Hi,
ich war jahrelang DriveImage-Nutzer und will nun
auf Clonezilla umsteigen, da mein DI mittlerweile
wirklich in die Jahre gekommen ist (kein USB,
kein DVD-Brennen, kein Netzwerk).
Was spricht für Ghost bzw. gegen Clonezilla?
hi,
ich hab mich vor nicht allzu langer zeit wiederholt mit clonezilla bzw. parted magic auseinandergesetzt und hab folgendes für mich festgestellt:
- clonezilla ist flexibel, viele einstellungen zur art der imageerzeugung und komprimierung sind möglich, unterschiedliche ziele von lokaler disk über usb und netzwerk werden unterstützt. hier bleiben keine wünsche offen.
- das führt aber zu dem problem, dass laien so ihre liebe mühe damit haben werden. die klicki-bunti variante von ghost oder trueimage finde ich persönlich auch ansprechender.
- in der vielzahl unterschiedlicher rechner bei mir im unternehmen und privat hat clonezilla bei der image erzeugung das eine oder andere mal auch fehlermeldungen ausgespuckt, sicherlich berechtigterweise, allerdings ist mir sowas mit ghost/trueimage nicht vorgekommen
mein fazit wäre, für privat hält sich wahrscheinlich die nutzungshäufigkeit in grenzen, da kann man auch mal n bissl probieren, bis man für die eigene hardware die richtige einstellung gefunden hat und sich die kosten für eine andere imagesoftware sparen. also einfach ausprobieren, zu ghost kann man immer noch greifen, wenn man mit clonezilla nicht klarkommt.
> - clonezilla ist flexibel, viele einstellungen zur art der imageerzeugung
> und komprimierung sind möglich, unterschiedliche ziele von lokaler disk
> über usb und netzwerk werden unterstützt. hier bleiben keine wünsche offen.
Danke für qualifizierte Einschätzung!
Gibt es eigentlich Informationen zur Zuverlässigkeit von
Clonezilla - DriveImage benutze ich (in verschiedenen
Versionen) seit über 9 Jahren und kenne inzwischen wohl
jede Macke. Als ich aber vor kurzem CloneZilla ausprobiert
habe, war das Endergebnis eine gelöschte Partition. Wer
dabei geschlampt hat (ich, Clonezilla oder wir beide), liess
sich im Nachhinein nicht mehr feststellen.
Aber ein ungutes Gefühl bleibt...
Wahrscheinlich nicht die Antwort die du suchst, aber: Ich persönlich bleibe beim puristischen Linux-"dd". Natürlich ist das Ding nix für den ungeübten Heimuser: Einerseits muss man die Partitionslogik verstehen, andererseits sollte man grundlegende Verhaltensweisen von Linux-Shells (Pipes, SSH) verstehen, um deren Potential voll ausschöpfen zu können. Jede X-beliebige Linux-LiveCD (oder LiveUSB) reicht, damit ich Rechner automatisiert übers Netz wegsichern kann... As say, wenn man die Funktionsweise verstanden hat.
Ich würde nicht dd sonder dd_rescue nehmen. Wenn du wie du sagst was von der Logik verstehst weisst du warum ;-)
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