Immer das Gleiche mit MS: erst die Kunden "anfixen", dann Zaster für die Dinge wollen, mit denen man dann endlich halbwegs arbeiten kann.
Reicht Wordpad zum anfixen nicht mehr? MS hat offenbar geschnallt, dass viele Leute auf OO aufmerksam geworden sind, und jetzt machen einen auf die Neuauflage von IE vs. Netscape - hat ja schon mal funktioniert... *roll eyes*
Gruss, Ice
Und wo ist jetzt dein Problem?
Haste heute nichts anderes zum Meckern gefunden?
Wird doch niemand gezwungen, die kostenlose Variante zu nehmen.
IceRa schrieb:
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> Immer das Gleiche mit MS: erst die Kunden "anfixen", dann Zaster für die
> Dinge wollen, mit denen man dann endlich halbwegs arbeiten kann.
> Reicht Wordpad zum anfixen nicht mehr? MS hat offenbar geschnallt, dass
> viele Leute auf OO aufmerksam geworden sind, und jetzt machen einen auf die
> Neuauflage von IE vs. Netscape - hat ja schon mal funktioniert... *roll
> eyes*
>
> Gruss, Ice
Was ist das denn für ein lächerliches getrolle bitte?
Wieso noch MEHR Anfix-Ware? Steht im Artikel nicht, daß die neue Office Version das frühere MS Works ersetzt? Also lass uns mal rechnen
0 + 1 - 1 = 0
Woraus wir schlußfolgern können 0 <> MEHR
Ist doch auch nur allzu logisch dieser Schritt. Anstatt zwei Produktlinien (Works, Office) pflegen zu müssen (Patches, neue Versionen etc.) kann man sich nun auf eins beschränken was wohl nur im Sinne aller sein kann. User müssen sich nicht mehr mit dem Stiefkind Works rumärgern und MS muß nicht mehr doppelte Arbeit leisten.
Jetzt kommst du...
Meine Kollegen sind mal wieder fleissig bei der Arbeit. Ich möchte da auch nicht weiter stören. Aber trotzdem sei die Bemerkung erlaubt, dass die Astroturfing-Stundentarife von Microsoft auch nicht mehr das sind was sie mal waren.
Muss wohl an der allgemeinen Wirtschaftskrise liegen. Man sollte mal ein ernstes Wörtchen mit Steve Ballmer reden, der im Augenblick auf Marketing-Tour in Europa ist.
@Schmelz:
Mein Problem - und das Problem aller Kunden - ist, dass MS etwas nicht wirklich Fertiges ZUSAMMEN mit dem OS vorlegt, welchen man versucht ist zu verwenden.
-> Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung heisst das Problem.
Aber ok, soweit so gut. Hat man dann dieses Office Light eine Weile verwendet und vermisst Features, muss man die kostenpflichtige Variante von MS kaufen, weil die MS Software proprietäre Formate verwendet tut's nicht einfach irgend eine andere Office Suite.
-> Consumer-Lock-in - DAS ist das 2. Problem.
Glücklicherweise unterstützt OO MS-Formate - das ist aber ausdrücklich NICHT MS' Verdienst, im Gegenteil, MS würde da sofort mit Anwälten und Gerichten einschreiten wenn sie könnten.
@blörp
OK, da habe ich nicht genau gelesen. MEHR kann man aber wahlweise auf Anderes beziehen: die vorinstallieren halbgaren Versionen von MSN, SQL, Access-DB - alles Beispiele von SW die (oder Teile davon) schon im OS da sind und defaults stellen (!), aber wenn man sie dann wirklich verwenden will, $$$ verlangen. Ich bin sicher, mit etwas Zeit und Google finde ich noch etliche solche Dinge in XP/Vista/7 - ist einfach das Standard-Gebaren von MS.
"NOCH" stimmt so oder so, auch wenn Du im Falle Works recht hast.
Vielleicht hilft eine Analogie:
Du kaufst ein Auto, das hat ein installiertes Handy, welches aber nur die Nummer vom Hersteller anwählen kann. Wenn Du ein richtiges möchstest, werden für den "Upgrade" €€€ fällig. Und entfernen kannst Du es auch nicht, wenn Du ein anderes Handy möchtest, musst Du das Teil irgendwo anders (wo noch Platz ist im Auto) oder NEBEN die Orginal-Halterung installieren. Gleiches Gehaben mit vorinstallieren Sonnenblenden-Halterungen, Sitzbezug-Halterungen und Kindersitz-Halterungen (die zu nichts anderem kompatibel sind).
Ich wette, Du wärst nicht sehr erbaut darüber und würdest auch allergisch gegen solche Dinge.
Siehst Du? Passierte mir jeden Tag von Berufes wegen mit MS.
Gruss, Ice
Alte Dealer-Weisheit.
Wenn die Leute dann an der Nadel hängen, kommen die Kosten locker wieder rein...
IceRa schrieb:
> Siehst Du? Passierte mir jeden Tag von Berufes wegen mit MS.
Oh nein! Wie schlimm! Man muss Geld für Mehrleistung ausgeben!
Und nachher kann man davon sogar noch Mitarbeiter bezahlen.
Das sollte schleunigst verboten werden!111
Was dazu kommt:
Was hat das mit marktbeherrschender Stellung zu tun? Es wird nicht mit dem OS ausgeliefert, sondern ist eine Option für OEMs.
Den "Vendor-Lockin" hast du eigentlich mit jedem Produkt. Mit OOo ist es das gleiche in grün oder welches Programm kann OOo Dokumente mit Makros(!) und perfekter Formatierung verarbeiten außer OOo selbst?!
Welches Format OO - Dokumente meinst Du denn? Da wären ca 23 mehr oder minder verschiedene Formate, u.A. ODF (Open Document Format, den ISO/IEC-Standard für den Austausch von Office-Dokumenten) und HTML. Welches ist denn jetzt nicht genehm umd macht bösen Lock-in?
Und wieveiele Formate unterstützt MSO noch mal?
Eben.
Ich habe einen Vorschlag: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ****** halten.
Und nein, man muss kein Geld für "Mehrleistung" bezahlen, OO bringt diese ohne einen Cent zu verlangen.
Gruss an den Troll
IceRa schrieb:
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> Welches Format OO - Dokumente meinst Du denn? Da wären ca 23 mehr oder
> minder verschiedene Formate, u.A. ODF (Open Document Format, den
> ISO/IEC-Standard für den Austausch von Office-Dokumenten) und HTML. Welches
> ist denn jetzt nicht genehm umd macht bösen Lock-in?
> Und wieveiele Formate unterstützt MSO noch mal?
ODF ist nicht "kompatibler" als OOXML nur weil der Standard weniger Seiten umfasst. Beides sind ISO Standards.
Die Frage welches andere Programm ODT/ODF Dateien inklusive Makros fehlerfrei bearbeiten (und ausführen) kann hast du natürlich nicht beantwortet.
Und du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du Printdokumente in HTML speicherst?!
MSO unterstützt (ggf. mit Plug-Ins) auch eine Reihe von Formaten. Die Frage ist nur, welche notwendig sind. Für den einfachen Dokumentaustausch reichen wohl DOC (das alte, weil auch von OOo gelesen/geschrieben werden kann), ODT und OOXML.
Wenn es darum geht, komplexe Dokumente auszutauschen, bringt keins der Formate einen entscheidenden Vorteil, da alle nur perfekt in dem Programm mit dem sie erstellt wurden funktionieren. Daher führt OpenOffice zu genau dem gleichen Lock-In wie es MS Office macht. Vor allem wenn du die üblichen Automatisierungen mittels Makros vorsiehst.
> Eben.
> Ich habe einen Vorschlag: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ******
> halten.
Dito.
> Und nein, man muss kein Geld für "Mehrleistung" bezahlen, OO bringt diese
> ohne einen Cent zu verlangen.
Ist mir schon klar, dass es die Option gibt. Trotzdem ist die Haltung Software generell ohne Gegenleistung zu erhalten auch etwas einseitig und kurzsichtig. Ich bin jedenfalls bereit dazu Geld für die Arbeit von Entwicklern zu bezahlen und ich finde erst recht nichts verwerfliches oder gar falsches daran.
Schreib doch ein Brief an Microsoft, in dem du forderst, dass Microsoft all seine Programmierer, BWLer (die auf jeden Fall ;-) ), etc feuern und die Werkstore schließen soll. Und damit du ein Druckmittel hast, drohst du, als gemeiner Linux-Taliban natürlich mit einem Anschlag auf Ballmer.
Ich bin selbst kein Fan von MS und werd auch nicht von denen bezahlt. Aber das grundlose MS bashing nervt einfach nur noch. Erst schreit jeder rum, dass man gezwungen wird MS Office zu Mondpreisen zu kaufen, jetzt gibt's eine kostenlose Version wird wieder rumgeschrien.
Wieso "Dealer"? Ich dachte das heißt neuerdings "Onkel"? :)
fasa schrieb:
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> Die Frage welches andere Programm ODT/ODF Dateien inklusive Makros
> fehlerfrei bearbeiten (und ausführen) kann hast du natürlich nicht
> beantwortet.
Das weiß ich leider auch nicht. Das letzte Mal mit Makros hatt ich bei irgendeinem .doc-Formular zu tun, was von mir einem (Branchen-)Softwareanbieter zum Ausfüllen gesandt wurde. Interessanterweise ließ sich das weder mit Office 2000 noch mit 2003 öffnen, OOo3 tats aber.
Wozu werden in der Realität Makros verwendet, und in welchem Fall wäre ein PDF nicht sinnvoller?
> Und du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du Printdokumente in
> HTML speicherst?!
Du verspielst gerade deine eigene Ernsthaftigkeit, wenn du erzählen willst, dass du Printdokumente in doc(x) speicherst.
Vollhorst schrieb:
> Wozu werden in der Realität Makros verwendet, und in welchem Fall wäre ein
> PDF nicht sinnvoller?
Was hat ein PDF mit Makros zu tun (außer dass man da auch Skripte benutzen kann)?
Es geht hier um unternehmensinterne Prozessoptimierungen. Dafür wird eben gerne auf Makros zurückgegriffen - dafür sind sie schließlich da.
Und wenn die ganzen Vorlagen erstmal hübsch vorbereitet sind und mit Makros automatisiert wurden, dann hat man eben den Vendor-Lock-In. Ob das nun MSO oder OOo ist, ist dabei recht egal.
Darum ging es mir nur.
> Du verspielst gerade deine eigene Ernsthaftigkeit, wenn du erzählen willst,
> dass du Printdokumente in doc(x) speicherst.
Natürlich macht man das. In was für einer Welt lebst du denn?
Das man natürlich professionellen Satz besser mit Latex oder etwa InDesign macht weiß ich auch (und man der Druckerei ein entsprechendes PDF-Dokument zukommen lässt).
Trotzdem ist doc(x) (oder auch odt) GENAU dafür da - Printdokumente und in einer großen Anzahl von Fällen auch das angemessene Format dafür. Erst recht wenn es um Kollaboration von Textdokumenten, Berichten oder ähnlichem geht.
Ganz im Gegensatz zu HTML etwa.... (wobei man das natürlich begrenzt auch einsetzen könnte - der Vorteil erschließt sich dabei aber nur sehr bedingt)
nicht nur bei Netscape war das so, MS fixt auch Kinder (bzw. die Betreuer der Kinder) an ...
http://derstandard.at/?url=/?id=3360250
Das gleiche Prinzip, kostenlos verteilen und dann kassieren.
Und in DE sieht es dann so aus:
http://medienmami.uni-ulm.de/2004/11/13/computer-im-kindergarten-schlaumause-4000/
rl
Nur mit dem Unterschied dass das was OOo implementiert hat ziemlich dem entspricht was zertifiziert ist während es von OOXML bis jetzt genau gar keine Implementierung gibt die dem auch nur ansatzweise nahe kommt.
IceRa schrieb:
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> Immer das Gleiche mit MS: erst die Kunden "anfixen", dann Zaster für die
> Dinge wollen, mit denen man dann endlich halbwegs arbeiten kann.
Genau, böses Microsoft, machen einfach Dinge, die tausende andere Firmen auch so machen.
IceRa schrieb:
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> Aber ok, soweit so gut. Hat man dann dieses Office Light eine Weile
> verwendet und vermisst Features, muss man die kostenpflichtige Variante von
> MS kaufen, weil die MS Software proprietäre Formate verwendet tut's nicht
> einfach irgend eine andere Office Suite.
> Glücklicherweise unterstützt OO MS-Formate - das ist aber ausdrücklich
> NICHT MS' Verdienst, im Gegenteil, MS würde da sofort mit Anwälten und
> Gerichten einschreiten wenn sie könnten.
Öhm, seit Office 2007 nutzt Microsoft kein propriertäres Format mehr, sondern den ISO-Standard Microsoft Open Office XML. Es ist für jederman offen und du kannst nach belieben eigene Software programmieren, die entsprechende Dokumente anzeigt, bearbeitet oder auch erstellt. Warum vermutest du, dass Microsoft bei Office 2010 wieder einen anderen Weg einschlagen sollte? Microsoft müßte dazu ja sein gesamtes, freies Dokumentenformat wieder über Bord werfen....
hier noch dein Fisch und guten Morgen <*)))x<
Es sind die Taten, die zählen, nicht die Worte.
iJones schrieb:
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> Öhm, seit Office 2007 nutzt Microsoft kein propriertäres Format mehr,
> sondern den ISO-Standard Microsoft Open Office XML. Es ist für jederman
> offen und du kannst nach belieben eigene Software programmieren, die
> entsprechende Dokumente anzeigt, bearbeitet oder auch erstellt. Warum
> vermutest du, dass Microsoft bei Office 2010 wieder einen anderen Weg
> einschlagen sollte? Microsoft müßte dazu ja sein gesamtes, freies
> Dokumentenformat wieder über Bord werfen....
Nein, die haben es einfach so verquer, kompliziert und umfangreich wie irgend möglich gemacht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Office_Open_XML#Kritik
Warum wohl?
Na, damit Gläubige wie Du genau das denken was Du geschrieben hast. Aber Firmen den "Standard" ja nicht etwa nutzen. MS hasst offene Standards, denn damit lässt sich aus den Kunden keine $$$ pressen.
Gruss, Ice
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