Bei 5 Jahren alten Systemen kann ich verstehen, wenn der Support eingeschränkt bzw. beendet wird. Bei 3 Jahren alten Systemen finde ich es sehr ärgerlich.
Wenn allerdings für die vorherige Version in den nächsten 2 Jahren noch Sicherheitsupdates angeboten werden, relativiert sich vieles meiner Meinung nach.
mfg
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Dumpfbacke schrieb:
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> Bei 5 Jahren alten Systemen kann ich verstehen, wenn der Support
> eingeschränkt bzw. beendet wird. Bei 3 Jahren alten Systemen finde ich es
> sehr ärgerlich.
> Wenn allerdings für die vorherige Version in den nächsten 2 Jahren noch
> Sicherheitsupdates angeboten werden, relativiert sich vieles meiner Meinung
> nach.
Das ist im Grunde der einzige Knackpunkt: Sämtliche Hersteller müßten bei upgradefähiger Hardware - bei denen das Updaten auch Teil des Verkaufsarguments ist - Sicherheitsupdates für mindestens 10 Jahre garantieren.
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Das würde mich jetzt auch interessieren, selbst bei XP bekomme ich ja noch bis April 2014 Sicherheitsupdates...
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Lapje schrieb:
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> Das würde mich jetzt auch interessieren, selbst bei XP bekomme ich ja noch
> bis April 2014 Sicherheitsupdates...
Wenn man bedenkt dass die Markteinführung 2001 war, ist das eine verdammt lange Zeit... Glaube kaum dass Apple seine Systeme 13 Jahre lange mit Sicherheitsupdates versorgt...
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Für offene Standards
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Also Apple versorgt nur die aktuelle und die Vorgängerversion (siehe kritische Javalücke). Also zur Zeit 10.6 und 10.7, ab 10.8 dann nur noch 10.7 und 10.8. Ich glaube das wird noch mal ein Problem werden. Gerade wenn so viele Macs ausgeschlossen werden. Gutes Ziel für Viren.
Also sind wir da eher bei 2-3 Jahren statt bei 5 oder 13 Jahren wie bei XP.
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Ich glaube dass wird Apple Maktanteile kosten - wer kauft sich denn bitte einen Rechner, bei dem er weiß dass er in 3 Jahren oder evt. nicht mehr sicher ist? Ich weiß z.B. nicht ob ich wirklich in 3-4 Jahren das Geld für einen neuen Mac hätte - vor allem ob dieser überhaupt nötig wäre wenn die Leistung des alten noch völlig ausreicht...
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Lapje schrieb:
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> Ich glaube dass wird Apple Maktanteile kosten - wer kauft sich denn bitte
> einen Rechner, bei dem er weiß dass er in 3 Jahren oder evt. nicht mehr
> sicher ist?
Die Leute haben ein jahrzehnt lang Rechner gekauft, die nach dem Anschluß an das Netz sofort von Bots angetroffen und teilweise übernommen wurden. Und seit Mac OS X gibt es im Prinzip diese Updatezklen, ist also auch nichts neues.
> Ich weiß z.B. nicht ob ich wirklich in 3-4 Jahren das Geld für
> einen neuen Mac hätte -
Die Mehrzahl der Macs dümpelt zwischen 1.000 und 2.000 Euro rum . Wenn Du diesen Betrag nicht auf diesen Zeitraum aufbringen kannst (Wohlgemerkt: Kannst, nicht wollen - man muss das ja nicht mitmachen und Geldausgeben ist keine Tugend), bist Du schlicht und ergreifend nicht in der Zielgruppe.
Besonders exorbitant sind diese Summen jedenfalls nicht.
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Dumpfbacke schrieb:
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> Bei 5 Jahren alten Systemen kann ich verstehen, wenn der Support
> eingeschränkt bzw. beendet wird. Bei 3 Jahren alten Systemen finde ich es
> sehr ärgerlich.
> Wenn allerdings für die vorherige Version in den nächsten 2 Jahren noch
> Sicherheitsupdates angeboten werden, relativiert sich vieles meiner Meinung
> nach.
>
> mfg
Sicherheitsupdates sind beim Mac eher noch geringere Problem. Es gab bei Mac OS X aber schon Probleme bei der Unterstützung neuer Java Versionen durch Apple. Bei Windows funktioniert das deutlich besser.
Da Java recht viel zum Einsatz kommt, ist das nicht nur für Programmierer, sondern auch für Endkunden ein Problem. Ich weiß nicht wie es bei den aktuellen OS X Versionen mit der Unterstützung alternativer Java Machines aussieht, aber das könnte mittelfristig für Leute ein Problem sein für Leute die ihren Rechner jetzt nicht mehr updaten können.
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> Da Java recht viel zum Einsatz kommt, ist das nicht nur für Programmierer,
> sondern auch für Endkunden ein Problem. Ich weiß nicht wie es bei den
> aktuellen OS X Versionen mit der Unterstützung alternativer Java Machines
> aussieht, aber das könnte mittelfristig für Leute ein Problem sein für
> Leute die ihren Rechner jetzt nicht mehr updaten können.
Mit Lion wurde Java aus OS X entfernt. D.h, man muss -wie bei windows auch- von Oracle (oder alternativem Anbieter) sich selbst ein JRE/JDK downloaden und installieren. Das heisst auch, dass der jeweilige Anbieter (z.B Oracle) für Sicherheitsupdates verantwortlich ist und nicht Apple. Selbiges gilt für Flash, und deinen Firefox usw.
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Geistesgegenwart schrieb:
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> > Da Java recht viel zum Einsatz kommt, ist das nicht nur für
> Programmierer,
> > sondern auch für Endkunden ein Problem. Ich weiß nicht wie es bei den
> > aktuellen OS X Versionen mit der Unterstützung alternativer Java
> Machines
> > aussieht, aber das könnte mittelfristig für Leute ein Problem sein für
> > Leute die ihren Rechner jetzt nicht mehr updaten können.
>
> Mit Lion wurde Java aus OS X entfernt. D.h, man muss -wie bei windows auch-
> von Oracle (oder alternativem Anbieter) sich selbst ein JRE/JDK downloaden
> und installieren. Das heisst auch, dass der jeweilige Anbieter (z.B Oracle)
> für Sicherheitsupdates verantwortlich ist und nicht Apple. Selbiges gilt
> für Flash, und deinen Firefox usw.
Danke, ich hatte das grob in Erinnerung, war mir aber nicht mehr sicher wie die Sache gehandhabt wird. Vorher war die Situation jedenfalls sehr unbefriedigend. Ich hoffe damit hat sich das Problem weitgehend gelöst.
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Lapje schrieb:
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> Ich glaube dass wird Apple Maktanteile kosten - wer kauft sich denn bitte
> einen Rechner, bei dem er weiß dass er in 3 Jahren oder evt. nicht mehr
> sicher ist? Ich weiß z.B. nicht ob ich wirklich in 3-4 Jahren das Geld für
> einen neuen Mac hätte - vor allem ob dieser überhaupt nötig wäre wenn die
> Leistung des alten noch völlig ausreicht...
Lies nochmal den Artikel: Alle mind. 3 Jahre alten Geräte können ohne Probleme ML installieren. Diejenigen, die es nicht können, bekommen noch mindestens ein Jahr Support für 10.7. Ein Ende 2008 gekaufter Mac Mini aus der alten Serie ist dann knapp 5 Jahre alt. Außerdem kann man jetzt nicht davon ausgehen, dass die Geräte sofort unbrauchbar werden.
Unabhängig davon wäre es natürlich wünschenswert, wenn ältere Geräte/OS-Versionen länger supportet werden würden. Gegenüber WindowsXP (z.B.) ist MacOSX da grundsätzlich im Nachteil.
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Flinx_in_Flux schrieb:
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> Unabhängig davon wäre es natürlich wünschenswert, wenn ältere
> Geräte/OS-Versionen länger supportet werden würden. Gegenüber WindowsXP
> (z.B.) ist MacOSX da grundsätzlich im Nachteil.
Ist ja auch der grundlegende Unterschied:
Apple verkauft im wesentlichen Hardware mit ein wenig Software.
MS ist genau umgekehrt.
Im Vorteil sind eher die PC Hersteller, die zu Recht darauf verweisen können, dass ihre Geräte traditionell lange von MS supportet werden.
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Peter Brülls schrieb:
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> Die Mehrzahl der Macs dümpelt zwischen 1.000 und 2.000 Euro rum . Wenn Du
> diesen Betrag nicht auf diesen Zeitraum aufbringen kannst [...]
> Besonders exorbitant sind diese Summen jedenfalls nicht.
Willkommen in der Wegwerfgesellschaft!
Unsere Kindeskinder werden es uns danken, dass wir in wenigen Jahrzehnten alle Rohstoffe aufgebraucht haben.
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MrSpok schrieb:
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> Peter Brülls schrieb:
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> > Die Mehrzahl der Macs dümpelt zwischen 1.000 und 2.000 Euro rum . Wenn
> Du
> > diesen Betrag nicht auf diesen Zeitraum aufbringen kannst [...]
> > Besonders exorbitant sind diese Summen jedenfalls nicht.
>
> Willkommen in der Wegwerfgesellschaft!
Was hat jetzt der Preis mit der Wegwerfgesellschaft zu tun?
In der Praxis werden Macs lange eingesetzt und es gibt ein umfassendes Recyclingprogramm.
> Unsere Kindeskinder werden es uns danken, dass wir in wenigen Jahrzehnten
> alle Rohstoffe aufgebraucht haben.
Die metallischen Rohstoffe werden ebensowenig „verbraucht“ wie Wasser „verbraucht“ wird. Die sind immer noch da.
Verbraucht werden fossile Brennstoffe, Uran und Helium.
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Lapje schrieb:
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> Ich glaube dass wird Apple Maktanteile kosten - wer kauft sich denn bitte
> einen Rechner, bei dem er weiß dass er in 3 Jahren oder evt. nicht mehr
> sicher ist?
Abgesehen davon, dass 3-4 Jahre natürlich quatsch sind, wer nutzt seinen Rechner schon 5 Jahre? Ich zumindest nicht.
Ich weiß z.B. nicht ob ich wirklich in 3-4 Jahren das Geld für
> einen neuen Mac hätte
Wenn du dir nicht alle 4 Jahre 1000 Euro leisten kannst oder willst, bist du entweder scheiss geizig oder hast einfach den falschen Job, mich persönlich machen 21 Euro im Monat (auf 4 Jahre gerechnet) nicht arm.
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Es soll Leute geben, die a) keine besonders anspruchsvollen Tätigkeiten am PC erledigen und b) Wert auf Langlebigkeit (der Umwelt oder des Geldbeutels zuliebe) legen und somit einen PC in der Regel so lange nutzen wie es die Umstände erlauben.
1000¤ sind eine Investition die nicht zu verachten ist, insbesondere wenn sie nicht zwingend nötig ist. Schüler, Studenten, Arbeitssuchende, aber auch Familien die ein Haus/Auto abbezahlen müssen und allgemein jeder der für sich beschlossen hat, Geld in (seiner Meinung nach) wichtigere Dinge zu stecken, können/wollen/müssen nicht alle paar Jahre 1000¤ für ein PC ausgeben.
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MacGT schrieb:
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> Lapje schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> Abgesehen davon, dass 3-4 Jahre natürlich quatsch sind, wer nutzt seinen
> Rechner schon 5 Jahre? Ich zumindest nicht
Nenn mir EINEN Grund Hardware wegzuwerfen wenn diese noch funktioniert! "ich bin Apple kunde" zählt nicht
Business Maschinen laufen üblicherweise 5 Jahre und genau deswegen hat Apple NICHTS im Business Bereich verloren
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h.reindl schrieb:
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> Nenn mir EINEN Grund Hardware wegzuwerfen wenn diese noch funktioniert!
Weil die neue schneller ist und damit höhere Produktivität und/oder Zufriedenheit bietet.
Weil der eingebaute Monitor seien Auflösung verdoppelt hat.
Weil sich die Anforderungen geändert haben, so dass ein Wechsel von z.B. einem 17er MBP zu einem 13er MBA sinnvoll ist.
Wobei „wegwerfen“ ja kaum praktiziert wird, da die Altgeräte i.a. verkauft oder verschenkt werden.
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Schneller wobei ist?
Ganz wenige Dinge brauchen auf Rechnern der letzten 5-6 Jahre mehr Leistung so dass sich das wirklich auswirkt
"Eingebaute Monitor"
Jawollja, sowas dummes wie den iMac gibts aber auch nur bei Apple ohne wirkliche Alternative (der Mac Pro ist keine weil anderes Segment in Preis und Leistung)
Wenn sich die Anforderungen ändern dann kaufst du was neues, was du allerdings nicht begriffen hast ist: Darum geht es hier verdammt nochmal nicht
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Wander schrieb:
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> Es soll Leute geben, die a) keine besonders anspruchsvollen Tätigkeiten am
> PC erledigen und b) Wert auf Langlebigkeit (der Umwelt oder des Geldbeutels
> zuliebe) legen und somit einen PC in der Regel so lange nutzen wie es die
> Umstände erlauben.
Korrekt. Aber die Frage war „kann ich mir das leisten“, nicht „will ich mir das leisten“. Tatsächlich besteht kein Grund, einen Rechner zu ersetzen, wenn es keinen Bedarf dazu gibt. Allerdings muss man auch nicht zwanghaft updaten.
> 1000¤ sind eine Investition die nicht zu verachten ist, insbesondere wenn
> sie nicht zwingend nötig ist. Schüler, Studenten, Arbeitssuchende,
> aber auch Familien die ein Haus/Auto abbezahlen müssen und allgemein jeder der
> für sich beschlossen hat, Geld in (seiner Meinung nach) wichtigere Dinge zu
> stecken, können/wollen/müssen nicht alle paar Jahre 1000¤ für ein PC
> ausgeben.
Nehmen wir mal Deine 1.000 Euro alle paar Jahre und sagen wie paar = drei.
Dann sind das auf den Monat gerechnet 27 Euro - weniger als ein Euro pro Tag.
Wenn ich sie durch die Innenstädte gehe oder Leute besuche – kaum ein „Reicher“ dabei – ist massig Geld da für
• Essen gehen
• Mit dem Auto in der Gegend rumjuckeln.
• Kinderwagen für mehrere hundert Euro (Kindersachen generell)
• Kurzurlaub für 300 ¤, von Fernreisen ganz zu schweigen
• Vergnügungsparks
• Autos
• Kantinenessen
Mein Favorit: Zigaretten. Jeder Raucher, der sagt „Das kann man sich nicht leisten“, hat sich automatisch disqualifiziert.
Versteh mich nicht falsch: Ich nutze die obigen Dinge teilweise auch. Aber einen Euro pro Tag zu sparen ist eine triviale Leistung.
Ob man den dann für Apple ausgibt, ist eine andere Frage, die man sich selbst beantworten muss.
Ich persönlich habe z.B. nie verstanden, warum sich manche Leute jeden Tag morgens am Bahnhof einen Kaffee kaufen.
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