Ja, siehe Titel. Was ist das?
Ich weiß schon, dass das irgendein Server ist, wo irgendwas drauf gespeichert ist.
Warum nennt man das nicht einfach ganz normal "das/im Internet". Cloud ist so ein blödes Wort, womit keiner so richtig was anfangen kann.Wenn ich ne Website betreibe sag ich doch auch nicht "ich lad mal eben das neue php script in die Cloud!!!", sondern "ich lade es auf den Webserver".
Und wieso ist von DER EINEN Cloud die Rede? Es gibt doch viele viele viele.
Und was ist, wenn ich keinen Internetzugang habe? Kann ich dann absolut nichts mit meinem Rechner machen?
Wie lange gibt's diesen Begriff "Cloud" jetzt? Ein halbes Jahr (zumindest kenne ich das nicht länger)? Und schon muss jeder mit diesem Begriff um sich werfen. Blöd.
Bei Wikipedia wird Ihnen geholfen: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Cloud_Computing
--
Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.
Nunja, die gesamte IT hat sich in den letzten Jahren immer mehr professionalisiert. Da blieb es leider nicht aus, dass jede Mange BWL- und MArketingdeppen aufgetaucht sind, die bewährte Sachverhalte einfach neu benannt haben, um dann jede Menge Beratungs- und Implementierungsansätze zu haben.
Was mit "Cloud" gemeint ist, sagt Wikipedia eigentlich ganz schön: http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing
Im klartext: Kein einzelner Server mehr, sondern viele Server, die irgendwo stehen und miteinander verbunden sind. Für dich als Enduser aber egal, da du nur den "Eingang" siehst und alles da reinschaufelst.
"was ist die cloud?"
"die cloud ist alles! Alles was noch war und was noch sein wird.
die cloud kontrolliert zeit und raum, leben und tot
die cloud kann in deine Gedanken schauen, die cloud kann in deine Seele schauen"
"echt jetzt die cloud kann all das?"
"hrhr, nein"
Frei nach Charly the unicorn
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.10 11:13 durch benji83.
Ah danke, kannte ich noch nicht. \Ironie
Meine Frage bzw. Meckerei bezog sich nicht auf das technische, sondern auf diesen unsäglichen Begriff und warum das plötzlich jeder haben muss und was daran sooo toll ist. Und was daran anders ist, als am Internet, so wie wir es noch vor einem Jahr kannten (außer dass noch mehr Sachen irgendwohin ausgelagert werden, was schon immer in kleinerem Umfang gemacht wurde).
Was es ist, wurde dir ja zu Genüge schon geantwortet. Was ich noch anmerken will ist, dass ich denke, dass der Begriff "Cloud" sich deswegen eingebürgert hat, da man das Internet in schematischen Zeichnungen eigentlich schon seit Ewigkeiten mit einem Bild einer Wolke dargestellt hat. Daher wohl das Wort "Cloud". Zumindest nehme ich das stark an..
In Amerika beispielsweise wird das Wort durchaus schon länger genutzt.
magic23 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Was es ist, wurde dir ja zu Genüge schon geantwortet. Was ich noch anmerken
> will ist, dass ich denke, dass der Begriff "Cloud" sich deswegen
> eingebürgert hat, da man das Internet in schematischen Zeichnungen
> eigentlich schon seit Ewigkeiten mit einem Bild einer Wolke dargestellt
> hat. Daher wohl das Wort "Cloud". Zumindest nehme ich das stark an..
>
> In Amerika beispielsweise wird das Wort durchaus schon länger genutzt.
Genau. So steht es übrigens auch in dem Wikipediaartikel...
Ups, sorry, den habe ich nicht aufgerufen. Na dann war der Verdacht ja richtig, aber es auszuführen eher unnötig.. ;)
> dass jede Mange BWL- und
> MArketingdeppen aufgetaucht sind, die bewährte Sachverhalte einfach neu
> benannt haben,
Nein, das ist hier nicht der Fall
> Im klartext: Kein einzelner Server mehr, sondern viele Server, die irgendwo
> stehen und miteinander verbunden sind.
Absolut falsch. So die Cloud zu definieren ist vergleichweise so als wenn man meinen würde ein Ozean sei eigentlich nur eine größere WAsseransammlung, dabei ist er so unendlich viel mehr.
Lies einfach den Wikipediaartikel den Du hier selbst verlinkt hast.
> Und was ist, wenn ich keinen Internetzugang habe? Kann ich dann absolut nichts mit meinem Rechner machen?
Kommt drauf an, wie Du "nichts" definierst...
Nach aktuellem Stand:
- Booten: Ja
- Betriebssystem offline funktionsfähig: Ja
- Voller Zugriff auf LOKALE Daten /Profile / Projekte etc.: Ja
- Offline arbeiten (z.B. an einem lokal installieren Office): Ja
- Zugriff auf alle in die Cloud verschobenen Daten: Nein
- Rechenleistung aus der Cloud: Nein
Das besondere an der Cloud ist ja kein simples Filehosting sondern dass Daten und Projekte theoretisch beliebig weit miteinander verknüpft werden können und auch Rechenleistung von Cloud-Servern an Clients übertragen werden kann bzw. benötigte Rechenleistung auch komplett von der Cloud übernommen werden kann. Damit muss theoretisch am "Arbeitsplatz" nur ein schwaches 20 Watt Kästchen stehen + Monitor (weitere 20 Watt). Wenn nun in großen Firmen tausende PC statt 200 Watt nur noch 40 Watt brauchen, ist das durchaus lukrativ - vorausgesetzt das ganze Cloud-Konstrukt skaliert auch sehr effizient und ist (nahezu) voll ausgelastet.
Das Risiko ist natürlich auch klar: Keine Verbindung--> keine Daten, keine Rechenleistung, die Mitarbeiter drehen Daumen bis der Service wieder funzt.
Leider wird es sicher auch unseriöse Anbieter geben und die Anwälte werden VIEL Arbeit bekommen - und Versicherungen!
Privat bleibe ich solange bei FAT Clients solange die noch verkauft werden - ich vertraue weder der Verfügbarkeit noch der Datensicherheit und werde auch keine "Abo-mäßigen" Verträge abschließen...
Klaus5 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> > dass jede Mange BWL- und
> > MArketingdeppen aufgetaucht sind, die bewährte Sachverhalte einfach neu
> > benannt haben,
>
> Nein, das ist hier nicht der Fall
>
> > Im klartext: Kein einzelner Server mehr, sondern viele Server, die
> irgendwo
> > stehen und miteinander verbunden sind.
>
> Absolut falsch. So die Cloud zu definieren ist vergleichweise so als wenn
> man meinen würde ein Ozean sei eigentlich nur eine größere
> WAsseransammlung, dabei ist er so unendlich viel mehr.
>
> Lies einfach den Wikipediaartikel den Du hier selbst verlinkt hast.
BWLer?
Ich habe hier nicht versucht, die Cloud wissenschaftlich zu definieren!
Den wikipediaartikel hätte ich natürlich reinkopieren können. Aber wenn Du das deiner Oma erklären möchtest, wie würdest du das tun? den artikel wird sie eher nicht verstehen oder?
Zitat Artikel:
"Dabei will Microsoft den Wechsel zwischen Nutzeraccounts in Windows 8 beschleunigen und diese mit der Cloud verbinden."
Wie will ich mich einloggen, wenn mein Account im Internet liegt, wo ich aber gerade nicht hinkomme?
blablub schrieb:
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> Zitat Artikel:
> "Dabei will Microsoft den Wechsel zwischen Nutzeraccounts in Windows 8
> beschleunigen und diese mit der Cloud verbinden."
>
> Wie will ich mich einloggen, wenn mein Account im Internet liegt, wo ich
> aber gerade nicht hinkomme?
Da gibt es eine ganz einfache Lösung. Die verrate ich Dir aber nicht, weil ich glaube, wenn Du 12 Sekunden nachdenkst, wirst Du auch selbst drauf kommen...
> BWLer?
Nein, Wieso - weil ich differenziere und nicht gleich jeden als Deppen bezeichnen möchte wenn ich dessen Aussagen, mangels eigenem Wissens, nicht verstehe.
Ich habe übrigens Physik studiert.
> Ich habe hier nicht versucht, die Cloud wissenschaftlich zu definieren!
WEder habe ich das unterstellt, noch verlangt nur ist DEine Beschreibung der Cloud eben falsch.
> Den wikipediaartikel hätte ich natürlich reinkopieren können.
Wozu, Du hast ihn verlinkt und das war OK.
> Aber wenn Du
> das deiner Oma erklären möchtest, wie würdest du das tun? den artikel wird
> sie eher nicht verstehen oder?
Doch, der Artikel scheiint mir recht allgemeinverständlich gehalten. Ich würde ihr den zum Lesem empfehlen.
DEr Punkt ist nämlich: man kann komplizierte Dinge (wie z.B. die Cloud) verständlich erklären, man kann aber nicht komplizierte Dinge einfach erklären (wie Du es wohl glaubst) denn dadurch verlieren sie an Richtigkeit.
Weil es trotzdem noch lokal da ist. Blablabla. Bin ja nicht dumm.
ABER: Wieso brauche ich dann "die Cloud"?
Dann sollen die lieber eine Option einbauen, mit der ich meine Accountdaten auf einen USB-Stick machen kann. Dann kann ich nich auch überall einloggen und muss die Daten nicht auf irgendeinem ominösen Server irgendwo im Internet speichern lassen.
Einfach alles im Internet zu speichern bringt keinen für mich ersichtlichen echten Vorteil.
> ABER: Wieso brauche ich dann "die Cloud"?
Als Privater oder Kleinunternehmer ist es wirtschaftlich wurscht, ob die paar Gigabyte "Live-Daten" lokal oder im Netz sind. Die Nachteile der Cloud (Risiken bei Verfügbarkeit und Sicherheit) überwiegen und wenn man doch noch lokale Kopien der Daten vorhält, die immer synchronisiert werden müssen ist es doppelt Unsinn.
Nein, Cloud Computing ist für die (Groß)Industrie entworfen worden und wird dort auch bald intensiv genutzt. Wenn z.B. Autohersteller in einer Kooperation zig Terabyte an Daten gemeinsam nutzen - DANN bringt das richtig was, besonders wenn die Server auch noch das Rendern und berechnen der CAD-Modelle übernehmen. Dann lohnt es sich auch ein komplexes Sicherheitssystem und Zugriffskonzept einzusetzen. Dass bei der Gelegenheit gleich alle Clients der Mitarbeiter in die Cloud kommen, verbessert die Wirtschaftlichkeit noch.
Und der Industrie geht es immer NUR um Wirtschaftlichkeit!
Neusprech schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> [...]
> Und der Industrie geht es immer NUR um Wirtschaftlichkeit!
Nicht ganz. Es geht um die Wirtschaftlichkeit in Abwägung von Nutzen und Risiken. Wie Du selbst schreibst ist die "Cloud" für Sicherheitsverantwortliche ein Graus, da man nie weiss, auf wessen MAsine gerade Daten verarbeitet, gespeichert etc. werden.
Ein Joint Venture zwischen verschiednen Industriekonkurrenten ist in dieser Beziehung gerne mal unwirtschaftlich, wenn sie dafür sicher sein können, dass ihre BEtriebsgeheimnisse auch im eigenen BEtrieb bleiben.
Als Cloud kann man nicht nur das Internet sondern jede nicht näher definierte Netzwerkstruktur bezeichnen.
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In der Netzwerktechnik werden in Diagrammen alle Netze, die nicht näher beschrieben werden können/wollen/müssen einfach als Wolke eingezeichnet. Das Internet ist hier das Paradebeispiel und wird generell als solche in Diagrammen dargestellt.
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Irgend ein BWLer hat das eben gesehen und gemeint, dass er das an die große Glocke hängen kann.
> Ein Joint Venture zwischen verschiednen Industriekonkurrenten ist in dieser Beziehung gerne mal unwirtschaftlich, wenn sie dafür sicher sein können, dass ihre BEtriebsgeheimnisse auch im eigenen BEtrieb bleiben.
Sofern die Manager vernünftig sind - ja.
Ich meinte bei diesen Kooperationen aber eher die Daten von Gemeinschaftsprojekten - die können ja für beide Parteien voll eingesehen werden. Und der Trend geht im Moment wieder sehr zu solchen Gemeinschaftsprojekten. Der Endverbraucher sieht im Übrigen nur wenig /nichts von den Einspaarungen: Das bleibt meist voll mei den Partnern hängen. Ein Schelm.....
Ich versuche es mal so zu erklären:
Die Cloud = Der PC des anwenders ausgelgagert auf einem Server.
ich habe Hardware die die Softwre über einen Breitbandkabelanschluss mit meinen Daten besorgt. Keine Software, die kommt vom Server. Gespeichert wird auch dort (Anwenderdaten)!
Und: Kein Internet kein PC!
So habe ich es jedenfalls verstanden.
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