Vielleicht wird Word aber auch nur deshalb so oft zum Lesen verwendet, weil die Datei die Endung .docx hat und sich solche Dateien standardmäßig in Word öffnen. Worin soll der Autor die Word-Datei denn konvertieren außer in PDF?
Daraus würde ich nicht unbedingt ableiten, daß die Menschheit dieses Spiel noch weiter treiben will.
Es gibt das ODT-Format und daneben das Trotzformat .docx, das sich von .odt nur darin unterscheidet, daß die Tags umbenannt wurden und dabei unnötig lang und kompliziert gemacht wurden. Dann hebt sich .docx noch durch einem unfaßbaren Verhau im Markup ab, den man auf diesem Niveau nur im Markup des Appstores für Windows 8 findet (For every pixel, make a DIV!).
Daneben wird dann EPUB erschaffen, das sich von ODT nur darin unterscheidet, daß hier HTML-Markup verwendet wird, man jedes Kapitel in eine HTML-Datei packt und dann natürlich auch eine Inhaltsverzeichnisdatei braucht, während ODT nur eine einzige content.xml hat.
Schreit das nicht nach einem vereinheitlichten Textformat für Schreiben und Lesen in HTML-Markup? Und was in HTML noch fehlt (Fußnoten-Markup), könnte man doch auch in HTML gebrauchen.
Und was man in einer ODT-Datei als styles.xml findet, könnte man effizienter als styles.css machen.
Dann brauchte man in Zukunft nur eine Markup-Sprache erlernen und könnte ein Projekt ins Internet hochladen oder für den Kindle verpacken.
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BLMagazine schrieb:
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> Vielleicht wird Word aber auch nur deshalb so oft zum Lesen verwendet, weil
> die Datei die Endung .docx hat und sich solche Dateien standardmäßig in
> Word öffnen. Worin soll der Autor die Word-Datei denn konvertieren außer in
> PDF?
Wenn es nur zum Lesen gedacht ist? JA, warum nicht?
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oder man ignoriert die lese-modus-funktion einfach, wenn man sie nicht braucht.
der otto-normalverbraucher schert sich einen feuchten kehricht darum wie lang irgendwelche tags hinter einem dokument sind und was der unterschied zu ODT ist. ob irgendwelche styles.xml oder sytles.css benutzt werden.
zudem hab ich noch keine sprache ausser deutsch lernen müssen um mit word zu arbeiten. gut, in meinem post glänze ich wohl nicht sonderlich mit groß- und kleinschreibung.
was ich damit eigentlich sagen will: die 99% (darunter auch ich) interessiert das nicht oder versteht es nicht warum das ein schritt in die richtige richtung sein soll.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.07.12 18:35 durch ianmcmill.
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Das ist ja kompletter Bullshit.. Word ist der defacto Standard für Textverarbeitung und damit das Format .docx.
Da immer weniger ausgedruckt wird, werden auch mehr Dokumente einfach so am Rechner, auf dem Tablet oder Smartphone gelesen, außer vllt in Hintertupfingen in der Poststelle. Warum soll man den Nutzern dann keinen Lesemodus integrieren? Im Gegensatz zu PDF kann das Dokument dann sogar bei Fehlern korrigiert oder ergänzt werden. Und es wird niemand gezwungen den Lesemoduzs zu nutzen oder Office 15 zu kaufen.
Der nächste richtige Schritt wäre Word zu einer Leseapp für alle digitalen Formate auszubauen, damit die Anwender keine 10 Reader für 3 Dateiformate brauchen weil immer irgendetwas nicht funktioniert... Wenn der docx Standard noch zur Integration in andere Software und Geräte freigegeben werden würde hätten wir ein brauchbares Universalformat und alles andere hat sich dann hoffentlich schnell erledigt. Denn wenn es in dem Tempo weitergeht dümpeln wir noch 20 Jahre mit odt und Konsorten herum..
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gollumm schrieb:
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> BLMagazine schrieb:
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> > Vielleicht wird Word aber auch nur deshalb so oft zum Lesen verwendet,
> weil
> > die Datei die Endung .docx hat und sich solche Dateien standardmäßig in
> > Word öffnen. Worin soll der Autor die Word-Datei denn konvertieren außer
> in
> > PDF?
>
> Wenn es nur zum Lesen gedacht ist? JA, warum nicht?
Eben das denke ich auch. Klar PDF ist vermutlich etwas größer. Aber a) Kann es jeder Empfänger lesen und b) kann er es auf jeden Fall so lesen wie ich bei mir lesen kann.. was bei MS-Office nicht unbedingt gesagt ist...
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Für offene Standards
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> Der nächste richtige Schritt wäre Word zu einer Leseapp für alle digitalen
> Formate auszubauen, damit die Anwender keine 10 Reader für 3 Dateiformate
> brauchen weil immer irgendetwas nicht funktioniert... Wenn der docx
> Standard noch zur Integration in andere Software und Geräte freigegeben
> werden würde hätten wir ein brauchbares Universalformat und alles andere
> hat sich dann hoffentlich schnell erledigt. Denn wenn es in dem Tempo
> weitergeht dümpeln wir noch 20 Jahre mit odt und Konsorten herum..
Bei docx braucht nichts für andere Anwendungen freigegeben werden, den Standard kann genau odf jeder implementieren, der will und kann.
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Ok, das wusste ich nicht. Ich dachte er wäre nur teilweise frei, bzw nicht komplett dokumentiert.
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> Klar PDF ist vermutlich etwas größer. Aber a) Kann
> es jeder Empfänger lesen und b) kann er es auf jeden Fall so lesen wie ich
> bei mir lesen kann.. was bei MS-Office nicht unbedingt gesagt ist...
Das Fehler passieren (können) wenn man doc(x) Dateien in Open / Libre Office öffnen will erwähnst du natürlich nicht... Und warum sollen pdf Dateien größer sein? Bei mir sind sie oft kleiner, vorallem wenn Bilder im Dokument sind.
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