Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, was an dieser Software so großartig neu und innovativ sein soll, dass es einen Golemartikel rechtfertigt?
Features wie Linsenkorrektur und Entstürzen gibt es doch schon seit Jahren in den verschiedensten (auch kostenlosen) Programmen und seit 2-3 Version sogar 'nativ' in PhotoShop/Camera Raw und Lightroom?! Das ist doch wirklich nichts neues, nichts was 80¤ rechtfertigen würde?
Und eine vollwertiger Ersatz für ein Tilt-Shift-Objektiv ist sowas übrigens auch nicht: Mal abgesehen davon, dass eine nachträgliche Entzerrung immer auch zu Lasten von Schärfe und Auflösung geht, lassen sich insbesondere die Möglichkeiten zur Anpassung der Focusebene (Stichwort "Scheimpflugsche Regel") nicht nachträglich digital simulieren.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.12 10:38 durch M.Kraft.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Prinzipiell müsste man mit einer geeigneten Software den Schärfeverlust verringern können, indem man vom Stativ eine Serie von Aufnahmen mit verschiedenen Schärfeebenen schießt, und per Software dann diese Aufnahmen kombinieren und gleichzeitig entstürzen lässt.
Aber auch da wird durch das Ineinanderstückeln der einzelnen Bildausschnitte eine gewisse Unschärfe nicht zu vermeiden sein.
Ob die aber höher ist, als bei einem ziemlich schief gestellten Tilt-Shift-Objektiv....
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Es geht ja nicht nur um das Vergrößern des Tiefenschärfebereichs, sondern oft auch um das genau Gegenteil - eine exakt gesteuerte Tiefenunschärfe (z.B. den sog. 'Diorama Effekt'). Auch dafür gibt es natürlich mittlerweile einiges an Postprocessing-Software. Da 2D-Bilder aber keine Tiefeninformationen enhalten, kann deren Ergebniss nie an ein mit einem TiltShift-Objektiv oder einer FachKamera erzeugtes Bild heranreichen.
Um die Tiefenschärfe im Nachhinein exakt zu steuern, müsste man schon mit einer Lichtfeldkamera arbeiten. Und da gibt es was Auflösung und Bildqualität angeht, z.Z. noch keine Modelle, die auch nur annähernd mit aktuellen D-SLRs mithalten können.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.09.12 12:00 durch M.Kraft.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
M.Kraft schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Features wie Linsenkorrektur und Entstürzen gibt es doch schon seit Jahren
> in den verschiedensten (auch kostenlosen) Programmen und seit 2-3 Version
> sogar 'nativ' in PhotoShop/Camera Raw und Lightroom?! Das ist doch wirklich
> nichts neues, nichts was 80¤ rechtfertigen würde?
Ein gelegentlich von mir Amateur genutztes Programm ist das kostenlose ShiftN von Marcus Hebel (marcus-hebel.de/). Mir reichts neben den Möglichkeiten von IrfanView.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
CharlieB schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ein gelegentlich von mir Amateur genutztes Programm ist das kostenlose
> ShiftN von Marcus Hebel (marcus-hebel.de/).
Ist im Artikel erwähnt...
Mit freundlichen Grüßen
ad (golem.de)
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?
Festplatte mit DDR3-RAM kratzt an SSD-Leistung
Das neue Google Maps ist beeindruckend schnell
"EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"
WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS
Kommentare: 829 | letzter Beitrag 17:38 Uhr
Kommentare: 259 | letzter Beitrag 21:03 Uhr
Kommentare: 228 | letzter Beitrag 20:41 Uhr
Kommentare: 153 | letzter Beitrag 17:20 Uhr
Kommentare: 151 | letzter Beitrag 13:35 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Steve Wilhite, früherer Mitarbeiter von Compuserve, hat einen Webby Award für die Entwicklung des Grafikformates Gif erhalten. Aus diesem Anlass hat der Erfinder noch einmal auf der korrekten Aussprache beharrt.

Die Nutzungsordnung der Herzog August Bibliothek, die noch aus dem Druckzeitalter stammt, ist für das Internet nicht mehr geeignet. Angesichts laufender Abmahnwellen für illegal genutztes Bildmaterial heben die Betreiber sie jetzt auf und führen die Creative-Commons-Lizenz BY-SA ein.

Nach einem Entwurf des Architekturbüros NBBJ will Amazon eine extravagante neue Konzernzentrale bestehend aus drei riesigen Gewächshauskugeln und Bürohochhäusern errichten.

Wer ein gebrauchtes Spiel für die Xbox One verkaufen will, muss damit zum Händler marschieren: Dies berichtet zumindest ein britisches Fachmagazin. Unterdessen verkauft sich die neue Konsole schon sehr gut - und Microsoft verkündet hohe Ziele für seine "alte" Xbox 360.

Lenovos Finanzchef protzt, dass sich der PC-Hersteller jedes Unternehmen, das zum Verkauf steht, auch leisten könnte.

Peter Schaar wendet sich dagegen, dass Jobcenter-Mitarbeiter bei Facebook die soziale Lage der Menschen ausforschen und verdeckt Freundschaftsanfragen senden. Die Bundesagentur für Arbeit sagt, dass das gar nicht möglich sei.