Das hat auch keine 4GB Grenze und man kann damit auch größere Sachen formatieren etc. Versteh den Sinn nicht..
Wer will/braucht schon NTFS? Man sollte eher ext4 drauf packen.
Japp, deine Kumpels mit Windows werden sich bedanken.
Phillly schrieb:
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> Das hat auch keine 4GB Grenze und man kann damit auch größere Sachen
> formatieren etc. Versteh den Sinn nicht..
Weil NTFS nicht einfach ist.
In einer Digitalkamera NTFS zu implementieren würde 10 mal so starke Prozessoren und Speicher erfordern (leicht übertrieben :-).
99% der NTFS-Features wie ACL-Listetn etc. bieten in dieser aufwendigen Form wenig bis keinerlei Nutzen für derartige Einfachst-Anwendungen.
Selbst Linux bietet auch heute noch keine 100%igen NTFS-Treiber an, ist einfach zu kompliziert.
Wäre es dann nicht auch interessant, das schlanke Dateisystem auf Desktop-Rechnern zu verwenden? Was wäre denn da der Nachteil gegenüber NTFS?
ich würde eher sagen UDF währe wesentlich sinvoller. Keine problematischen größenbeschränkungen. Relativ klein und handlich. Schon relativ weit verbreitet und getestet auch wenn es zumindest windows nicht auf USB Sticks / Festplatten unterstützt so zeigt zumindest linux dass man problemlos einen USB stick / Festplatte mit UDF formatierne und nutzen kann.
Auch lizenzmäßig habe ich noch nie über probleme gehört bei UDF und UDF ist ja schon relativ lange im Linux kernel und ich habe noch von keinem gehört der lizenzgebühren fordert
FAT und Co. unterstützen keine Zugriffsrechte, keine Journaling, etc.
Ebenso ist NTFS performanter, wenn man genug Arbeitsspeicher hat.
robinx schrieb:
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> ich würde eher sagen UDF währe wesentlich sinvoller. Keine problematischen
> größenbeschränkungen. Relativ klein und handlich. Schon relativ weit
> verbreitet und getestet auch wenn es zumindest windows nicht auf USB Sticks
> / Festplatten unterstützt so zeigt zumindest linux dass man problemlos
> einen USB stick / Festplatte mit UDF formatierne und nutzen kann.
> Auch lizenzmäßig habe ich noch nie über probleme gehört bei UDF und UDF ist
> ja schon relativ lange im Linux kernel und ich habe noch von keinem gehört
> der lizenzgebühren fordert
Und genau deshalb wird es Microsoft nicht verwenden. Sonst kann man nicht sein eigenes Format durchdrücken und das dann lizenzieren - und natürlich noch gleich sicherstellen, dass Freie Alternativen "nicht mal mehr Fotos lesen können".
Nurnichtdas schrieb:
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> Wer will/braucht schon NTFS? Man sollte eher ext4 drauf packen.
Und was genau bringt das dem Nutzer gegenüber NTFS?
die hersteller von Kameras oder ähnlichem könnten ja trozdem UDF einsetzen. Kleinen Treiber dabei packen damit Windows Useer die Bilder / Filme auch von der karte runterbekommen könnten, ist doch bestimmt günstiger wie das lizensiren von filesystemen.
Hat man doch früher auf Windows 98
Ein Computer ohne Zugriffsrechte ist nicht viel wert
Wobei es bei den meisten Windows-Usern eh egal wäre weil sie eh zu blöd sind damit umzugehen
Du willst ein Journalig-Filesystem auf einem USB-Stick?
Hast du zuviel Geld um dauernd neue zu kaufen?
Nachdem ich recht viele Antworten gelesen habe die nicht stimmen, möchte ich diese mal gesammelt wiederlegen und sagen warum exFAT durchaus Sinn macht.
1. NTFS ist ein Journaling Filesystem. Bei USB-Sticks und Speicherkarten usw. ist es allerdings sinnvoller kein Journaling Filesystem zu verwenden um die Schreibzugriffe zu verringern.
2. NTFS hat im Vergleich zu exFAT einen recht großen Overhead. Gerade bei kleineren Datenträger ist extFAT effizienter. Das heißt man kann mit exFAT mehr Speicher nutzen.
3. exFAT besitzt support für ACL im Unterschied zu FAT32.
So wie ich das sehe ist exFAT ein gelungenes Dateisystem, dass aber leider nicht unter freier Lizenz angeboten wird.
Das ist aus wirtschaftlicher Sicht fatal, selbst wenn die Scheibe in der Produktion nur 1 Euro kostet (nicht nur das Traegermedium kostet Geld, auch der Aufwand der dahinter steckt wie Tests, etc.) wuerde eine Firma die von einem Geraet 1 Million pro Jahr verkauft auch 1 Million mehr ausgeben. Diese Million spart man eben gerne ein.
Ich denk der Punkt der einfachen Implementierbarkeit dürfte bei Mobilgeräten auch von großem Interesse sein. Nicht alle derartigen Geräte können mittlerweile mit Ressource so um sich werfen wie Smartphones. Folglich wärs schon wünschenswert wenn man nicht endlos komplizierte Algorithmen umsetzen muss, oder haufenweise Daten im RAM cachen muss, damit das gut läuft.
Der OnDisk-Overhead scheint da weniger wichtig zu sein, wenn das zu lösende Problem das 4GB-Dateilimit war ;)
FAT32 kann heute schon jedes betriebssystem lesen und zwar von haus aus. das um exfat-support zu erweitern sollte ein leichtes sein. im gegenzug dazu, ist das schreiben auf ntfs z.b. unter os x per mac fuse + ntfs-3g nichts für leihen und zudem läuft es auch nach all den jahren nicht einwandfrei.
Trinuxlol schrieb:
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> Und was genau bringt das dem Nutzer gegenüber NTFS?
NTFS ist Schrott, völlig veraltet und eigentlich das einzige Dateisystem (neben den anderen MS FAT Müll) das extrem anfällig auf Fragmentation ist, das heutzutage (bald 2010) noch im Einsatz ist.
Es bietet im Vergleich zu so manch anderen Next Genderation Dateisystem nur einen Bruchteil derer Feature. Der Grossteil des NTFS stammt immer noch aus Anfang der 1990er.
Aber MS ist anscheinend nicht fähig dazu ein brauchbares Dateisystem zu entwickeln.
Am New Technology File System ist mittlerweile gar nichts mehr New... ;)
Wie komprimiere ich das "Next Generation" Standarddateisystem unter Linux nochmals schnell?
Und das mit "extrem anfällig" würde ich auch nicht grad unterschreiben, besonders im Hinblick auf SSDs, bei denen fragmentierte Daten dann sowieso wieder komplett egal sind...
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