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Welch irreführende Überschrift...

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  1. Welch irreführende Überschrift...

    Autor: wasabi 17.12.12 - 09:46

    ... aber ist ja immer schön mit angeblichen Sensationen zu kommen. "Lytro nachahmen" würde für mich heißen, dass ich EIN Bild mache und anschließnd die schärfe einstellen kann. Das ist aber nicht der Fall.

    Das einzige technische Gimmick hier ist ja das Erkennen der Schärfeebene, wenn ich an eine Stelle ins Bild klicke. Ist natürlich ganz nett, aber auch nicht so spekatulär, dass ich dadurch noch eine Lytro unnötig mache. Denn die grundidee ist ja einfach, dass man eine 2 Sekunden "Schärfefahrt" filmt und später am Rechner zu der Stelle scrubbt, wo die gewünschte Eben scharf ist. Wow, welche Sensation, da braucht man ja echt keine Lichtfeldkameras!!!!

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  2. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Clown 17.12.12 - 10:09

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... aber ist ja immer schön mit angeblichen Sensationen zu kommen. "Lytro
    > nachahmen" würde für mich heißen, dass ich EIN Bild mache und anschließnd
    > die schärfe einstellen kann. Das ist aber nicht der Fall.
    >
    > Das einzige technische Gimmick hier ist ja das Erkennen der Schärfeebene,
    > wenn ich an eine Stelle ins Bild klicke. Ist natürlich ganz nett, aber auch
    > nicht so spekatulär, dass ich dadurch noch eine Lytro unnötig mache. Denn
    > die grundidee ist ja einfach, dass man eine 2 Sekunden "Schärfefahrt" filmt
    > und später am Rechner zu der Stelle scrubbt, wo die gewünschte Eben scharf
    > ist. Wow, welche Sensation, da braucht man ja echt keine
    > Lichtfeldkameras!!!!

    Sehe ich anders. Die Überschrift suggeriert genau das, was die Lösung bietet: Das Nachahmen des ENDERGEBNIS einer Lytro-Aufnahme. WIE die Aufnahme entsteht und ob das sonderlich praxistauglich ist (vor allem im Vergleich zu der simpleren Lytro-Bedienung), wird nicht gesagt. Und eigentlich ist das auch irrelevant. Wichtig ist eher, dass das jemand wirklich implementiert.

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  3. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Couch-Hero 17.12.12 - 10:27

    Nein, hier werden Äpfel mit Birnen verglichen ... nämlich Foto mit Video, wobei bei Letzterem auch keine Bewegungen auftreten dürfen.
    Allerdings würde das eine etwas längliche Überschrift ergeben. Zumindest sollte ein Teil dieser fehlenden Info im Teaser-Text stehen.

    --
    Grüße von der Couch

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  4. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: wasabi 17.12.12 - 10:32

    > Sehe ich anders. Die Überschrift suggeriert genau das, was die Lösung
    > bietet: Das Nachahmen des ENDERGEBNIS einer Lytro-Aufnahme.
    Von Endergebnis steht in der Überschrift nichts. Oder meinst du eben das "nachträglich schärfe einstellen"? Generell würde es diese Anwendung oder zumindest diesen Golem-Newsbeitrag gar nicht geben, wenn es keine Lytrokamera gäbe, weil das ganze an sich ziemlich unspektakulär ist und keinen besonderen Nutzen hat. Aber das entscheidene bei der Lytro ist doch gerade, dass man nur ein Bild macht. Und genau das bietet diese Lösung nicht. Sondern stattdessen nutzt es einfach eine Technik, die man schon immer da war.

    Mal ein fiktives Beispiel um deutlich zu machen, wie das auf mich wirkt:
    Eine Firma baut einem "Kamera" namens "Pytro", mit der man einfach nur ein Objekt aus nur ein perspektive einmal fotografiert, und dann ein 3D Modell von diesem Objekt hat. Ist sehr unrealistisch, aber tut jetzt nichts zur Sache :-) So eine Pytro wäre als technisch was sehr besonderes und faszinierendes.

    Später kommt dann ein Golem-Artikel "Pytro lässt sich mit normaler Kamera nachahmen". Und denke mir "Wow, das ist ja total geil!". Doch dann lese ich den Artikel und muss ernüchternd feststellen, dass man mit einer Kamera um das Objekt rumgehen muss um es von allen Seiten zu fotografisch bzw. filmisch zu erfassen. Und die Software setzt das dann zu einem 3D-Modell um. Und ich denke mir "Na super, was hat das mit der Pytro zu tun? Das funktionierte auch schon vorher, das tolle an der Pytro ist doch gerade,dass man nur aus einer Perspektive fotografieren muss".

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  5. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: spYro 17.12.12 - 10:32

    Korrekt.
    Eine "Kamera" ist ein Gerät, dass ein Bild erstellt.
    Alles andere ist eine Video-Kamera.
    Also stimmt die Überschrift nicht, da keine "Kamera" die Lytro nachahmen kann.

    LG spYro

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  6. +1

    Autor: spYro 17.12.12 - 10:33

    +1

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  7. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: wasabi 17.12.12 - 10:35

    > Eine "Kamera" ist ein Gerät, dass ein Bild erstellt.
    > Alles andere ist eine Video-Kamera.

    Woher hast du diese Definition?

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  8. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: spYro 17.12.12 - 10:52

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kamera

    Dort steht es zwar nicht explizit, ich habe mich aber auch eher auf den hisorischen Hintergrund der Kamera bezogen.
    Es gab erst einzelbild-Kameras und später die Video-Kameras.
    Heutzutage kann sowieso jede Kamera-Art "alles". Aber früher gab es eben die "Kamera" und später etwas, das sich auch Begrifflich abgrenzen musste, also "Filmkamera" oder "Videokamera" (siehe den Wiki-Link).

    LG spYro

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  9. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Clown 17.12.12 - 11:05

    Ich bitte Dich...
    Es ist für jeden gebildeten Leser vollkommen klar, dass mit Technik A Technik B nur mit einem gewissen Mehraufwand nachgeahmt werden kann. Sonst wär Technik B ja völlig sinnlos.
    Zudem: Ja, es ist natürlich nicht unwichtig, dass Lytro mit einer einzigen Aufnahme funktioniert. Aber das Endergebnis ist insofern Pionierarbeit, als das voher bisher keiner darauf gekommen ist mit ner normalen Kamera einfach ein Video zu schiessen um einen ähnlichen Effekt zu erzielen. Deshalb: Es mag ja nicht unwichtig sein, dass Lytro mit einer einzigen Aufnahme funktioniert. Entscheidend ist aber viel eher, dass ich beim Ergebnis die Schärfeebene mit einem Klick qualitätsverlustfrei verändern kann. WIE ich daran komme, ist mE zweitrangig (insofern nicht VÖLLIG impraktikabel; und das ist bei Verwendung von nem Stativ mit 2-3 Sekunden Video drehen oder - wie in Deinem Beispiel - drumherumlatschen nicht gegeben).

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  10. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Shismar 17.12.12 - 11:09

    Die Überschrift ist vollkommen korrekt. Das Ergebnis ist das gleiche, wie das Bild einer Lichtfeldkamera. Dass das Verfahren ein anderes ist, deutet das kleine Wort "nachahmen" an.

    Und natürlich "braucht" niemand eine Lichtfeldkamera, das Ergebnis kann auch mit einer herkömmlichen Bildserie erzielt werden. Bei Bewegtbildern entsprechend mit höherer Bildfrequenz der Aufnahme. Schön und praktisch ist eine Lichtfeldkamera trotzdem, da sie es eben sehr einfach macht eine solche Aufnahme zu erstellen.

    Da eine Lytro natürlich auch eine Vielzahl von Bildern macht, wenn auch gleichzeitig und nicht nacheinander, lassen sich daraus auch 3D Aufnahmen errechnen.

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  11. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: wasabi 17.12.12 - 11:14

    > de.wikipedia.org

    Genau da habe ich ja auch erstmal nachgekuckt um mich nicht zu blamieren :-)

    > Dort steht es zwar nicht explizit,
    Eigentlich steht dort sogar explizit das Gegenteil :-) Also "statische und bewegte Bilder"


    > Es gab erst einzelbild-Kameras und später die Video-Kameras.
    Das stimmt, wobei aber Video-Kameras noch später kamen. Video meint elektrische Bildaufzeichnung. Ein film-Kamera ist keine Video-Kamera

    > Heutzutage kann sowieso jede Kamera-Art "alles".
    Das stimmt. Es gab ja auch dieses schöne Kunstwort "Camcorder", als Kombination aus Camera und Recorder. Aber der wurde dann überflüssig, weil dann schnell alle Videokameras Camcorder waren.

    >Aber früher gab es eben
    > die "Kamera" und später etwas, das sich auch Begrifflich abgrenzen musste,
    > also "Filmkamera" oder "Videokamera" (siehe den Wiki-Link).
    Ja, OK. Aber ich hab "Kamera" immer als Oberbegriff gesehen. Die genauere Bezeichnung "Videokamera" oder "Fotokamera" nutzt man doch eigentlich nur,wenn man unterscheiden will und man noch nicht weiß, wovon die Rede ist. Aber wenn man sich z.B. im Film oder Videobereich bewegt, dann benutzt man doch auch einfach "KAmera". Also auch schon zu der Zeit, als das noch klar unterschiedliche Geräte waren. Meines Wissens heißt im deutscehn der "Kameramann" beim Film schon immer so, und nicht "Filmkameramann". Und wenn du mit Leuten einen Film drehst, auf einer wirklich reinen Videokamera, dann sagst du doch auch "kannst du mit mal die Kamera geben" und nicht "kannst du mir mal die Videokamera geben".

    Und eigentlich kommt der Begriff ja von der "Camera obsucara". Und bei der kann man im grunde gar nicht untersheiden, weil da ja gar nichts "aufgezeichnet" wird :-)

    Und um wieder zum Thema zurückzukommen: Dass man bei der hier vorgestellten Lösung ein "Video" drehen muss und das deshalb nicht mit einer "Fotokamera" vergleichen kann, finde ich jetzt gar nicht schlimm, also das ist nicht der Kritikpunkt. Es geht einfach darum,dass man mehrere Bilder in unterschiedlichen Schärfeeinstellungen machen muss. Ob man das nun tut, indem man auf "REC" drückt und die Kamera automatisch 25 Bilder pro Sekunde aufnimmt, oder ob man manuell für jedes einzelne Bild auf den Auslöser drückt, ist letztlich irellevant.

    Vielleicht haben bald manche Kamras das auch als Feature integriert. Viele bieten ja auch jetzt schon die Möglichkeit, Belichtungsreihen zu erstellen. Oder diese Funktion um eine automatische Generierung eines HDR-Bildes erweirtern.

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  12. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Senf 17.12.12 - 11:20

    Shismar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Überschrift ist vollkommen korrekt. Das Ergebnis ist das gleiche, wie
    > das Bild einer Lichtfeldkamera. Dass das Verfahren ein anderes ist, deutet
    > das kleine Wort "nachahmen" an.

    Stimmt eben nicht, schau Dir das Beispielbild mit dem Fluss an, dort hast Du bei jedem Klick auf eine andere Schärfe-Ebene die Bewegung vom Wasser drauf. Es IST einfach nur ein Hin-und-Her-Springen innerhalb eines Videos, mit Lytro hat das nichts zu tun.

    Gruß,
    Senf

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  13. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Clown 17.12.12 - 11:24

    Es ist EGAL, ob Du "nur" zwischen mehreren Frames eines Videos hin und her springst. Tatsache ist, dass Du die Schärfeebene ändern kannst. Irrelevant, ob ich sehe, wie der Fluss sich bewegt.. Schon vergessen? Die Rede war von "nachahmen", nicht "produziert exakt das gleiche Ergebnis bei exakt gleichem Aufwand".
    Ich verstehe wirklich nicht, was es da überhaupt zu diskutieren gibt..

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  14. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: hypron 17.12.12 - 11:26

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich anders. Die Überschrift suggeriert genau das, was die Lösung
    > bietet: Das Nachahmen des ENDERGEBNIS einer Lytro-Aufnahme.


    Es gibt aber keine "Lytro-Aufnahme" wenn man nur das Endergebnis betrachtet. Das Ergebnis ist ein Foto wie jedes andere. Man kann ja nichtmal nen Unterschied feststellen.

    Das Entscheidene ist doch der Weg zu dieser Aufnahme. Und da macht die App nunmal was ganz anderes als Lytro.

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  15. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: wasabi 17.12.12 - 11:43

    > Es ist für jeden gebildeten Leser vollkommen klar, dass mit Technik A
    > Technik B nur mit einem gewissen Mehraufwand nachgeahmt werden kann.
    Mehraufwand ja, aber aber doch zumindest mit dem selben Ergebnis. Und nein,es ist für mich nicht das selbe "Ergebnis",weil der Anwendungszweck doch ein völlig anderer ist. Ich habe z.B.früher einen Flachbettscanner gehabt. Der ging irgendwann kaputt. Wenn ich jetzt was "scannen" will mach ich ein Foto mit meiner Digicam. Wenn ich da ein tolles Ergebnis haben wollte, könnte ich mir sogar eine tolle Konstruktion bauen, wo die Kamera oben befestigt ist,sauber ausgerichtet, schöne gelichmäßige Beleuchtung integrieren etc. Das wäre alles mehr aufwand gegenüber einem Scanner, aber in der Tat könnte ich mir dann den Kauf eines Scanners sparen.

    In diesem Fall ist es aber doch so, dass ich mir mit dieser Software nicht den Kauf einer Lytro sparen kann, weil das eben was ganz anderes ist. Denn das Feature, weshalb man sich eine Lytro kauft, bietet eben diese Lösung nicht.

    > Zudem: Ja, es ist natürlich nicht unwichtig, dass Lytro mit einer einzigen
    > Aufnahme funktioniert.
    "Nicht unwichtig"? Es ist der einzige Sinn der Lytro.

    > Aber das Endergebnis ist insofern Pionierarbeit, als
    > das voher bisher keiner darauf gekommen ist mit ner normalen Kamera einfach
    > ein Video zu schiessen um einen ähnlichen Effekt zu erzielen.
    Welchen Effekt meinst du denn eigentlich? Diese Flashanwendung für Lytro-Bilder, wo man ins Bild klickt und dann auf diese Stelle scharf gestellt wird? Die ist doch mehr ein "NEbenprodukt" um die Lytrobilder nutzen zu können. Als ich das erste mal irgendwie auf die Lytro und diese Bilder stieß und alle das so spektakulär fanden dachte ich "Hmm, nett, aber wo ist jetzt die Sensation?" Bis ich mir das dann mal genauer durchgelesen habe und dann las, dass das es sich um ein einziges Foto handelt,das mit einer sogenannten Lichtfeldkamera aufgenommen wurde dacht ich mir dann "Wow, das ist ja cool".

    In der Tat ist da bisher keiner drauf gekommen, "den Effekt" mit einer Videoaufnahme zu realisieren. Vielleicht liegt es einfach daran, dass da kein Bedarf war?

    >Deshalb: Es
    > mag ja nicht unwichtig sein, dass Lytro mit einer einzigen Aufnahme
    > funktioniert.
    Wie gesagt,das ist sogar sehr wichtig :-)

    > Entscheidend ist aber viel eher, dass ich beim Ergebnis die
    > Schärfeebene mit einem Klick qualitätsverlustfrei verändern kann. WIE ich
    > daran komme, ist mE zweitrangig.

    Wir gehen wohl einfach von komplett anderen Voraussetzungen aus :-)

    Die Lytro ist eine Kamera, die es ermöglicht,ein Foto zu schießen, bei dem man dann im nachhinein die Schärfeebene einstellen kann. Punkt. Nur darum geht es. Das ist ist das Produkt. Wenn nun irgendwo steht, dass man das "nachahmen" kann,dann erwarte ich auch, dass da eben wirklich die entscheidene Funktion nachgeahmt wird.

    Für dich scheint das Produkt aber eher eine Software zu sein, wo man ein Bild vor sich sieht, und wenn man darein klickt, dann wird auf die entsprechende Ebene scharf gestellt".

    Ich möchte jetzt ja auch gar nicht den Entwickler dieser Software diffamieren. Meine kritik richtet sich ja eher an die etwas reißerische Golem-Überschrift.

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  16. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Clown 17.12.12 - 11:52

    Mal exemplarisch eins ausgewählt: https://pictures.lytro.com/lytroweb/pictures/431170
    Das ist mE das Endergebnis (und wohl auch der Lytro Entwickler). Es steht Dir natürlich frei aus so einem Applet (oder wie auch immer man so ein Ding nennen mag) ein einzelnes Bild zu extrahieren; wäre für mich aber nur ein Teil des Endergebnisses.
    Das ist ja das Schöne an der Lichtfeldphotographie: Es ermöglicht ganz neue Blickwinkel der Zuschauerintegration. Lass den Zuschauer auswählen, was er scharf haben möchte, statt als Photograph starr vorzugeben was sie wie sehen sollen. Das ist Sinn&Zweck, Aufgabe und Herausforderung zugleich.

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  17. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: wurs 17.12.12 - 12:08

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bitte Dich...
    > Es ist für jeden gebildeten Leser vollkommen klar, dass mit Technik A
    > Technik B nur mit einem gewissen Mehraufwand nachgeahmt werden kann.

    Es ist vor allem für jemanden der sich etwas mit der Materie auskennt klar wie er eine Bildreihe mit verschiedenen Fokusebenen erstellt um zu einem Pseudo Litho Ergebnis zu kommen. Bzw. man weiß dass es eben genau das nicht ist. Fokusstacking z.B. wird schon ewig betrieben. Und niemand der weiß was Fotografie ist käme auf den Gedanken das zeitlich versetzte Erstellen der Bilder mit Litho zu vergleichen.

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  18. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Clown 17.12.12 - 12:08

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehraufwand ja, aber aber doch zumindest mit dem selben Ergebnis. Und
    > nein,es ist für mich nicht das selbe "Ergebnis",weil der Anwendungszweck
    > doch ein völlig anderer ist. Ich habe z.B.früher einen Flachbettscanner
    > gehabt. Der ging irgendwann kaputt. Wenn ich jetzt was "scannen" will mach
    > ich ein Foto mit meiner Digicam. Wenn ich da ein tolles Ergebnis haben
    > wollte, könnte ich mir sogar eine tolle Konstruktion bauen, wo die Kamera
    > oben befestigt ist,sauber ausgerichtet, schöne gelichmäßige Beleuchtung
    > integrieren etc. Das wäre alles mehr aufwand gegenüber einem Scanner, aber
    > in der Tat könnte ich mir dann den Kauf eines Scanners sparen.

    Trotzdem machen ganz viele Leute von ihren Dokumenten etc einfach mit dem Handy o.ä. schnell mal ein Bild, statt sich einen Scanner zu kaufen, der das besser kann (aber eben auch extra gekauft werden muss, Platz und Strom verbraucht etc..).
    Das Ergebnis ist natürlich nicht das gleiche (hab ich auch nirgends geschrieben), aber ähnlich genug.

    > In diesem Fall ist es aber doch so, dass ich mir mit dieser Software nicht
    > den Kauf einer Lytro sparen kann, weil das eben was ganz anderes ist. Denn
    > das Feature, weshalb man sich eine Lytro kauft, bietet eben diese Lösung
    > nicht.

    > "Nicht unwichtig"? Es ist der einzige Sinn der Lytro.

    Ich denke wir haben zwei völlig unterschiedliche Auffassungen davon, was der Sinn von Lytro ist. dazu gleich mehr.

    > Welchen Effekt meinst du denn eigentlich? Diese Flashanwendung für
    > Lytro-Bilder, wo man ins Bild klickt und dann auf diese Stelle scharf
    > gestellt wird? Die ist doch mehr ein "NEbenprodukt" um die Lytrobilder
    > nutzen zu können. Als ich das erste mal irgendwie auf die Lytro und diese
    > Bilder stieß und alle das so spektakulär fanden dachte ich "Hmm, nett, aber
    > wo ist jetzt die Sensation?" Bis ich mir das dann mal genauer durchgelesen
    > habe und dann las, dass das es sich um ein einziges Foto handelt,das mit
    > einer sogenannten Lichtfeldkamera aufgenommen wurde dacht ich mir dann
    > "Wow, das ist ja cool".

    Ich denke, dass Du die Lichfeldkameratechnik mit dem Blickwinkel der althergebrachten Art und Weise starre Bilder zu produzieren ansiehst. Frei nach dem Motto "Toll, jetzt kann ich wirklich Schnappschüsse machen und später am Rechner aussuchen, was scharf sein soll und ich hab keinen Ausschuss mehr". Das ist aber nicht meine Herangehensweise an das Thema. Klar finde ich die Schnappschussidee interessant, find ich aber eher nebensächlich. Viel wichtiger finde ich, dass ich mit dieser Technologie Bilder erschaffen kann, die einen gewissen Interaktionsfaktor haben; und damit ist nicht mal nur das touchscreenähnliche Rumgetapse auf die Bildfläche gemeint, sondern viel mehr die Herausforderung mit dieser Technik Bildere zu kreieren, die beim Umstellen der Schärfeebene weitere oder andere Bedeutung bekommen. Das ist eine Chance, die man weder mit Photo noch mit Video hat. Insofern ist die Flashanwendung überhaupt kein Nebenprodukt, sondern eine völlig neue Herangehensweise an die Darstellung von Bildern.

    > In der Tat ist da bisher keiner drauf gekommen, "den Effekt" mit einer
    > Videoaufnahme zu realisieren. Vielleicht liegt es einfach daran, dass da
    > kein Bedarf war?

    Es gab auch eine Zeit, da hatte keiner Bedarf Farbfernsehen oder an Rechnern mit mehr als 64KByte RAM.

    > Wie gesagt,das ist sogar sehr wichtig :-)
    >
    > Wir gehen wohl einfach von komplett anderen Voraussetzungen aus :-)

    Jop. Siehe oben ;)

    > Die Lytro ist eine Kamera, die es ermöglicht,ein Foto zu schießen, bei dem
    > man dann im nachhinein die Schärfeebene einstellen kann. Punkt. Nur darum
    > geht es. Das ist ist das Produkt. Wenn nun irgendwo steht, dass man das
    > "nachahmen" kann,dann erwarte ich auch, dass da eben wirklich die
    > entscheidene Funktion nachgeahmt wird.

    Wie gesagt: Für einigermaßen gebildete Mitbürger (und das soll beim besten Willen keine Beleidigung sein; ich schließe Dich da mit ein!) müsste schon klar sein, dass die Technik mit herkömmlichen Mitteln nicht auf exakt die gleiche Art verwendet werden kann. Das ist in vielen Fällen und speziell in diesem Fall physikalisch gar nicht möglich.

    > Für dich scheint das Produkt aber eher eine Software zu sein, wo man ein
    > Bild vor sich sieht, und wenn man darein klickt, dann wird auf die
    > entsprechende Ebene scharf gestellt".

    Viiiiel zu übersimplifizert, aber ja.

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  19. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: Clown 17.12.12 - 12:10

    wurs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist vor allem für jemanden der sich etwas mit der Materie auskennt klar
    > wie er eine Bildreihe mit verschiedenen Fokusebenen erstellt um zu einem
    > Pseudo Litho Ergebnis zu kommen. Bzw. man weiß dass es eben genau das nicht
    > ist. Fokusstacking z.B. wird schon ewig betrieben. Und niemand der weiß was
    > Fotografie ist käme auf den Gedanken das zeitlich versetzte Erstellen der
    > Bilder mit Litho zu vergleichen.

    Eben. Deshalb ist es ja allenfalls eine Nachahmung.

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  20. Re: Welch irreführende Überschrift...

    Autor: spYro 17.12.12 - 12:12

    Ich stimmt dir in eigentlich allem zu ;)

    Vielleicht kann man es mit HDR-Aufnahmen vergleichen.
    Für HDr-Aufnahmen müssen mehrere (z.b. 3) Bilder von der selben Szene gemacht werden, damit man hinterher die Belichtungszeit dynamisch anpassen kann.
    Wenn jetzt jemand behauptet, dass man HDR-Aufnahmen mit einem einzigne foto machen könnte, dann wäre das auch nicht "richtig" und nur um diese Kleinigkeit ging es mir :p

    LG spYro

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