Es ist absolut kundenfreundlich Abos automatisch auslaufen zu lassen, wenn sich Preise ändern. Die Verleger ärgern sich natürlich über diese Aktion aber wer das Angebot wirklich möchte, wird das Abo auch mit einem Klick wieder verlängern.
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Trotzdem ist Apples Verhalten alleine schon durch die fehlende Kommunikation mit Kunden und Entwicklern / Verlagen absolut unprofessionell und verantwortungslos. Dass eine extrem geringe Preisdifferenz zwischen Printmedien und digitalen Medien schwer erklärbar ggü. den Kunden ist wusste auch Apple. Mit solchen Aktionen treibt man sowohl Verlage als auch Kunden in die Arme der Konkurrenz. Alles in Allem höchst geschäftsschädigend und unprofessionell von Apple. Mal sehen wie lange man sich das noch erlauben kann.
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wow, jetzt hat nen Unternehmen mal Preise erhöht ... Oh Gott ... stell die vor das passiert im Geschäftsalltag zig millionenmal und nein das wird auch äusserst selten vorher angekündigt ...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.12 18:35 durch serra.avatar.
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Ach ja, wann genau hat das letzte mal ein Unternehmen EURE Preise angepasst? Seine eigenen Preise zu erhöhen ist ein bisschen was anderes als fremde Preise einfach so ohne Ankündigung zu erhöhen.
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tomate.salat.inc schrieb:
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> Ach ja, wann genau hat das letzte mal ein Unternehmen EURE Preise
> angepasst?
Amazon macht das je nach Vertrag ständig und bietet Titel auch mal ohne Rücksprache kostenlos an.
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Bitte nachdenken!
Bei normalen Transaktionen sind auch nur 2 Parteien involviert.
Hier kommt eine dritte hinzu. Das ist als ob du einen Artikel bei ebay verkaufst und nachdem du den Artikel zu einem gewissen Preis eingestellt hast erhöht Amazon seine Provisionsansprüche und dein Artikel ist auf einmal zu teuer. Davon bekommst du natürlich erst mit nachdem Amazon die Provision geändert hat.
Na immer noch so fair und normal?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.12 18:59 durch San_Tropez.
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San_Tropez schrieb:
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> Trotzdem ist Apples Verhalten alleine schon durch die fehlende
> Kommunikation mit Kunden und Entwicklern / Verlagen absolut unprofessionell
Es gab noch nie "Kommunikation" mit Apple, die war schon immer unidirektional.
> und verantwortungslos. Dass eine extrem geringe Preisdifferenz zwischen
> Printmedien und digitalen Medien schwer erklärbar ggü. den Kunden ist
... was aber nicht primaer das Problem von Apple, sondern der Zeitungsmafia ist. Jahrezehntelang hat man von hohen Produktionskosten gefaselt, dann kam die digitalisierung der Produktion (DTP, Digitalphotographie), da musste leiderleider alle Hardware neu angeschaft werden, leiderleider konnte das endprodukt nicht billiger verkauft werden, dann kam der digitale vertrieb, leiderleider kostet auch das ganz viel Gold, also ist der preis im wesentlichen Printausgabe-2-Cent. Und jetzt flennen die, das der Kunde vielleicht langsam auf den Zeiger kommt, das er schon wieder (nach Analog-Musik->CD->digitalvertrieb und dasselbe in gruen bei Filmen) verarscht wird, natuerlich ist das dann Apples schuld, sicher nicht die eigene verschrobene Preispolitik...
> wusste auch Apple. Mit solchen Aktionen treibt man sowohl Verlage als auch
> Kunden in die Arme der Konkurrenz. Alles in Allem höchst
Sowas hat Apple noch nie interessiert, Divide and Conquer. Nicht, dass Du mich falsch verstehst, es ist ne saumaessige Politik die Apple an den Tag legt, aber JEDER weiss das Apple macht was sie wollen, und offensichtlich lassen die Verträge sowas zu. Das iPhone ist etabliert, sowohl Kunden wie Verlage haben keine Wahl mehr, der Zug ist abgefahren. Die Verlage WUSSTEN, das es so kommen wird, aber die Gier hat wohl das Gehirn wiedermal ueberstimmt. Pech. "Ach, ich steck mal meine Birne dem Löwen ins Maul, der wird schon nicht zubeissen..."
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linuxuser1 schrieb:
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> Es ist absolut kundenfreundlich Abos automatisch auslaufen zu lassen, wenn
> sich Preise ändern.
Ziemlich billiger Verusch, vom Thema abzulenken.
Es hat ja niemand kritisiert, dass die Abos automatisch auslaufen wenn die Preise sich ändern. Es wurde kritisiert, dass die Preise unangekündigt geändert wurden.
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Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die Verlage sauer sind, weil sie mehr Geld bekommen. Die sind sauer, weil die Abos auslaufen. Von der Preuserhöhung profitieren die doch.
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In Deutschland kommen die Verleger mit ihren Tentakeln ja locker bis ins Kanzleramt -- Stichwort: Leistungsschutzrecht. Die sind einfach beleidigt, weil sie von Apfel nicht auf Augenhöhe behandelt werden. Das kann schon mal am Verleger-Ego kratzen ;)
Trotzdem würde ich an Verlegers Stelle an einer anderen Lösung als dem Verkauf über den Appstore stricken. Wenn sich dieser Apple'sche Zeitungskiosk erst etabliert hat, ist es zu spät.
Leider sind die alten Herren dermassen mit ihrem Kampf gehen Urheberwindmühlen beschäftigt, dass sie darüber keine Zeit mehr zur Gestaltung ihrer eigenen Zukunft finden.
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Noppen schrieb:
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> Trotzdem würde ich an Verlegers Stelle an einer anderen Lösung als dem
> Verkauf über den Appstore stricken. Wenn sich dieser Apple'sche
> Zeitungskiosk erst etabliert hat, ist es zu spät.
Das ist ja das Schlimme an diesem lahmen Verein: sie jammern über Google und den AppStore, bringen aber selbst absolut nichts auf die Beine. Irgendwann sind sie zurecht ausgestorben.
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