Microsoft hat bei Windows 8 seine Hausaufgaben nicht gemacht.
Die harte Kritik vieler Anwender zeigt, das Microsoft scheinbar
nicht erforscht, wie Menschen mit ihrem System arbeiten.
Es ist mir unverständlich, warum beispielsweise immer wieder
unnötig am user Interface herumgefummelt wird.
Sehr viele menschen werden in ihrer Arbeit behindert, wenn man
die Benutzerführung ändert. beim Startmenü ist das besonders
drastisch, dieses gibt es nun seit 17 Jahren und jetzt wird es auf
einmal entfernt.
Kein Wunder, das viele auf die Barrikaden gehen.
Wenn es wirklich so ist, das man sich da rein auf statistische
Daten stützt, braucht man sich nicht wundern, wenn es zu
solchen Fehleinschätzungen kommt.
Noch bescheuerter ist es aber, wenn man nun auf unschuldig
macht obwohl das Problem ja schon seit März besteht, die
Kritik kam ja schon mit der Public Beta auf.
Also: ENTWEDER HAT MICROSOFT EINE UNBRAUCHBARE
ABTEILUNG FÜR USABILITY ODER MAN HAT HIER EINFACH
VERSUCHT ALLEN EINEN BÄREN AUFZUBINDEN.
Ich bleibe dabei, Metro Zwang wegen Mobilstrategie!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.12 16:30 durch motzerator.
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motzerator schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die harte Kritik vieler Anwender zeigt, das Microsoft scheinbar
> nicht erforscht, wie Menschen mit ihrem System arbeiten.
Sie arbeiten so wie sie es in der Vergangenheit gelernt haben.
Alles was danach anders ist, ist automatisch schlecht, selbst wenns besser ist.
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Warum glaubst Du zu wissen, was alle Anwender wollen? Wieso glaubst Du, dass der Aufschrei in den Medien repräsentativ ist?
Genauso wie Vista damals durch ständige Wiederholungen von schlechten Meldungen die Meinungen vieler Menschen negativ beeinflusst hat, wird jetzt wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben, der Start-Knopf-Metro-Mist.
(Schau dir mal die Stammtischwortführer an, die Vista total blöd fanden und Windows 7 total cool - in Wahrheit aber werden die meisten zwischen beiden Systemen kaum einen Unterschied ausmachen)
Wenn du der Meinung bist, dass der alte Kram so toll ist und man nichts zu ändern braucht, dann bleib doch bei dem alten Kram.
Änderungen können scheinbar nur Apple, bei Microsoft darf nie etwas Altes über Bord geschmissen werden. Zum Glück halten sie sich nicht immer dran, sonst würden wir noch immer ohne Maus mit einem DOS Bildschirm vorlieb nehmen müssen.
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wonz schrieb:
-----------------------------------
>> Die harte Kritik vieler Anwender zeigt, das Microsoft scheinbar
>> nicht erforscht, wie Menschen mit ihrem System arbeiten.
> Sie arbeiten so wie sie es in der Vergangenheit gelernt haben.
> Alles was danach anders ist, ist automatisch schlecht, selbst
> wenns besser ist.
Das ist völlig korrekt erkannt.
Wobei ich hinzufügen möchte, das die Akzeptanz von Veränder-
ungen direkt abhängig ist von den erkennbaren Verbesserungen
für die einzelne Person und davon, ob die Veränderung optional
ist oder erzwungen wird.
Je größer die Vorteile, desto höher die Akzeptanz.
Je optionaler die veränderung, desto geringer der Widerstand.
DIE FRAGE IST NUN, WIE REAGIERE ICH ALS HERSTLLER EINES
PRODUKTES AUF DIESE FAKTEN?
1. Ich missachte sie und jammere über die Sturheit der
Menschen.
2. ich beachte diese Fakten. Ich setze Ändernungen so sparsam,
wie es nur geht ein und mache sie wenn immer möglich optional
anwendbar.
Welcher Hersteller hat damit wohl mehr Erfolg.
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cmerkens schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Genauso wie Vista damals durch ständige Wiederholungen
> von schlechten Meldungen die Meinungen vieler Menschen
> negativ beeinflusst hat, wird jetzt wieder eine neue Sau
> durchs Dorf getrieben, der Start-Knopf-Metro-Mist.
Könnte es sein, das Vista anfangs einfach schlecht war? Besorg
dir mal eine Vista DVD aus der Zeit des Marktstarts, installiere
die und benutze den PC ein wenig offline, also ohne Updates.
Kopier doch mal ein paar Gigabyte an Daten mit dem Explorer.
Vista war anfangs grausam und wurde Jahrelang nachgebessert,
bis es zum Schluss ein richtig ordentliches Betriebssystem war.
Microsoft hat aus den Fehlern gelernt und mit Windows 7 ein
super Betriebssystem abgeliefert.
Glaubst Du diese Verbesserung und dieser Erfolg währe ohne
Kritik möglich gewesen?
In Windows 8 gibt es nun wieder Probleme, diesmal weniger
der Performance sondern mehr der für viele Menschen eben
grauenhaften User Eperience zu verdanken.
Das Metro viele stört, bedeutet übrigens nicht, das es alle
stört. Du kannst einer der Menschen sein, die damit gut
zurecht kommen. Akzeptiere aber, das es viele eben anders
sehen und daher bedarf daran besteht, das die Sau solange
durchs Dorf getrieben wird bis alles gut ist.
ES GIBT AUCH EINE LÖSUNG FÜR DAS PROBLEM:
1. Komplette Trennung von Kernel und Benutzeroberfläche.
2. Wechsel von Desktops ermöglichen
3. Anbieten verschiedener Oberflächen für verschiedene
Leute. Inclusive einfachsem Wechsel.
Warum soll Windows 8 nicht aussehen können wie
Windows XP, für die denen das so besser gefällt?
2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.12 17:43 durch motzerator.
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Hast du mal größere Benutzergruppen administriert? Wie willst du 500 Leute schulen oder supporten, wenn sich jeder eine eigene Bedienphilosophie aktivieren kann?
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motzerator schrieb:
-------------------------
> Also: ENTWEDER HAT MICROSOFT EINE UNBRAUCHBARE
> ABTEILUNG FÜR USABILITY ODER MAN HAT HIER EINFACH
> VERSUCHT ALLEN EINEN BÄREN AUFZUBINDEN.
Dürfte ich Dein Portfolio sehen, besonders den Teil mit den Projekte in Sachen UX?
Ansonsten würde mich mal interessieren woher Deine argumentlose Behauptung kommt es besser zu wissen.
Da Du ja King- UX bist könntest Du z.B. mal eine GOMS Analyse zwischen Start Menü und Metro durchführen (da ich bezweifel Das Du weißt was das ist -> Google) und mit uns die Resultate teilen. Das wäre z.B. ein messbarer Faktor für gerechtfertige Kritik.
Nur weil das warhgenommene Blöcken der Masse laut ist sollte man nicht darauf schließen das es faktisch relevant ist. Wobei ich hier nicht mal eine reale Masse sehe, sondern nur ein paar lautstarke Pseudoelitäre die den Hauptteil des Lärms ausmachen.
Edit:
> Komplette Trennung von Kernel und Benutzeroberfläche.
Ich sehe Du hast (keine) Ahnung, lesen bildet:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc750820.aspx
GDI wurde so gemacht damals wegen der Geschwindigkeitsvorteile damals. Auch so eine dolle Urban-Legen und FUD von den OSS-Fanatics ist das Aero das System langsamer machen würde, das Gegenteil ist der Fall. Aber klar, bei MS Arbeiten ja auch nur Vollidioten, zumindest wenn man einigen Vögeln glauben mag.
Bei all Deinem Wissen *hust* frage ich mich warum Du noch nicht bei Apple oder MS arbeitest, als Usability Experte und Chief Software Architect in einem.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.12 19:42 durch burzum.
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burzum schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>> Also: ENTWEDER HAT MICROSOFT EINE UNBRAUCHBARE
>> ABTEILUNG FÜR USABILITY ODER MAN HAT HIER EINFACH
>> VERSUCHT ALLEN EINEN BÄREN AUFZUBINDEN.
> Dürfte ich Dein Portfolio sehen, besonders den Teil mit den
> Projekte in Sachen UX?
Für obige Aussage brauche ich kein eigenes Portfolio vorzuweisen,
genausowenig wie kein Sportreporter, der einen Kicker kritisiert,
selber ein Weltklasse Fußballer sein muß.
Fakt ist, das es viele Menschen gibt, die mit Metro sehr unzufrieden
sind und die Bedienung grauenhaft finden und das ist ein Zeichen
dafür, das Microsoft seine Hausaufgaben hier nicht gemacht hat,
sonst währe Metro unter Windows 8 ja angenehm zu bedienen und
keiner würde sich daran stören.
> Ansonsten würde mich mal interessieren woher Deine
> argumentlose Behauptung kommt es besser zu wissen.
Studium der Meinung anderer Teilnehmer in verschiedenen
Foren und der Einsatz einfacher Logik. Hätte die Usability
Abteilung von Microsoft gute Arbeit geliefert, währe Metro
angenehm zu bedienen und es gäbe die Klagen nicht.
Eines behaupte ich zudem, wirklich besser zu wissen:
Ich würde als erstes den Zwang wegnehmen, dem User die
Wahl lassen. Das ist defintiv besser als seine Absatzzahlen
zu riskieren, weil vielen das neue Interface nicht gefällt und
sie es nicht loswerden können, weil man das System nicht
auf die klassische Benutzerführung zurückschalten kann.
> Nur weil das warhgenommene Blöcken der Masse laut ist
> sollte man nicht darauf schließen das es faktisch relevant ist.
Lass es uns einfach mal abwarten. Man wird ja sehen, ob dieses
Blöken relevant ist oder nicht und ob Windows 8 mit Metro ein
wirtschaftlicher Erfolg wird oder nicht. Das wird erst die Zeit
zeigen.
Was deinen Hinweis mit GOMS betrifft, ja das musste ich
tatsächlich googlen. Wikipedia hat da unter "schwächen
von GOMS" ja einige interresante Aspekte aufgeführt:
Jedenfalls scheint GOMS verschiedene Lerntypen und
Wahrnehmungstypen nicht zu berücksichtigen.
Ein paar Schwächen von Goms (laut wikipedia):
- Außerdem arbeiten die Modelle unter der Annahme,
dass ein Nutzer zu jedem Zeitpunkt weiß, was er zu tun
hat. Das ist nur auf professionelle Nutzer anwendbar,
unerfahrene Nutzer werden nicht berücksichtigt
- Die Persönlichkeit oder die Gewohnheiten des
Nutzers werden ebenfalls durch kein Modell
berücksichtigt. Alle Benutzer werden als exakt
gleich angesehen.
Also ganz ehrlich, der Weisheit letzter Schluss scheint
dein GOMS nicht zu ein.
Ich hätte tatsächlich erwartet, das gerade auch die
Individualität der Benutzer und deren unterschied-
licher Kentnissstand ausgiebig erforscht werden.
Ich komme aus dem Handel, dort ist man es gewohnt,
sich auf die verschiedenen Kundengruppen einzu-
stellen, um möglichst viele zufrieden stellen zu können.
Auch Microsoft sollte daran gelegen sein, seine
Kunden zufrieden zu stellen.
---
> Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,
> ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
Ash metro durbatulûk, ash metro gimbatul,
ash metro thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul
Ein Metro, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.12 02:00 durch motzerator.
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ralf.wenzel schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hast du mal größere Benutzergruppen administriert? Wie willst du 500 Leute
> schulen oder supporten, wenn sich jeder eine eigene Bedienphilosophie
> aktivieren kann?
Was die IT innerhalb einer Firma macht, ist ja nochmal eine ganz andere Sache.
Abgesehen davon, wenn deine Mitarbeiter bisher Windows XP benutzen und
Du die Wahl hast, ihnen ein neues Windows mit XP Look oder mit Metro vor
zu setzen, was würdest Du tun?
- XP Look vorgeben und alles läuft produktiv weiter wie gehabt?
- Metro vorgeben und schön alle umlernen lassen während der Arbeitszeit?
Verzeih, daß ich als Privatanwender da gerne selber entscheide,
als Admin hättest Du die Wahl. Der einzige Nachteil: Solltest Du
dich für Metro entscheiden, kannst Du es dann nicht mehr auf
Microsoft schieben, das kein Startmenü mehr da ist.
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burzum schrieb:
--------------------------
>> Komplette Trennung von Kernel und Benutzeroberfläche.
> Ich sehe Du hast (keine) Ahnung, lesen bildet:
> GDI wurde so gemacht damals wegen der Geschwindigkeitsvorteile damals.
Also in dem Artikel lese ich nur, das GDI32 in den Kernel verlagert wurde,
weil das eben schneller ist und weniger Speicher brauchte. Soweit ich weis liefert das GDI32 grundlegende Funktionen zur Geräteunabhängigen Grafikausgabe. Ist es denn gleichzeitig der Desktop?
Ist es deshalb nicht möglich, zwei (oder mehrere) Bedienkonzepte wahlfrei zu verwenden? Ich dachte immer, der sichtbare Teil des Desktops währe in der Datei explorer.exe enthalten und die benutzt das GDI für ihre ausgaben, ist aber nicht das GDI?
Könnte man nicht, bildlich gesprochen, eine explorer_xp.exe, eine explorer_vista.exe und eine explorer_7.exe haben?
Denn darum geht es ja in meiner Aussage: Ich wünsche mir, das man beim Start des Computers oder in der Systemsteuerung eine Benutzeroberfläche festlegen und diese auch jederzeit wechseln kann.
Wenn ein Anwender lieber die Bedienung von XP haben will, warum soll er das nicht haben können? Und wenn sein Kumpel ihm was helfen will, aber Metro oder was ganz anderes gewohnt ist, stellt er es einfach um und bedient den Computer so wie er es gewöhnt ist.
Das ist mein Vorschlag: Das Windows so zu bauen, das der User das Erscheinungsbild aus mehreren Alternativen wählen kann, inclusive einem Look Alike Modus für verschiedene ältere Windows Systeme. Das würde die Akzeptanz neuer Versionen massiv erhöhen.
Ich sage nicht, das dies leicht ist für Microsoft, aber es ist sicher machbar und es geht auch weit über das hinaus, was nötig währe, um die Akzeptanz von Windows 8 zu erhöhen. Aber das währe eine Sache, die ich richtig toll fände. So wie ich die Performance von Windows 7 toll fand nach der schlechten Erfahrung mit Windows Vista.
Ich bin wirklich kein Linux Freak, aber dort kann ich doch auch wählen. Ich habe zum Beispiel Ubuntu für mein Homebanking gewählt, auf einem älteren Laptop. Irgendwann kam da ohne Vorwarnung dieses Unity, auch so eine neue benutzeroberfläche, die mir nicht gefällt.
Mit einem Klick auf dem Login Screen konnte ich aber zu meiner gewohnten Desktop Umgebung Gnome 2 zurückgehen und ich kann bei jedem Start wählen, was ich benutzen will.
> Auch so eine dolle Urban-Legen und FUD von den OSS-Fanatics ist das Aero das
> System langsamer machen würde, das Gegenteil ist der Fall.
Entstanden ist diese Sichtweise aus der Tatsache, das Vista bei Release
sehr langsam war und das AERO die auffälligste Änderung war. Es ist
richtig, das Aero nicht schuld war, da AERO von 3D beschleunigung
profitierte und sogar den Prozessor entlastete.
Fakt ist aber auch, das die Performance und der Umfang von Windows Vista
damals viel Grund zur Kritik gaben. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mich damals ausgiebig mit einem Herrn Melanchton gefetzt hatte (ich schreibe gerne etwas polemisch). Am Ende gab mir die geschichte Recht und alles, was ich an Windows Vista kritisiert habe war in Windows 7 zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt und da ich eben schon einmal über die Zeit mit meiner Kritik recht behalten habe, sehe ich gute Chancen, das mein Standpunkt auch diesmal nicht so verkehrt ist.
> Aber klar, bei MS Arbeiten ja auch nur Vollidioten, zumindest
> wenn man einigen Vögeln glauben mag.
Nein die haben viele Fähige Leute, wenn man sieht wie die das Vista
aus dem Dreck gezogen haben, im Laufe der Zeit, da habe ich große
Hochachtung vor.
Aber Microsoft macht auch immer wieder unglaubliche Fehler und
die wird man doch kritisieren können?
Oder soll man alles beklatschen, inclusive des Kaisers neues Metro?
Was die Usability betrifft, kommt das nun mal bei vielen schlecht an.
Ganz ehrlich, was glaubst Du warum ich hier so viel Schreibe? Weil
ich eigentlich ein Fan von Microsoft Windows bin.
Nur gefällt mir die Richtung nicht, also sag ich meine Meinung.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.12 03:09 durch motzerator.
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motzerator schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> DIE FRAGE IST NUN, WIE REAGIERE ICH ALS HERSTLLER EINES
> PRODUKTES AUF DIESE FAKTEN?
>
> 1. Ich missachte sie und jammere über die Sturheit der
> Menschen.
>
> 2. ich beachte diese Fakten. Ich setze Ändernungen so sparsam,
> wie es nur geht ein und mache sie wenn immer möglich optional
> anwendbar.
>
> Welcher Hersteller hat damit wohl mehr Erfolg.
Manchmal muss man den Anwender aber auch treten, damit er sich mit neuen Dingen auseinandersetzt. Sonst würden wir heute immer noch unter DOS spielen, denn DOS-Spiele brauchen weniger RAM als Windowsspiele und haben ne bessere Performance wurde damals immer gesagt, was ja auch gestimmt hat. Wozu also Windowsspiele? ;)
Zum Glück haben die Firmen damals das Gejammer der Leute ignoriert und Windowsspiele programmiert, mit denen sich die Leute dann abfinden mussten.
Aber würden wir heute die Situation haben würden die Leute bestimmt von den Entwicklern verlangen, dass die optional noch ihre Spiele für DOS anbieten sollen, denn alles andere wär ja Zwang und Nötigung und es ist schliesslich ihre Pflicht, veraltete Dinge optional anzubieten, wenn der Anwender das neue System nicht will.
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wonz schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Manchmal muss man den Anwender aber auch treten, damit
> er sich mit neuen Dingen auseinandersetzt. Sonst würden wir
> heute immer noch unter DOS spielen, denn DOS-Spiele brauchen
> weniger RAM als Windowsspiele und haben ne bessere Perfor-
> mance wurde damals immer gesagt, was ja auch gestimmt hat.
> Wozu also Windowsspiele? ;)
Der Hauptvorteil von Windows bei Spielen ist sicher die
Abstrahierung der Grafikhardware über die entsprechen-
den DirectX Treiber. Es gab also einen guten Grund, Spiele
für Windows zu entwickeln und darum hat sich das auch
durchgesetzt.
Ich sehe hier bei deinem Beispiel gravierende technische
Vorteile für die Veränderung: Die Nutzung verschiedener
GPU Architekturen mit einem Code.
NUR REDEN WIR HIER ÜBER BENUTZEROBERFLÄCHEN!
Und es gibt einfach keinen Grund, diese andauernd zu
ändern. Die Technik sollte sich dem Menschen anpassen
und nicht umgekehrt.
Microsoft sollte eigentlich ein großes Interesse daran
haben, das die Menschen ihre Bedienoberflächen lieben.
Ich bin die letzten 20 Jahre bei Windows geblieben, weil
es immer die beste Bedienung mit sich brachte, obwohl
mir des Open Source Konzept durchaus gefällt.
Bisher hatte und hat Windows immer noch den besten
Desktop, wenn sich das mal ändert kann es schnell
passieren, das ich tatsächlich nach Linux abwandere.
Der Vorteil von Microsoft sind meiner Meinung nach
folgende Dinge:
1. Die Manpower. Microsoft hat einfach unheimlich
viele Leute beschäftigt. So viele, das man selbst ein
anfangs richtig grottiges Betriebssystem wie Vista
zu etwas ganz ordentlichem patchen kann. Keine
Linux Distribution kann da auch nur im Ansatz
mithalten.
2. Die kommerzielle Orientierung. Wer etwas ver-
kaufen will, muss sich dem Markt anpassen und
das Produkt liefern, welches gewünscht wird.
Das führt dazu, das beispielsweise die Kritik an
Vista in Windows 7 berücksichtigt wurde und aus
der 7 ein richtig klasse Betriebssystem gemacht
hat.
Bleibt zu hoffen, das auch bei Windows 8 irgend-
wann die Vernunft einsetzt.
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motzerator schrieb:
-------------------------
> Für obige Aussage brauche ich kein eigenes Portfolio vorzuweisen,
> genausowenig wie kein Sportreporter, der einen Kicker kritisiert,
> selber ein Weltklasse Fußballer sein muß.
Der Vergleich fährt schon Rollstuhl und hinkt nicht nur.
> Fakt ist, das es viele Menschen gibt, die mit Metro sehr unzufrieden
> sind und die Bedienung grauenhaft finden und das ist ein Zeichen
> dafür, das Microsoft seine Hausaufgaben hier nicht gemacht hat,
> sonst währe Metro unter Windows 8 ja angenehm zu bedienen und
> keiner würde sich daran stören.
Hübsch subjektiv - DEINE Meinung und Wahrnehmung, ergo nicht representativ. Es gibt durchaus Leute die sich positiv geäußert haben. Die die am lautesten Krähen sind eh Leute die angeblich viel lieber Linux benutzen und MS eh jeden Tag bashen.
> Studium der Meinung anderer Teilnehmer in verschiedenen
> Foren und der Einsatz einfacher Logik. Hätte die Usability
> Abteilung von Microsoft gute Arbeit geliefert, währe Metro
> angenehm zu bedienen und es gäbe die Klagen nicht.
Deiner "Logik" nach könnte ich auch behaupten Metro sei toll weil verschiedene Teilnehmer in verschiedenen Foren damit zufrieden sind. Was aber genauso irrelevant wäre wie Deine Interpretation aus nicht wirklich greifbaren und belegbaren Daten.
> Ich würde als erstes den Zwang wegnehmen, dem User die
> Wahl lassen. Das ist defintiv besser als seine Absatzzahlen
> zu riskieren, weil vielen das neue Interface nicht gefällt und
> sie es nicht loswerden können, weil man das System nicht
> auf die klassische Benutzerführung zurückschalten kann.
Das war vielleicht in der Tat nicht der beste Zug. Persönlich bin ich bisher unentschieden ob ich Metro mag oder nicht am Desktop.
> Also ganz ehrlich, der Weisheit letzter Schluss scheint
> dein GOMS nicht zu ein.
Es ist *eine* Methode die Effizienz der Bedienbarkeit des UI zu messen.
> Ich hätte tatsächlich erwartet, das gerade auch die
> Individualität der Benutzer und deren unterschied-
> licher Kentnissstand ausgiebig erforscht werden.
Dafür gibt es andere Mittel. Lies "Rocket Surgery made Easy". http://www.sensible.com/rsme.html Ich bezweifel das MS derartige Tests *nicht* durchführt.
> Ich komme aus dem Handel, dort ist man es gewohnt,
> sich auf die verschiedenen Kundengruppen einzu-
> stellen, um möglichst viele zufrieden stellen zu können.
Ihr stellt auch die 10% zufrieden die permanent an der Hotline nörgeln aber null bis maximal fünf Euro Gewinn im Jahr für euch erwirtschaften?
> Auch Microsoft sollte daran gelegen sein, seine
> Kunden zufrieden zu stellen.
Die die am lautesten nörgeln sind doch eh immer nur die OSS-Fanatics und ein paar Klugscheißer in den Foren auf die MS nichts geben braucht. An denen verdienen sie quasi nichts.
Das MS sich der Kritik ihrer zahlenden Kundschaft aus dem B2B Umfeld sehr wohl annimmt hat man schon in mehreren Fällen gesehen. Ich finde leider das Interview mit einem Manager nicht mehr der als Beispiel aufführte das man extra für einen Großkunden die Abwärtskompatibilität zu irgendeinem Audiosystem im nächsten Windows berücksichtigt hat.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
burzum schrieb:
-----------------------
> [ Viele Leute sind mit Metro unzufrieden ]
> Hübsch subjektiv - DEINE Meinung und Wahrnehmung, ergo
> nicht representativ.
Nun lies doch einfach das Forum, das Du gerade selber benutzt,
da wirst Du genug Kritik an Windows 8 finden.
> Es gibt durchaus Leute die sich positiv geäußert haben.
Oh ja, die gibt es durchaus. Ich habe gesagt viele Leute sind mit
Metro unzufrieden, ich habe nie gesagt alle.
Mir ist darüber hinaus aufgefallen, das viele die mit Windows 8
keinerlei Probleme haben, auf eine alternative Bedienung setzen,
beispielsweise den Programmstart über die Suchfunktion. Am
besten war aber der Typ mit dem Total Commander.
> Die die am lautesten Krähen sind eh Leute die angeblich viel
> lieber Linux benutzen und MS eh jeden Tag bashen.
Da schätzt du mich aber völlig falsch ein. Bis heute konnte noch
kein Linux Desktop mein geliebtes Windows vom Thron stoßen.
Ich finde Linux interessant, nutze es zum Homebanking auf einem
alten Laptop, aber selbst der gute Gnome 2 Desktop von Ubuntu
kann mit Windows 7 noch nicht mithalten.
Daher bashe ich nicht Microsoft, sondern nur Metro, das ich für
einen Irrweg halte. Zuvor habe ich Windows 7 in den höchsten
Tönen gelobt und davor Windows Vista gebashed.
> Deiner "Logik" nach könnte ich auch behaupten Metro
> sei toll weil verschiedene Teilnehmer in verschiedenen
> Foren damit zufrieden sind.
Nein das es auch Leute gibt, die damit klar kommen, bedeutet
noch nicht, das es gut ist, oft wird nämlich nicht an Kritik an
Metro gespart, die Aussage ist dann meist eher: man kann es
sich zurecht biegen.
>> Ich würde als erstes den Zwang wegnehmen, dem User die
>> Wahl lassen. Das ist defintiv besser als seine Absatzzahlen
>> zu riskieren, weil vielen das neue Interface nicht gefällt und
>> sie es nicht loswerden können, weil man das System nicht
>> auf die klassische Benutzerführung zurückschalten kann.
> Das war vielleicht in der Tat nicht der beste Zug. Persönlich bin ich
> bisher unentschieden ob ich Metro mag oder nicht am Desktop.
Das ist die ganze Zeit mein Tenor, die sollen Metro ruhig weiter
entwickeln und wenn die es hinbekommen, das die Oberfläche
von Windows eines Tages austauschbar ist wie ein Sweatshirt
zum Anziehen, hat MS das beste aus dieser Kriese gelernt.
>> [ Usability ]
> Dafür gibt es andere Mittel. Lies "Rocket Surgery made Easy".
> www.sensible.com Ich bezweifel das MS derartige Tests
> *nicht* durchführt.
Aber Du wirst mir recht geben, das dabei scheinbar einiges
übersehen wurde, das man aus den Kommentaren sehr
gut herauslesen kann.
Menschen mögen es nicht, wenn man ihnen etwas wegnimmt.
Ein Verlust wird stark negativ empfunden. Das ist im realen
Leben so, in Videospielen und eben auch bei Benutzerober-
flächen.
Genau das ist aber eine der ersten Erfahrungen mit Windows 8.
Man stellt fest, das einem der Startknopf weggenommen wurde,
der dort seit Windows 95 war. Das löst schon mal erste negative
Gefühle aus.
Dann will man diese unangenhme Situation korrigieren: "das muss
man ja irgendwo einstellen können". Dann das nächste Ärgerniss:
Man kann es nicht einstellen, man muss es benutzen.
Dann so Sachen wie die Suche nach dem herunterfahren. Also ich
musste da beim ersten Mal Google befragen, um das in den Charms
unter Einstellungen zu finden.
WAS WÜRDE ICH ÄNDERN? Wenn ich MS währe und die Aufgabe vom
Ballmer hätte, das Metro zu proimoten so gut es geht?
1. Ich würd das Startmenü an Ort und stelle lassen. "Siehst Du Kunde,
alles ist in Ordnung, wir haben dir nichts weggenommen"
2. Der PC würde direkt in den Desktop Booten.
3. Ich würde einen "Metro Button" direkt über die Suchzeile in das
Startmenü integrieren, und einen auf den Desktop packen.
4. Nach dem ersten Start käme ein "Willkommen Bildschirm"
- Mit einem Hinweis, doch auch mal Metro, die neue Oberfläche
für Touchgeräte auszuprobieren.
- Mit einem Videokurs: So funktioniert Metro
5. Der Anwender könnte jederzeit vom Startmenü auf Metro
umschalten.
6. Zuletzt würde ich Metro in einem Fenster ermöglichen, damit
auch die Desktop Fans nützliche Apps wie Windows Programme
laufen lassen können. Das würde die Akzeptanz der Apps erhöhen.
WARUM würde ich das so tun?
Weil ich so den Spieltrieb der Menschen für mich ausnutze,
ohne sie gleich am Anfang mit einer Menge negativer Gefühle
zu konfrontieren.
> Ihr stellt auch die 10% zufrieden die permanent an der Hotline
> nörgeln aber null bis maximal fünf Euro Gewinn im Jahr für
> euch erwirtschaften?
Wenn 10% permanent an der Hotline nörgeln, läuft etwas schief.
Es gibt immer ein paar Querulanten, aber das ist vielleicht einer
unter 5000 Kunden.
Wenn 10 % der Kunden so ein Verhalten zeigen, sollte man seine
Abläufe dringend überprüfen, dann läuft etwas gewaltig schief.
Denn die 10 % sind eh nur die Spitze des Eisberges, viele mögen
den Stress nicht, den eine Reklamation mit sich bringt, die lästern
dann im Freundeskreis und kaufen das nächste mal woanders.
Daher sollte man den Nörglern durchaus Gehör schenken, viele
geben hilfreiche Hinweise darauf, was sie verärgert hat und bei
vielen kann man das nachvollziehen, wenn man gut zuhört.
Eine Reklamation ist die beste Chance, aus einem verlorenen
Kunden einen Stammkunden zu machen.
> Die die am lautesten nörgeln sind doch eh immer nur die
> OSS-Fanatics und ein paar Klugscheißer in den Foren auf
> die MS nichts geben braucht. An denen verdienen sie quasi
> nichts.
Würde ein Verkäufer diese Aussage machen, würde ich ihm
mangelnde Kundenorientierung vorwerfen. Machen wir doch
mal einen Test:
Verrat mir mal, wie Du meine Motivation für meine Beiträge
zu Metro einschätzt. Bin ich für dich ein Nörgler? Ein OSS
Fanatiker?
Oder könnte es sein, das ich tatsächlich ganz etwas anderes
bin? Das ich mir einfach ernsthafte Sorgen mache, was da aus
meinem Lieblings OS gemacht wird?
> Das MS sich der Kritik ihrer zahlenden Kundschaft aus dem
> B2B Umfeld sehr wohl annimmt hat man schon in mehreren
> Fällen gesehen.
Was will Micorsoft mit Windows 8 erreichen? Soll es ein reines
produkt für den B2B markt werden? Oder soll es ein Allround
Betriebssystem sein?
Wo hat Microsoft denn die letzten Jahre am meisten Federn
gelassen?
- Bei MP3 Playern
- Bei Smartphones
- Bei Tablets
Sind das typische Produkte für den B2B Markt? Oder haben
da die Privatleute für neue Fakten gesorgt?
Vielleicht sollte man auch mal dem Privatkunden zuhören,
sonst wird das Spiel so weiter gehen. Apple ist mit seinen
Macs heute auch viel besser aufgestellt als früher, schon
alleine was die zahl der Vertriebsstellen betrifft.
Ich bin mir sicher, auch in Cupertino hat man die neue
Windows Version schon ausgiebig getestet und ein paar
Falschen Sekt kalt gestellt und bevor Du mich mal wieder
falsch einschätzt: Ich habe nicht ein APPLE Produkt im
Haus!
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Der Startknopf mag fehlen, das Startmenü gibt es in Form der Metro jedoch noch. Und das MS bei mobilen Geräten mitmischen will ist doch klar.
Man kann es ja auch als Chance betrachten, Apps die man auf dem PC entwickelt, lassen sich auch auf mobilen Geräten ausführen. Und die Appentwicklung boomt!
Fraglich ist nur, wer die W8 Handys und Tablets kaufen soll. Viele haben schon ein iOS oder Android Gerät. Mal sehen evtl. Kann MS mit dem Komplettpaket PC, Xbox, Mobile und Tablet punkten. Android hat kein PC OS und Apple ist sehr teuer. Da allwrdings schon die Windows Phones nicht gut ankommen, sehe ich für MS nur eine Chance mit subventionierten Geräten und massiver Werbung. Das sie sich un einen bestehenden Markt drängen können, haben sie ja schon mit der Xbox Beweisen
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nope84 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Der Startknopf mag fehlen, das Startmenü gibt es in Form
> der Metro jedoch noch.
Metro unterscheidet sich gravierend vom Startmenü. Es hat
kaum Ordnungshilfen und selbst Leute, die sich damit
arangieren können geben meist zu, das sie dazu erstmal
richtig aufgeräumen mussten.
> Und das MS bei mobilen Geräten mitmischen will ist doch klar.
Ja aber dann sollen Sie das Metro optional anbieten und
es nicht den Leuten bei Windows 8 aufzwingen.
> Man kann es ja auch als Chance betrachten, Apps die man
> auf dem PC entwickelt, lassen sich auch auf mobilen Geräten
> ausführen. Und die Appentwicklung boomt!
Die Frage ist nur, ob sie auch für Metro boomen wird. Denn
es gibt bereits Android und iOs für Mobile Geräte und auf
dem PC ist Metro nicht gerade beliebt.
Vor allem, solange Microsoft verhindert, das man Metro Apps
in einem Fenster laufen lassen kann.
> Fraglich ist nur, wer die W8 Handys und Tablets kaufen soll.
> Viele haben schon ein iOS oder Android Gerät.
ja das frage ich mich auch. Dann sind da ja noch die Käufer
von Windows Phone 7,5 die jetzt alle kein Update auf 8
bekommen, ob die wohl noch Lust darauf haben?
> Das sie sich un einen bestehenden Markt drängen können,
> haben sie ja schon mit der Xbox Beweisen
Das haben sie auch früher schon geschafft, mit Windows 3.1
haben sie ja auch Atari und Amiga weggeräumt.
Aber das ist nur mit einem Überlegenen Profukt möglich,
was ich bei Metro nicht ansatzweise erkennen kann.
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> Verrat mir mal, wie Du meine Motivation für meine Beiträge
> zu Metro einschätzt. Bin ich für dich ein Nörgler? Ein OSS
> Fanatiker?
>
> Oder könnte es sein, das ich tatsächlich ganz etwas anderes
> bin? Das ich mir einfach ernsthafte Sorgen mache, was da aus
> meinem Lieblings OS gemacht wird?
Dummerweise ist das Golem-Forum nicht die richtige Adresse für deine Kritik. Hier sollte mittlerweile jeder mitbekommen haben, dass du mit Metro auf dem Kriegsfuß stehst. Die meisten werden dich vermutlich nicht mehr ernst nehmen, weil sie dich für einen Hater halten.
Vielleicht solltest du deine (konstruktive?) Kritik lieber hier anbringen: Dev-Blog für Windows 8 Da ist sie viel besser aufgehoben.
> Was will Micorsoft mit Windows 8 erreichen? Soll es ein reines
> produkt für den B2B markt werden? Oder soll es ein Allround
> Betriebssystem sein?
Ich denke, sie wollen mit dem Metro-Zwang erreichen, dass so viele Anwender wie möglich sich mir der neuen Umgebung auseinandersetzen, was wegen der großen Zahl an vorinstallierten Betriebssystemen auch der Fall sein wird.
Sie wollen damit sicher auch Produktsparten wie Windows Phone pushen, denn diese Geräte bedienen sich ja dann genau so wie der PC daheim. Für manche bis viele Privatanwender sicherlich ein Grund, beim nächsten Handy zu Windows zu greifen. Nämlich aus reiner Gewohnheit, der selbe Grund der bei dir zur völligen Ablehnung der neuen UI führt, könnte (man beachte den Konjunktiv!) sich am Ende für Microsoft auszahlen.
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