Teutsche Unternehmer können das schon ganz lange - und brauchen noch nicht mal ein Windows-Server Betriebssystem.
http://www.schwarz.de/distribution/produkte/ncomputing
Du kannst das aber alles nicht direkt miteinander vergleichen.
Wir setzen NComputing X Serie in einer Grundschule ein. 3 Normale PCs auf Windows XP.
Das MS System geht aber noch einen Schritt weiter.
1. Keine "Thin Clients". Sondern alles läuft über einen PC. Wenn der Preis stimmt, ist das wirklich eine Möglichkeit Geld zu sparen.
2. Das System bietet direkte Verwaltungsmöglichkieten für die Lehrer an. Das kann NComputing nicht bieten. Und draum gehts ja auch.
MS platziert das Produkt direkt im EDU Bereich als Komplettpaket.
Ich bin jedenfalls mal gespannt wie sich das Ganze schlägt.
MasterMind
> 1. Keine "Thin Clients". Sondern alles läuft über einen PC. Wenn der Preis stimmt, ist das wirklich eine Möglichkeit Geld zu sparen.
Da habe ich bedenken. Plattenplatz kann man konsolidieren, Arbeitsspeicher bis zu einem gewissen Punkt auch, aber CPU-Leistung skaliert einfach nicht vernünftig. Also braucht man entweder Vielkernsystem, oder eben noch besser mehrere diskless Clients, von mir aus auch in einem Gehäuse.
Geld spart man wohl kaum gegenüber vergleichbar langsamen Systemen, aber die Administration wird einfacher.
Ja, man braucht sehr wahrscheinlich Vielkernsysteme. Aber wo ist das Problem. Ein kleiner i7 Quadcore mit 2,8 Ghz und HT dürfte wohl 8-10 Clients bedienen können, wenn diese keine Applikationen mit hoher benötigter Rechenkraft benötigen. Und diese CPU gibt's auch schon für 250 EUR. Also wirklich teuer würde so ein Rechenknecht nicht werden. Und bei den Kosten darf man natürlich auch nicht die Betriebskosten mit u.a. Energiekosten vergessen.
Das problem mit dem Skalieren der CPU Leistung gibts beim SBC generell. Das ist aber auch nicht für Anwendungen gedacht, die Höchstperformance benötigen.
Ein paar wenige Poweruser können einen Terminal Server komplett in die Knie zwingen. Und ein paar wenige Schüler mit Sicherheit auch. ;-)
Aber im wesentlichen dürfte es im Schulbetrieb um ein ähnliches Einsatzszenario, wie in einer Business Umgebung gehen. Und das sind zum Großteil Anwendungen, die von brachialer Rechenpower nur wenig profitieren.
Ich finde den Ansatz gut und kann mir durchaus vorstellen, dass der Betrieb einer solchen Umgebung durchaus kosten sparen kann.
Ich konnte aber was anderes nicht entdecken, auch nicht auf der Microsoft Seite zu dem Thema: lässt sich das Ganze auch in eine Active Directory Umgebung integrieren? Es wäre von Vorteil, wenn die Schüler auch hier Zugriff auf ihr Homeverzeichnis haben.
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