Ein MS Office in einer Firma durch OpenOffice zu ersetzen mag durchaus möglich sein, da in den meisten Firmen sowiso nur grundlegende Funktionen von Office benötigt werden die sicher auch von OpenOffice umgesetzt werden können.
Meine Frage ist aber, gibt es eine anständige Lösung als Outlook Ersatz? Outlook im Verbund mit Exchange ist meiner Meinung nach das MS Office Kaufkriterium Nummer Eins. Ein KMail oder ähnlich mit IMAP nenne ich keinen Ersatz. Von OpenExchange lese ich auch immer verschiedene Meinungen.
Nö, gibt es keinen vernünftigen Ersatz.
Outlook ist als Mapi-Client für Outlook unschlagbar.
Buchung von Ressourcen, Outlook Anywhere, Offline-Synchronisation, Stellvertreter-Regelung und und und...kann halt nur Outlook bieten.
Auch beim restlichen Office ist es nicht egal, ob Open Office oder MS Office. Versuch mal Open Office in einem großen Unternehmen über Gruppenrichtlinien anzupassen oder für die Benutzer zentral zu konfigurieren......
Die meisten Open Office Verteter hier im Forum kennen imho halt nur 10 Mann - Netzwerk-Klitschen. Da kann man mit Open Office sicher punkten, aber für größere Unternehmen reicht das halt nicht....
Vielleicht hier:
http://wiki.samba.org/index.php/Exchange_Server_Alternatives
Habe jedoch keines getestet und kann daher nicht dazu sagen. Es kommt jedoch immer darauf an, welchen Anspruch man an Exchange stellt, um zu evaluieren, ob eine Alternative in Frage kommt.
Schön wärs^^ Exchange läst sich problemlos austauschen, ist ja auch nicht gaaaanz so komplex. Das Problem ist nur die Clientseite, das einzige was da auch nur annähernd mithalten kann wäre Thunderbird + Lightning. Evolution, KMail etc. haben zwar auch allesamt entsprechende Features integriert, aber an der Bedienung und Umfang hapert es noch heftig.
Mir würden da spontan noch Lotus Domino und Notes einfallen.
Was das preislich genau bedeuten würde, weiss ich nicht, aber wirklich richtig günstig wirds wohl auch nicht werden... Aber dann fängt man auch schon wieder an mehrere Passwörter für jeden User haben zu müssen und die Wartung ist auch nicht so einfach...
Du hast schon Recht: gerade bei großen Firmen ist die Verwendung von Microsoft-Produkten meist schon sinnvoll. Nen Schönes AD, Exchange, Outlook, Office, vielleicht Sharepoint oder gar MS CRM... alles mit der selben Anmeldung verwenden, gewohnte Oberflächen und eben zentral wartbar. Und per WSUS bekommt man auch die Clients einfach auf den aktuellsten Stand...
> Aber dann fängt man auch schon wieder an mehrere Passwörter für jeden User haben zu müssen
Dafür gäbe es die "gemeinsame Anmeldung" (Option bei Installation) :-)
Ich muß mit Notes arbeiten und finde es schrecklich :-(
Der 8.5-Client ist sagenhaft instabil, kann immer noch keine zeitgesteuerten Mails verschicken, was ähnliches wie PST-Folder gibt es auch nicht und mein "Lieblings-Hasspunkt": mache "senden und ablegen", lösche später die gesendeten eMails (zwecks Aufräumen und Mailbox verkleinern) und die abgelegte Mail ist WEG.
Hi,
Bei einer Firma musste ich auch mal einige Zeit mit Notes und Domino Server arbeiten. Katastrophal. Notes ist elend langsam und braucht Ressourcen ohne Ende auf dem Client.
Ausserdem dauerte es immer ewig lange, bis Emails beim Empfänger angekommen sind. (ich weiss aber nicht, ob das generell ein Problem von Domino und Notes ist oder nur in der Umgebung)
Ich erinnere mich immer noch mit Grauen dran, wie ich am Telefon immer die Zeit mit dem Kunden mit Smalltalk überbrücken musste, nachdem ich ihm "schnell mal" das Dokument per Mail zum reinschauen rüberschicke....
Naja, kein Wunder wer hier in den Top-Ten ist:
http://www.dreckstool.de
Lotus Notes:
für die meisten Unternehmen (Klein- u. Mittelbetriebe) eigentlich völlig überdimensioniert. Hat wesentlich mehr Features als Outlook (das sieht dagegen richtig alt aus). Hat aber eine gewöhnungsbedürftige Benutzeroberfläche, die wenn man von der MS Ecke kommt, naj.. gewöhnungsbedürftig ist. ^^
ausserdem ist es sauteuer.
Domino:
Dagegen hat Exchange ebenfalls keine Chance. Dafür ist der administrationsaufwand erhäblich höher. (wo es mehr gibt, muss mehr gemacht werden). Allerdings machen viele den (_schweren_) Fehler verweichlichte (nicht bös gemeint, aber eine richtige Ausbildung haben die meist nicht) Exchange Admins ohne richtige Einschulung ran zu lassen. Dafür hat man wesentlich mehr Funktionen zur Verfügung, aber auch hier zum Wucherpreis.
Fazit:
IBMs Lösung ist dem MS Gegenstück haushoch überlegen, aber eben für viele nicht geeignet. (Preislich u. von der Ausstattung, da überdimensioniert)
Aber es gibt ja noch andere (auch kommerzielle) Lösungen.
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