Bing ist ein Flop, keiner nutzt freiwillig Bing.
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Mit meinem Windows-Phone bin ich zwangsverBingt. Meine Erkenntnis: Es geht auch ohne Google, es fehlt mir nicht, und Bing sieht dafür auch noch besser aus.
Gruß,
Senf
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Deutschland ist ja nicht die Welt... in den USA hat bing einen Marktanteil von um die 15%, mit den powered by sind es dann sogar über 25%. Auch wenn ich immer noch Google-Fanboy bin, es ist zumindest gut zu wissen, dass es Konkurrenz gibt.
Edit: Eine Quelle wollte ich auch nochmal liefern: http://www.comscore.com/Press_Events/Press_Releases/2012/8/comScore_Releases_July_2012_U.S._Search_Engine_Rankings
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.12 19:25 durch JP.
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Senf schrieb:
------------------
> Mit meinem Windows-Phone bin ich zwangsverBingt.
Das alleine währe ein Grund, kein Windows Phone zu
kaufen. Ich mag die Bing Maps, aber die Suche finde
ich grauenhaft.
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motzerator schrieb:
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> Senf schrieb:
> ------------------
> > Mit meinem Windows-Phone bin ich zwangsverBingt.
>
> Das alleine wäre ein Grund, kein Windows Phone zu
> kaufen. Ich mag die Bing Maps, aber die Suche finde
> ich grauenhaft.
Ist ja nicht so, dass es keine Google-App geben würde, die sogar ganz gut arbeitet. Und so schlecht ist Bing auf Deutsch auch nicht mehr. Zwar nicht so gut wie Google, aber inzwischen brauchbar.
Und wenn keiner mit Bing sucht in Deutschland wirds ja auch nicht besser. Ist ein kleiner Teufelskreis. Bedenkt mal, wie lange Google gebraucht hat, um heute da zu sein, wo sie sind.
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Feron schrieb:
-------------------
> Und so schlecht ist Bing auf Deutsch auch nicht mehr.
> Zwar nicht so gut wie Google, aber inzwischen brauchbar.
Aber warum sollte man sie nutzen, wenn Google besser ist?
> Und wenn keiner mit Bing sucht in Deutschland wirds ja
> auch nicht besser. Ist ein kleiner Teufelskreis.
Tut mir leid wenn ich es so hart ausdrücken muss, aber
das ist Quatsch.
Die Suchmaschine lebt von ihren Algorithmen, nicht von
der Anzahl des Besucher, denn bisher benutzen beide
Suchsysteme keine Bewertung der Ergebnisse durch
den Anwender.
Dabei sind die Ergebnisse von Google keineswegs perfekt,
immer wieder fällt Google auf Textfarmen herein, die
keinerlei für Menschen sinnvolle Ergebnisse liefern und
präsentiert deren Unsinn prominent in den Ergebnissen.
Dabei ist davon auszugehen, das das manuelle Ausfiltern
von solchem Schwachsinn sehr viel einfacher sein müsste,
als das Aufsetzen solcher Seiten.
> Bedenkt mal, wie lange Google gebraucht hat, um heute
> da zu sein, wo sie sind.
Google war vom Start weg ein Renner, die haben alle
anderen Suchmaschinen ausgestochen. Vor Google
hab ich immer Fireball benutzt. Der Umstieg ging ganz
schnell. Google war besser, Google wurde benutzt.
Microsoft hat einfach ein neues Google namens Bing
auf den Markt gebracht, statt wirklich besser zu sein.
Würde Microsoft auf Bewertungen von Benutzern und
ein eigenes Team setzen, könnte man Google locker
ausstechen und besser sein, meiner Meinung nach.
Warum soll das, was bei Wikipedia funktioniert, nicht
auch bei einer Suchmaschine gehen: Beteiligung der
Anwender?
Also ich würde gerne jede Schrottseite bewerten, um
den Mist los zu werden und gegen missbrauch sollte
halt noch ein Team bei MS sitzen das sowas prüft, ob
die Ergebnisse wirklich Schrott sind.
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motzerator schrieb:
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> Würde Microsoft auf Bewertungen von Benutzern und
> ein eigenes Team setzen, könnte man Google locker
> ausstechen und besser sein, meiner Meinung nach.
Das war mal das Geschäftsmodell von Yahoo.
*War*
Damals... Ende der 90er...
> Warum soll das, was bei Wikipedia funktioniert, nicht
> auch bei einer Suchmaschine gehen: Beteiligung der
> Anwender?
Weil das Verfahren schon bei einer 6-stelligen Anzahl von Webseiten nur noch grenzwertig funktioniert. Netcraft listet aktuell für Oktober 2012 knapp 190 Millionen Websites. Also wohlgemerkt Websites, nicht Webpages. Bei Webpages steuert allein Facebook schon mehr als zwei Milliarden (pro Benutzer minimal eine Profil- und Fotoseite) bei.
Grüße,
Alexander Merz (golem.de)
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Google personalisiert behutsam die Suchergebnisse. Dabei ist es aber auch nicht verkehrt, dass Google den globalen Index und das Ranking davon unberührt lässt. Wenn die +1/likes/mentions/... Einfluss auf das globale Ranking hätten, dann verlockt das zum Missbrauch.
Im Facebook Ökosystem sieht man doch ganz genau wozu das führt: Likes werden durch Gewinnspiele und Spamming erschlichen, was dazu führt, dass Likes inzwischen Ramschware sind. Über das was ich like wird nun inzwischen gesteuert was ich in meiner Timeline sehe, und noch schlimmer, sogar das was meine Freunde in ihrer Timeline sehen.
Hätten solche pseudo Aufmerksamkeits-Zähler nun auf das globale Google Ranking Einfluss, würde Google sich das Ranking versauen. Dann kommen die Seiten nach oben, die gerade ein super tolles Gewinnspiel austragen, bei dem dann nur einer etwas gewinnen kann. Das zuverlässig rauszufiltern ist schwer, deswegen lässt es Google lieber gleich und vertraut auf die semantischen Algorithmen.
Die personalisierten Ergebnisse sind ein gutes Mittelding, funktioniert aber auch nur im Google Ökosystem (mit Plus). Wenn meine G+ Kontakte etwas +1 oder drüber schreiben oder gar geschrieben haben, wird dies, wenn dies zum Suchbegriff passt, weiter oben und hervorgehoben (mit dem Profil-Bild) angezeigt. Natürlich läuft das System auch Gefahr durch "Klickhuren" in der eigenen Kontaktliste versaut zu werden. Aber bei weitem sind die Auswirkungen nicht so schlimm.
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motzerator schrieb:
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> Feron schrieb:
> -------------------
> > Und so schlecht ist Bing auf Deutsch auch nicht mehr.
> > Zwar nicht so gut wie Google, aber inzwischen brauchbar.
>
> Aber warum sollte man sie nutzen, wenn Google besser ist?
Ich sag ja, ein Teufelskreis für MS. Zumindest hier in Deutschland, wo Google ca. 95% Marktanteil hat. Ich nutze auch Google^^
> > Und wenn keiner mit Bing sucht in Deutschland wirds ja
> > auch nicht besser. Ist ein kleiner Teufelskreis.
>
> Tut mir leid wenn ich es so hart ausdrücken muss, aber
> das ist Quatsch.
>
> Die Suchmaschine lebt von ihren Algorithmen, nicht von
> der Anzahl des Besucher, denn bisher benutzen beide
> Suchsysteme keine Bewertung der Ergebnisse durch
> den Anwender.
Das sehe ich anders - auch wenn ich den Google-Algorithmus nicht kenne :-) . Du glaubst, dass es vollkommen irrelevant ist, wo die Nutzer hinklicken und auf welche Ergebnisse sie klicken? Du glaubst, dass die Algorithmen starr und nicht lernfähig sind? Das mag früher so gewesen sein, aber ich denke, dass das heute inzwischen wesentlich flexibler ist und die Algorithmen mit den Nutzereingaben lernen.
Aber du hast recht damit, dass die Ergebnisse keineswegs perfekt sind. Das sehe ich auch so. Und könnte vielleicht sogar daran liegen, dass der Großteil der Nutzer einfach nach Schrott sucht^^
Naja, und davon mal abgesehen werden die Ergebnisse sowohl bei Bing als auch bei Google durch persönliche Vorlieben (langsam aber sicher) (mit-) beeinflusst. Zumindest wenn man angemeldet ist. Bei Bing durch Facebook und bei Google durch Google+. Das mag im Einzelfall durch Empfehlungen von Freunden usw. funktionieren, aber ich würde es begrüßen, wenn die Suchmaschinen auch in Zukunft noch so funktionieren würden wie früher.
Ich finde es jetzt schon furchtbar, wie Google einen zu Google+ drängt :/
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