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Singularity ist Open Source

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  1. Singularity ist Open Source

    Autor: regiedie1. 09.11.12 - 13:39

    unter der Microsoft Research License. Es gibt den Hauch einer Hoffnung, dass der Midori-Kernel das auch sein könnte.

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  2. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: theuserbl 09.11.12 - 15:30

    Der Quellcode steht öffentlich zur Verfügung. OpenSource nach der OSI-Definition ist es nicht.

    Der Quellcode und das Programm dürfen in keinster Weise kommerziell genutzt werden.

    Ein Zeitschriftenverlag möchte Singularity auf einer seiner CDs beifügen?
    Ohne bei Microsoft die Erlaubnis zu bekommen, ist es nicht erlaubt.

    Ein Distributor will eine Box mit Singularity und einem Handbuch zusammen im Geschäft verkaufen?
    Verboten.

    Eine Firma möchte Singularity auf ihrem Geschäftsserver laufen lassen?
    Verboten.

    Die Freiheiten die Dir Linux und diverse BSDs bieten, bietet Singularity nicht.

    Grüße
    theuserbl

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  3. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: Lala Satalin Deviluke 09.11.12 - 15:55

    Muss es das denn?

    Grüße vom Planeten Deviluke!

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  4. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: xmaniac 10.11.12 - 00:20

    Ein Privatman möchte den Linux-Kernel zusammen mit dem nVidia-Teiber als Distribution zusammen auf einer CD vertreiben - verboten (nach GPL) !

    Ist ja eine ganz tolle "OpenSource" definition nach denen die nur Ihre eigene als solche sehen. Fast so als ob der Vatikan definieren würde was eine Religion ist - Monotheistisch muss sie dann schonmal sein, alles andere glaubt ja nicht an Gott!

    Der SourceCode ist offen lesbar, daher ist es Open-Source! Aber die GPLer wissen ja gerna mal begriffe wie "Frei" nach Ihrem gusto neu zu definiren - etwa so wie die Bürger der DDR nach den definitionen der SED bestimmt auch "Frei" waren.

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  5. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: theuserbl 10.11.12 - 01:50

    xmaniac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Privatman möchte den Linux-Kernel zusammen mit dem nVidia-Teiber als
    > Distribution zusammen auf einer CD vertreiben - verboten (nach GPL) !
    Falsch! Zumindest ist es erlaubt, wenn der Treiber nicht schon im Kernel integriert ist. Den Treiber dem Kernel beizulegen ist überhaupt kein Problem.
    Und VorKon (http://www.vorkon.de/) z.B. hat bereits den NVidia-Treiber dabei.

    Es ist nur so, daß mit der Zeit immer mehr Distributionen sich dazu entschieden, nur noch freie Software mitzuliefern. Oder zumindest den Teil der unfreien Software so gering wie möglich zu halten.
    Hinzu kommt, daß der Nouveau-Treiber inzwischen eine so gute 2D- und 3D-Unterstützung bietet, daß es kaum noch einen Grund gibt, den NVidia-Treiber nutzen zu müssen.

    > Ist ja eine ganz tolle "OpenSource" definition nach denen die nur Ihre
    > eigene als solche sehen.
    Äh, Die OSI (Open Source Initiative) hat den Begriff "OpenSource" selber ins Leben gerufen und diesen Begriff definiert.

    Es definiert sich durch die vier Freiheiten. Laut Wikipedia:
    Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.
    Freiheit 1: Das Programm zu untersuchen und zu verändern.
    Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten.
    Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.
    Das sind jetzt die vier Freiheiten der Freien Software (nach GNU-Definition):
    http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software#Abgrenzungen
    OSI hat lediglich noch ein paar zusätzliche Regeln hinzugefügt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source_Initiative#Definition_von_Open_Source

    Aber wie man schon an den vier Freiheiten erkennen kann, trifft Freiheit 0 nicht auf Singularity zu.

    > Fast so als ob der Vatikan definieren würde was
    > eine Religion ist - Monotheistisch muss sie dann schonmal sein, alles
    > andere glaubt ja nicht an Gott!
    Der Vatikan definiert, was die Katholische Kirche ist.

    > Der SourceCode ist offen lesbar, daher ist es Open-Source!
    Nach Deiner Definition.
    Wenn ich alles was violett ist als grün definiere und alles was grün ist als violett, dann haben Pflanzen üblicherweise violette Blätter.

    Doch wenn jeder seine eigene Definition hat und auf seine eigene Weise anfängt zu zählen, ist eine Verständigung untereinander kaum mehr möglich.
    Also gibt es grundlegende Definitionen.
    Und laut der allgemein üblichen Definition von OpenSource, ist Singularity eben NICHT OpenSource.

    > Aber die GPLer wissen ja gerna mal begriffe wie "Frei" nach Ihrem gusto neu
    > zu definiren -
    Ja, die FreeSoftwareFoundation hat den Begriff "frei" zwar neu belegt. Spricht aber daher auch, um es näher zu beschreiben, als "FLOSS" (free/libre/open-source software). Oder sagt auch »“free” as in “free speech,” not as in “free beer”«.
    Der Begriff "OpenSource" wurde hingegen NICHT neu belegt. Dafür bist Du gerade fleißig dabei, ihn neu belegen zu wollen.

    Grüße
    theuserbl

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  6. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: t-master 11.11.12 - 17:03

    theuserbl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es definiert sich durch die vier Freiheiten. Laut Wikipedia:
    > Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.
    > Freiheit 1: Das Programm zu untersuchen und zu verändern.
    > Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten.
    > Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu
    > verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.
    > Das sind jetzt die vier Freiheiten der Freien Software (nach
    > GNU-Definition):
    > de.wikipedia.org#Abgrenzungen
    > OSI hat lediglich noch ein paar zusätzliche Regeln hinzugefügt:
    > de.wikipedia.org#Definition_von_Open_Source

    Nun soweit ich das verstanden habe hast du diese 4 Freiheiten auch, nur halt mit der zusätzlichen Regel dass du damit nichts verdienen darfst ;)

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  7. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: xmaniac 12.11.12 - 12:19

    theuserbl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xmaniac schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Privatman möchte den Linux-Kernel zusammen mit dem nVidia-Teiber als
    > > Distribution zusammen auf einer CD vertreiben - verboten (nach GPL) !
    > Falsch! Zumindest ist es erlaubt, wenn der Treiber nicht schon im Kernel
    > integriert ist. Den Treiber dem Kernel beizulegen ist überhaupt kein
    > Problem.
    > Und VorKon (www.vorkon.de z.B. hat bereits den NVidia-Treiber dabei.

    Dann lies dir mal die Story vom Untergang des Kororaa Linux durch (als es noch auf Gentoo basierte). Das war zwar nicht eindeutig aber ein Kernelentwickler (vermutlich Alan Cox) hat so lange mit der GPL-Keule gedroht bis es eingestellt wurde, und da lag der nVidia Treiber nur als externes Modul bei...

    > Es ist nur so, daß mit der Zeit immer mehr Distributionen sich dazu
    > entschieden, nur noch freie Software mitzuliefern. Oder zumindest den Teil
    > der unfreien Software so gering wie möglich zu halten.
    > Hinzu kommt, daß der Nouveau-Treiber inzwischen eine so gute 2D- und
    > 3D-Unterstützung bietet, daß es kaum noch einen Grund gibt, den
    > NVidia-Treiber nutzen zu müssen.

    Unsinn, siehe Kororaa

    > > Ist ja eine ganz tolle "OpenSource" definition nach denen die nur Ihre
    > > eigene als solche sehen.
    > Äh, Die OSI (Open Source Initiative) hat den Begriff "OpenSource" selber
    > ins Leben gerufen und diesen Begriff definiert.

    Selten so einen Schwachsinn gehört, den begriff OpenSoruce gab es schon lange vor der "Open Source Initiative" (est. 1998), das ist eher so als ob jetzt jemand eine firma "Freeware-Initiative" gründete, und Freeware nur noch nach eigenen Regeln "Freeware" sei...

    > Es definiert sich durch die vier Freiheiten. Laut Wikipedia:
    > Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.
    > Freiheit 1: Das Programm zu untersuchen und zu verändern.
    > Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten.
    > Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu
    > verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.
    > Das sind jetzt die vier Freiheiten der Freien Software (nach
    > GNU-Definition):
    > de.wikipedia.org#Abgrenzungen
    > OSI hat lediglich noch ein paar zusätzliche Regeln hinzugefügt:
    > de.wikipedia.org#Definition_von_Open_Source

    Wie gesagt, die kamen lange nachdem der begriff OpenSource etabliert war (1998!!) und hatten die Frechheit Ihre eigene definition als einzig richtige zu definiren! Wenn man den Sourcecode einsehen kann, wird es wohl kaum ClosedSource sein. Wenn es dann aber (laut OSI) kein OpenSource ist, was ist es denn dann?

    > Aber wie man schon an den vier Freiheiten erkennen kann, trifft Freiheit 0
    > nicht auf Singularity zu.

    Tolle freiheit, die erlaubt die Software (z.B. den Linux Kernel) in modernen Landminen zu verwenden (und das wird gemacht!). Die Freiheit das Programm zu jedem Zweck auszuführen, ist auch die Freiheit das Programm zum Töten von Menschen auszuführen! Wie war das nochmal mit die Freiheit des einen hört dort auf wo die Freiheit eines anderen endet? Und wenn Software nicht Freiheit 0 entspricht KANN sie laut OSI ja schon garnicht OpenSource sein, nicht wahr?! Deswegen ist es in meinen Augen ein faschistoider Drecksverein, der 1998 so frech war Software welche z.B. nicht die Freiheit 0 gewährte (damit inklusive dem Töten von Menschen machen zu können was man möchte) sei kein Open Source...

    > > Fast so als ob der Vatikan definieren würde was
    > > eine Religion ist - Monotheistisch muss sie dann schonmal sein, alles
    > > andere glaubt ja nicht an Gott!
    > Der Vatikan definiert, was die Katholische Kirche ist.
    >
    > > Der SourceCode ist offen lesbar, daher ist es Open-Source!
    > Nach Deiner Definition.
    > Wenn ich alles was violett ist als grün definiere und alles was grün ist
    > als violett, dann haben Pflanzen üblicherweise violette Blätter.
    >
    > Doch wenn jeder seine eigene Definition hat und auf seine eigene Weise
    > anfängt zu zählen, ist eine Verständigung untereinander kaum mehr möglich.
    > Also gibt es grundlegende Definitionen.

    Von 1998, vorher hatte bestimmt auch noch nie jemand den Begriff "OpenSource" verwendet, schon klar...

    > Und laut der allgemein üblichen Definition von OpenSource, ist Singularity
    > eben NICHT OpenSource.

    Allgemein üblich seit 1998...

    > > Aber die GPLer wissen ja gerna mal begriffe wie "Frei" nach Ihrem gusto
    > neu
    > > zu definiren -
    > Ja, die FreeSoftwareFoundation hat den Begriff "frei" zwar neu belegt.
    > Spricht aber daher auch, um es näher zu beschreiben, als "FLOSS"
    > (free/libre/open-source software). Oder sagt auch »“free” as in
    > “free speech,” not as in “free beer”«.
    > Der Begriff "OpenSource" wurde hingegen NICHT neu belegt. Dafür bist Du
    > gerade fleißig dabei, ihn neu belegen zu wollen.

    Komisch, ich meine schon vor der Begriffsdefinition der 1998 gegründeten OSI einmal von OpenSource gehört zu haben, aber ich kann mich ja auch irren. Viel spass mit der freien Software die erlauben MUSS menschen damit zu töten, weil sie sonst nicht OpenSource sein kann... da bin ich froh wenn Software nicht "OpenSource" im sinne der OSI ist...

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  8. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: regiedie1. 12.11.12 - 12:29

    Dein "erlauben MUSS, Menschen damit zu töten" verstehe ich nicht. Du willst ethische Regeln an Softwarelizenzen knüpfen? Ein gefundenes Fressen für alle BSD-Lizenz-Schwenker.

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  9. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: xmaniac 12.11.12 - 14:41

    regiedie1. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein "erlauben MUSS, Menschen damit zu töten" verstehe ich nicht. Du willst
    > ethische Regeln an Softwarelizenzen knüpfen? Ein gefundenes Fressen für
    > alle BSD-Lizenz-Schwenker.

    Ja, ich finde das man in der Lizenz solche einschränkungen vornehmen darf, ohne das es (laut OSI) unmöglich ist "OpenSource" zu sein. Die OSI erdreistet sich definiren zu dürfen was OpenSource sei und was nicht, obwohl diese erst 1998 gegründet wurde - also lange nachdem der Begriff OpenSource geprägt wurde.

    Eine der voraussetzungen der OSI ist eben die "Freiheit 0 - die Software für alle erdenklichen Zwecke einsetzen zu dürfen". Hätte man z.B. eine Lizenz der BSD-Lizenz gleichend, mit der einzigen Einschränkung das der Sourcecode und daraus resultirende Programme nicht in direkter weise zum Töten von Menschen verwendung finden darf, so wäre es laut OSI kein OpenSource mehr!!

    Da sind ja noch die großen ClosedSource anbieter Microsoft und Apple mit Ihren Lizenzen besser, dort ist sowas auch verboten. Wieso darf eine Lizenz keine Ethischen einschränkungen vornehmen, und trotzdem noch OpenSource genannt werden.

    Oder anders gefragt, hier wurde oft gesagt "Die Freiheit des einen würde dort enden, wo die Freiheit eines anderen anfängt" und dies würde durch die OSI und GPL geschützt. Wie ist das mit dem Töten von anderen zu vereinbaren, ist das noch die Freiheit des einen?

    Ich sage ja garnicht das eine Lizenz ethische einschränkungen vornehmen MUSS um OpenSource zu sein - z.B. BSD. Aber umgekehrt verstehe ich es nicht wie man im Jahre 1998 sich erdreisten kann eine BSD Lizenz mit ethischer erweiterung den status OpenSource generell abzuerkennen - als ob man den Begriff selbst erfunden hätte. Wieso MUSS also eine Lizenz erlauben mit der Software Menschen zu töten, um als OpenSource gelten zu dürfen, obwohl man den Sourcecode einsehen, und sonst noch viel mehr damit machen darf als in der GPL (OpenSource) unterbunden wird - bis auf das Töten von Menschen. Das kann dann ja nicht mehr OpenSource sein. Ich denke die Lizenz ist sache der Ersteller, und den Begriff OpenSource 1998 so zu neu definiren das er nur noch auf GPL-ähnliche Lizenzen zutrifft ist kackendreister Schwachsinn!

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  10. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: Thaodan 13.11.12 - 15:04

    t-master schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theuserbl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es definiert sich durch die vier Freiheiten. Laut Wikipedia:
    > > Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.
    > > Freiheit 1: Das Programm zu untersuchen und zu verändern.
    > > Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten.
    > > Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu
    > > verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.
    > > Das sind jetzt die vier Freiheiten der Freien Software (nach
    > > GNU-Definition):
    > > de.wikipedia.org#Abgrenzungen
    > > OSI hat lediglich noch ein paar zusätzliche Regeln hinzugefügt:
    > > de.wikipedia.org#Definition_von_Open_Source
    >
    > Nun soweit ich das verstanden habe hast du diese 4 Freiheiten auch, nur
    > halt mit der zusätzlichen Regel dass du damit nichts verdienen darfst ;)
    Das ist falsch das verbietet die GPL nicht.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  11. Re: Singularity ist Open Source

    Autor: xmaniac 19.11.12 - 16:41

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > t-master schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > theuserbl schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es definiert sich durch die vier Freiheiten. Laut Wikipedia:
    > > > Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen.
    > > > Freiheit 1: Das Programm zu untersuchen und zu verändern.
    > > > Freiheit 2: Das Programm zu verbreiten.
    > > > Freiheit 3: Das Programm zu verbessern und diese Verbesserungen zu
    > > > verbreiten, um damit einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erzeugen.
    > > > Das sind jetzt die vier Freiheiten der Freien Software (nach
    > > > GNU-Definition):
    > > > de.wikipedia.org#Abgrenzungen
    > > > OSI hat lediglich noch ein paar zusätzliche Regeln hinzugefügt:
    > > > de.wikipedia.org#Definition_von_Open_Source
    > >
    > > Nun soweit ich das verstanden habe hast du diese 4 Freiheiten auch, nur
    > > halt mit der zusätzlichen Regel dass du damit nichts verdienen darfst ;)
    > Das ist falsch das verbietet die GPL nicht.

    Doch, du hast dieses Verbot doch schon selbst gepostet:

    Freiheit 0: Das Programm zu jedem Zweck auszuführen

    steht im Widerspruch zu

    Das Programm darf nicht zum Geld verdienen ausgeführt werden.

    Die GPL (bzw. die OSI-Regeln von 1998 wann eine Lizenz sich als "OpenSource" bezeichnen darf) verbietet genau solche Zusätze, selbst wenn du nur verbietest die Software zum Töten von Menschen einzusetzen (anstatt zu verbieten damit Geld zu verdienen).

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