Wow, ich bin erstaunt, dass hätte ich vor nem halben Jahr echt gebrauchen können, bevor ich mein Gaming-Projekt wegen schlechtem Zugang zu Lowpolycharakteren mit guten Animationen beendet hatte. Allerdings ist das mal wieder Payware und viel zu teuer für Indyprojekte. Open Source und Communitycontent, sonst wird das nichts :(.
> Allerdings ist das mal wieder Payware
> und viel zu teuer für Indyprojekte.
> Open Source und Communitycontent,
> sonst wird das nichts :(.
ACK.
Ich war schon kurz vor dem Klick, bis ich das mit dem Geld gesehen habe.
Bin Grafiker (2D) von Beruf und Hobby her, und suche schon nach längerer zeit nach einer erschwinglichen virtuellen Gliederpuppe (Zeichenvorlage). Das sah eigentlich danach aus, Schade.
Also weiter mit Poser 4 rumärgern ;-)
OpenSource würde auch nciht heißen, dass es Schnorrer umsonst bekommen.
Und du bist nie auf die Idee gekommen, dass wenn du etwas haben willst, es entweder kaufst oder selber machst?
Schau dir mal das Programm Poser oder DAZ-Studio an.
Alternativ und auf jeden Fall einen Blick wert wäre makehuman.org
http://www.makehuman.org
bist du nie auf die Idee gekommen das sowas wie hier nach einer Wiki-Artigen Community-Struktur geradezu schreit?
Sorry ich meinte natürlich freie Software.
“…you should think of free as in free speech, not as in free beer”
Bist du nie auf die Idee gekommen dass Leute, welche freie Software entwickeln unterschiedliche Schwerpunkte/Fähigkeiten/Kerngebiete haben.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.09 18:39 durch redwolf.
Gerade Entwickler können lernen. Es gibt aber auch Leute, denen man alles nachtragen muss, und wenn dann nicht da ist heulen sie los, dass sie das was sie ja eigentlich machen wollten nicht wegen all der anderen können.
Frei und kostenlos ist auch immer noch nicht dasselbe. Stell dir mal vor, dass es viele Leute gibt, die von der Entwicklung von Software leben. Gerade komplexere Sachen dann einfach so kostenlos wegzuwerfen ist bei so etwas nicht machbar. Modelle wie Blender leben von angeschlossenen Firmen, Verkauf von Videos und Schulungsunterlagen etc. Aber damit haben sie eben nicht das Geld 3DMax oder Cinema4D in technologischer hinsicht die Stirn zu bieten. Und das mit Beratung klappt nur bei den wenigsten.
Und wenn dann noch jemand rumheult: "Aber warum gibt es das nicht kostenlos? ", tja, dann ist demjenigen nicht zu helfen.
Schau dir mal Unternehmen wie Sun an, die mal wirtschaftlich gut aufgestellt waren, bei denen aber je mehr sie in OpenSource machten desto mehr auch die Gewinne zurückgingen und die mittlerweile entweder von Oracle übernommen werden, oder aufgeben müssen.
Novell hat mal wieder ihren Verlust erhöht, seitdem sie stärker auf Beratung/Linux und kostenfreie Lösungen setzen (der Open Enterprise Server)
Was meinst du, was vernünftige Entwicklung kostet? Und was die Leute die da Arbeiten von ihrer Entlassung haben, nur weil jemand dachte: toll, da will jemand nicht für Software zahlen, geben wir ihm das doch kostenlos, der wird sicher Geld für Beratung zahlen....
Ich gebe dir recht, aber nicht in so einer Härte.
Man sollte durchaus für bestimmte Sachen was zahlen, vor allem für solche Programme die wirklich nichts mit dem Otto-Normal-Benutzer zu tun hat.
Dazu zählen eben die ganzen grafischen Sachen wie auch einige Entwicklungsumgebungen.
Es sollte jedoch irgendein Förderprogramm für Hobby-Entwickler geben, damit man eine bestimmte Zielgruppe an die Firma bzw. ans Produkt bindet.
Du hast recht, ich heule rum, warum diese Lücke nicht schon längst mit freiem Content gefüllt ist. Das aber nicht, weil ich es für mein kommerz Projekt, sondern mein freies Softwareprojekt brauche.
Du vergisst in deiner Argumentation, dass Open Source im gegensatz zu Freier Software oft vom Kunden sogar gefordert wird. Dies ist vor allem bei Verträgen großer Firmen der Fall. Da gilt: Kein Open Source, keine Sicherheit, kein Kauf, kein Absatz.
Ich glaube nicht, dass SUN der Übernahme aus Geldknappheit zugestimmt hat. Zuvor hatten sie ja den IBM-Deal ausgeschlagen.
Außerdem ist Open Source auch deswegen ein gutes Modell, weil es die Einbeziehung von Kunden/Nutzern in den Entwicklungsprozess ermöglicht. Open Source ist eine gute Möglichkeit durch ein gutes Produkt sich am Markt Gehör und Respekt zu verschaffen. Die Marke Java ist mitlerweile mehr wert als die Marke SUN.
Der Trick ist neben dem offenen Produkt noch individuelle Implementationen anzubieten, wie es beispielsweise IBM tut. Oder entsprechende Hardware + OS dazu wie SUN.
Ich arbeite in einer Firma die nur properitäre closed Software erstellt. Für unser Marktsegment macht Open Source wenig Sinn, da wir direkt am Endkunden arbeiten. Die Einbeziehung von freier Software (wir respektieren dabei die Lizenzen peinlichst genau) in Projekten schon viel eher. Natürlich ist das egoistisch, aber ist es nicht mit das Ziel freier Software einen hohen Verbreitungsgrad zu erreichen?
Für meine Privatprojekte würde ich natürlich dieses Vertrauen zurückgeben und meine Projekte unter einer Copyleft oder BSD-Lizenz veröffentlichen.
Natürlich kostet das was. Die Animationen sind ja nicht kostenlos entstanden.
Es sind Motion Captures. Studio, Ausrüstung und Schauspieler gibts leider nicht umsosnt.
Natürlich, ich schreibe das ja auch niemandem vor.
Es gibt übrigens durchaus Motion Captures für free.
http://www.animazoo.com/Free_downloads.aspx
Die Indieszene leidet sehr stark darunter, dass es kaum guten freien 3D-Content gibt. Sorry, ist aber so. Versuch mal ein Model mit ordentlich anpassbarer Kleidung zu finden, welches halbwegs passende Animationen hat.
Wayne es interessiert hier das einzige Video, was noch übrig ist dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=X_RbIhDcJW4
Naja... nach Motion Capture sehen die Animationen nicht aus :) Da kenne ich ganz andere Animationen.
Firmen gehe nicht Pleite weil sie ihren Source Code offen legen oder ihre Produkte Umsonst sind. Man muss halt sein Konzept entsprechend anpassen. Schönes Beispiel: Guild Wars kostet im Monat nichts. Dennoch kostet die Entwicklung Geld. Die Leben halt vom Verkauf der Addons sowie von Werbung.
Auch ein OpenSource Projekt muss nicht frei sein. Nur weil der Source Code offen liegt, heißt das ja nicht dass das Produkt auch frei ist. Auch wenn die Versuchung natürlich groß ist.
Viele machen auch eine Community Edition. Die ist dann kostenlos, dafür mit ein paar Einschänkungen versehen. Das ist, wie ich finde in Ordnung. Da die Versionen für den Hobby Bereich mehr als Ausreichend sind.
Ob ein solches Projekt funktioniert oder nicht, hängt nicht davon ab ob man einblick in den Source hat oder sein Produkt frei im Internet zum download anbietet, sondern schlicht Finanzierungskonzept das dahinter steht.
Das kann auch bei kostenpflichtiger Closed Source Software ganz schnell in die Hose gehen ;)
Richtig, soll halt jeder sich für sein Konzept entscheiden und Frieden (auch wenn ich das nicht glaube ^^).
Da 3D modeling ein Hobby von mir ist, weiss ich dass es kaum gute Modele für lau gibt.
Genau das finden was man braucht, am besten mit der passenden Animation ist unmöglich.
Nimm dir doch ein Beispiel aus der Modding-Szene, was dort auf die Beine gestellt wird stellt so manchen komerziellen Entwikler in den Schatten. Es geht also.
Was www.animazoo.com angeht.
Die Auswahl dort ist ja nun sehr klein, ich bezweifle das man selbst für ein sehr kleines Projekt alles passende findet.
Mein Gedanke ging da so in freier Charactereditor mir austauschbaren Animationen, welche alle das gleiche Skellett benutzen oder 1 für männliche Models und 1 für weibliche. Lowpoly wäre noch schön und Kleidung als seperates Model mit Animationen exportierbar. ;) gibbets aber leider nichts ordentliches :(
Da stecken 4 Millionen Dollar Finanzierung drin, die werden das Produkt daher verständlicherweise nicht verschenken.
Übrigens finde ich das gerade auch für Indypendent-Entwicklungen nicht schlecht, die Technologie wäre sonst finanziell außer Reichweite. Aber zwischen 30 und 120 Euro dürfte das Budget schon eher auch für ein paar solcher Animationen reichen.
Kommentare: 247 | letzter Beitrag 01:02 Uhr
Kommentare: 214 | letzter Beitrag 01:20 Uhr
Kommentare: 212 | letzter Beitrag 01:02 Uhr
Kommentare: 145 | letzter Beitrag 23.05. 14:08
Kommentare: 139 | letzter Beitrag 01:03 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Der als Chef von Kino.to angeklagte Dirk B. hat sich heute vor Gericht mit dem forensischen Experten angelegt. Er schilderte sein Leben und versuchte, Angebot, Reichweite, Streamingkapazität und Qualität von Kino.to herunterzuspielen.

US-Forscher haben Mikroroboter mit Laserantrieb entwickelt: Die Roboter bestehen aus Luftblasen, die mit einem Laser bestrahlt werden. So können viele der Blasenroboter individuell gesteuert und zu Strukturen angeordnet werden.

Klarmobil bietet ab sofort eine Handy- und Datenflatrate für 19,85 Euro im Monat an. Damit geht der Anbieter in Konkurrenz zu den E-Plus-Angeboten, die bei vergleichbarer Leistung monatlich 5 Cent teurer sind.

Der weltgrößte PC-Hersteller HP will 8 Prozent seiner Beschäftigten loswerden. Besonders betroffen ist die Enterprise Services Group.

Googles Betriebssystem Android verletzt Oracles Patente nicht. So das eindeutige Urteil der Jury im Rechtsstreit zwischen Oracle und Google.

Das Aussehen der Facebook-Profile könnte sich demnächst ändern. Während die ganze Welt den Börsenstart des Unternehmens verfolgt, arbeitet Facebook heimlich, still und leise an einem Redesign der Chronik.