Ich glaube, hier hat keiner so wirklich verstanden, was in dem Text steht.
Wenn der Inhalt des Textes korrekt ist, dann wird nicht jede Datei einzeln trackbar, sondern jeder Song.
Das heißt, daß wenn die den Song digital in Umlauf gebracht haben, haben eventuell Millionen Menschen ein identisches Wasserzeichen im file.
- Es ist also nicht möglich, die Quelle einer Raubkopie herauszufinden.
- Niemand muß sich Gedanken um die Legalität der Privatkopie machen.
Also mal alle wieder vom Gas gehen.
Was bleibt ist die Kontrollmöglichkeit über bestimmte Dateigruppen.
D.h. ich kann z.B. feststellen, wie oft der Song von Dieter Bohlens neueste Stute geladen wurde.
Und ich kann das verhindern (z.B. bei p2p)...
Das ist natürlich auch Mist, aber bei niemandem wird das BKA an die Tür bollern.
"Der dritte Bitblock, 56 Bit lang, ist für variable Informationen vorgesehen. Dort könnte zum Beispiel eingeschrieben werden, wer die Musikdatei wann und wo erworben hat."
Beantwortet das die Frage?
"Der dritte Bitblock, 56 Bit lang, ist für variable Informationen vorgesehen. Dort könnte zum Beispiel eingeschrieben werden, wer die Musikdatei wann und wo erworben hat. Denkbar wäre auch, an dieser Stelle Informationen über Nutzungsbeschränkungen - Abspielbeschränkungen, Transferierbarkeit, Kopierbeschränkungen und so weiter – zu speichern."
und nun?
mei schrieb:
-------------------------------------------------------
> "Der dritte Bitblock, 56 Bit lang, ist für
> variable Informationen vorgesehen. Dort könnte zum
> Beispiel eingeschrieben werden, wer die Musikdatei
> wann und wo erworben hat."
>
> Beantwortet das die Frage?
Nein. 56 Bit reichen nicht für alle Wünsche.
Angenommen man nutzt die 56 Bit ausschliesslich als unique ID, dann reichen die 56 Bit für 12 Millionen Lieder pro Mensch. Ok. Unschön.
Wenn man noch das Kaufdatum einbinden möchte - und das obendrein noch in rekordverdächtigen 16 Bit schafft - dann reichen die verbleibenden 40 Bit man gerade, damit jeder Mensch 183 Songs haben kann, die eindeutig identifizierbar sind.
Wirft das bei Dir neue Fragen auf?
moepus schrieb:
-------------------------------------------------------
> "Der dritte Bitblock, 56 Bit lang, ist für
> variable Informationen vorgesehen. Dort könnte zum
> Beispiel eingeschrieben werden, wer die Musikdatei
> wann und wo erworben hat. Denkbar wäre auch, an
> dieser Stelle Informationen über
> Nutzungsbeschränkungen - Abspielbeschränkungen,
> Transferierbarkeit, Kopierbeschränkungen und so
> weiter – zu speichern."
>
> und nun?
nix "und nun"... schmock.
http://forum.golem.de/read.php?33657,1838717,1839088#msg-1839088
kaufdatum laut deiner aussage 16bit ok.
40 bit um einen menschen eindeutig zu identifizieren? definitiv ausreichend...
das lied muss ja nichtmehr noch zusätzlich in den 40 bit nochmals beschrieben werden, dafür sind ja die restlichen bits der insgesamt 108bit da.
Also ich komme bei 2^56 auf sage und schreibe 72057594037927936 (wie spricht man das eigentlich aus?). Wo hast du denn deine 12 Millionen her? Oder dividierst du die obige Zahl durch irgendwelche unbekannte Größen? Wenn ja - warum nur? Der Titel ist durch die restlichen Bits eindeutig beschrieben. Die 2^56 reichen, um davon jede Kopie eindeutig zu identifizieren.
Wie kann man das bei P2P verhindern? Da werden die Daten doch bereits jetzt verschlüsselt zwischen den Teilnehmern übertragen.
> Der zweite Block enthält Informationen darüber, wer die Rechte an der
> Musikdatei hält, welchen Musiktitel die Datei enthält, und wie der
> Vertrieb der Datei erfolgte.
Der Identifikation der Musikdatei findet schon im zweiten Block statt - dafür muss also kein Bit im dritten Block aufgewendet werden.
Gruß, auweia
> Wenn man noch das Kaufdatum einbinden möchte - und
> das obendrein noch in rekordverdächtigen 16 Bit
> schafft - dann reichen die verbleibenden 40 Bit
> man gerade, damit jeder Mensch 183 Songs haben
> kann, die eindeutig identifizierbar sind.
>
> Wirft das bei Dir neue Fragen auf?
Ja, es wirft die Frage auf, ob du nachgedacht hast, bevor du diesen Beitrag geschrieben hast. Wie im Artikel, den du nochmal lesen solltest, steht, ist der Titel der Musikdatei bereits im zweiten Block gespeichert.
Damit muss im letzten Block nurnoch der Kunde identifiziert werden. Mit 40 Bit lassen sich 161 mal soviele Menschen, wie auf der Welt leben (http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung), identifizieren.
Deine Argumentation ist durch und durch fehlerhaft, vom ersten Posting an.
http://www.hier-ist-dein-schild.com/
Verschlüsselung bringt bei P2P ungefähr ähnlich viel, wie sich die Nase rot anzumalen und Dateien nurnoch im Handstand oder mit um 180° gedrehtem Monitor runterzuladen.
Ja, aber ist denn jeder Teilnehmer vertrauenswürdig?
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