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Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

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  1. Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Terrier 30.05.13 - 20:11

    ... die Sicht der Geschäftskunden. Etliche Leute sind auf den ausleiernden Shitstorm der Privatnutzer so dermaßen fixiert, dass sie nichts anderes mehr im Kopf haben. Für das Geschäft hat das alles überhaupt keine Aussagekraft!

    Der Absatz von Win8 im Geschäftssektor ist katastrophal eingebrochen. Die Bedienung ist ursprünglich für Touch-Displays konzipiert worden, worauf sich auch nichts verändert hat. Das wird sich auch mit dem Update auf 8.1 nicht tun. Ihr könnt an dieser Tatsache nichts herumschrauben, das bestätigt sich erst, wenn Ihr Euch in den einzelnen Abteilungen einer Firma umschaut. In allen Büros und Abteilungen meiner Firma zum Beispiel (Größe ca. 1.000 Mitarbeiter, Automobilbranche) stehen ausschließlich Desktops mit Win7 - es gibt nirgendwo Tablets o. ä. Touch-Displays mit Win8. Auch beim Kunden sieht es nicht anders aus.

    Dafür gibt es auch einen Grund: Alle für die Produktion relevante Anwendungen sind im Hinblick auf ihr Layout zu komplex aufgebaut, um für die Modern UI realisiert werden zu können. Sie umfassen eine Unmenge an Funktionen, die platzsparend untergebracht aber jederzeit aufrufbereit sein müssen, um die schlicht enorme Menge an Daten zu Artikeln, Bestell- und Produktionsvorgängen, sowie die An- und Abmeldung von Arbeitsabläufen, etc pp. bewältigen und überblicken zu können. Hier sind klassische Oberflächen von Vorteil, weil zumal keine visuellen Effekte und Charms bei der Arbeit ablenken und die Arbeitsvorgänge verzögern.

    Die Modern UI ist reine Spielerei, für den Produktionseinsatz nicht nur kontraproduktiv, sondern auch vollkommen ungeeignet und sprengt mit ihrem Geschmacksmuster beim minimlistischen Design und Wurstfinger-Wischkonzept allemal den Rahmen. Zu einem funktionalen Betriebssystem gehört sich es, dass es weitgehend konfigurierbar ist und die Darstellung sich soweit anpassen lässt, dass die Arbeitsoberfläche nicht mit unnötigem Scrollen, Wischen, sowie den Gesten und all dem bunten Schnickschnack drumherum beeinträchtigt wird. Weil die Oberfläche von Win8 sich eben nicht für den Desktop gerecht einstellen lässt, muss Microsoft auch einlenken und zugestehen, dass Win8 das kontraproduktivste und innovationsloseste Windows für Desktops aller Zeiten ist.

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  2. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor nmSteven 30.05.13 - 20:40

    Ohne das auseinander Pflücken zu wollen keins der von ihnen genannten Argumente ist richtig.

    Windows 8 lässt sich ganz ohne Zusatzsoftware ganz einfach bedienen und das ohne Touchscreen und mit Maus und Tastatur. An einigen stellen möchte ich behaupten sogar dank der Modern UI deutlich schneller als mit dem altem Sttartmenü.

    Man muss es nur durchschauen und das ist eigentlich nicht wirklich schwer. Man muss sich von der Vorstellung trennen, dass dieses Design nur auf einem Windows Phone funktionieren würde auf der XBOX klappt es ja auch ganz ohne Touchscreen und auf dem PC klappt es nun auch

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  3. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor motzerator 30.05.13 - 20:50

    Terrier schrieb:
    ----------------------
    > Der Absatz von Win8 im Geschäftssektor ist katastrophal eingebrochen.

    Im Prinzip müsste man deinen kompletten Beitrag zitieren und einfach
    +1 darunter schreiben. Allerdings sehe ich den Unterschied zwischen
    Privatanwendern und Firmenkunden nicht. Die Qualität einer Oberfläche
    können wohl beide Seiten genauso gut beurteilen, daher hat dieser
    Shitstorm schon seine Berechtigung.

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  4. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Senf 30.05.13 - 20:55

    Nur weil wir etwas traditionell gewohnt sind, heißt es nicht, dass es perfekt oder richtig ist. Das gilt für Tastatur/Maus-Bedienung und fensterbasierte UIs genauso wie für Religionen (gewagter Vergleich, aber im Endeffekt passts).

    Natürlich heißt das auch nicht, dass die Win8-Philosophie automatisch die Richtige ist, aber ich bin froh, das MS das Althergebrachte mal ein wenig durchrüttelt!

    Meine Prognose: Der Touchscreen in Form von TabletPCs wird in naher Zukunft das Rennen machen, auch als Arbeitsgerät. Es ist einfach intuitiver. Bis dahin gilt es natürlich, noch so einige Hürden zu nehmen, aber das Bild eines Menschen, der bucklig in einen Monitor starrt und dabei Tastatur und Maus bedient wird uns bald genauso befremdlich sein, wie es heutzutage die Vorstellung ist, das jemand einen Rechenschieber verwendet oder einen Brief mit Schreibmaschine schreibt.

    Gruß,
    Senf

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  5. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor sys64738 30.05.13 - 21:10

    In unserer Firma haben wir zu 80% noch WinXP. 5% Mac 5% Linux 10% Win7. Win8 will keiner.

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  6. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor timmy_tim12 30.05.13 - 21:21

    +1

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  7. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor timmy_tim12 30.05.13 - 21:28

    und jetzt meine Frage!

    Wie viele haben sich Win8 mal angeschaut, geschweige denn ausprobiert??

    ich würd sagen höchsten 10%

    Wie viele haben in den Medien nur schlechtes darüber gelesen?
    Wahrscheinlich 90%

    Wie viel ist an den Gerüchten wahr?

    Ich denke diejenigen die win8 etwas länger probiert haben werden wissen dass man den medien wenig glauben schenken kann.


    LG
    Tim

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  8. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Abakus 30.05.13 - 22:18

    Dass Windows 8 aus Usabilitysicht misslungen ist, ist kein Gerücht, sondern Fakt.
    Und das bestätigen gerade die, die sich länger damit auseinandergesetzt haben.

    Ich persönlich fand die Vorstellung, dass endlich mal etwas neues, frisches das in die Jahre gekommene "Fenster, Icons, Menüs und Mauszeiger" (WIMP) Prinzip ersetzen, oder zumindest ergänzen könnte, toll. Microsofts Modern UI geht in diese Richtung, ist jedoch (leider), ganz nüchtern betrachtet, ein Fehlschlag.

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  9. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor violator 30.05.13 - 22:25

    Abakus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Windows 8 aus Usabilitysicht misslungen ist, ist kein Gerücht, sondern
    > Fakt.
    > Und das bestätigen gerade die, die sich länger damit auseinandergesetzt
    > haben.

    So wie dieser eine "Usability-Experte", dessen Website aussieht wie von 1995, furchtbare Farben hat und viele unlogische Elemente besitzt?

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  10. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Switchblade 30.05.13 - 22:45

    Interessant. Also schmeissen wir CNC-Mehrspindler raus und verwenden ausschliesslich Einspindler aus den 80ern. Neu ist immer schlecht. Und wenn es gut ist, kann man es ja immer noch schlecht machen. :D

    U.N. Special Department NERV - Allied with SEELE, SYNAPS and the JSSDF Armed Forces.

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  11. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Terrier 30.05.13 - 22:49

    sys64738 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In unserer Firma haben wir zu 80% noch WinXP. 5% Mac 5% Linux 10% Win7.
    > Win8 will keiner.

    Wir hatten zuvor auch Windows XP. Mit der Zeit vergrößerte sich das Netzwerk, da alle Spritzgussmaschinen und Montage-Vorrichtungen allesamt vernetzt wurden und immer mehr Produktionszyklen und -aufträge zentral bewältigt und überwacht werden müssen. Das System läuft ununterbrochen im 3-Schicht-System, es muss also gewährleistet sein, dass rund um die Uhr an 24std/7t alles zuverlässig funktioniert und die Kommunikation nicht unterbricht.

    Somit stiegen die Anforderungen an der Hardware-Spezifikation - und zugleich laufen mehrere Anwendungen parallel, die alle Daten zuverlässig erfassen und grafisch auswerten müssen. Die Desktop-PCs sind standardmäßig mit Win7 x64, i5-Prozessoren und 8 GB RAM ausgestattet.

    Der Einsatz von Win8 ergibt in unserer Firma überhaupt keinen Sinn. Einerseits ist das Betriebssystem noch nicht ausgereift genug, andererseits sind die Treiber für Win8 nicht optimiert, die Netstal-Systeme damit inkompatibel und eine Testumgebung hat auch bestätigt, dass diese Umstände zu unbrauchbaren Resultaten führen.

    Win8 ist aus unserer Sicht also vollkommen undenkbar und hinfällig. Es ist höchstens eine Mode-Erscheinung für kleinere Designer-Studios und Hobby-Produzenten. Mehr nicht.

    timmy_tim12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und jetzt meine Frage!
    >
    > Wie viele haben sich Win8 mal angeschaut, geschweige denn ausprobiert??
    >
    > ich würd sagen höchsten 10%
    >
    > Wie viele haben in den Medien nur schlechtes darüber gelesen?
    > Wahrscheinlich 90%
    >
    > Wie viel ist an den Gerüchten wahr?
    >
    > Ich denke diejenigen die win8 etwas länger probiert haben werden wissen
    > dass man den medien wenig glauben schenken kann.
    >
    > LG
    > Tim

    Wie viele Betriebe haben Win8 getestet?

    Wahrscheinlich 100% und können auch nur deshalb überzeugt bestätigen, ob Win8 sich produktiv im Unternehmen einsetzen lässt. Das ist leider nur bei geschätzten mikrigen 5% der Fall, weil sie weder über große Netzwerke mit notwendigen Administrationsaufgaben verfügen, noch mit Kompatibilitätshürden zwischen den unterschiedlichsten Varianten von Betriebssystemen, Maschinen, Kontrollsystemen und PCs zu kämpfen haben.

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss sich von der Vorstellung trennen, dass dieses Design nur auf einem
    > Windows Phone funktionieren würde auf der XBOX klappt es ja auch ganz ohne
    > Touchscreen und auf dem PC klappt es nun auch

    Witziger Troll. Du solltest dich von der Vorstellung trennen, dass Smartphones und Spielekonsolen im Betrieb eingesetzt werden und die Schule erst abschließen. Man erkennt sofort, wer aus Erfahrung spricht und wer nicht.

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  12. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor dumdideidum 30.05.13 - 23:11

    sys64738 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In unserer Firma haben wir zu 80% noch WinXP. 5% Mac 5% Linux 10% Win7.
    > Win8 will keiner.

    Ganz ehrlich, wer heute noch mit WinXP arbeitet, der hat einfach mal den aktuellen Stand der Technik verpasst. Ich möchte heute mit WinXP nicht mehr arbeiten, bin immer froh, wenn alle Server mittlerweile auf W2K8R2 laufen, weil die neuen Funktion vieles ungemein erleichtern. Suchen im Startmenü, Favoriten, das neue Eventlog, es gibt soviele Punkte, die das Arbeiten wesentlich komfortabler machen.

    Sie fallen nicht direkt auf, aber wenn man damit arbeiten, lernt man sie zu schätzen, wenn man mal wieder auf den "alten Scheiß" zurück muss.

    Und was die Punkte des TO's an geht. Es mag sein, dass Anwendungen nicht für Verwendung mit Touchscreens geschaffen sind, dass komplexe Vorgänge über komplizierte UIs abgebildet werden müssen.

    Aber seien Sie ehrlich zu sich. Wieviel davon wird wirklich gebraucht? Muss wirklich jeder Anwender jede Funktion verwenden und kennen? Ist es nicht eher so, dass der Großteil der Anwender schlussendlich eine Handvoll Funktionen in Anspruch nimmt und es für ihn einfacher Wäre, er könnte sich die 10 Fkt. auf einen OBerfläche mit großen Knöpfen legen, die er einfach mit der Hand bedient und seine 3 Angaben z.b. für Zeit und Dauer oder ähnlich per großflächigen Auswahlmenü angibt.

    Wenn ich eines gelernt habe in den letzten Jahren, dann dass die wenigstens Anwender mit komplexen GUI zurecht kommen.

    Aber abgesehen davon, Windows 8 bietet doch die gleich Möglichkeit, die selben Anwendungen zu starten und laufen zu lassen, niemand ist gezwungen auch nur Ansatzweise einen Touchscreen einzusetzen...aber entscheidend ist doch, dass sich die Denkweise ändern sollte und man sich auf die Möglichkeiten einlassen sollte.

    Sprechen Sie doch mal mit Ihren Mitarbeitern oder überprüfen Sie mal ihre eigenen Arbeitsabläufe. Prüfen Sie, wieviel Sie von Ihren Komplexen Einstellungen tatsächlich so häufig brauchen, wie umständlich sie zu erreichen sind (Anzahl der Klicks, etc.) und bewerten Sie dann die Möglichkeiten neu. Und überlegen Sie dabei, welche Funktionen davon durch aus in einem Untermenü versteckt sein dürfen oder gar durch eine einfach grafische Abbildung "witzig bunt und animiert" dargestellt werden könnten...sie werden überrascht sein.

    Gerade die Automobilbranche is ja nicht gerade für innovative Software bekannt. Ich möchte nicht wissen, wie viele alte Großrechneranwendungen da heute noch laufen, weil man einfach nicht bereit ist, erneut in deren Aktualisierung zu investieren...

    Wenn ich mir so das Werkstattprogramm von Citroen ansehe, dann erkenne ich da einen fortschritt, man kann sich in jedes detail eines Fahrzeugs durchklicken und teile wählen...das was dort mit der Maus bedient wird, kann man genauso gut auch mit dem Finger auswählen...ich seh da kein Problem.

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  13. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor bleicher 30.05.13 - 23:12

    Ich bin ebenfalls neugierig, welche Produktivitätstools sich mit Touchscreen besser bedienen lassen.
    Office? Ist eh 90% Tastatur - da die Hände von der Tastatur zu nehmen ist reine Zeitverschwendung (und präzise Textauswahl mit nem Finger kann ich bei Textgröße unter 40 nicht vorstellen).
    Designtools wie Photshop etc.? Die brauchen Digitizer von Wacom und sRGB Bildschirme - da noch Touch draufzupappen ist zweifelhaft.
    Videoschnitt? Präzise Steuerung vieler kleiner Elemente mit den Fingern scheint mir etwas schwer. Da braucht man so schon 23"+ Bildschirme um halbwegs alles im Blick zu halten.
    CAD? Also AutoCAD mit touchscreen kommt mir etwas zumutend vor. Das geht zwar theoretisch - mit viel Tastatureinsatz, aber bequem wäre es nicht.

    Und das Wichtigste - ein Tablett liegt auf dem Schoß. Bildschirm im Office ist auf dem Tisch - habt ihr schon mal versucht 8 Stunden mit nach vorne gestreckten Armen zu sitzen? Das wird ach 15 Minuten harte nackenkrämpfe geben. Nach einem halben Jahr würde Sekretionen wie Profiboxer aussehen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.13 23:14 durch bleicher.

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  14. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Muhaha 30.05.13 - 23:28

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Man muss es nur durchschauen und das ist eigentlich nicht wirklich schwer.

    Es geht nicht um die "Schwere der grundsätzlichen Bedienung", sondern um unnötigen Änderungen für Desktop-User, die sich neue Arbeitsweisen aneignen sollen, die keinen nennenswerten Vorteile bringen, sondern einfach nur "anders" sind.

    Was Du zu Hause so treibst, das ist Dein Ding, aber in der Geschäftswelt ist das ein KO-Kriterium für Windows 8. Die bisherige Zurückhaltung diesbezüglich und die Reaktion von MS mit 8.1 die Uhr zumindest teilweise wieder zurückzudrehen, sind klares Anzeichen dafür, dass MS hier komplett an den Anforderungen der Geschäftswelt vorbei geplant hat.

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  15. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor PaytimeAT 30.05.13 - 23:36

    Abakus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Windows 8 aus Usabilitysicht misslungen ist, ist kein Gerücht, sondern
    > Fakt.
    > Und das bestätigen gerade die, die sich länger damit auseinandergesetzt
    > haben.
    >

    Ich beschäftige mich mit Windows 8 seit der Developer Preview bzw. nutze ausschließlich Windows 8 seit der Consumer Preview und war bisher begeistert, besonders von der Usability her.

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  16. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Abakus 30.05.13 - 23:54

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abakus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass Windows 8 aus Usabilitysicht misslungen ist, ist kein Gerücht,
    > sondern
    > > Fakt.
    > > Und das bestätigen gerade die, die sich länger damit auseinandergesetzt
    > > haben.
    >
    > So wie dieser eine "Usability-Experte", dessen Website aussieht wie von
    > 1995, furchtbare Farben hat und viele unlogische Elemente besitzt?

    Hehe, naja gut, also dann mal von diesem einen abgesehen. Auch wenn man fairerweise sagen muss, dass Farben und das Aussehen "wie von 1995" nicht automatisch schlechte Benutzbarkeit bedeuten. Die Kritik an Windows 8 dreht sich ja auch nicht um die Wahl der Farben oder den "chromeless" Look, denn sowas ist schlichtweg Geschmackssache. Vielmehr geht es ja darum, das Microsoft Win8 nicht wirklich nutzerzentriert entwickelt hat.
    Man kann ja beispielsweise nachlesen, dass ihre eigene "Telemetrie" ergeben hat, die Nutzer würden sich sehr wenig im Startmenü aufhalten. Soweit okay, halte ich für durchaus glaubwürdig, aber ist es dann eine logische, nutzerzentrische Entscheidung, das Startmenü also infolgedessen jetzt als Vollbild-Startseite anzuzeigen? Eher nicht.

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  17. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Senf 30.05.13 - 23:57

    Terrier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Win8 ist aus unserer Sicht also vollkommen undenkbar und hinfällig. Es ist
    > höchstens eine Mode-Erscheinung für kleinere Designer-Studios und
    > Hobby-Produzenten. Mehr nicht.

    Für kleinere Design-Studios?? Was ist das fürn Schwachsinn? Der Designer braucht ADOBE-Software, ob die auf Windows 7, 8 oder 9 läuft, ist vollkommen irrelevant. Aus Eitelkeit glauben viele Designer, sie bräuchten einen MAC, aber das ist ein anderes Thema. Die Optik / Bedienung eines Betriebssystem ist für Designer schlichtweg egal. Das gilt auch für "Hobby Produzenten" (was immer das auch sein mag).

    Dass Windows 8 mit seinem aufgeräumten Kachelraster im Flat-Design den Designer eher anspricht als den BWLer oder Programmierer, lasse ich gelten. Leider möchte die breite Masse lieber Glossy-Bling-Bling-Transparent-Schlagschatten-Reflection-Design *schauder*.

    Gruß,
    Senf

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  18. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Senf 31.05.13 - 00:05

    bleicher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und das Wichtigste - ein Tablett liegt auf dem Schoß. Bildschirm im Office
    > ist auf dem Tisch - habt ihr schon mal versucht 8 Stunden mit nach vorne
    > gestreckten Armen zu sitzen? Das wird ach 15 Minuten harte nackenkrämpfe
    > geben. Nach einem halben Jahr würde Sekretionen wie Profiboxer aussehen.

    Niemand wird jemals ernsthaft einen Desktop-Monitor mit Touch-Funktionalität für den Arbeitsalltag auf den Markt bringen. In Zukunft liegen die Dinger vermutlich eher - wie früher das Blatt Papier - vor Dir auf dem Schreibtisch. Statt Touch ist auch Gestensteuerung denkbar. Du darfst einfach nicht von heutigen Voraussetzungen ausgehen.

    Die Bedienung der Zukunft wird keine Einschränkung sein, wie Du sie propagierst (Eingabegeräte weg, dafür unergonomisches rumtatschen am Desktopmonitor), sondern wird eine intuitive Bereicherung darstellen. Bis dahin sind allerdings noch viele Hürden zu nehmen; das krampfhafte Festhalten an Altmodischem gehört dazu.

    Gruß,
    Senf

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  19. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Snoozel 31.05.13 - 10:29

    > Niemand wird jemals ernsthaft einen Desktop-Monitor mit
    > Touch-Funktionalität für den Arbeitsalltag auf den Markt bringen. In
    > Zukunft liegen die Dinger vermutlich eher - wie früher das Blatt Papier -
    > vor Dir auf dem Schreibtisch.

    Und dann guckt man den ganzen Tag nach unten auf den Tisch und freut sich nach 10 Stunden ebenfalls über Nackenschmerzen.
    Super Idee...

    Es ist ja toll das irgendwelche Leute immer alles vorhandene ändern wollen, aber Bildschirm vor einem + Tastatur/Maus ist ergonomisch nunmal das beste was momentan geht.

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  20. Re: Mit entscheidend für den Erfolg ist ...

    Autor Pflechtfild 31.05.13 - 10:58

    nmSteven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne das auseinander Pflücken zu wollen keins der von ihnen genannten
    > Argumente ist richtig.

    Eine Geschäftsanwendung ist über Jahre hinweg gereift (±gut...), die Anwender müssen die bedienen. Der Spaßfaktor ist und bleibt bei Null.
    Hier kann man wirklich von Produktivität sprechen.

    Ein Redesign auf "modern" würde nur Unmengen an Zeit verschlingen, die Anwender brauchen aber auch dann immer noch dieselben Informationen und müssen ihre Eingaben machen. Eine Steigerung der Produktivität ist nicht erkennbar.

    Das gilt auch für Tausende von Fach-Programmen in der Verwaltung, in Ämtern und Behörden.

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