...da versucht man mit der OpenOffice Renaissance Oberfläche gerade der mit Office 2007 neu eingeführten Ribbon-Oberfläche hinterher zu laufen und nun ändert Microsoft schon wieder (gerade mal 5+ Jahre später) die Oberfläche -wenn auch scheinbar nur leicht- und schon muss man als OpenOffice Entwickler mit dem Kopieren vorne anfangen...
BTW: Ich finde das, was man auf den ersten Screenshots von Office 15 sieht, gar nicht so unterschiedlich zum 2010er Office. Ach und ja, ich finde die Ribbons klasse!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.11 16:05 durch RPGamer.
RPGamer schrieb:
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> ...da versucht man mit der OpenOffice Renaissance Oberfläche gerade der mit
> Office 2007 neu eingeführten Ribbon-Oberfläche hinterher zu laufen und nun
> ändert Microsoft schon wieder (gerade mal 5+ Jahre später) die Oberfläche
> -wenn auch scheinbar nur leicht- und schon muss man als OpenOffice
> Entwickler mit dem Kopieren vorne anfangen...
Anders als Microsoft versucht man zumindest nicht durch ständiges Ändern der Oberfläche neue Kunden zu gewinnen. Denn an Funktionalität hat M$ Office kaum etwas dazu gewonnen. Outlook hat noch immer eine lächerliche Unterstützung für Webkalender und ist im Jahre 2011 immer noch auf das uralte PST-Format als Datengrab angewiesen. Gut, dass diese Monsterdateien endlich über 2GB speichern dürfen. Der RSS-Reader dieser überteuerten Software ist nicht einmal leistungsfähig genug, dass man zwei Feeds auf einmal markieren kann. Importiert man mal aus Versehen unzählige Feeds aus anderen Diensten darf man fröhlich alles von Neuem aufsetzen um sie wieder rauszubekommen. Dort die Feeds in Kategorien einzusortieren ist sowieso eine Qual. Auch bei der Hauptfunktion EMail gibt es genug anzuprangern, wie zB fehlende Gemeinsame Postfächer wie in Thunderbird anstatt x separate Baumstrukturen.
OneNote kann immer noch keine brauchbaren PDFs erzeugen, Excel kann keine Tabellen mit gleichem Namen öffnen, PowerPoint punktet nur mehr mit neuen Effekten die für Präsentationen nutzlos sind, aber verschiedene Versionen/Auflösungen machen wie seit eh und je Probleme. Access ist auch eine nette Idee, aber spätestens wenn es als Frontend für eine echte Datenbank dienen soll heißt es frickeln ohne Ende. Von der COM-API, will ich erst gar nicht anfangen.
Libre-/OpenOffice mag zwar auch nicht das Beste Office sein, aber es bietet eine konsistentere Oberfläche und mit Renaissance eindeutig eine besser durchdachte Lösung als Ribbons...inkl. Möglichkeit wieder auf die alte GUI umschalten zu können.
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