Ich hab es mir gedacht, dass dieser Satz im Artikel noch auftauchen wird. Zählen wir mal die derzeitigen und geplanten Features auf.
Derzeit:
* Make Finder available system-wide on a hot-key (like Visor)
* Add TABS like in Google Chrome! (read more)
* Stop creating .DS_Store litter (read more)
* Show the folders always on top (read more)
Geplant:
* Add a better keyboard shortcuts (for keyboard-oriented freaks like me)
* Add a dual panel mode (like in good old Norton Commander)
* Enable a cooperation mode with Terminal.app (for command-line lovers)
* Add user friendly MacFUSE support
* And what about better git/svn/mercurial integration?
* And more satisfaction!
Den Programmierkenntnissen des Softwareautors in allen Ehren, aber dafür Geld verlangen? Die derzeitigen Features sind IMHO so trivial, dass ein Entgeld ein schlechter Witz wäre. Geld gegen Shortcuts/Hotkeys. Also bitte. Die geplanten Punkte existieren AFAIK zum großteil in x-facher Ausführung unter der GPL Lizenz bzw. für Lau.
DAS ist einer der Beispiele, die der Gründ dafür waren Mac OS X den Rücken zu kehren. Nichts gegen das Betriebssystem an sich, es ist wirklich gut, aber diese Mentalität der meißten Apple User wirklich für den letzten trivialen Schrott Geld zu zahlen, führte zu einer unsäglichen Situation. Fast NUR noch Share- oder Trialware. Zum großen Teil muss man dann noch höllisch darauf achten, welche Tools man nimmt, da viele ein absehbares Deadend in der Entwicklung erreichen. Mehr als bei Linux oder Windows, bei denen IMHO auch eine höhere Verfügbarkeit an GPL Software existiert. Bei Linux ist das ja noch keine Überraschung, aber verglichen mit Windows ist das irgendwie ein Trauerspiel. Und wenn ich GPL Software finde, ist die oft nicht immer richtig auf OS X geportet worden. Dinge wie fink und i-installer sind ja ganz nett, aber bei weitem nicht vollständig. Zudem diese unsägliche X11 Geschichte. Das was Apple an X11 Umgebung bereit stellt ist echt traurig. Größter Kandidat der darunter leidet ist Gimp.
Weiterhin stören die Release Zyklen von OS X. Nicht das ich den Fortschritt bemängele, sondern Software die man noch letztes Jahr verwendet hat, ist heute nicht mehr mit dem aktuellen OS X kompatibel. Aktuelles Texshop unter ibook? Fehlanzeige! Ich weiß nicht genau wie es mit der Programmierung unter OS X aussieht, aber anscheinend ändert Apple die Foo-API jedesmal so drastisch, dass Softwareautoren regelrecht zum Redesign ihrer Software, oder wie oben erwähnt, der Endbenutzer zum OS X Upgrade gezwungen werden. Wie 'katastrophal' das Ganze ist, ist zum Beispiel bei openttd zu sehen: http://www.tt-forums.net/viewtopic.php?f=29&t=45247
Das soll kein Flame gegen Apple und OS X werden. Hardware wie Betriebssystem sind wirklich qaulitativ hochwertig. Aber der indirekte Upgradezwang und die vielen, sehr nützlichen Linuxtools die sich unter OS X auf Teufel komm raus nicht etablieren wollen und einen zu Share- und Trialware zwingen, haben bei mir mein ibook G4 zum einzigen und letzten Gegenstand aus dem Hause Apple gemacht.
Für den Normalnutzer, der Geld hat und nicht viel experimentieren will ist das ganze Erwähnte natürlich hinfällig. Aber für Leute die experimentieren und bis zur letzten Ecke Flexibilität, Funktionalität sowie Kompatibilität möchten, ohne dafür jedesmal kleine Bröckelbeträge zu zahlen, sieht das alles schon anders aus.
Das alles ist zumindest meine persönliche Erfahrung. Ich kann verstehen, wenn das andere Leute anders sehen. Falls jemand Fragen hat, wie ich was genau gemeint habe, antworte ich natürlich darauf.
ChilliConCarne schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Geld verlangen? Die derzeitigen Features sind IMHO so trivial, dass ein
> Entgeld ein schlechter Witz wäre. Geld gegen Shortcuts/Hotkeys. Also bitte.
Die meisten Appeluser kaufen jeden Schrott ungefragt, weils wohl Hop ist, keine Ahnung. Ich würds nicht anders machen wenn sich damit Geld machen läßt.
> DAS ist einer der Beispiele, die der Gründ dafür waren Mac OS X den Rücken
> zu kehren. Nichts gegen das Betriebssystem an sich, es ist wirklich gut,
So gut oder schlecht wie Windows. Arbeiten kann man mit beiden Anstandslos. Persönlich finde ich aber nach wie vor Windows besser.
> aber diese Mentalität der meißten Apple User wirklich für den letzten
> trivialen Schrott Geld zu zahlen, führte zu einer unsäglichen Situation.
Korrekt ;)
> Das soll kein Flame gegen Apple und OS X werden. Hardware wie
> Betriebssystem sind wirklich qaulitativ hochwertig.
Hast Du mal Deine Applehardware genau angeguckt? Also ich hab bei meiner absolut nix hochwertiges entdeckt. Alles 0815 bis Noname-Hardwarekomponenten! Das einzig Hochwertige an von Apple verkaufter Hardware ist der Preis.
irgendwie kann ich euren kommentaren nichts entnehmen was nicht auch zutreffen würde wenn man darin macox mit windows7 ersetzten würde.
ChilliConCarne schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Den Programmierkenntnissen des Softwareautors in allen Ehren, aber dafür
> Geld verlangen? Die derzeitigen Features sind IMHO so trivial, dass ein
> Entgeld ein schlechter Witz wäre. Geld gegen Shortcuts/Hotkeys. Also bitte.
Standardsituation bei Mac OS X.
> höllisch darauf achten, welche Tools man nimmt, da viele ein absehbares
> Deadend in der Entwicklung erreichen.
> Dinge wie fink und i-installer sind ja ganz nett, aber bei weitem nicht vollständig.
Achja, Fink, das schon seit ewigen Zeiten mit einem Kaputten KDE4 (nicht) läuft.
> Zudem diese unsägliche X11 Geschichte. Das was Apple an X11 Umgebung bereit
> stellt ist echt traurig.
Das ist allerdings nur reiner Service. Sie müssten es ja gar nicht bereitstellen.
> Aktuelles Texshop unter ibook?
iBooks haben doch noch PowerPC-CPUs?
> Fehlanzeige! Ich weiß nicht genau wie es mit der Programmierung
> unter OS X aussieht, aber anscheinend ändert Apple die Foo-API jedesmal so
> drastisch, dass Softwareautoren regelrecht zum Redesign ihrer Software,
> oder wie oben erwähnt, der Endbenutzer zum OS X Upgrade gezwungen werden.
Ganz so schlimm ist es nicht. Es gab nur einen wirklich großen Schritt, als sie die Prozessor-Architektur geändert haben. Und nach mittlerweile 5(?) Jahren ist man soweit die alte nicht mehr zu unterstützen.
Aber ansonsten hat Apple schon eine sehr radikale Schnittstellenpolitik. Mit dem was da mittlerweile kastriert wird und nicht zur verfügung gestellt wird, bilde andere ganze Arbeitsumgebungen ;)
@nichtnocheinmac:
Aus der Sicht des Gelds verdienens, kann ich sicherlich auch verstehen, dass man sowas macht, wenn es Geld einbringt. Ich schrieb eben eher aus der Sicht eines Verbrauchers. Was den Vergleich zwischen Winows und Apple angeht, war damals meine Erfahrung, dass OS X ein paar nette Sachen hatte, die mir das Leben einfacher machten. Zum Beispiel Expose. Aber das ist letzten Endes alles eher subjektiv. Dass ich Apple Hardware qualitativ hochwertig finde, liegt nur an meinem ibook. Es ist zwar alt, funktioniert aus technischer Sicht nach 6 Jahren mit original Komponenten immer noch anstandlos. Das hat bei mir zumindest einen guten Eindruck hinterlassen.
@lachnummer:
Lies nochmal meinen Beitrag und überlege ganz genau, ob du mich wirklich Windows-Fanboy nennen willst.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.10 10:50 durch ChilliConCarne.
Supreme schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das ist allerdings nur reiner Service. Sie müssten es ja gar nicht
> bereitstellen.
Aber wenn sie es bereit stellen, dann bitte richtig. Sonst ist diese Mühe ja komplett umsonst und schreckt nur ab.
> iBooks haben doch noch PowerPC-CPUs?
Jupp. Aber schon damals, als die nächste Version von Texshop rauskam, es war glaube ich nur eine Änderung an zweiter oder dritter Kommastelle, wurde als Mindestanforderung Tiger angegeben. Und das nur ein paar Monate nach dessen Erscheinen. Da sitzt man dann mit Panther dumm dran. Und da gab es noch nix mit x86.
> Ganz so schlimm ist es nicht. Es gab nur einen wirklich großen Schritt, als
> sie die Prozessor-Architektur geändert haben. Und nach mittlerweile 5(?)
> Jahren ist man soweit die alte nicht mehr zu unterstützen.
Das hat mich natürlich ebenfalls betroffen, aber die Schwierigkeiten, waren wie oben erwähnt ja schon vorher da. Als Apple die x86 Ära ankündigte, war ich ohnehin schon lange auf der Linux-Schiene. Ich hab da also zu dem Zeitpunkt schon lange resigniert ;).
> Den Programmierkenntnissen des Softwareautors in allen Ehren, aber dafür
> Geld verlangen? Die derzeitigen Features sind IMHO so trivial, dass ein
> Entgeld ein schlechter Witz wäre. Geld gegen Shortcuts/Hotkeys. Also bitte.
> Die geplanten Punkte existieren AFAIK zum großteil in x-facher Ausführung
> unter der GPL Lizenz bzw. für Lau.
Vorneweg: Ich kenne die Software auch nur von der Beschreibung aus dem Netz. Ich möchte den Autor auch nicht verteidigen, nur ein paar Anmkerungen machen.
Das ganze wird als Patch zur Laufzeit des Finders realisisert. Es ist also bei weitem nicht so, dass er ein paar neue (triviale) Features auf der Basis des Finder-Quellcodes reinklopft. Alles was hier entwickelt werden muss, muss durch Reverse Engineering herausgefunden und dann zur fehlerfreien Zusammenarbeit mit dem echten Finder bewegt werden.
Und nur mal so als Anmerkung: Softwareentwicklung kostet Geld. Viel Geld sogar. Warum sollte der Autor also kostenlos arbeiten?
Welche anderen nativen Dateibrowser kennst Du denn unter GPL bzw. für Lau, die sich nahtlos unter OS X integrieren? Und sag jetzt nicht KDE, das die Installation eines halben Betriebssystems voraussetzt...
Avalanche schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das ganze wird als Patch zur Laufzeit des Finders realisisert. Es ist also
> bei weitem nicht so, dass er ein paar neue (triviale) Features auf der
> Basis des Finder-Quellcodes reinklopft. Alles was hier entwickelt werden
> muss, muss durch Reverse Engineering herausgefunden und dann zur
> fehlerfreien Zusammenarbeit mit dem echten Finder bewegt werden.
>
> Und nur mal so als Anmerkung: Softwareentwicklung kostet Geld. Viel Geld
> sogar. Warum sollte der Autor also kostenlos arbeiten?
Ich schrieb ja oben 'den Programmkenntnissen des Autors in allen Ehren'. Ist vielleicht zu knapp gekommen, aber ich widerspreche dem was du schreibst nicht. Es ging mir jetzt erstmal nur um die reine Funktionalität, die am Ende rauskommt. Wenn diese Features aber nur mit so einem Aufwand realisierbar sind, dann spricht das auch nicht gerade für OS X. Zudem würde ich kleinere Werkzeuge, an denen ich all abentlich aus, nennen wir es Faszination, programmiere ohne schlechtes Gewissen unter die GPL stellen. Aber ich denke es liegt einfach auch daran, dass Mac OS X eine Welt ist, die Programmierer mit Geld im Hinterkopf sehr stark anzieht. Und da kommen manchmal Tools raus wo ich mich echt frage, wer für sowas Geld ausgibt. Man siehe nur Versiontracker. Ein Meer an Share- und Trialware. Ich habe vor vielen Jahren ja genau deshalb Windows den Rücken zugekehrt.
Es Mag ja sein, dass der Autor ein Haufen Arbeit investieren musste und daher ist es hier fehl am Platz seinen geschäftlichen Gedanken anzugreifen, aber es geht mir wie oben erwähnt rein darum, dass man unter OS X für viele, rein aus funktionaler Sicht, triviale Dinge, Geld hinblättern muss.
> Welche anderen nativen Dateibrowser kennst Du denn unter GPL bzw. für Lau,
> die sich nahtlos unter OS X integrieren? Und sag jetzt nicht KDE, das die
> Installation eines halben Betriebssystems voraussetzt...
Ein Beispiel auf die schnelle, mit der ich die Midnightcommander Funktionalität habe: http://www.mucommander.com/screenshots.php
Und wenn ich noch weiter suche findet sich eventuell genügend. Und darum geht es. Wenn ich weiter suche. Unter Mac OS X muss man sich erstmal den halben Tag durch
Share- und Trialware wühlen um enstsprechendes zu finden. Und irgendwo ist man dann frustriert, wenn man auf anderen Systemen sieht, dass soetwas unter der GPL selbstverständlich ist, mit meißtens noch mehr Funktionen und unter Google auch bei den ersten 3 Seiten zu finden ist und nicht irgendwo ab Seite 20 ....
ChilliConCarne schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ein Beispiel auf die schnelle, mit der ich die Midnightcommander
> Funktionalität habe: www.mucommander.com
Wenn ich mich recht entsinne integriert der sich aber kein Stück unter Mac OS X. Java-Programm halt.
> Und wenn ich noch weiter suche findet sich eventuell genügend.
Nicht wirklich. Ich suche auch schon lange einen wirklich guten Dateimanager. Aber muCommander ist nicht gut, Xfolders kaum besser und mit anderen Macken. Dolphin und Konqueror verlangen KDE, was an sich schon problematisch ist, und dann haben sie selbst noch einige Macken. Was übrig bleibt sind Kommerzielle Programme, die aber auch selber so ihre Unzulänglichkeiten und macken haben.
> Und darum
> geht es. Wenn ich weiter suche. Unter Mac OS X muss man sich erstmal den
> halben Tag durch
> Share- und Trialware wühlen um enstsprechendes zu finden. Und irgendwo ist
> man dann frustriert, wenn man auf anderen Systemen sieht, dass soetwas
> unter der GPL selbstverständlich ist, mit meißtens noch mehr Funktionen und
> unter Google auch bei den ersten 3 Seiten zu finden ist und nicht irgendwo
> ab Seite 20 ....
Nichts für ungut, das gilt so Pauschal aber für alle Systeme. Jede Plattform hat ihre Bereiche in denen sie Starke und schwache Programme hat. Bei OSX sind es halt u.a. Dateimanager.
Dieses Feature ist deswegen nur mit so hohem Aufwand zu realisieren, weil OS X closed Source ist. Immerhin gibt es so ein Rahmenwerk wie SIMBL, das dem Entwickler einiges an Arbeit abnimmt.
Die Midnightcommander-Funktionalität ist alles andere als trivial. Wenn es Dir reicht, ein zusätzliches Programm zu starten (das übrigens von der Bedienung her nicht wirklich zu OS X passt), dann kannst Du ja gerne mucommander verwenden. Wenn Du etwas haben willst, was ein echtes OS X Programm ist, musst Du entweder Forklift kaufen oder warten bis es der Autor dieser Finder-Erweiterung integriert. Beide sehen anscheinend einen Markt für das was sie bieten.
Mein Chef findet es auch immer frustrierend, dass Inder schon für ein Drittel meines Stundensatzes arbeiten würden und dass es dort selbstverständlich ist, dass man abends nach 10 und am Wochenende noch erreichbar ist.
> Nicht wirklich. Ich suche auch schon lange einen wirklich guten
> Dateimanager. Aber muCommander ist nicht gut, Xfolders kaum besser und mit
> anderen Macken. Dolphin und Konqueror verlangen KDE, was an sich schon
> problematisch ist, und dann haben sie selbst noch einige Macken. Was übrig
> bleibt sind Kommerzielle Programme, die aber auch selber so ihre
> Unzulänglichkeiten und macken haben.
Ein bekannter von mir verwendet Forklift (http://www.binarynights.com/) und ist eigentlich auch als langjähriger Windows-Totalcommander-Nutzer zufrieden damit. Ich selbst habe es bisher nicht getestet.
Avalanche schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ein bekannter von mir verwendet Forklift (www.binarynights.com und ist
> eigentlich auch als langjähriger Windows-Totalcommander-Nutzer zufrieden
> damit. Ich selbst habe es bisher nicht getestet.
Ja, das ist eine der Kommerziellen Alternativen. Wsa genau so toll daran sein soll hab ich nie verstanden. Als Dateimanager find ich ihn eher mittelmässig. Vermutlich geht es den meisten um die Explorer-ähnlichkeiten und die FTP/etc.-Funktionen.
Ich persönlich ziehe Path Finder vor, auch wenn er häufiger etwas lahmt und noch ein paar mängel im Interface hat.
Supreme schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn ich mich recht entsinne integriert der sich aber kein Stück unter Mac
> OS X. Java-Programm halt.
Ach Java? *Würg*
Ok, das würde ich mir auch nicht antun. Ist wie gesagt, mal nur das Ergebnis einer schnellen google Suche gewesen.
> Nicht wirklich. Ich suche auch schon lange einen wirklich guten
> Dateimanager. Aber muCommander ist nicht gut, Xfolders kaum besser und mit
> anderen Macken. Dolphin und Konqueror verlangen KDE, was an sich schon
> problematisch ist, und dann haben sie selbst noch einige Macken. Was übrig
> bleibt sind Kommerzielle Programme, die aber auch selber so ihre
> Unzulänglichkeiten und macken haben.
Ok. Das macht die Situation aber leider auch nicht besser. Insbesondere da, wie du schreibst, ja selbst die kommerziellen Lösungen größere Macken haben.
KDE komplett würde ich mir ebenfalls als aller letztes auf Mac OS X installieren, aber da kommt mir ein Gendanke. Qt ist doch nativ unter OS X integriert, wenn ich mich nicht täusche. Für Dolphin würde glaube ich allein die kde4lib genügen, um ihn zu nutzen. Du hättest damit sogar einen sehr kleinen Overhead. Aber wie du siehst ... unter Linux, wo es einen Haufen herrvorragender Filemanager gibt die wirklich sehr gut sind, muss man unter OS X nur für einen Bruchteil derer Funktionen sofort zahlen bzw. man findet dann keine freien Alternativen mehr.
> Nichts für ungut, das gilt so Pauschal aber für alle Systeme. Jede
> Plattform hat ihre Bereiche in denen sie Starke und schwache Programme hat.
> Bei OSX sind es halt u.a. Dateimanager.
Ich streite ja nicht ab, dass jedes System seine Softwareperlen hat. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Ich will mich auch nicht auf Dateimanager festnageln. Es geht darum, dass unter OS X so ziemlich JEDE Software und Funktionalität die es auf anderen Systemen standardmäßig als OSS gibt, mit einem Bruchteil derer Funktionen die dann meißt auch noch trivialer Natur sind, bezahlt werden muss. Wenn dem so ist, dann frage ich mich warum denn die Softwareentwicklung unter Mac OS X denn so viel aufwändiger ist.
BTW: Sorry wenn meine Sätze etwas groß und wahrscheinlich noch mit falscher Kommasetzung bestückt sind. Ich hoffe es wird nicht zu unleserlich.
> Die Midnightcommander-Funktionalität ist alles andere als trivial.
Gut, das ist von mir mit Sicherheit überspitzt ausgedrückt, den mc als trivial zu bezeichnen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.10 13:03 durch ChilliConCarne.
ChilliConCarne schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ok. Das macht die Situation aber leider auch nicht besser. Insbesondere da,
> wie du schreibst, ja selbst die kommerziellen Lösungen größere Macken haben.
Macken, nicht 'größere das arbeiten erschweren bis unmöglich machende' Macken ;)
Bei Path Finder ist es z.B. das mässige Favoriten-System, oder das man für eine Neuen Tab nicht (wie vom Browser gewohnt) die Mittlere Maustaste benutzen kann, oder die bescheuerte Implementierung für Twin-Panes.
So etwas bremst beim Arbeiten bzw. erlaubt nicht Perfektion zu erreichen. Aber es ist immer noch besser als die Alternative.
> KDE komplett würde ich mir ebenfalls als aller letztes auf Mac OS X
> installieren, aber da kommt mir ein Gendanke. Qt ist doch nativ unter OS X
> integriert, wenn ich mich nicht täusche. Für Dolphin würde glaube ich
> allein die kde4lib genügen, um ihn zu nutzen.
Ja, so kann man es mit Macports ja auch installieren, Nativ. Trotzdem sieht es ziemlich mässig und Abenteuerlich aus.
Mein Hauptproblem ist aber das immer noch die Dateinamen in Dolphin unlesbar gekürzt werden. Das macht ein Arbeiten damit einfach unmöglich.
Andere Probleme mit KDE sind der mangel an Programmen bzw. Lauffähigkeit. MacPorts z.b. fehlt ein Programm das ich unbedingt brauche. Fink hat das zwar, aber dort lässt sich KDE schon seit Monaten nicht Kompilieren.
Und dann darf man noch viel zusammen frickeln, etwa den DBUS-Server zum laufen kriegen oder die ganzen Hintergrunddienste aus dem Dock verbannen.
> sind, bezahlt werden muss. Wenn dem so ist, dann frage ich mich warum denn
> die Softwareentwicklung unter Mac OS X denn so viel aufwändiger ist.
Keine ahnung ob sie das ist. Aber für Mac OS gibt es halt mehr Kunden die auch bereit sind für jeden Schrott zu Zahlen. Vermutlich hängt das mit dem kleinen Markt zusammen. Windows hat mehr Anwender und daher auch mehr Entwickler die bereit sind irgendwas kostenlos abzugeben.
Also ich hatte nie Probleme mit zuviel Shareware etc. Ich find geniale Freeware Programme für den Mac. Man muss nur an den richtigen Stellen suchen. Und meiner Meinung kann man von keine Programmierer verlangen dass er kein Geld verlangen darf. Ob man es kauft oder nicht ist ja die eigene Sache. Fakt ist: Der Entwickler hat Zeit und Geld Reingesteckt und deshalb ist es sein gutes Recht etwas dafür zu verlangen. Oder soll er etwa für Leute Schuften die seine Software als
> trivialen Schrott
bezeichnen???
Die Software ist wirklich sehr nützlich und läuft einwandfrei.
Kommentare: 369 | letzter Beitrag 17:22 Uhr
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 15:00 Uhr
Kommentare: 181 | letzter Beitrag 17:19 Uhr
Kommentare: 166 | letzter Beitrag 16:39 Uhr
Kommentare: 150 | letzter Beitrag 17:18 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Open Source muss sich als Konzept nicht mehr behaupten, sagt Johannes Loxen auf dem Linuxtag 2012. Stattdessen müssen sich OSS-Projekte jetzt den üblichen Marktmechanismen stellen - und damit rechnen, dass proprietäre Software für Kunden manchmal die bessere Lösung ist.

Linux Mint 13 alias "Maya" bietet Nutzern zwei alternative Desktops zur Auswahl an, die den Machern zufolge zu den besten derzeit verfügbaren Desktops zählen und perfekt in Linux Mint integriert sind.

Der Internet Explorer 10 könnte unter der neuen Metro-Oberfläche von Windows 8 Adobe Flash doch unterstützen, obwohl die Metro-Version des IE keine Plugins unterstützen wird.

Das in Deutschland entwickelte C&C Tiberium Alliances ist offiziell fertig: Ab sofort können Spieler in dem Free-to-Play-Browergame auf Seiten von GDI oder Nod um die Macht kämpfen.

Nicht über Kickstarter, sondern ganz klassisch über Sega als Publisher finanziert Double Fine ein frisch vorgestelltes Adventure von Ron Gilbert. Das dreht sich um Abenteuer in einer dunklen Höhle.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmten. Das FBI würde das Material von der Justiz in Neuseeland zurückhalten lassen, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren.