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OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

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  1. OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: cicero 14.03.13 - 12:31

    OwnCloud hört sich ja erst mal verdammt gut an.

    Fragt sich nur:
    Wie kommt man als Privat-Anwender zu seiner eigenen, heimgemachten OwnCloud?

    Was braucht man reell, Vorgehensweise, Empfehlungen
    - und eine Abschätzung des initialen Aufwandes wären hilfreich.

    Die OwnCloud Webseite stellt zwar Installationsinfos zur Verfügung,
    fragt sich halt wie es sich für Privatos in der Praxis reell darstellt
    zu einem laufenden System zu kommen.

    Interessant wären Erfahrungswerte mit Windows 7,
    und wie es mit der Einbindung von iTunes aussieht.

    ?

  2. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: Wahrheitssager 14.03.13 - 12:34

    Auf Windows ist es was schwieriger.
    Ich würde eine Debian oder Ubuntu Server Mieten und dann einfach mit apt-get install owncloud installieren.
    Dann solltest du schon per Port 80 auf meinserver.de/ownlcoud zugreifen können.

    Dies ist die einfachste Vorgangsweise. Man kanns natürlich erstmal zuhause auf einem home server betreiben und den per router auch ans internet packen (port 80 auf machen).

  3. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: ronlol 14.03.13 - 12:35

    Hol dir ein fünstiges Hostingpaket und installier die Owncloud einfach da drauf. Dann ne Subdomain darauf einrichten und gut ist.

  4. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: ronnyst 14.03.13 - 12:45

    Quatsch! Ein aktueller Raspberry genügt völlig. Ein schneller Stick mit 64GB dran und fertig ist deine eigene Cloud. Aufwand viell. 4h?! Kosten max: 60¤
    Wenn du einen Router hast, kannst du ein dyndns einrichten (ja, es gibt noch kostenlose accounts) und kommst IMMER auf deine Daten. Das ganze über https....
    easy... und es läuft...

  5. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: ronnyst 14.03.13 - 12:46

    Wahrheitssager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf Windows ist es was schwieriger.
    > Ich würde eine Debian oder Ubuntu Server Mieten und dann einfach mit
    > apt-get install owncloud installieren.
    > Dann solltest du schon per Port 80 auf meinserver.de/ownlcoud zugreifen
    > können.
    >
    > Dies ist die einfachste Vorgangsweise. Man kanns natürlich erstmal zuhause
    > auf einem home server betreiben und den per router auch ans internet packen
    > (port 80 auf machen).

    Dann doch eher auf 443, oder?!? zwecks https!? das kann die OC auch ;)

  6. Re: Viele Webspace-Anbieter

    Autor: Kasabian 14.03.13 - 13:01

    haben solche Tools bereits im Angebot. Installation läuft automatisch und der Rest sind ein paar klicks. Mehr nicht.

    Für das passende PW muss man allerdings selbst sorgen!

  7. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: Kasabian 14.03.13 - 13:08

    Jo... und jetzt erkläre mir noch was du tust wenn dein Stick nicht gerade zur Hand hast? Und.. ganz zufällig dein Netzbetreiber nicht erreichbar ist? Und wenn du dann deine Daten mit einen tauschen muss?

    "Cloud" kommt per Post, weil mein Netzbetreiber gerade zicken macht oder ich diesen gerade wechsel oder gerade am umziehen bin?

    ;)

  8. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: ronnyst 14.03.13 - 13:13

    ähm, der Stick hängt an dem Ras Pi und erweitert den Speicher für deine Dateien...

    Ausfall bei einem serveranbieter wirst du auch immer haben (service zeit, ausfall etc...)

    Tauschenfunktion ist auch im Artikel beschrieben und als screenshot in der galery im artikel zu erkennen.

    Ich denke einfach, dass wir am Thema vorbeireden, denn sobald du wieder einen Server mietest, hast du die Daten/Hardware nicht physisch in deiner Hand. Ergo weißt Du nicht, was damit passiert.

  9. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: xUser 14.03.13 - 13:20

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OwnCloud hört sich ja erst mal verdammt gut an.
    >
    > Fragt sich nur:
    > Wie kommt man als Privat-Anwender zu seiner eigenen, heimgemachten
    > OwnCloud?
    >
    > Was braucht man reell, Vorgehensweise, Empfehlungen
    > - und eine Abschätzung des initialen Aufwandes wären hilfreich.
    >
    > Die OwnCloud Webseite stellt zwar Installationsinfos zur Verfügung,
    > fragt sich halt wie es sich für Privatos in der Praxis reell darstellt
    > zu einem laufenden System zu kommen.

    Du brauchst einen PHP Hoster, welche die nötigen PHP Module installiert hat.

    Ich kann dir nur DomainFactory empfehlen. Für 10¤ bekommst du 50GB Webspace, mit anpassbarer php.ini, die Möglichkeit eigene Module zu verwenden, sowie SSH Zugriff. Außerdem kannst du dank SSH auch eignen (statische) Programme verwenden.

    Alternativ bietet sich (wie schon beschrieben) ein vRoot Server oder ein kleiner lokaler Server am Router an.

  10. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: ronnyst 14.03.13 - 13:26

    Pah. Am Sinn von der eigenen Cloud vorbei.... Sobald ich meinen Inhalt auf fremde Server übertrage bin ich abhängig vom Anbieter! Wird beim Anbieter mal eine forensische Untersuchung angeordnet (sprich alle Server werden im Verdachtsfall von den staatlichen Institutionen beschlagnahmt) dann sind deine Daten auch futsch!

  11. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: malmot 14.03.13 - 13:31

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jo... und jetzt erkläre mir noch was du tust wenn dein Stick nicht gerade
    > zur Hand hast? Und.. ganz zufällig dein Netzbetreiber nicht erreichbar ist?
    > Und wenn du dann deine Daten mit einen tauschen muss?
    >
    > "Cloud" kommt per Post, weil mein Netzbetreiber gerade zicken macht oder
    > ich diesen gerade wechsel oder gerade am umziehen bin?
    >
    > ;)

    Stick nicht zur Hand? Den hast du immer im RasPi als laufwerk. Wo soll der hinkommen?
    Und was für ein Argument ist es "Wenn dein netzbetrieber nicht da ist"? Dann kommst du nicht mehr in die Itunescloud aber zuhause auf dein RasPi Server. Also man kann immer irgendein Szenario zurechthämmern wo irgendwas, irgendwann nicht klappt. Aber Netzbetreiber weg is ja wohl eher die seltene Ausnahme.
    Und umzüge und wechsel kommen ja jetzt nicht überraschend von jetzt auf gleich.

  12. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: elroco 14.03.13 - 16:31

    ronnyst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pah. Am Sinn von der eigenen Cloud vorbei.... Sobald ich meinen Inhalt auf
    > fremde Server übertrage bin ich abhängig vom Anbieter!
    Das bist du immer. Wenn du das bei dir zuhause machst, bis du abhängig vom Stromanbieter und der Erdrotation. Aber "die eigene Cloud" bezieht sich eher darauf, dass die Daten auf DEINEN Servern liegen, ob nun gemietet, "gehoused" oder bei dir zuhause.
    >Wird beim Anbieter
    > mal eine forensische Untersuchung angeordnet (sprich alle Server werden im
    > Verdachtsfall von den staatlichen Institutionen beschlagnahmt) dann sind
    > deine Daten auch futsch!
    Wenn sie zu dir nach Hause kommen und die Daten beschlagnahmen, sind Sie auch futsch.
    Wie oft kommt es denn bei dir vor, dass "staatliche Institutionen" deine Server beschlagnahmen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.13 16:32 durch elroco.

  13. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: Schattenwerk 14.03.13 - 18:01

    Ein Nachteil gegenüber der heimischen Cloud: Von unterwegs eine Datei hochladen oder sogar aus der Cloud aktualisieren und der DSL 16k Anschluss muss kräftig schnaufen.

    Persönlich find ich die Idee jedoch interessant. Ich hab hier ein NAS stehen, wo ein Debian chroot drauf läuft. Wenn ich da nun OC draufpacke, dann hab ich ne Cloud mit RAID 1. Eigentlich ganz lecker die Idee... wenn halt nicht der lahme Internetanschluss wäre.

    Was mich in diesem Zusammenhang interessieren würde: Kann OC mit Delta-Updates umgehen?

  14. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: zipper5004 15.03.13 - 14:15

    xUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du brauchst einen PHP Hoster, welche die nötigen PHP Module installiert
    > hat.
    >
    > Ich kann dir nur DomainFactory empfehlen. Für 10¤ bekommst du 50GB
    > Webspace, mit anpassbarer php.ini, die Möglichkeit eigene Module zu
    > verwenden, sowie SSH Zugriff. Außerdem kannst du dank SSH auch eignen
    > (statische) Programme verwenden.
    >
    > Alternativ bietet sich (wie schon beschrieben) ein vRoot Server oder ein
    > kleiner lokaler Server am Router an.

    10¤ einmalig oder pro Monat?
    Wenn das pro Monat ist, dann ist das recht viel, gibts auch für weniger als die Hälfte.
    Google einfach mal v-server bzw. root-server

    ronnyst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pah. Am Sinn von der eigenen Cloud vorbei.... Sobald ich meinen Inhalt auf
    > fremde Server übertrage bin ich abhängig vom Anbieter! Wird beim Anbieter
    > mal eine forensische Untersuchung angeordnet (sprich alle Server werden im
    > Verdachtsfall von den staatlichen Institutionen beschlagnahmt) dann sind
    > deine Daten auch futsch!
    Ich glaube zwar, dass das höchstens alle paar Tage passieren kann (haha),
    aber selbst wenn, futsch ist nur das, was nicht gesichert wurde.
    Alle paar Wochen mal ein Backup auf einem zweiten physischen macht auch bei einem Server sinn.
    Wenns Dein Hoster nicht macht, solltest Du es halt selbst machen.

  15. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: volkskamera 16.03.13 - 08:55

    ronnyst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quatsch! Ein aktueller Raspberry genügt völlig. Ein schneller Stick mit
    > 64GB dran und fertig ist deine eigene Cloud. Aufwand viell. 4h?! Kosten
    > max: 60¤
    > Wenn du einen Router hast, kannst du ein dyndns einrichten (ja, es gibt
    > noch kostenlose accounts) und kommst IMMER auf deine Daten. Das ganze über
    > https....
    > easy... und es läuft...

    IMMER?

    Sehr mutige Aussage. Da vertraue ich doch lieber auf ein stabiles Rechenzentrum mit mehrfach redundanter Anbindung und einer USV.

    Sind dann auch nicht meine Stromkosten :)

  16. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: xUser 16.03.13 - 18:15

    zipper5004 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xUser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Du brauchst einen PHP Hoster, welche die nötigen PHP Module installiert
    > > hat.
    > >
    > > Ich kann dir nur DomainFactory empfehlen. Für 10¤ bekommst du 50GB
    > > Webspace, mit anpassbarer php.ini, die Möglichkeit eigene Module zu
    > > verwenden, sowie SSH Zugriff. Außerdem kannst du dank SSH auch eignen
    > > (statische) Programme verwenden.
    > >
    > > Alternativ bietet sich (wie schon beschrieben) ein vRoot Server oder ein
    > > kleiner lokaler Server am Router an.
    >
    > 10¤ einmalig oder pro Monat?
    > Wenn das pro Monat ist, dann ist das recht viel, gibts auch für weniger als
    > die Hälfte.
    > Google einfach mal v-server bzw. root-server

    Pro Monat natürlich.

    Ist mir bekannt, aber
    a) Man muss dann die Software selbst zusammenstellen, inkl. sichere Konfiguration (das ist nicht trivial)
    b) billige vServer sind nicht gut abgesichert (mehrfach redundante Anbindung, USV)
    c) guter Support auch am Wochenende gibt es erst bei teureren Tarifen
    d) billige vServer haben nicht viel Performance und bestimmt kein SSD Cache
    e) vServer mit guter Email Anbindung ist auch nicht häufig (IP auf der Blacklist, etc)

  17. Re: OC für Privat: Was braucht man, Aufwand. iTunes?

    Autor: wombat_2 18.03.13 - 16:50

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OwnCloud hört sich ja erst mal verdammt gut an.
    >
    > Fragt sich nur:
    > Wie kommt man als Privat-Anwender zu seiner eigenen, heimgemachten
    > OwnCloud?
    >
    > Was braucht man reell, Vorgehensweise, Empfehlungen
    > - und eine Abschätzung des initialen Aufwandes wären hilfreich.
    >
    > Die OwnCloud Webseite stellt zwar Installationsinfos zur Verfügung,
    > fragt sich halt wie es sich für Privatos in der Praxis reell darstellt
    > zu einem laufenden System zu kommen.
    >
    > Interessant wären Erfahrungswerte mit Windows 7,
    > und wie es mit der Einbindung von iTunes aussieht.
    >
    > ?
    Hmm... Okay, mal abgesehen davon, dass ich das Gefühl habe, Du hast das Konzept nicht verstanden und die Zielgruppe, war der Beitrag immerhin eine Frage und klingt nach Neugier von daher in Ordnung...
    Also, du hast mehrere Varianten:
    1.) Du lässt bei dir Zuhause einen Server laufen mit OwnCloud
    2.) Du mietest einen Server ODER einen Webspace mit genügend Speicherplatz und einer relativ aktuellen PHP-Version und installiert dort Owncloud.
    Im Falle vom Server solltest du dich mit Linux und in deinem Fall wahrscheinlich Ubuntu bzw. Ubuntu Server auseinander setzen. Das geht natürlich auch auf einem Windowssystem ich rate davon, aber ab...
    Ich weiß nicht, wie tief du in der Materie "Web" steckst, aber du kannst dir OwnCloud ähnlich, wie 'ne dynamische Webseite vorstellen. Du benötigst dazu mindestest also einen einfachen Webspace der PHP unterstützt.

    Was genau meinst du mit Erfahrungsberichten zu Windows 7?
    Du kannst OwnCloud per WebDav (Als Netzwerklaufwerk) einbinden oder direkt über den Browser bedienen. Bei der Browservariante ist das OS ziemlich egal. Wobei die Bedienung von OwnCloud über den Browser bei großen Dateimengen (Siehe anderen Beitrag zu dem Artikel) recht schwierig ist, da würde sich eher WebDav anbieten.

    Im Falle von WebDav, also deine Daten als Netzwerklaufwerk einbinden, wird das ganze etwas kompliziert, es ist 'ne Menge Fummelarbeit, wenn du dies ohne zusätzliche Programme machen möchtest. Wenn du keine Fummelarbeit willst und mit einem zusätzlichen Programm einverstanden bist empfehle ich dir Netdrive, dies ist relativ einfach zu bedienen und bietet für den Anfang auch genügend Optionen.

    Was du mit Erfahrungsberichten zu iTunes meinst, weiß ich nicht, aber wenn deine Frage war, ob du in OwnCloud auch Musik abspeichern kannst, dann ja, das geht, es gibt sogar einen webbasierten integrierten Musikplayer.


    ronnyst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pah. Am Sinn von der eigenen Cloud vorbei.... Sobald ich meinen Inhalt auf
    > fremde Server übertrage bin ich abhängig vom Anbieter! Wird beim Anbieter
    > mal eine forensische Untersuchung angeordnet (sprich alle Server werden im
    > Verdachtsfall von den staatlichen Institutionen beschlagnahmt) dann sind
    > deine Daten auch futsch!
    AHA! Ein ganz schlauer. Du hast Zuhause also eine redundante Stromversorgung mit USV und kannst redundante Backups erstellen und ist es nicht auch eher viel wahrscheinlicher, dass man bei einer Privatperson alle Rechner einkassiert als bei einem riesigen Hoster?
    Zudem hast du Zuhause natürlich viel mehr Kontrolle über deine Daten, du kannst sieh' dort ja schmecken, berühren und den Kasten in dem sie sind sehen. Über die Schwachstellen in Software, die du wahrscheinlich noch eher Zuhause hast, will ich gar nicht anfangen zu reden...
    Denken, dann nochmal denken, dann schreiben, dann lesen, dann nochmal denken, dann nochmal lesen und dann nochmal denken und dann erst auf "Beitrag absenden" klicken.

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