Irgendwie finde ich das ganze immer wieder spaßig, auch in meinem Kollegenkreis scheinen immer mehr Leute die Performance eines PCs/Laptops daran zu messen, wie schnell denn wohl Windows hochfährt. Auch bei diversen Tests wo es um Leistungsfähigkeit von Rechnern geht finde ich immer wieder diese Angaben.
Wen interessiert dieser Schwachsinn ? Mir ist es völlig wurscht, ob Windows nach 10 Sekunden oder 5 Minuten da ist, wichtig ist einzig und allein, wie schnell oder langsam das normale Arbeiten danach ist und das kann man in keinster Weise daran (be)messen, wie schnell nun Windows da ist. Ich habe bei Kumpels schon PCs gesehen, da war Windows sauschnell gestartet aber nach 1-2 Stunden war alles so quälend langsam, das mein neustarten mußte. Und umgekehrt, Windowsstart dauerte 2-3 Minuten weil alles mögliche gestartet wurde, aber dann lief alles recht fix.
Auch halte ich von Tools wie diesem oder den ganzen Tune Up-Mist nicht das geringste, weil die das ganze eher verschlimmbessern oder zumindest anschließend das eine oder andere unsauber oder garnicht mehr läuft. Kenne genug, die sich mit sowas mal eben ihr System geschrotet haben, nur um 4-5 Sekunden kürzere Bootzeit rauszukitzeln.
Nichts geht über etwas gesunden Menschenverstand bei dem was man tut. Z.B. darf ich nicht alles mögliche zum Testen installieren und wieder runterwerfen oder wenn doch, dann Programme wie Acronis TrueImage benutzen, damit kann man diese Dinge nämlich in einer virtuellen Umgebung installieren, testen und wenn man die Umgebung beendet ist das System so wie gehabt. Oder man legt sich in 15 Minuten ein 1:1-Image seines Systems an und kann zur Not drauf zurückgreifen. Und sich mal ab und zu anschauen, was alles unten rechts an Programmen gestartet wurde und ob man alles wirklich benötigt schadet auch nicht, da sammelt sich mit der Zeit schon einiges an :)
Und was im anderen Thread zu SSDs gesagt wurde kann ich nur unterstreichen. Hab meine ersten SSDs seit paar Wochen im Einsatz und bin mehr als begeistert, damit stellen sieh die Probleme garnicht erst, weil alles "instant" gestartet ist.
Maxiklin
also hab mir deinen komment mal komplett durchgelesen und bin der gleichen Meinung...ich starte meinen Rechner 1x am Morgen und fahre ihn abends runter. Was interessiert mich da die Startzeit, vor allem da ich das Booten von Bios, Raid-Controller, AHCI & Netzwerkkarte eh nicht beeinflussen kann außer es abzuschalten^^
Wers richtig schnell haben will, den kann ich nur den Hybriden-Standbymodus empfehlen. Da dauert das starten nichtmal 4 Sekunden.
Abgesehen vom letzten Absatz: 100% ACK.
SSDs sind sowohl hardwaretechnisch als auch softwaretechnisch noch nicht ausgereift. Hardwaretechnisch fehlen die Lebensdauer und Datensicherheit, zudem wird der Controller überbelastet, da softwaretechnisch die passenden Filesysteme fehlen. Erst wenn Letztere in ausgereifter Form vorliegen, werden SSDs interessant und können ihr Potential weitestgehend ausspielen. Wenn dann auch noch die Lebensdauer und Datensicherheit deutlich erhöht wird, können SSDs die Magnetscheiben ablösen. Das wird aber noch gute 10 Jahre dauern...
Joe User
Joe User schrieb:
> SSDs sind ...
^^
Sie haben Bananen gewählt
Hyprider Standby funktioniert aber nicht bei Ubuntu+WinXP+Win7 auf einer Platte
Ubuntu weil Amarok+Moodbar+Ultimate Lyrics geil ist
Windows XP weil da Vmware geht
Win7 weil da Directx11 drin ist
mfG spawner
Maxiklin schrieb:
> Und was im anderen Thread zu SSDs gesagt wurde kann ich nur unterstreichen.
> Hab meine ersten SSDs seit paar Wochen im Einsatz und bin mehr als
> begeistert, damit stellen sieh die Probleme garnicht erst, weil alles
> "instant" gestartet ist.
Weil du die erst kurz im Einsatz hast. Je voller die mal geworden sind desto zäher arbeitet es sich beim SPeichern mit SSD. (mit ein Grund sind die Löschalgorithmen die für zu beschreibende Stellen zwingend ausgeführt werden müssen).
offler schrieb:
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> Maxiklin schrieb:
> > Und was im anderen Thread zu SSDs gesagt wurde kann ich nur
> unterstreichen.
> > Hab meine ersten SSDs seit paar Wochen im Einsatz und bin mehr als
> > begeistert, damit stellen sieh die Probleme garnicht erst, weil alles
> > "instant" gestartet ist.
>
> Weil du die erst kurz im Einsatz hast. Je voller die mal geworden sind
> desto zäher arbeitet es sich beim SPeichern mit SSD. (mit ein Grund sind
> die Löschalgorithmen die für zu beschreibende Stellen zwingend ausgeführt
> werden müssen).
...sorry, aber das ist auch veraltetes wissen ... seit TRIM gibt es keinen leistungsverlust der SSD im Alltag mehr.
Nimm den Windows 7 BCD statt den verkackten Grub. Den kannste auch getrost auf der Partition packen wo Ubuntu installiert ist. Sprich Bootsektor in der Partition, nicht im MBR. So habe ich es auch. Mit ein Paar Anpassungen klappt es prima. Ich kann im GRUB-Menü auch wieder zurück zum Bootmenü von Windows xDDD.
Und was spricht in Ubuntu gegen Virtual Box? Weil's jetzt von Oracle ist? Oder was für ein Problem hast du damit?
VMWare läuft bei mir auch sogar unter Vista. Also wird es auch unter win7 laufen.
... aber nur bei Windows 7 und einem aktuellen Linux-Kernel...
Vielleicht weil VirtualBox einfach ätzend ist? ;-)
Ich finde eher VMWare ätzend. Das ist ultralahm. VirtualBox reicht die CPU weiter... Aber das ist Ansichtssache.
TRIM ist eine Krücke, keine Lösung.
Joe User
Genauso wie viele Implementierungen in unseren x86-Systemen, eben diese Altlasten.
Mich hat Virtualbox mit seinen dauernden Update-Orgien genervt.
"Ach, schon wieder eine halbe Stunde um? Hey, ich hab ne neue Version für dich! Wie, Programmroutine für's Update? Nix da, kannste fein selber runterladen. Einfach auf den Link klicken... Hahahah, passiert nix, merkste selbst, ne? Musste den Link halt kopieren und in deinem Browser aufrufen. Und jetzt verrat ich dir noch ein Geheimnis. Ich kappe dir bei der Installation jedes mal kurz das Netzwerk, obwohl am Netzwerktreiber eigentlich nichts geändert wurde. Ich sehe nur gerne, wie du dich quälst!"
Nee, danke!
Für jemanden, der einmal im Monat ne VM startet, um was zu testen, ist VMware besser geeignet und völlig ausreichend.
Gut, das hab ich auch bemerkt... Deshalb update ich nur noch alle 120 Updates ;). Reicht voll aus xD.
Also wenn man auch nur minimal im Bild ist über die Prozesse die auf dem eigenen Rechner so laufen dann würde ich eigentlich den Codestuff Starter empfehlen.
Tecchannel über Codestuff Starter
Ist auch so ein Programm mit dem man diverse Autostart-Programme und -Prozesse zwischen automatisch, manuell und deaktiviert umschalten kann.
Da kann man die ganzen Programme und Programmfunktionen mal rausschmeißen die Windows nachdem der Desktop da ist noch Sachen nachladen lassen weswegen es für 30s oder mehr immer noch nicht benutzbar ist. Sowas wie den Adobe ARM, Adobe Reader Speed Launcher (also so viele pdfs öffne ich an keinem Tag als dass sichs lohnen würde) und so Prozesse wie den Windows Defender wenn man nen anderen Virenscanner nutzt.
* The president is a duck? *
Selber noch nie mit ner SSD gearbeitet oder, Joe User?
Man sollte sich vielleicht erstmal selber eine Meinung bilden und nicht nur den hochwertig recherchierten Artikel der Computer Bild glauben.
Hab seit einem halben Jahr eine SSD im Einsatz und es läuft alles genauso schnell wie am ersten Tag.
> Ich finde eher VMWare ätzend. Das ist ultralahm. VirtualBox reicht die CPU
> weiter... Aber das ist Ansichtssache.
Dann mache ich irgend etwas falsch, denn bei mir ist es umgekehrt. VMs in VMware laufen bei mir (Windows 7 Host) besser, als unter VirtualBox. Dennoch setze ich VirtualBox ein, weil mir privat die Kosten für VMware Workstation zu hoch und die Server/ESXi-Versionen ungeeignet sind.
CPU mit VT ist vorhanden, im BIOS aktiviert und für die jeweilige VM auch aktiv, trotzdem ist (beim Einsatz von VirtualBox) die Last auf dem Host um einiges höher als in der VM. So extrem habe ich das bei VMware nicht beobachtet.
Gibt's da noch einen Kniff, den ich nicht kenne?
@Max Hacker
Vielleicht hat er eben gegensätzliche Erfahrungen gemacht?
Muss man sich denn immer gleich anmachen, bloß weil jemand eine andere Meinung hat? DAS wäre dann tatsächlich Bild-Niveau ;).
Es soll Leute geben, welche sich erst mit der nüchternen Technik beschäftigen bevor sie entscheiden, ob sie sie einsetzen oder nicht. Dazu gehören nunmal keine Medienbeiträge gleich welcher Art, sondern technischer Sachverstand, bei Hardware insbesondere die internen Datenblätter und nicht zuletzt die Physik. Physikalisch ist TRIM nunmal eine Krücke...
Joe User
offler schrieb:
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> Weil du die erst kurz im Einsatz hast. Je voller die mal geworden sind
> desto zäher arbeitet es sich beim SPeichern mit SSD. (mit ein Grund sind
> die Löschalgorithmen die für zu beschreibende Stellen zwingend ausgeführt
> werden müssen).
Ich setze meine Intel X-25 seit über einem Jahr ein, haben nun alle Entwickler.
Keine spürbarer Verlangsamung, immer noch keinen Ausfall und immer noch um große Faktoren schneller in den entscheidenden Fällen.
Billig-SSDs dagegen sind und waren Schrott, die taugten von Anfang an nix und tun es auch heute noch nicht.
Aber laufe Du ruhig weiter zu Fuß, während Villa Bacho schon mit der Rakete zum Mond startet ...
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