik-Software im Einsatz sinnvoller, Domain für die Webseite müsste gemietet werden."

    Chef:
    "Was brauchen sie?"

    Arbeitnehmer:
    "CorelDraw, mindestens Version 10 und Gimp2, ich habe Erfahrung mit CorelDraw seit Version 5, Projektunterlagen in Kopie, soweit schon vohanden, währen ganz gut."

    Chef:
    "Was kostet das? Was ist Gimp2? Domain?"

    Arbeitnehmer:
    "Domain, wir haben noch 3 inklusiv, 0¤, Corel 14, gerade im angebot, 100¤, Gimp2 0¤ - Open Source, Retusche und Konvertierung, für diese Zwecke ähnlich Photoshop, mehr als ausreichend."

    Chef:
    "Kein Problem, bekommen sie, wo war das güstige Angebot?"

    3 Tage später, hatte ich legal Corel14 und sowieso schon Gimp2 installiert ... das ergebnis wurde nach 8 Stunden Arbeit für besser als von bisherigen Subunternehmern befunden ... Arbeitsplatz gesichert, und der Schweis wurde elegant von der Stirn gewischt ...

    Resume:

    Personalern fehlt oft der konkrete Einblick, die sichern sich nur über Vorlage von Schulungszertifikaten ab, viele sind dadurch leider auch beratungsresistent, sie wollen sich nicht überzeugen lassen, sind eingefahren (man wird ohne gelegentlichen arschtritt faul, geht jedem so, ist durchaus menschlich) ...

    ... oft ist die Regierung im Unternehmen der bessere Ansprechpartner um überhaupt etwas zu ändern, gelengentlich sollte man sie kurzfristig vor vollendete Tatsachen stellen, die wirklich für Laien erkennbar besser sind als der bisherige Workflow und das Ergebnis

    Selbstsicheres auftreten (ein nein hat man schon, ein ja kann man bekommen), das baut Vertrauen in die eigene Kompetenz auf beiden Seiten auf, die Geschäftsführung sieht dass man was bewegt, was etwas wert ist, einem selbst wird Beachtung, nicht zuletzt auch, mit einer durchaus nachfragbaren Gehaltserhöhung (sie jammern alle immer, das gehlört zum Geschäft!), geschenkt, man wird dann erst wirklich wertgeschätzt.

    Kosteneffizienssteigerung und Zeitersparsrnis vorweisen zu können kommen sowieso immer gut an, genauso wie eine nachweisbare Absatzsteigerung oder gute 'Kundenbendung' ... sicherlich hat alles auch seine Grenzen, man selber auch ... diese Grenzen gelegentlich verbal abzustecken ("Was soll ich dafür liegen lassen?") schadet nicht, im Gegenteil man weist Überblick über seine Tätigkeiten, sein Können und Belastbarkeit aus, man wird, egal wie gut oder schlecht im vergleich, als verlässlicher und kommunikativer eingeschätzt (auch ein Wert, man bedarf weniger Kontrolle, man selber berichtet, genau dann wenn es günstig für alle ist), das musste ich auch erst lernen, auch mal "nein" zu sagen ... selbst wenn die regierung ausser haus ist wir spätestens am arbeitsende kurz gegen telefoniert, und wenn es nur ist sich gegenseitig einen guten Feierabend zu wünschen ... das zeigt interesse ... zu deutsch das Sabeisein.

    Stärken und Schwächen, denen sollte man sich ersteinmal bewust werden, an letzteren arbeiten und erstere ausbauen oder zumindest nicht verkümmern lassen. Wenn der aktuelle Job seine Stärken nicht bedient sucht man sich freiwillige, unentgeltliche angements, um seine Stärkern mit eigenem Antrieb weiter auszubauen, irgendwann sind diese dann sogar Geld wert ... man mag es kaum glauben ...
    Ich bin auch oft schnell sehr negativ drauf, bemerke dies glücklicher Weise selber, ab und an, und steuere selber gegen, denn es bringt einenen selbt nicht weiter ... das bringt nur Frust für alle.

    Klar ist die Welt ungerecht, die Menschen sind es letzten endes selber, aber wo ist bewiesen oder steht, dass menschen vernüpftig und gerecht denken und agieren.
    Die Anklage auf Unvernupft nützt überkaupt nichts, ausser dazu anderen vor den Kopf zu stoßen und ihnen ihre unzulänglichkeiten unter die Nase zu reiben, das mag man selber nicht, das mag keiner.

    Will man irgend etwas wirklich besser machen, so muss man es wirklich selbt vorleben, Erfolg damit vorweisen, anderen ein Beispiel geben, mit Ergebnissen überzeugen können!

    Wenn man das nicht irgendwo macht, schlumpft man sich nur durch über die minderen ansprüche anderer an einen selbst!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.12 02:46 durch Moe479.

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  11. Re: Ist doch bei Photoshop dasselbe.

    Autor: Moe479 22.11.12 - 03:11

    Ergänzung:

    Machen wir uns nichts vor, der Mensch ist auch nur ein Faultier(genitisch garnicht soweit weg), er versucht seiner Natur gemäß, also der von allen bekannten Lebewesen, innerhalb seiner Instinkte (Gene) und Erkenntnismöglichkeiten maximalen Nutzen aus minimalem Aufwand zu ziehen.
    In der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart hat der Mensch sich daurch in Gruppen organisiert, die ähnliche Vorgehensweisen in der gesicherten Umsetzung dieses Bedürfnisses nach Wohlstand, also einem gesichertem Auskommen, teilen.

    Troz gleicher Art, also immernoch biologisch reproduzierbar untereinader, machen Einzelne und Gruppen unterschiedlichste Anschprüche an die Welt für sich und andere geltend, um Wohlstand zu erlangen.

    Krieg, Wirtschaftsystem, Religion, Staat, Partei und Einzelmeinung sind letztendlich auch nur Ausdruck des unterschiedlich gleichgerichteten Bedürfnisses nach langfristig gesichertem Wohlstand.

    Da Selbsterkenntnis als der erste Schritt zur Besserung gilt, habe ich hier bewiesen, dass die Menscheit Chancen hat iher selbst zu entfliehen, sich zu verändern.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.12 03:30 durch Moe479.

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  12. Allgemeinplatz

    Autor: redmord 22.11.12 - 04:05

    Es war schon immer so, dass ein gewisser Grad an Raubkopien den Marktanteil stark fördert. Microsoft, Adobe, Macromedia, Maxon, Autodesk und viele viele weitere Anbieter von Closed Source profitierten und profitieren dadurch.

    Wie hier bereits jemand schrieb. Eigentlich ist es häufig unmöglich legal an bestimmte Perspektiven zu kommen, da bestimmte Grundkenntnisse gefragt sind, die für Privatpersonen kaum bezahlbar sind. Das liegt aber auch nur daran, dass es in betreffenden Bereichen so gut wie keine Alternativen im Profibereich existieren und man den Invest in Personen möglichst knapp halten will. Gimp als Photoshopersatz? Ja, mit biegen und brechen. Aber was ist mit dem Rest? Drag 'n' Drop zwischen Grimp, Illustrator, InDesign oder Flash?

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  13. Re: Sogenannte Schwarzkopie ist ein Teil der Erfolgsstrategie von M$

    Autor: ImBackAlive 22.11.12 - 12:34

    satriani schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir sogar ziemlich sicher, M$ selbst trägt dazu bei den
    > Schwarzkopierer dies zu ermöglichen.
    Naja, sie arbeiten auf jeden Fall nicht dagegen an...

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